März 232026
 

Heute ist zweigeteilter Arbeitstag. Michael sucht Sehenswürdigkeiten auf, klettert auf 2.000 Meter hohe Berge, schaut sich die Natur an, besucht Museen, ich hingegen erkunde das Zentrum der Hauptstadt, betreibe Recherchen, knüpfe Kontakte, führe Telefonate…

Am Nachmittag treffen wir uns alle wieder im Restaurant des Lancer’s Inn, der Ablauf des Folgetages wird besprochen, der Tag ausgewertet und der zweite Versuch gestartet, eine SIM-Karte zu bekommen.

Das Auto wartet, vorne Laura, hinten ihre beiden Kinder Blessing und Daunte.

Da sind sie, Dinosaurierfußabdrücke!

Am Abend lernen wir Meshu kennen, ein sehr bekannter lesothischer Künstler, der letzte Woche unter großer Aufmerksamkeit seinen 100. Geburtstag feierte.

Ich habe das Glück, noch eine halbe Stunde mit ihm zu reden, was für eine Persönlichkeit! Er wurde vor zwei Jahren nochmals Vater, besuchte Duetschland mehrfach, das erste Mal 1963, das letzte Mal vor wenigen Wochen, er zeigte noch mehrere seiner Bilder, im Lancers‘ Inn waren mir seine dort hängenden Bilder schon am Anreisetag aufgefallen. Leider habe ich keinen Platz zu Hause und auch der Flugzeugtransport der großen Bilder ohne passendes Etui hätte Probleme verursacht, ich hätte von ihm zu fairen Preis ein Bild kaufen können, naja, so habe ich ihm wenigstens einen ausgegeben, bevor er nach Hause ging. An unserem Tisch blieben noch vier übrig, wir hatten noch einen sehr guten und lebhaften Abend, bis uns der Barkeeper herauskomplimentierte, er wollte Feierabend machen.

Im Hintergrund ein Bild von Meshu, im Vordergrund, England, Kenia, Lesotho und Deutschland an einem Tisch.

 Posted by at 5:39 p.m.
März 222026
 

Bereits 6:00 Uhr klingelt der Wecker, der erste Minister-Termin ist 7:30 Uhr. Das Ministerium ist nur wenige Minuten von meinem Hotel entfernt. Wir werden vom Minister für Umwelt und Forstwesen, Herrn Adonts’i, freundlich empfangen und Michael präsentiert die Idee, die unser aller Zukunft positiv beeinflussen kann.

Wie vereinbaren ein Treffen mit weiteren Ministern und der LNDC (Lesotho National Development Corporation). Das ist doch mal ein guter Anfang. Es ist noch früh am Morgen, so fahren wir erst einmal in ein Einkaufszentrum, um Sonnenschutz und Sprudelwasser zu kaufen und für unsere Gastgeberin Ersatz für ihr defektes Händi zu finden.

Dann fahren wir zu fünft ins 40 Kilometer nördlich gelegeneTeyateyaneng, die zweitgrößte Stadt des Königreiches. Dort treffen wir im Blue Mountain Inn mit weiteren wichtigen Vertretern zusammen. Bei schönstem Wetter (28 Grad und strahlendblauer Himmel, Sonnenschutz!) verhandeln wir im Freien, dann verlegen wir ins Haus zum Essen und besuchen anschließend noch einen guten Aussichtspunkt, von dem aus man das ganze Gelände gut überblicken kann.

Im Hintergrund die gewaltige Gebirgskette, die Nordlesotho von Südafrika trennt.

Dann geht es wieder zurück nach Maseru, wir liefern zwei Mitreisende zu Hause ab, lernen ihre Kinder kennen, dann werde ich im Hotel abgeliefert und ein sehr ereignisreicher Tag geht zu Ende.

 Posted by at 10:47 a.m.
März 212026
 

02.03.2026

Der Weg ins Königreich Lesotho führt über das Drehkreuz Johannesburg. Der Start des Nachtfluges ist pünktlich um 19:30 Uhr. Der Lufthansaflug LH578 bringt uns in ziemlich genau 10 Stunden die 8.800 Kilometer ins südliche Afrika.
Die Reise nach München ist ereignislos, wir parken das Auto für gesamt 65 EUR in Flughafennähe und lassen uns von einem netten Griechen zum Terminal bringen. Dort geben wir das schwere Gepäck auf, Michael hat noch 200 Gramm, ich 100 Gramm Reserve, da haben wir am Vormittag aber gut die ganzen Mitbringsel auf die Koffer verteilt. Am Flughafen ist überhaupt nichts los.

