…die das Schicksal hat, völlig unbekannt zu sein. Das war selbst in der DDR so, auf deren ehemaligem Territorium sie sich befindet. Selbst der einzige Mensch, der mir bewußt je in meinem Leben als Arterner begegnete, war blaß und uninteressant.
Doch das kann sich bald ändern. Das Land Thüringen hat als ABM nämlich die Zentrale Bußgeldstelle der Polizei dahin hinverlegt. Und die verschicken dann den durchreisenden Benutzern der A4, A9 und A71 nach einem Monat sowas:

Deswegen wird eine bundesweit bekannte Stadt im hohen Norden demnächst drei Punkte meiner Akte hinzufügen, womit sich mein Punktetand auf einen Schlag verdoppeln dürfte. Und eine Bank im irgendwie bekannten Marburg wird meinem Konto 73,50 EUR abziehen.
Achja, das war der Beweis für den letzten Absatz. Und in Thüringen in es nicht so teuer wie in Hessen.
Au Backe, dank penibler Bloggung sehe ich gerade mit Entsetzen, daß ich nun bald 9 Punkte in Flensburg habe. Wieso gibt es neuerdings auch immer gleich drei Punkte? Muß ich mich wohl mal auf neues Terrain begeben.
Diese doofe Brauerei bringt doch tatsächlich schon seit gestern ihren doofen Maibock heraus.
Und ich Idiot kaufe mir auch so einen Sechserträger und habe gerade eine Flasche auf fast nüchtern Magen getrunken. Schmeckt supergut, doch man merkt es auch…
…, das, unter dem ich quasi sitze, ist leicht undicht, älter als 20 Jahre, wacklig, hält nicht und außerdem ist es überhaupt nicht isoliert und heizt mir an einem Sonnentag die Bude auf mehr als 30 Grad auf.
Seit einiger Zeit schon will ich also ein neues Fenster haben. Nur wirken die Preise für Fenster mit Außenrolladen inklusive Einbau eher prohibitiv. Im Herbst 2007 machte eine Fa. im Einkaufszentrum aber Reklame für ihr patentiertes, superduper, paßgenaues, geniales,…, Dachfenster. Ich ließ einen Herren vermessen und mir einen Kostenvoranschlag machen. Der Voranschlag lag bei 3.400 EUR.
Nun, auch diesem Herren teilte ich mit, daß ich so einen Preis für prohibitiv halte. Da stimmte er mir auch zu und so rechneten wir hin und her und kamen schließlich auf einen Preis, der vierstellig unter dem obigen Preis liegt, aber immer noch sehr schmerzerzeugend wirkt. Zustande kam dieser neue Preies deswegen, da ich a) Werbekunde war, b) das Lager nur 2 Käffer weiter ist und auch die meisten Installateure aus der Umgebung stammen und c) ich auch an der Märzaktion teilnahm, die beinhaltet, daß das Fenster schon im Winter montiert werden kann, sobald es geht.
Nun, heute war es soweit und ich hatte gestern auch schon brav alles vorbereitet:

Nebenbemerkung: Die Kabel sind für: Subwoofer, hinteren, rechten Lautsprecher, Netzwerk Rechner, Netzwerk dBox und die USB-Verlängerung.
Nun sagte der Wetterbericht, den ich seit der Terminbekanntgabe am letzten Donnerstag eifrig verfolge, für heute Mittag erst bedeckt und 5 Grad voraus. Nicht optimal, aber irgendwie geht das schon. Gestern, nachdem ich das Fliegenfenster und die Verkleidung abgerissen hatte, korrigierte sich der Wetterbericht auf ein Grad und Schneefall.
Und tatsächlich, als heute gegen 10:30 Uhr die Installateure eintrudelten, schneite es fröhlich und die Temperaturen schwankten um den Gefrierpunkt.
Die Fensterbauer fuhren zu einer anderen Baustelle und wollten sich bis 14:30 Uhr noch einmal melden. Sie veranschlagten die Einbauzeit auf drei Stunden. Als sie mich dann kurz nach 14:00 Uhr anriefen und nach dem Wetter fragten, konnte ich ihnen nur mitteilen, daß es 0 Grad waren und draußen steter Schneeregen herrschte. Also verschoben wir das Projekt auf einen späteren Termin und ich sitze nun in einer Bastelbude.
