Sep. 272006
 

Etwas Zahlenmaterial, dank Bordcomputer und Spesenabrechnung:
Ich fuhr bis zum heutigem Tage im Monat September 2006 ca. 5.000 Kilometer.
Große Tagesbrocken waren:
Mainz – Ostsee: 675
Hamburg – Mainz: 565
Mainz – Hagen -Düsseldorf – Mainz: 550 (mit 5 Stunden Arbeit)
Mainz – Hagen – Mainz: 510 (mit 10 Stunden Arbeit)
München – Stuttgart – Mainz: 440
Mainz – München: 430
Mainz – Altenburg: 400 (privat)
Altenburg – Mainz: 400 (privat)
Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 86 km/h. Insgesamt saß ich im September also 58 Stunden oder mehr als zwei komplette Tage in meinem Auto.
Die schnellste Fahrt war die von Mainz nach München, ich brauchte nur gut drei Stunden für die 430 Kilometer. Diese Tour war übrigens auch die einzigste ohne jedweden Stau.
Über die schönste Fahrt bloggte ich bereits. Auch über die mieseste Fahrt gibt es einen Eintrag.
Der Diesel kostete am meisten in Mecklenburg (1,149) und am wenigsten in Mainz (1,039). Im Durchschnitt bezahlte ich 1,089 EUR für den Liter. Insgesamt liefen 390 Liter Sprit durch meine Einspritzdüsen. Demzufolge bezahlte ich dafür ca. 425 Euro. Als mein Auto noch neu war (2002) kostete der Sprit 0,53 EUR (kein Witz, es ist so gewesen). Das heißt, daß ich binnen vier Jahren für meine dienstlichen Fahrten eines Monats 215 EUR Mehrkosten habe.

 Posted by at 8:55 p.m.
Sep. 252006
 

Ein Kunde vor mir, kohlrabenschwarz, mit sehr krausem Haar und roten vollen Lippen, fragt in nahezu unverständlichem Deutsch nach den Kosten für ein Päckchen nach Togo.
Die Postfrau versteht das Land nicht und fragt: „Wohin, nach Peru?“. Ich mußte das Postamt kurz verlassen.

 Posted by at 5:25 p.m.
Sep. 202006
 

Achja, es ist doch immer wieder erhebend, zu Gast auf auf dem größtem Volksfeste der Welt zu sein.
Nur mein Blog-Mitleser und Wiesn-Mitbesuchecher Florian wird annähernd nachvollziehen können (und wollen), was hier los ist und was hier auch los war, haut alles durcheinander. Hilfe, /me brauchen Help
Jo

 Posted by at 9:53 p.m.
Sep. 132006
 

Ja, über Sprite. Diese eklige, klebrig-süße und nach Chemie schmeckende Plörre von Coca Cola wird hierzulande als Zitronenlimo verstanden.
Und folgerichtig schüttet man diesen Dreck auch noch in ein gutes Bier und wagt sich dann auch noch, das Ganze als Radler zu verhökern.
Wer jemals in Bayern in der Wirtschaft einen anständigen Radler mit billigster (Diät-)Zitronenlimonade hergestellten Radler trank, wird wissen, was ich meine.

 Posted by at 9:25 p.m.
Sep. 042006
 

… So möchte ich am liebsten singen nach der Geschichte, die mir heute widerfuhr.
An meinem Auto stellte ich am Ende der letzten Fahrt störende Fahrwerkgeräusche fest. Leicht beunruhigt ließ ich heute morgen bei dem VAG-Händler, bei dem ich mein Auto kaufte, vom Meister das Auto überprüfen. Der bockte es hoch, fuhr Probe, wackelte an den Rädern und vermutete ein müdes Radlager rechts und versicherte mir, daß ich damit noch problemlos die 400 km nach Mainz käme.
Also fuhr ich frohen Mutes los. Auf halber Strecke kam nun aber noch ein störendes Geräusch vorne links dazu. Als dann auch noch immer stärker Vibrationen aufs Lenkrad übertrugen, fuhr ich die nächste Abfahrt von der BAB herunter. Glücklicherweise satnd in Sichtweite eine VAG-Werkstatt.
Der dortige Meister ging nach meinen Symptonbeschreibungen sofort nach vorne rechts und zeigte mir wissend ein Loch. In diesem Loch sollte nun aber eine Radschraube stecken. Tat sie aber nicht (mehr). Auch alle anderen vier Radschrauben hatten sich gelockert.
Die Werkstatt bei mir hatte also die Räder vorletzte Woche nicht gescheit festgezogen und mich darüberhinaus auch nicht wie üblich darauf hingewiesen, daß ich nach 50 Kilometern noch mal zur Nachkontrolle erscheinen soll.
Über die glorreiche Fehlleistung der anderen Werkstatt decke ich einmal den Mantel der Nächstenliebe.
Und der Autobahnwerkstatt gebührt hohes Lob. Schnelle, unkomplizierte und offensichtlich kompetente Hilfe, dafür gab es auch ein anständiges Trinkgeld.
Berechnet wurden mir exakt 2,03 EUR für die Ersatzschraube. Und nebenbei wurde das Störgeräusch als defektes Radlager enttarnt, welches ich nun diese Woche noch wechseln lassen werde.
Und wenn ich das Auto dann wieder abgeholt habe, werde ich mit Sicherheit von alleine an die nachzuziehenden Schrauben denken.
Und auf den Schreck gibt es jetzt erst einmal einen Kräuterschnaps. *Prost!*

