…01. September in den Geschäften feilgeboten wird, wieso gibt es dann Halloween-Sachen erst seit drei, vier Wochen und nicht schon seit Juni? Liebe Industrie, ich sehe da noch gewaltigen Nachbesserungsbedarf.
…klappte prima. Ich wurde in allen 6 Zügen penibel kontrolliert. Auf der Hinfahrt hatte der Regionalzug 10 Minuten Verspätung. Deswegen mußte ich in Mainz nur 30 Minuten auf den Anschlußzug warten. Dieser war ebenso pünktlich wie der IC Frankfurt->Leipzig. Nur vor dem Leipziger Bahnhof standen wir 10 Minuten rum, warum auch immer.
Auf der Rückfahrt warteten wir in Naumburg auf einen ICE und hatten dadurch 8 Minuten Verspätung. Die fuhr der Zug bis Fulda wieder heraus… um dann vor Frankfurt-Süd 6 Minuten rumzustehen.
Nun hatte ich in Frankfurt-Flughafen nur 10 Minuten Umsteigzeit von Gleis 5 auf Gleis 7, das drohte knapp zu werden.
13:53 Uhr statt 13:48 Uhr kam der Zug an. Natürlich staute es sich an der Zugtür und natürlich war dann auch noch die (ewig lange) Rolltreppe kaputt. Alle Umsteiger hasteten zum Gleis 7…wo uns der Hinweis erwartete, daß der Zug 10 Minuten Verspätung hatte. Die Verspätung wurde dann och auf 15 Minuten hochkorrigiert und tatsächlich kam er dann auch statt 13:58 Uhr um 14:15 Uhr an. Bis Mainz gönnte er sich noch einmal 4 Minuten mehr als geplant.
Das war aber nicht schlimm, denn so mußte ich auf meinen Dorfzug nicht 45 Minuten warten, sondern nur noch 25 Minuten.
Kann denn nicht einmal etwas einfach nur funktionieren? Ich beging gestern das Verbrechen, mir ein Fax schicken zu lassen. Für die jüngeren Leser, dabei handelt es sich um eine Fernkopie via Telefonleitung. Genauer gesagt wollte mir meine Mutter 4 Seiten eines Vertrages zufaxen.
Der erste Versuch scheiterte noch nachvollziehbar, denn ich hatte letzte Woche einen Teil meines Parketts aufarbeiten lassen und sowohl das für’s Faxen Multifunktionsfunktionsgerät als auch die ganze Rechentechnik ausgeschaltet und weggeräumt.
Doch am Samstag nahm ich alles wieder in Betrieb und der zweite Versuch konnte starten.
Mutter faxt vier Seiten. Nach drei Seiten meldet ihr Gerät einen Fehler. Immerhin druckt mein Gerät 2 Seiten aus. Doch diese geraten reichlich blaß, mein Tintengerät mochte wohl die dreitägige Ruhepause nicht.
Meine Mutter faxt das Ganze noch einmal und das gleiche Spiel wiederholt sich, nur diesmal sind die beiden Seiten, die ich schon habe, noch blasser. Ich experimentiere etwas herum und lasse mir, nun schlauerweise daran denkend, die Seiten drei und vier faxen. Die gehen nun klaglos durch und verlassen mein Gerät als stahlendweiße Seiten mit leichten Schwarzstörungen.
Ich probiere eine Druckkopfreinigung mit dem „Erfolg“, daß nun die Testseite nur noch das Windowslogo druckt. Offensichtlich mag die schwarze Patrone nicht mehr. Wie ich schon früher schrieb, rächt sich nun die beim Sturz der Neupatrone abgebrochene Halterung durch ihr Fehlen bzw. hat das Duct-Tape nicht so gut gehalten wie gedacht.
Also kann ich eine fast unbenutze Schwarzpatrone wegwerfen…
Doch zurück zum Faxen. Ich stelle meine Fritzbox schnell auf internen Faxempfang um und beim nächsten Versuch sind alle 4 Seiten kristallklar als PDF im Speicher angelangt. Weil ich die Daten unterwegs benötige, drucke ich das Ganze auf meinem Laserdrucker aus.
Da der Laser auch drei Tage ausgeschaltet auf dem Fußboden stand, macht er auch logischerweise die gleichen Fisematenten und druckt ein leicht gräuliches, kaum lesbares Etwas.