Nicht erwähnen bräuchte ich, daß es seit 14:30 Uhr hier bei Windstille nahezu wolkenlos war und die Sonne die Temperatur auf 7 Grad aufheizte.
…, konnten doch in den letzten fünf Jahren über 4.000 Euro von mir nicht eingenommen werden, da ich nämlich vor fünf Jahren mit dem Rauchen aufhörte und seitdem nicht eine Zigarette mehr rauchte.
Bild zum vergrößern anklicken:

Beim Studieren der Tabelle fällt auf, daß Rauchen mittlerweile schweineteuer geworden ist. Und daß in diesen fünf Jahren die Tabaksteuer dreimal erhöht wurde. Die Umsatzsteuer dafür nur einmal, dafür aber kräftiger.
Angesichts des Zahlenwerkes bin ich im Nachhinein froh, es bisher mit dem Nichtrauchen gepackt zu haben. Vermissen werde ich es dennoch immer.
Und ich wundere mich immer wieder, wie einfach das alles war. Nochmal zur Erinnerung: Am 04.03.2003 feierte ich bei meinem Hausarzt seinen 60. Geburtstag. Woraus man schließen kann, daß er heute theoretisch Rentner werden könnte, was er wohl aber noch nicht will. Aber das wollte ich nicht erzählen, sondern darüber berichten, daß es feine Häppchen zum Essen gab. Zurückhaltend wie man mich kennt, wühlte ich mich durch das Buffetangebot und stopfte die Leckereien in mich hinein. Dabei übersah ich vor Gier einen Zahnstocher, der Käse, Weintrauben und Gehacktes miteinander verband und verletzte mir mit diesem übel den Gaumen. Die Schmerzen ließen schnell nach, aber es war eine Wunde entstanden, die auf Tabakinhalation überhaupt nicht gut zu sprechen war. Mit jeder Zigarette wurde die Schwellung dicker und schmerzhafter, das war so beeindruckend, daß ich aus dem Staunen gar nicht mehr herauskam. Also ließ ich gegen 21:30 Uhr das Rauchen vor Schmerzen und vor Angst, daß mir das Gesicht explodiert, bleiben. Der Zahnarzt konnte am nächsten Tag außer Wundversorgung auch nur den klugen Ratschlag geben „um Gottes Willen nicht zu rauchen“. Daran hielt ich mich wacker. Am 07.03.2003 ging es mir schon etwas besser und langsam wuchs die Lust auf eine gute Zigarette. Doch an diesem Tag verkündete der damalige Finanzminister Hans Eichel (SPD), daß mal wieder die Tabaksteuer zu erhöhen sei. Ansonsten kein cholerischer Mensch überkam mich eine solche Wut, auch ob der blöden Masche mit der Terrorismusbekämpfung, daß ich mich spontan entschloß, das Rauchen sein zu lassen. Ich hatte ja ein paar Tage auch prima ohne Zigaretten gelebt. Also rauchte ich einfach nicht mehr. Keine Entzugserscheinungen, nicht die geringsten halfen mir sicher auch dabei. Das mag daran gelegen haben, daß ich vor ein paar Jahren auf die Mädchenzigaretten R1 minima umgestiegen war, die einen sehr geringen Nikotinanteil haben. Vielleicht aber auch an meiner positiven Lebenseinstellung, am Wetter, an der Zeit, der Arbeit, was weiß ich denn. Ich weiß nur, daß es sich insgesamt als Nichtraucher besser lebt. Man spart Geld, die Wohnung und die Klamotten stinken nicht mehr, man ist fitter, schmeckt besser, die Zähne vergilben nicht, der Atem ist besser und man ist kein Opfer der immer stärker und agressiver werdenden Antitabaklobby mit all ihren unsäglichen Diffamierungsgesetzen.
