Die ehemalige Reichspost bzw. die Bundespost, die nach der Trennung die Telekom AG war und die uns seit zwei Jahren mit T-Com begrüßte heißt nun, warum auch immer T-Home. Mich würde sehr interessieren, was das ständige Ändern der CI so kostet. Kunden auf jeden Fall und das nicht zu knapp.
Naja sei’s drum. Jedenfalls hat mir heute ein freundlicher Nichtstreiker (oder ist der mittlerweile vorbei, ich kümmere mich nicht so sehr darum) der T-Home die Kosten meines Tarifs „Call and Surf Comfort“ von 53,95 auf 48.95 reduziert. Allerdings ist dadurch die Kündigungsfrist von einem Jahr auf zwei Jahre angehoben worden.
Wie man lesen kann, möchte Herr Schäuble jetzt alle Nicht-EU-Ausländer per Fingerabdruck erfassen.
Aber wieso nur Neger, Schlitzaugen und Typen, die in Bettlaken gehüllt sind und lustige Hüte tragen? Ok, Amis und Russen werden ja dann auch erfaßt.
Aber wieso nicht klaulustige Polen, Zigeuner aus Rumänien und der Slowakei und froschfressende Nachbarn?
Ach was, am besten ALLE per Fingerabdruck erfassen. Und per Implant-Chip registrieren. Und eine Kamera ins Auge bauen. Und Mikros ins Ohr Und *irrelach*
…im Greteschen Hof. Dem Hotel angeschlossen ist die Gaststätte „Zur Post“.
Dort wählte ich gestern nicht, wie sonst meist, die Fischplatte zu 9,00 EUR, sondern wahnsinnigerweise die Grillplatte zu 10.00 EUR.
Auf der Platte befanden sich:
– eine halbe Erdbeere
– ein paar Krümel Weißkrautsalat
– eine Peperoni
– 2 Blätter Salat
– ein Klecks Senf
– etwas Ketchup
Nun, das klingt ja nicht soo spannend. Auch die überschaubare Portion Bratkartoffeln mit Speck reißt es nicht raus. Aber das war eben nicht alles.
Denn an Grillgut lagen noch bei:
– 1 Bratwurst
– 2 Rinderfilets
– 2 Schweinesteaks
– 1 Lammschnitzel
– 2 Hähnchenschenkel
– 1 große Putenbrust
Ich bin ja nun kein Kostverächter, aber diese Portion war wirklich unanständig groß.
Selbstverständlich habe ich sie bewältigt, mußte allerdings danach noch 2 Stunden an der Hase spazieren gehen.
Das HodBlog grüßt seine Leser aus Osnabrück.
Wie auch schon Kristian Köhntopp löschte ich eben meinen last.fm-Account.

Ich bestellte bei Amazon ein Buch von Andreas Eschbach. Nun listet die Software dann immer Empfehlungen auf, wie man auf obigen Bild sehen kann.
Nur verstehe ich überhaupt nicht, wie sich das Buch links unten dahin verirrte.
Wie ich heute beinahe entsetzt im heise-Ticker las, stattet LG seine neuesten Waschmaschinen mit einem MP3-Player aus. Das erinnert mich fatal an die Waschmaschinentragödie meines geliebten Lem, in der er bereits scharfsinnig in den 1960er Jahren beschrieb, wie sich die Waschmaschinenhersteller Snodgrass und Nuddlegg immer mehr bei ihren Waschmaschinen überbieten. Eine herrliche Groteske! Ein kleiner Textauszug ist hier zu finden. Der ganze Text stand mal hier online.
Abgesehen davon. Wozu in Himmels Namen braucht man ein MP3-Abspielgerät in einer Waschmaschine? Was kommt als nächstes? Bügeleisen mit Funkuhr? Kühlschränke mit Fernseher (achne, die gibt es ja schon) oder gar Staubsauger mit infraroter Schmutzkontrollkamera?
Vorgestern 34 Grad, heute 11 Grad, sowas nennt man wohl Temperatursturz.
…auf einen Artikel gestoßen, der die Ereignisse des Herbstes 1985 wieder aufleben ließ.
Ich möchte den Artikel allen empfehlen, die diese Zeit noch nicht so bewußt miterlebten. IMHO kommt beim Lesen des Artikels gut die damalige Atmosphäre in der Welt zum Ausdruck. Die Achille Lauro war wochenlang das Topthema, auch in der Schule.
Es wird immer peinlicher, dem Treiben des Gesetzgebers zuzuschauen. Heute nun soll also bestimmt werden, daß das Rauchen erst ab dem 18. Geburtstag erlaubt ist.
Und ich bin mir sicher, daß das Gesetz durchgewinkt wird. Und dann werden sofort alle Jugendlichen unter 18 nie wieder eine Zigarette auch nur anfassen und Engel werden erscheinen und schöne Lieder singen.
Ein weltfremdes Gesetz, daß exemplarisch zeigt, wie sehr am Volk vorbeiregiert wird und wie wenig man vom Leben der Bürger versteht. Es wird ähnlich große Wirkung haben wie der Aufruf der Musikindustrie, doch keine CDs mehr zu kopieren.
Und die angedrohten Strafen bei Verstößen tragen ja doch wieder nur die Eltern.
Und bei der rauchenden Jugend und ihrem Dunstkreis (was ein Wortspiel!) wird die Politikverdrossenheit ungeahnte Ausmaße erreichen.
Naja, vielleicht wachen die jungen Leute aber auch mal auf und revoluzzen ein bißchen.
Und außerdem wird es mehr Arbeitsplätze geben, nein, nicht in der Tabakindustrie und bei den Kiosken und Händlern und Automatenbetreibern, dort wird es zahllose Entlassungen und Pleiten geben. Nein, ich meine neue Arbeitsplätze für die Polizisten, die dann minderjährige Raucher verfolgen und abkassieren, Psychiater und Sozialtherapeuten. Bloß, wieso habe ich bis heute noch nie bewußt einen Polizisten, Lehrer, Verkäufer oder Erwachsenen erlebt, der minderjährige Raucher in die Schranken wies? Und das Alter der Vielqualmer, die sich nicht mehr so wie ich schamvoll im Schloßpark verstecken, sondern breit grinsend und rotzend am Bahnhof, am Buswartehäuschen, auf der Straße qualmen und einem herausfordernd ins Gesicht lachen, war bestimmt nicht 15, sondern eher 12.
Aber blöde ist das doch irgendwie. Denn ständig hackt sich der Staat ins eigene Bein, denn ihm entgehen durch nichtstattfindende Alkoholexzesse und zwei Jahre später einsetzendes Rauchen Abermillionen, wenn nicht gar Milliarden an Steuergeldern.
Andererseits gut für die Taliban und Kolumbianer, denn die dürften sich über erhöhten Absatz ihrer illegalen Ersatzsuchtmittel freuen. Oder führen die dann etwa auch eine Volljährigkeitsgrenze ein?