Der lange Nachtflug ist für mich eine Tortur, habe ich doch einen Mittelplatz, wir alle sind eher kräftiger Natur und die Sitzreihen hat die Lufthansa sehr gewinnorientiert aufgebaut. Ich komme nicht zur Ruhe, kann Arme und Beine nur zentimeterweise bewegen.

Irgendwann ist der quälende Flug dann doch vorbei und wir landen auf dem Flughafen Johannisburg, ich betrete nach 17 Jahren wieder südafrikanischen Boden.
Wir haben reichlich Zeit bis zum Anschlußflug, können uns in der Zeit die Beine vertreten, genießen ein vernünftiges Frühstück und gehen dann in aller Ruhe zum Gate 23.

Die moderne Air-Link-Maschine hat alle 38 Sitze ausgebucht, an Bord sind überwiegend Geschäftsleute, darunter sehr viele Chinesen.

Der Flug startet pünktlich und nach nicht einmal einer Stunde landen wir in der lesothischen Hauptstadt Maseru. Bei der Landung zeigt sich das Land schon von seiner atemberaubend schönen Seite.


Der Flughafen könnte aus einem ollen Bud-Spencer-Film stammen, aber das ist familiär und man muß nur ein paar Meter zur Abfertigung laufen. Es müssen zwei wichtige Formulare ausgefüllt und abgegeben werden, das Gepäck wird in der Zeit mehr oder weniger händisch auf Rollbahnen gepackt, die keine 2 Meter lang sind. Das sehen auch nach kurzer Zeit die Gepäckabfertiger ein und stellen die Koffer einfach so in den Raum. Die Zollkontrolle ist recht streng, aber wir haben Glück, unsere Gastgeber lauern schon auf uns und es gibt eine herzliche Begrüßung und die Formalitäten werden für uns überschaubarer als für die Chinesen.

Wir werden von Gastgeberin Laura zu ihr nach Hause gebracht und bekommen auf der fahrt einen ersten Eindruck vom Land. Es herrscht Recchtsverkehr, die Hauptstraßen sind in Ordnung, Nebenstraßen gibt es quasi nicht.

Mich erinnert alles interessanterweise an Guatemala, die vielen Fußgänger, die Wellblechhütten aus denen von der Grillkeule über SIM-Karten bis zu frischen Pfirsischen alles verkauft wird, die Landschaft aber insbesondere, kein Wunder, auch in Guatemala ist viel Land über 1.500 Meter hoch.

Bei unserer Gastgeberin angekommen befreien wir erst einmal die Koffer von Geschenken und Mitbringseln. Lesotho ist ein hochgelegenes Binnenland, deswegen habe ich Souvenirs von der Ostseeküste mitgebracht. Nach Erholung und Lagebesprechung werde ich zu meinem Hotel gebracht.

Das Lancers Inn ist eine gute und wichtige Adresse mitten im Zentrum der Hauptstadt. Dort trafen wir auch gleich auf weitere Freunde und Partner, das sollte die ganze Zeit so bleiben.

Es gab ein üppiges Abendessen, weitere Koordinierungen und dann bezog ich mein Cottage. Nach schlafloser Flugnacht und so vielen neuen Eindrücken war ich ausreichend erschöpft und fiel schnell in einen erholsamen Schlaf.

 Posted by at 10:41 p.m.
März 122026
 

Der 17.02.2026 war bis 10:37 Uhr ein ganz gewöhnlicher Tag. Meine Tante und ich waren gerade aus der Kreisstadt zurückgekommen, mein Auto stand mit laufenden Motor vor ihrer Tür, ich war ihr noch schnell zum Eingang gefolgt, um einen Überweisungsträger zur Sparkasse mitzunehmen, da klingelte mein Autotelefon. Tatsächlich schaffte ich es, zum Wagen zu eilen, mich reinzusetzen und den Anruf anzunehmen.

