Mai 212007
 

Gestern ging ich mit einem guten Buch ins Bett und schmökerte in aller Ruhe. Auf einmal gibt es trippelnde, schleifende Geräusche vor, neben und vor allem unter meinem Bett. Ich hab mich vielleicht erschrocken!
Nachts, ansonsten absolute Stille außer leisem Fröschequaken und dann direkt unter mir diese Geräusche!
Mit pochendem Herzen suchte ich nach dem Geräuscherzeuger. Es war eine Luscinia megarhynchos, die begreiflicherweise noch mehr Angst als ich hatte, aber es unbegreiflicherweise geschafft hatte, durch das gekippte Fenster und durch die Gardine sich zu mir zu verirren.
Ich öffnete das Fenster und entließ sie in die Freiheit und dann reinigte ich nachts notdürftig und heute morgen gründlich das ganze Zimmer.

 Posted by at 8:05 p.m.
Mai 212007
 

…auf meinem Lebensweg. Ich meine solche Schwellen wie nicht nach dem Ausweis gefragt werden, wenn man Zigaretten holt oder das erste Mal, wenn einen Oberschüler freiwillig siezen.
Ich war tanken und dort gab es als Tankprämie (4x mehr als 50 EUR) knallrote Lenkdrachen. Ich lehnte dankend die Offerte ab mit dem Hinweis, keinen Bedarf dafür zu haben.
„Aber das wäre doch was für ihre Enkel!“ strahlte mich der Verkäufer an.

 Posted by at 7:25 p.m.
Mai 202007
 

Nun gut, mit diesen Neuigkeiten überrasche ich sicher keinen Netizen. Doch es gibt einem eben immer wieder einen Stich, wenn man unvermutet auf weitere Einschränkungen, Regulierungen und Verschlimmbesserungen trifft.
Eben zum Beispiel spuckte Google Deutschland bei einer Suche am Seitenende folgende, mir bis dato unbekannte, Meldung aus:
Google

 Posted by at 11:49 a.m.
Mai 192007
 

Taliban aus SpOn

Ich berichtete ja schon so manches Mal von Afghanistan.
Aus traurigem Anlaß sage ich mal wieder einige Worte dazu.
Unerträgliche Wut fühle ich in mir, wenn ich hören muß, wie junge, deutsche Männer (und einheimische Zivilisten) auf so niederträchtige Weise ermordet werden. Leider kann man die ausführenden Täter nicht mehr erreichen, da sie sich selbst umbringen.
Aber die geistigen Brandstifter sind ja durchaus bekannt. Sie bekennen sich stolz zu diesen kaum fassbaren Untaten und berichten noch mit Stolz und Freude darüber und finden (leider) damit nicht nur bei potentiellen Neuättentätern sondern auch im Westen starkes Gehör.
Mein Beileid gilt den Angehörigen der Ermordeten. Deren Verständnis für die Belange der Afghanen, für Friedenserhaltung in Afghanistan und die Sinnhaltigkeit eines (von SPD und Grünen befohlenen) Auslandskriegseinsatzes der Bundeswehr dürfte sich in etwa mit meinem vergleichen lassen.
Was fühlt eine Mutter, wenn sie am Grab ihres 25-jährigen Sohnes steht und weiß, daß er für die Verteidigung der Demokratie gegen den internationalen Terrorismus von einer Bombe am ADW zerfetzt wurde?
Ich dachte an solche Szenarien ständig seit dem 22.12.2001. Doch wenn ich das in meinem Umfeld kundtat, erntete ich meist nur Unverständnis.
Ich persönlich hasse diese ganzen verblendeten Terroristen und deren langbärtige Aufwiegler aus tiefster Seele. Und wir sollten entweder dort einmal ziemlich undemokratisch in den Reihen der Taliban usw. aufräumen oder uns ganz schnell unter irgendeinem Vorwand aus dem Land verkrümeln. Den Drogenhandel kriegt das Kroppzeug auch ohne unsere Bewachung auf die Reihe. Vielleicht sollten wir selber Opium anbauen oder die Kolumbianer protegieren, dann fehlt den Typen da irgendwann einmal ihre einzige Geldeinnahmequelle und alles richtet sich von alleine.
Und wir sollten immer an unser arrogantes und hämisches Auftreten den Russen gegenüber denken, die sich in den 1980er Jahren in diesem Drecksland blutige Schädel holten. Jetzt stecken wir auch in derselben Zwickmühle.
Also Atombombe oder Abzug, da fällt doch die Auswahl nicht schwer. Aber bitte nicht mehr dieses unsägliche Rumgewurschtel, bei dem wir permanent Menschenleben einbüßen und im Endeffekt nur verlieren können.