Auf die Negativseite stelle ich mal das Lebensgefühl, die Coolness, das nicht offen gegen die Nichtraucherlobbyseinkönnen, die nicht unbeträchtliche Gewichtszunahme (weil es eben besser schmeckt) und das Gehören zu den Nichtrauchern aus der Sicht der Raucher.
(01) 1968 – Im Vorgänger des WBS70 wird der Kachelofen geheizt, damit Klein-Joachim nicht friert.
(02) 1972 – Auf dem zugefrorenen großen Teich wird Schlittschuh gelaufen.
(03) 1976 – letzter Ferientag der Winterferien
(04) 1980 – Noch gibt es weder Sommerzeit noch Ronald Reagan als Ami-Präsident.
(05) 1984 – noch ein Schulhalbjahr und es geht in die EOS
(06) 1988 – Es ist Montag, ich hocke als UaZ in Bad Salzungen.
(07) 1992 – VW – leb wohl, Marburg, ich komme
(08) 1996 – Dank DAA in Alsfeld
(09) 2000 – nun arbeite ich und habe seit einem halben Jahr eine Wohnung in Nieder-Olm, damals noch ein Dorf
(10) 2004 – mein Existenzgründerseminar ist vorbei – bald startet mein Freiberuflerdasein
(11) 2008 – dieser Bericht wurde eben abgesendet
Das erste Mal heute am Nachmittag. Ich habe schon seit zwei Monaten einen Steinschlag in der Frontscheibe. Und vorhin machte es vernehmbar *KNACK* und nun ziert ein 15 Zentimeter langer Riß die Beifahrerseite meiner Scheibe. Das ist nun schon die vierte Scheibe. Naja, wird halt nächsten Monat, wenn der Wagen in die große Durchsicht muß, die fünfte Scheibe eingesetzt. An meiner Teilkasko (ohne Selbstbeteiligung) verdient meine Versicherung irgendwie nicht allzuviel.
Die Reste der zweiten Scheibe kehrte ich gerade in den Mülleimer. Ich hatte nämlich die phantastische Idee, ein neues Bild in einen Rahmen zu stecken. Dazu
– recherchierte ich recht lange im Netz, bis meine Wahl schließlich auf Ilja Repins Kosaken fiel, die dem Sultan einen Brief schreiben,
– druckte ich dieses Bild in hoher Qualität auf gutem Papier aus,
– bedruckte in Mainz ein A3-Passepartout mit dem recht unflätigem Inhalt des Briefes auf russisch und deutsch,
– reinigte das Glas und den Rahmen,
– und schnitt das Passepartout mühsam zurecht.
Schließlich war ich beinahe fertig und mußte nur noch die Bleistiftmarkierungen abradieren. Blöderweise schmierte der doofe Radiergummi aber und so reinigte ich das Papier mit etwas Seifenlauge (den Tip hatte ich ergegoogelt).
Und zum Trocknen griff ich mir blind ein Geschirrtuch. Nun lag auf diesem Tuch aber das Glas zum Trocknen…
…ist ein ganz tolles Gerät von der Fa. Tefal und leistet mir treue Dienste. Als wichtigstes Ausstattungsmerkmal pries mir der Verkäufer beim Fröschl in München damals den Entkalkungstank an, der mich und das Gerät in die Lage versetzen sollte, es mit schnödem Leitungswasser zu betreiben, ohne auf teures destilliertes Wasser zurückgreifen zu müssen. Das überzeugte!
Heute nun vor dem Hemdenbügeln wollte ich doch auch einmal genau diesen Entkalkungstank wechseln. Ich fand ihn sogar auf Anhieb den Ersatztank, worüber ich mich jetzt noch etwas wundere.
Sei’s drum, jedenfalls erblicken meine Augen beim Ausbau des alten Tanks Folgendes:

Nachträglich die Erklärung für das Verhalten seiner Landsleute hat der Ministerpräsident Wolfgang Böhmer gefunden:
Magdeburg (dpa) – Die vielen Fälle von Kindstötungen in den neuen Bundesländern sind für Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer Folge einer übernommenen DDR-Mentalität. «Ich erkläre mir das vor allem mit einer leichtfertigeren Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern», sagte Böhmer dem «Focus». Für manche ostdeutsche Frau sei eine Kindstötung anscheinend «ein Mittel der Familienplanung». Diese Einstellung sei vermutlich eine Folge der DDR-Abtreibungspolitik.