 Posted by at 7:22 p.m.
Aug. 292006
 

…sangen Paul McCartney und Michael Jackson gerade „Say Say Say“. Dieses Lied stand auf Platz 354 auf meiner Abspielliste im Rechner.
21:16 Uhr betrat ich meine Wohnung und Michael Jackson und Paul McCartney sangen „The Girl Is Mine“.
Dieses Lied stand auf Platz 577 in dieser Liste.
Was lernen wir daraus?

1. Die beiden haben mindestens zwei Lieder zusammen gemacht.
2. Einmal wird Michael und einmal wird Paul zuerst genannt.
3. Purer Zufall, daß diese Lieder liefen, als ich ging bzw. wiederkam.
4. Ich hatte vergessen, die Musik zu stoppen.
5. In gut 12,5 Stunden kann man nonstop satte 223 durchschnittlich lange Lieder spielen.
6. Wenn ich sowas blogge, dann nur um zu kaschieren, daß mein Reisebericht immer noch nicht fertig ist.

 Posted by at 7:37 p.m.
Aug. 262006
 

Gerade las ich, daß in St. Petersburg die Hauptkuppel der wunderbaren Dreifaltigkeitskirche durch einen Brand zerstört wurde.
Letztes Jahr, als ich die Stadt besuchte, war man mitten in der Tiefensanierung dieses herrlichen Bauwerkes.
Bereits 1983 stand ich erstmals tief beeindruckt vor den monströs großen, dennoch aber lieblich anzuschauenden blau-weißen Kuppeln.
Und 2002 war ich ein zweites Mal in der Stadt und hatte ausreichend Gelegenheit, dieses Ensemble zu bewundern.
Hoffen wir, daß tatsächlich der Neuaufbau in zwei Jahren abgeschlossen ist. Verdient hat die Kirche es 100%.

 Posted by at 8:22 p.m.
Aug. 242006
 

Wenn schon nicht der große Reisebericht erscheint, dann ein kleiner.
Gestern hatte ich kurz etwas in Darmstadt zu erledigen. Also für 2,80 Euronen per Fähre über den Rhein (ist kürzer und romantischer) übergesetzt, unterwegs noch Marc als Begleitung aufgepickt und dann ab in die Darmstädter Innenstadt, um in einem Laden Produkte zu testen.
Erwähnenswert ist, daß ich mein Auto in einer Tiefgarage im Frankoniahaus parkte. Diese Tiefgarage hat einen Fahrstuhl für die Autos. Witzig und für mich Premiere.
Der Abend wurde angenehm bei gutem Essen und einem Bier in dieser netten Kneipe beendet.

 Posted by at 7:20 a.m.
Aug. 212006
 

…werden heutzutage alle aktuellen Notebooks für den Heim(l)user nur noch mit vollverspiegelten Displays ausgeliefert?
Beim Durchstreifen des M*d**marktes konnte ich mir in sämtlichen der ca. 30 ausgestellten und angeschalteten Modelle problemlos meine spärlichen Haare kämmen.
Wer kommt eigentlich auf so eine bescheuerte Idee? Solche Geräte sind kaum in Räumen mit Kunstlicht nutzbar und definiert nicht im Freien. Nun gut, sie funktionieren im Freien, aber man sieht eben nichts.
Wenn es wenigstens ein Gerät gegeben hätte, das mir nicht überdeutlich mein Konterfei gezeigt hätte…, aber nein, alle Geräte, wirklich alle haben diese tollen Glitzerdisplays.

 Posted by at 10:16 p.m.