Der Anrufer war mein Freund Michael und dieser Anruf sollte einigen Schwung in den Tag und in mein Leben bringen.

Kurz gefaßt: Michael hatte langfristig eine dienstliche Reise ins Königreich Lesotho geplant und seine Reisebegleiterin hatte am vergangenen Wochenende einen schweren Skiunfall erlitten und fiel somit aus. Flüge und Hotel waren bezahlt, Pläne geschmiedet und nun wurde ich aus dem Kalten heraus gefragt, ob ich nicht mitreisen könne?

Mehr oder weniger ohne Nachdenken sagte ich zu und dann ging die Planerei los, denn der Abflug sollte schon in knapp zwei Wochen sein. Also ging es los: Reiseführer kaufen [X] Check

Ist der Reisepaß noch gültig? [X] Check, aber Ende nächsten Jahres läuft er ab, Puh!

Visitenkarten drucken, Gastgeschenke kaufen, Arzt wegen Reisemedikamenten kontaktieren, nochmal zum Friseur, habe ich genug passende Kleidung, wo ist der große Koffer, der Bank Bescheid sagen wegen Kreditkarteneinsatz im Ausland, SIM-Karte organisieren, mich ins Thema der Reise einarbeiten, geplante Termine absagen oder verschieben, neue Reifen für’s Auto kaufen und und und.

Schnell noch ein Bild vom Auto machen auf Meereshöhe und von mir an der eiskalten Küste:

Ok, alles hatte prima geklappt und so konnte ich am Sonntag, dem 01.03.2026 mit zwei wohlgepackten Koffern und einer Tragetasche ins Erzgebirge fahren.

Die Fahrt verlief unspektakulär, im Fläming tankte ich das Auto zum damals[TM] heftig überteuerten Preis:

Da konnte man die heftige Preissteigerung noch nicht ahnen.

Zum Abendessen fuhren wir über den Fichtelbergpaß (über 1.100 Höhenmeter, es lag noch etwas Schnee) ins Nachbarland Tschechien zum Restaurant Anton zum Abendessen.

Ein schönes Kontrastprogramm zu dem, was die folgenden Tage bringen werden, dazu später mehr an dieser Stelle.

 Posted by at 10:05 a.m.
Jan. 042024
 

Seit langem mal wieder ein Beitrag. Und auch diesmal ist meine Hartnäckigkeit Thema, diesmal nicht beim Thema olle Kassetten, sondern bei Büchern.
Ich habe eine recht anschauliche Anzahl von utopischen Büchern aus der DDR und den „Bruderstaaten“. Gerne las ich als Kind die Bücher von Wolf Weitbrecht. Denn in seinem Erfolgsroman „Orakel der Delphine“ spielen nicht sozialistische Errungenschaften die Hauptrolle, sondern Mythologisches, Unerklärliches. So Zeugs, mit dem der Schweizer Erich von Däniken gutes Geld verdiente.
Außerirdische, die in Baalbek Startrampen errichteten, Laurins Tarnkappe erklärt usw., das las man gerne. Schon Günther Krupkat hatte 10 Jahre vorher u.a. durch seinen Nabou in diese Richtung geschrieben.
Nun hatte ich das „Orakel der Delphine“ nicht in meinem Bestand, so etwas aber auch! Nur der dritte Band dieser Miniserie, der „Stern der Mütter“ war in meinem Bücherregal.
Alles kein Problem, ich kaufte mir für nicht einmal 5 EUR antiquarisch ein gut erhaltenes Exemplar, das kam zeitnah an, ich las es und wollte nun die „Stunde der Ceres“ lesen aber „Ach!“.

Das war mir dann doch zu teuer! Also beschloß ich zu warten. Alle paar Wochen schaute ich bei einschlägigen Anbietern nach, nervte damit meine Cousine (Bibliothekarin), kurz: ich mühte mich redlich, aber das begehrte Buch blieb hochpreisig.

Völlig unverständlich: Band 1 und Band 3 gab es zu dutzenden im einstelligen Eurobereich, nur gesuchter Band 2 war so irrsinnig teuer.