Vielen Dank für diese Erhellung.
Ja, ich gebe es zu, ich habe auch einmal etwas kriminelle Energie aufgewendet.
Und das kam so…
Vor einiger Zeit kaufte ich eine, eher im oberen Preissegment angesiedelte, elektrische Zahnbürste. Dieses Drecksding ging nach knapp nach der Garantie kaputt. Und, im Gegensatz zu sonst, hatte ich den Kaufbeleg auch verspittelt. Egal, ich kaufte also im Spätherbst 2007 im Edeka eine Bürste der 20-Euro-Klasse. Die arbeitete auch 2 Wochen klaglos, stellte danach aber einfach ihren Dienst ein. Natürlich hatte ich den Kaufbeleg weggeworfen. So ärgere ich mich seit mehreren Monaten quasi täglich über meine defekte, elektrische Zahnbürste, die ich immer in Sichtweite am Waschtisch stehen habe.
Vorgestern nun reifte mein teuflischer Plan. Die seit Wochen ausverkauften 19,95-Elektrozahnbürsten waren nämlich wieder im Regal. Also kaufte ich eine Zahnbürste und verwahrte den Kaufbeleg ordentlich. Mein Genie hatte nun ausgeheckt, nach einigen Tagen die defekte Bürste mit dem Kaufbeleg zurückzubringen und mir das Geld zurückgeben zu lassen. Wie teuflisch, wie fies, wie genial!
Zu Hause stellte ich als erstes fest, daß erstere Bürste nicht defekt ist. Das Ladegerät stellte sich als der Übeltäter heraus. Naja, wie auch immer. Nichts außer der Anstandsfrist, konnte die Verwirklichung meines Planes nun stoppen. Ich war sogar zur Fairness bereit und wollte die unbenutzte Zahnbürste zurückgeben, da ja meine „alte“ Bürste wieder klaglos ihren Dienst versieht. Nun ließ ich also die neue Bürste leerlaufen (dauerte fast eine halbe Stunde, bis der Akku leer war). Perfekt!
Vorhin beim Aufräumen traf mich dann die Erkenntnis wie ein Schock – ich hatte heute Morgen während der Vorlesung meine Brieftasche aufgeräumt, überflüssigen Papierkram in den leeren Kaffeebecher gestopft und dann in den Müll geworfen. Nun, einer dieser Zettel war offenkundig nicht überflüssig … 😐
…habe ich heute Morgen. Ich fahre so gegen 9:00 Uhr los, bin noch so beim Anschnallen, Musik suchen und mich sortieren und eiere so einhändig um die erste Kurve, als auf einmal der Wagen nicht mehr das machte, was es sonst an dieser Stelle immer macht. Das Auto fing nämlich auf einmal einfach so mit Rutschen an.
Schockschwerenot! Die Karre rutscht irgendwie auf spiegelglatter Straße den Hang hinab und ich rudere wie wild herum. Irgendwie schaffte ich es, ihn vom Bordstein wegzulenken, doch dafür rutschte er fröhlich und unbeherrschbar auf die anderer Seite, wo auch noch zu allem Überfluß ein geparkter PKW steht. Auf diesen steuerte ich nun scheinbar unaufhaltsam zu und alle Versuche, das Auto in die Spur zu bekommen, fruchten nicht. Ich sehe also das andere Auto auf mich zukommen und überschlage schon im Kopf die Reparaturkosten und die gestiegene Versicherung, da bekomme ich im letzten Moment durch Gasgaben (und ASR) die Spur und kann den Wagen ca. 1 cm am Blech des parkenden Wagens vorbeitrudeln lassen. Das ABS hilft dann durchaus, mein Auto an der Kreuzung zum Stehen zu bringen. Puh, das war knapp! Naja, man hätte auch drauf kommen können, daß bei gefrorenem Boden und einsetzendem Regen und minus einem Grad so etwas passieren kann.