Der letzte „richtige“ Urlaubstag ist angebrochen, denn morgen geht es schon wieder zurück.
Heute geht es erneut mit dem Auto in die Berge. Unser Weg führt via Mogan zur höchstgelegenen Stadt des Landes Artenara. Dort wollen wir Höhlen besichtigen und nett zu Mittag essen.
Die Reise beginnt verheißungsvoll. Bis Puerto de Mogan kennen wir die Strecke ja schon. Dann säumen Palmen und später Kakteen den Weg. Es folgen Plantagen und die Landschaft erinnert immer mehr an eine Karl-May-Filmkulisse. Natürlich ist herrlichstes Wetter, so kann es ruhig bleiben.
Bleibt es aber nicht, denn in Artenara sind ganze 6 Grad über Null und wir stehen mitten in Wolken uns sehen nur wenig. Naja, ein bißchen können wir schon erkennen und der Kaffee, den wir vor Ort trinken ist der beste, den wir bisher bekamen.
Schnell versuchen wir, aus der Wolke zu entkommen. In Santa Lucia haben wir es geschafft, die Sonne scheint, das Thermometer zeigt 24 Grad und wir haben eine atemberaubende Aussicht auf ein Palmental, daß wir in der nächstbesten Gastwirtschaft einkehren und dort ein überzeugend gutes Essen erhalten.
Wir wollen gar nicht wieder losfahren, wenden uns dann aber doch gen Osten, bis wir wieder auf der Autobahn sind, die mich nun mittlerweile zum vierten Mal zum Apartment bringt.
Am Abend gehen wir zum Abschied wieder zur Gaststätte mit dem Livemusiker. Alle erkennen uns wieder und wir sitzen bei schöner Musik und lauschen dem Meer und der Musik.
Jetzt haben wir die ganze Insel erkundet.
Einer der zahlreichen Luftfilter, äh Friedensfahrer, also Radfahrer, die die Abgase der Autos mit ihren Lungen säubern und stets nur auf den Asphalt starren und denen die herrliche Landschaft gänzlich entgeht.
Hier kommt der Nachschub fürs Mittagessen her.







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