 Posted by at 5:40 p.m.
Mai 182007
 

…was anfangen? Nicht? Dann klingelt es aber bei dem Begriff Schiiten hoffentlich.
Denn die Rede ist von einem Problem, welches zur Zeit in Hamburg diskutiert wird, wie man in einem Hamburger Nachrichtenmagazin nachlesen kann.
Also sitzen in Deutschland irgendwelche Langbärtigen aus dem Iran, die eine christliche Minderheit wider die Menschenrechte behandeln und wir gewähren diesen Leuten, die so klingende Namen wie Ajatollah Ruhollah Chomeini nachtrauern Geld, Raum und Gehör. Es ist widerlich, wie in einer freiheitlichen Welt ganz offen das Mittelalter wieder Einzug halten darf.
Aber wehe, man spricht sich offen dagegen aus, dann ist man ein Ewiggestriger.

 Posted by at 5:36 p.m.
Mai 182007
 

…kann man im Spiegel lösen.
Allerdings dürfte das die meisten Bürger nicht allzusehr interessieren, denn wer liest denn heutzutage noch.
Ich habe 20/25 Fragen richtig beantwortet, gebe aber zu, bei mindestens 8 Rateglück gehabt zu haben.
Also, lieber Leser, trau Dich!

 Posted by at 5:15 p.m.
Mai 182007
 

…mitnichten alles einfacher, verständlicher und nachvollziebarer wird?
Nun, man lese einfach mal den folgenden (leider PISA-geplagten) Beitrag zum Thema Mobiltelefon:

gelbe_telefonzelle schrieb:
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{BlaBla}
Yo! Ich gehe mit meinem N95 täglich per WLAN z.B. ins Internet. Funzt Einwandfrei…! Auch der SIP Client funzt wunderbar am Asterisk.
Zum Thema Sprachqualität: Wie soll ich über GSM (9,6kBit) die Sprachqualität verbessern? Da müsste ich ja einen anderen Codec etc fahren. Ne nee… das wird nigs. Mit VoIP über UMTS dürfte man bessere Karten haben. Aber ohne HSDPA wirds auch da schon sehr eng. Aber mit iLBC geht da etwas.
Viele Grüße
N95FanBoy *g*

Das Ganze gesehen bei Golem.

 Posted by at 6:50 a.m.
Mai 172007
 

…ließ uns nicht verzagen. Naja beinahe. Als erstes Opfer war TheKaiser zu beklagen, der krankheitsbedingt mit großem Bedauern absagte. Den RoadRunnR hingegen mußte ich erst aus dem Bett kicken, aber immerhin war er wanderbereit.
In Heidelberg trafen wir auf Cosmotic und elzoido und setzten, trotz des bescheidenen Wetters unseren Plan in die Tat um, und wanderten zum Thing-Platz.
Nungut, ob des schlechten Wetters fuhren wir einen kleinen Teil der Strecke mit dem Auto. Naja, eher einen etwas größeren Teil. Man könnte auch böse sagen, beinahe alles. Aber eben nur beinahe.
Abschließend waren wir noch bei Mandy’s Diner feiste Burger essen (0,33 Kilo Fleisch!) und ließen dort den verregneten Tag ausklingen.
Danach fuhren alle wieder nach Hause. Dort angekommen strahlte die Sonne bei blauen Himmel. Super!
Hier gibt es noch einige Fotos zu bewundern.

 Posted by at 5:34 p.m.