… gönnen sich in trauter Einigkeit die über 600 Abgeordneten des Bundestages eine kleine Erhöhung der Diäten. Nur schlappe 584 EUR mehr im Monat wird es in den folgenden zwei Jahren für die Spitzenpolitiker unseres Landes geben.
584 EUR, wohlgemerkt pro Monat, man schaue dazu mal unten im Artikel zum ALG II die Regelsätze an, die kürzlich ja um satte 5 EUR oder so erhöht wurden.
Man unterstelle mir keinen Neid, von mir aus können fähige Politiker sogar das Dreifache des jetzigen Salärs bekommen. Nur sehe ich momentan nur zweite oder treffender dritte Garnitur im Parlament herumirren. Und für die ist jeder Pfennig bzw. Cent zuviel.
… Anonyme Amazoniker im Gesichtsbuch habe auch ich einmal eine Statistik erstellt.

Angaben mit co.uk und .com zu Durchschnittskursen. 2011 interpoliert.
Jedes Jahr zum Sommeranfang und zum Totensonntag trifft sich meine Familie väterlicherseits im „schönsten Teil“ Sachsen-Anhalts zu einem Familientreffen. Dort sind wir immer so um die 20 Leute, die gut zu Mittag essen, Kaffee trinken und auch beim abendlichen Grill kräftig zulangen.
Im Studium mußte ich manchen Termin vernachlässigen, doch nun werde ich, so weit es geht, jeden Termin wahrnehmen. Denn was ist im Leben am wichtigsten? Richtig Frühstückdie Familie!
Also fuhr ich am Samstagmorgen die 453 Kilometer Richtung Halle/Bitterfeld.
Bevor die Grünen oder die Ölkonzerne oder alle zusammen mir das Fahren endgültig vermiesen, wollte ich es noch einmal wissen und trieb meinen Wagen mit Bleifuß gen Ziel. Hier die Meßwerte des Bordrechners:
– Stundenmittel: 151 km/h
– Durchschnittsverbrauch: 13,8 l/100 km
– Fahrzeit:2:57 Minuten
Also bin ich eher tief geflogen als schnell gefahren. Ich versichere, daß ich mich immer an die erlaubten Geschwindigkeiten hielt. Glücklicherweise ist in den Ferien am Samstagmorgen noch nicht viel Verkehr und die BAB 38 (noch) fast durchgängig dem freien Bürger gewidmet.
Jedenfalls war in Halle/Saale mein Tank recht leer und ich mußte tanken und wusch bei der Gelegenheit auch gleich das insektenübersäte Auto.
Über das Familientreffen berichte ich hier an dieser Stelle nichts, denn das ist ein Familientreffen, es ist schön und geht Fremde nix an.
Am Sonntag trat ich 12:00 Uhr die Heimreise an:
– Stundenmittel: 107 km/h
– Durchschnittsverbrauch: 9,4 l/100 km
– Fahrzeit: 4:17 Minuten
Ok, es war Stau, es war Urlaubsverkehr und es war auch irgendeine Radsporteranstaltung bei den Sachsen-Anhaltinern. So kam mir gegen 12:15 Uhr ein Pulk von locker 4.000 Radfahrern der MZ-Tour entgegen, den ich nur im Schritttempo auf der Gegenspur passieren konnte. Dafür ist der Tank noch über viertelvoll.

einfällt, so schreibe ich eben, daß ich am Sonntag beim Bügeln mich ärgerte, als ich feststellen mußte, daß es doch ein Tempo in die Waschmaschine geschafft hat.

… die Dinge, die ich heute zu Gehör bekam.
Eine Kundin berichtete mir, daß die Hausbank ihren Onlinebankzugang gesperrt hatte, weil es Hinweise auf Umtriebe des Trojanischen Pferdes Zeus gebe. Zur Freischaltung verlangt die Bank diverse Gegenmaßnahmen, zu denen ich befragt wurde.
Nun hat das Notebook der Kundin erst vor wenigen Tagen meine Werkstatt verlassen und war entsprechend für den Außeneinsatz gehärtet. Weiterhin kenne ich die Dame als sehr sorgsam und gewissenhaft und konnte mir nicht vorstellen, daß sie sich ohne weiteres solch ein Schadprogramm einfängt.
Was war geschehen?
Die Kundin hatte bei einer Freundin nur mal schnell den Onlinekontostand abfragen wollen. Und dort ploppten dann Fenster auf, die zur Eingabe von fünf TAN aufforderten usw. Die Kundin hatte dann sofort alle Aktionen abgebrochen.
Kommentar der Besitzerin des verseuchten Rechners: „Ich weiß, daß da so ein Dingens drauf ist, aber ich mache ja kein Onlinebanking, da kann mir nichts passieren.“
Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, daß die Freundin doch mal Onlinebanking machte, daß allerdings sein ließ, weil ihr die E-Mails der Bank bzgl. Trojaner „auf den Keks“ gingen. Auch GMX ist doof, denn die teilten ihr ständig mit, daß ihr Rechner eine SPAM-Schleuder sei.
Eine Frechheit sei, daß Bank und GMX die Abhilfe zum Problem nur auf 0180-x-Nummern anböten, das gehe ja gar nicht.
Also surft diese Dame seit mindestens 2 Monaten bewußt mit mindestens einem Trojanischen Pferd (mittlerweile dürften es sicher einige mehr sein) durchs Internet und empfindet keine Sorge.
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…wenn nach mehr als einer Dekade endlich Duke Nukem Forever rauskommt, man aber just zu dem Zeitpunkt keinen Rechner hat, der in der Lage ist, daß Spiel vernünftig darzustellen.
Nicht ärgerlich ist es aber, sich noch vor dem langen Wochenende eine 30-EUR-Grafikkarte im Markt zu kaufen, die dann den Rechner doch noch in die Lage versetzt, daß Spiel darzustellen.
Und nun wird gedukt…
…einer silbernen Seidenkrawatte auf einer Feier aufläuft und diese beim ersten herzhaften Biss in ein leckeres Teil vom Buffet sofort mit der inneliegenden Sauce besabbert.
Noch ärgerlicher ist es, wenn man diese eingesaute Krawatte mühsam und sorgfältig und supervorsichtig per Hand reinigt, sie dann auch wieder schön sauber ist, aber doch leicht an Form einbüßte.
Nicht ärgerlich ist, wenn man sich ob des kläglichen Resultates eine neue, bessere und viel schönere Silberkrawatte kauft.

