Sep. 162010
 

… nicht zustellbar ist. Besser: wenn DHL inkompetent genug ist, ein Paket zuzustellen?
Hier die Geschichte:
Ich schickte vor ein paar Wochen ein Paket, welches ein repariertes Notebook enthielt, zu einer existierenden und auch richtig geschriebenen Adresse. Dafür zahlte ich 6,70 EUR.
Vor Ort traf man den Empfänger nicht an. Klar, der arbeitete in dieser Woche an einer 300 Kilometer entfernten Stätte. Seine Nachbarn hätten das Paket, wie in diesen Fällen seit Jahren üblich, auch gerne angenommen, doch das ging natürlich nicht, da ein Nachsendeauftrag existierte. Also gelangte das Paket nun zur korrekten Nachsendeadresse. An dieser Adresse wurde das Paket nicht zugestellt, weil man dort seinen Namen nicht auf dem Klingelschild fand. Das liegt schlicht und ergreifend daran, daß seine dort wohnende Frau nicht seinen Nachnamen angenommen hat.
Vorhin nun stand ein sehr junger Postbote mit dem Paket vor mir. Gegen eine Gebühr von 6,90 EUR erhielte ich es zurück, ich könne die Annahme aber auch verweigern, was dann geschehe, wisse er aber auf Grund seiner Jugend nicht.
Weil nun der nicht erreichte Empfänger sein Notebook dringend benötigt und ich davon ausgehe, daß eine Annahmeverweigerung dem schnellen Erhalt eben nicht gerade förderlich ist, zahlte ich alo diese 6,90 EUR. Nun schicke ich das Paket noch einmal zu 6,70 EUR an die Mutter des Empfängers, die dann hoffentlich zu Hause ist und das Paket auch annehmen kann.
In Summe also 20,30 EUR für ein innerdeutsches Paket, wenn es denn nun ankommt. Ich hege jetzt so meine Zweifel.
Aber wieso hat DHL nicht a) es einfach den Nachbarn ersterer Adresse gegeben oder b) es der Nachsendeadresse zugestellt? Und wieso muß ich alles bezahlen? Ich habe doch nichts falshc gemacht?

 Posted by at 4:11 p.m.
Sep. 142010
 

So lautete heute morgen mein Aufschrei, als meine kostbarste Tasse auf dem Küchenboden in zahlreiche Einzelteile zerschellte.
Leider kann ich kein Foto zeigen, da ich meinen Apparat im Auto meiner Mutter liegen ließ. Es handelte sich um eine Tasse mit der Aufschrift „Weihnachtsmarkt B*elef*ld“.

 Posted by at 4:13 p.m.
Sep. 112010
 

Letztes Wochenende war ich auf einer wunderbaren kombinierten Tauf- und Hochzeitsfeier in Langenstein. Auf der Heimfahrt lief mir in der oberhessischen Pampa gegen 2:30 Uhr ein vom Fuchs direkt vors Auto. Bei ungebremsten Tempo 180 (er kam vom Mittelstreifen und ich war gerade beim Überholen auf der für diese Zeit üppig gefüllten Straße) war das sicher sein Garaus. Mein Auto schüttelte sich nicht einmal und ich fuhr nach Hause. Am nächsten Morgen besah ich den Schaden und hielt ihn für marginal. Nun, das sah die am Montag konsultierte Fachwerkschaft deutlich anders. Die geschätzten 1.400 EUR Reparaturkosten ließen mich dann doch die Teilkasko einschalten. Diese verlangte natürlich ein Protokoll von Förster oder Polizei. Freilich, ich halte nachts halb 3 am AdW an und warte stundenlang auf Jemanden und gefährde in der Zeit mich und den fließenden Verkehr.
Glücklicherweise war die Polizei in Mainz sehr freundlich und kooperativ und stellte mir nach Sichtung ein solches Protokoll aus, nicht ohne mir dafür 12 EUR abzuknöpfen, die ich mir aber auch von der Versicherung erstatten lassen werde.
Seit Donnerstag ist mein Auto nun in der Werkstatt. Heute sollte es fertig sein. Doch da auch der Kühler beschädigt wurde, stieg die Schadenssumme auf 2.000 EUR und ich bekomme ihn erst am Montag wieder. Der vom ADAC gesponserte Ersatzwagen entpuppte sich als Golf Kombi. Nettes Auto, aber für das Gewicht leider hoffnungslos untermotorisiert. Bei jedem LKW-Überholvorgang ziehe ich eine Schlange Autos hinter mir her.
So weit – so gut. Schaden zahlt die Versicherung, Mietwagen der ADAC.
Heute wollte ich in Mainz Material vom Kunden holen, stieg in den Golf – und mußte feststellen, daß ich den Schlüssel in meinen Wagen liegen ließ.
Also fuhr ich flugs in die Werkstatt und suchte dort mein Auto – vergebens. Weder im Hof noch im Reparaturraum stand er. Ich erkundigte mich, wo mein Auto sei. Wir gingen in die rückwärtige Reparaturhalle. Dort standen diverse Autos, nur meins nicht. Der Werkstattmensch und ich wurden schon unruhig. Dann kam glücklicherweise ein weiterer Arbeiter, der uns empfahl, im Keller in der Spenglerei nachzusehen. Doch dazu mußte erst einmal der Schlüssel gesucht und gefunden werden. Tatsächlich schloß man mir eine Tür auf, in die eine steile Treppe in den Keller führte. Im Keller enthüllten die aufflammenden Neonröhren ein riesiges Reifenlager. Und hinter dem Reifenlager war noch eine Reparaturhalle und tatsächlich stand dort neben 4 anderen Fahrzeugen auch mein, um seine Schnauze beraubter, Wagen, puh!

 Posted by at 8:39 p.m.
Sep. 082010
 

… die ich gut finde? Und auch verständlich. Sportwetten und Glücksspiele unterliegen nicht mehr dem staatlichen Monopol, da zuviel Werbung dafür betrieben werde. Das zuviel dafür geworden wird, ist unstrittig, denn selbst ich als Fernsehverweigerer fühlte mich von der massiven Bewerbung in Rundfunk, Presse und auf Medienwänden überreizt. Da half auch die nervige Alibizeile mit: „Gewinnchancen 1: 110.000.000, Glücksspiel kann süchtig machen“ nicht.
Eigentlich eine ganz einfache und runde Entscheidung. Und nun soll sich der Gerichtshof mal die GEZ anschauen.

 Posted by at 9:38 a.m.