Letzte Woche wurde mein Ausharren belohnt, ich fand ein Exemplar und kaufte es.

Es kostete zwar immer noch stolze 40 EUR, aber: es enthält eine Signatur des Autors.

Die Widmung gab den Ausschlag. Trotz des hohen Preises (und damit die liebe Seele endlich ihre Ruhe hat) erstand ich dieses Exemplar.

Heute nun traf es mit der Post ein. Nach… ich weiß nicht wie vielen Jahren kann ich die endlich die Trilogie in Gänze, in der richtigen Reihenfolge, in Ruhe lesen.

Ich fange nach Absenden des Eintrages damit an.

 Posted by at 9:15 p.m.
März 042023
 

Heute auf den Tag genau ist es 20 Jahre her, daß ich mit dem Rauchen aufhörte und das kam so:

Am 03.03.2003 (das Datum kann man sich gut merken) war ich auf dem Geburtstag eines Freundes und war am Buffet etwas zu gierig. Das führte dazu, daß ich bei so einem Käse-Weintrauben-Häppchen den Zahnstocher übersah und ihn mir zentimetertief in den Rachen rammte. Mein Zahnarzt behandelte am Folgetag die recht üble Wunde und untersagte mir strikt das Rauchen, da der Qualm im Mundraum die Heilung negativ beeinflusse.

„Jaja“, sagte ich und zündete mir am Abend eine Zigarette an und… mußte feststellen, daß bei jedem Zug der Mundraum stark schmerzte und auf der linken Seite mein Gesicht immer mehr anschwoll, man konnte regelrecht der Schwellung beim Wachsen zuschauen.

Also drückte ich die Zigarette aus und sagte mir, daß auf den Arzt hören keine so schlechte Idee sei und beschloß eine Woche aufs Rauchen zu verzichten.

Das ich bis heute nie wieder eine Zigarette/Zigarre et al angefaßt habe, kann ich selber nicht fassen, daß wäre mir damals auch nie in den Sinn gekommen.

Was trug denn zum Erfolg bei? Wesentlich sind zwei Sachen:

1. ich hatte nach dem Tod meines Vaters viel zu viel geraucht, mir war unterbewußt klar, daß das nicht gesund ist, aber anstatt aufzuhören stieg ich auf diese „Mädchenzigaretten“ um, die kaum Nikotin enthalten. R1 minima light oder so, die enthielten nicht 4 mg Nicotin sondern 0,1 mg, ich habe es vergessen. Jedenfalls offenkundig so wenig, daß ich nach dem Aufhören keinerlei Entzugserscheinungen hatte.

2. Als ich nach zwei Wochen eigentlich wieder vorsichtig mit Rauchen anfangen wollte, vermeldeten die Nachrichten, daß die (damals regierende) SPD eine kontinuierliche Tabaksteuererhöhung beschlossen hatte. Ich starrte in das Radio und rief dem fiktiven SPD-Minister zu: „Von mir kriegt ihr keinen Pfennig!“

Und so ist es gekommen, also: „Danke R1 Minima light und, wer hätte das gedacht, Danke SPD!“

Wieviel Geld ist dem Staat denn entgangen bzw. wieviel Geld habe ich nicht mehr in den Zigarettenkonsum gesteckt? Das beantwortet uns Excel. Daten sind von der Zigarettenindustrie höchstselbst.

Spalte A listet kontinuierlich die einzelnen Tage auf, in Spalte B habe ich Excel zufällig bestimmen lassen, wieviele Zigaretten an dem Tag verbraucht worden wären (=ZUFALLSBEREICH(10;30) und in Spalte C wurde der Preis ausgerechnet.

 Posted by at 10:46 a.m.
Nov. 112022
 

Vor einigen Jahren las ich in der Wikipedia im Artikel Zement den folgenden, mich überraschenden und durchaus auch erschreckenden Vergleich:

Dort (also China) werden ungefähr 45 % der weltweiten Produktion verbaut. In den Jahren 2012–2014 wurde dieselbe Menge Zement verbaut wie im gesamten 20. Jahrhundert in den USA.