Das Land Rheinland-Pfalz hat Tankstellenkassierern verboten, die Karte des Kunden ins Kartenlesegerät zu schieben. So weigerte sich gestern der junge Mann an der Tankstelle, meine Kreditkarte auch nur anzufassen mit Verweis auf die neue Datenschutzverordnung des Landes.
Nun habe ich dazu nichts im Netz gefunden, kann also auch eine Ente sein.
Als Vieltanker habe ich mir es aber angewöhnt, das Personal die Karte einstecken zu lassen, denn blöderweise gibt es keinen Standard und die Kartenlesergerätehersteller lassen alle Möglichkeiten (Magnetstreifen hinten links bzw rechts oder vorne links bzw. rechts) zu. Manche Lesegeräte ziehen von alleine die Karte ein, manche spucken sie von alleine aus, man kann also so manches falshc machen. Von daher find ich die Lösung, dem Kassierer die Karte zu überantworten recht praktisch. Klar, es hat auch etwas von der Hilflosigkeit, wie wenn etwa alte Frauen sich von der Verkäuferin das Kleingeld aus der Börse heraussortieren lassen, doch hey, was soll’s?
Beim Tippen kommt mir der Gedanke, daß das ganz schön unsinnig wäre. Selbst wenn ich meine Karte keine Sekunde aus der Hand gebe, die Tankstelle hat doch nach Autorisierung alle relevanten Daten (und mehr) sowieso in ihrem Abrechnungssystem.
Ich wollte es halt nur aufschreiben unter dem Aspekt „täglicher Irrsinn“.
… gibt es, weitab jedweder Zivilisation in unwirtlichem Gebiet ein vulkanisches Areal, wo es Mutter Natur gut mit dem Menschen meinte. In einer vulkanischen Kammer lagern dort seit vielen tausend Jahren hochrein gefilterte Wasservorräte, die hochrein sind, haben sie doch nie irgendeine Umweltverschmutzung erlebt.
Dieses supertolle Wasser wurde als artesischer Brunnen erschlossen. Rein maschinell abgefüllt gelangt das Wasser nun zum BlogRuZ. Und als ich es heute Nachmittag austrank, war ich der erste Mensch, der es je berührte. Da erstarrt man ja regelrecht in Ehrfurcht. Auch ob des Preises, das ist aber in diesem Fall egal. Jedenfalls schmeckte mir das Wasser hervorragend, doch wird es bei der Kaufausnahme bleiben.
Ja, wo kauft man denn so etwas? Natürlich in der Nähe von Darmstadt im weltgrößten Bier- und Mineralwassermarkt. Zufällig las ich darüber etwas über den Markt in der letzten Woche, die im Umfeld wohnenden hatten es nicht für nötig gehalten, mich über so einen wichtigen Laden zu informieren. Da ich am Samstag sowieso in der Nähe zu tun hatte, beschloß ich einen Einkauf beim Maruhn.
In der Tat gibt es dort interessanteste Getränke aus aller Welt zu kaufen. Ich nahm eine kleine Auswahl diverser Getränke mit und holte mir noch eine Kiste Einbecker Urbock, weil ich den bestimmt schon mehr als 10 Jahre nicht mehr getrunken habe.
Ein Besuch lohnt sich, ich war sicher nicht das letzte Mal da.
Hier sind die Fotos meiner Auswahl zu sehen.






…ich verzweifelt nach der CD-Hülle von den Hooters. Gestern fand ich die Hülle endlich, ich hatte sie in den Pappschuber von Emerson, Lake and Palmer gesteckt, warum auch immer.