Das beeindruckte mich tief, aber getoppt wird dieser Vergleich durch folgenden Vergleich:

Communist China has emitted more carbon dioxide over the past eight years than the United Kingdom has since the beginning of the Industrial Revolution, a report from Oxford University’s Our World in Data project has found. (Übersetzung von mir: Das kommunistische China hat in den letzten acht Jahren mehr Kohlendioxid ausgestoßen als das Vereinigte Königreich seit Beginn der Industriellen Revolution, so ein Bericht des Projekts „Our World in Data“ der Universität Oxford.

Man nennt 1765 als Beginn der Industriellen Revolution, das wären also gut 250 Jahre CO2-Ausstoß. Diese schiere Menge hat China binnen 8 Jahren nachgeholt. Nun ist der Telegraph nicht gerade DIE seriöse Quelle bzw. ist nicht alles, was hinkt ein Vergleich, aber dieses Nebeneinanderstellen zeigt schon das unglaubliche Wachstum auf, das dort hingelegt wird.

Um so jämmerlicher unsere Politiker, die das Wohl des Volkes opfern, um alleine in Deutschland irgendwelche „Klimaziele“ gegen jede Ratio durchzusetzen.

 Posted by at 10:34 p.m.
Nov. 052022
 

So sah meine Garagencarportschuppenkombination vor ein paar Tagen noch aus:

Verrottetes Holz als Blende, verdreckte und verwitterte Fronten, aber immerhin kein Unkraut!

Es folgt also der letzte Grundstückspflegeakt dieses Jahr:

Denn nach Grundstückspflege II und dem Großprojekt Terrassenrenovierung bleibt jetzt noch das „Schuppen/Carport/Garage auf Vordermann bringen“. Im Wesentlichen mußten nur die oberen Schalbretter ersetzt werden und die Holzverkleidungen gereinigt und alles frisch gestrichen werden.

Und so haben wir das auch gemacht:

Die Schalbretter werden geliefert, wie immer sehr ordentlich von Fa. Benthack aus Grevesmühlen.

Die Bretter werden zurechtgesägt, mehrfach gestrichen und angebracht.

Das blöde Unkraut ist schon wieder gut nachgewachsen, aber die Bretter sind angebracht. Fehlt nur noch das Malen.

Und fertig, der Schuppen ist frisch gemalt, jetzt muß nur noch das Unkraut in den Griff bekommen werden.

Für das nächste Jahr denke ich über einen hübschen Mülltonnenversteckschuppen und/oder eine Fahrradgarage nach, die sind aber verflixt teuer.

 Posted by at 6:38 p.m.
Sep. 232022
 

…darüber kann man trefflich streiten.

Aus den alten Unterlagen aus der Hinterlassenschaft meiner Eltern möchte ich dennoch gerne einmal zwei Beispiele präsentieren:

1. Beispiel:

Rund 3.800 Liter Heizöl kosteten vor 26 Jahren 1.800 DM oder 900 EUR.

Laut einer aktuellen Preisabfrage für die gleiche Menge und die gleiche Region ermittele ich: 5.800 EUR. Das ist mehr als das 6fache bzw. eine Steigerung um 546%.

2. Beispiel

Ein Geschäftsessen im besten Haus der Stadt Altenburg kostete im Jahr 2000 56,40 EUR, also im Schnitt 11 EUR pro Person.
Ich schaue mal auf die Speisekarte und berechne grob: 107 EUR, also hier haben sich die Preise ungefähr verdoppelt, das stimmt auch mit meiner Erfahrung überein.

Der Beitrag soll wertungsfrei sein, aber solche Dokumente kann man sich ruhig einmal wieder zu Gemüte führen.

 Posted by at 6:26 p.m.
Sep. 162022
 

Man weiß ja, daß bis vor Kurzem jämmerliche Zinsen auf Guthaben gezahlt wurden. Doch wenn man das auf Papier schwarz auf weiß in aller Deutlichkeit vorgerechnet sieht, ist es einprägsamer.
In Kurzform: für über 25.000 EUR Guthaben gab es für acht Monate satte 0,14 EUR Zinsen. Und auf diese 14 Cent muß man noch 4 Cent dem Staat an Steuern geben.
Merke: Geldanlage auf dem DiBa-Sparkonto lohnt sich!

 Posted by at 8:51 a.m.