Ein leichter Wutschrei gellt durchs Zimmer.
Gegensatz zum Tintendrucker wird der Ausdruck aber von Seite zu Seite stärker und erreicht im nächsten Versuch gewohnte Qualität.
Fazit: um 4 Seiten Fax zu erhalten und auf Papier zu bringen, vergeht mehr als eine halbe Stunde, werden 20 Seiten Papier verplempert, wird eine neue Patrone zu 15 EUR fällig und verliere ich diverse Nerven, bekomme dafür ein paar graue Haare mehr.
Um was es sich genau bei dem Fax handelte, wird hier zeitnah nachzulesen sein.
…so alles an EDV-Zeugs untergekommen ist.
Da wäre der Kunde, der seinen DHCP-Server auf einen Range von 192.168.1.15 – 192.168.1.15 einstellt. Oder der Kunde, der sich selber per Kindersicherung das Internet sperrt.
Auch nicht schlecht: Dialerschutzsoftware für eine DSL-Leitung. Oder wie wäre es mit dreifachen Virenschutz? Also die Security Essentials, AVG und McAfee gemeinsam auf einem Rechner, der damit prima innerhalb weniger Minuten in einem Bluescreen verreckt.
Das alles und noch viel mehr begegnete mir alleine in der letzten Woche. Und man denkt, es kann einen nichts mehr überraschen.
Heute war es soweit. Der Bug (ist es ein Bug? Ich behaupte ja!) der neueren Fritzboxen, einmal vergebene DHCP-Adressen nicht wieder freizugeben, hat mich erwischt.
Die Fritzbox dient als DHCP-Server und vergibt in meinem Netz von xxx.xxx.xxx.020 bis xxx.xxx.xxx.255 dynamisch IP-Adressen an Geräte, also max. 235 verschiedene Geräte. Dabei merkt sie sich jedes Gerät und die dazu vergebene Adresse. Das ist auch recht praktisch. Doch was ist, wenn alle Adressen vergeben sind? Dann geht nix mehr. Man muß dann händisch die inaktiven Geräte löschen, also in meinem Fall mehr als 230 Mal das rote X klicken. Und so sieht das dann aus:
Ein Kunde teilt mir mit, daß sein DSL häufig zusammenbricht, wenn er telefoniert. Ich schaue mir vor Ort das Chaosdie Situation an und stelle Folgendes fest:
Keller: an der Zuleitung hängt ein Splitter an einem Kabel. Am Splitter hängt der Router. Internet geht.
Vom Splitter aus verteilen sich diverse Kabel ins…
Erdgeschoss: dort verteilen sich 4 Kabel (eins ist abgefallen) in Wohnzimmer (dort ist ein Telefon, das nicht funktioniert) und ins…
Dachgeschoss: hier ist eine Telefondose, aus der zwei Drähte führen zu einem: zweiten Splitter?!? Das an der Dose hängende Telefon geht.
Wie auch immer. Ich schalte alles neu.
Keller: TAE->Splitter->Router DSL und Router Telefon. Dann vom Router 1x TAE zum Wohnzimmer und 1x TAE zum Dachgeschoß.
Ergebnis: Internet geht, Telefone gehen auch, aber die Amtsleitung ist weg.
Nach einigem Probieren kann ich meinerseits keinen Fehler entdecken. Ein Telefon direkt an der Telekomzuleitung schweigt auch, also rufe ich die Störstelle an.
Dort ermittelt man eine Leitungssymmetriestörung mit einem Versatz von 56 Nanosekunden und schickt quasi sofort einen Techniker vor Ort. Und nun geht alles wieder. Was genau aber nicht ging, kann (und will) ich nicht wissen.
Sachen gibt es…
Das Problem ist auch nach weiteren zwei Wochen nicht gelöst. Ich hatte mir Drucker und Rechner nach Hause genommen. Das Problem ist und bleibt, daß der Drucker nur eine seriellöe Schnittstelle hat, ich die aber mit der XP-Maschine nur über USB-Adapter simulieren kann.
Als Ergebnis kamen zwei Varianten heraus:
Variante 1: ich stelle die USB-Schnittstelle auf COM1, COM3, COM5 usw.. Der Drucker meldet: „Benutzereingriff erforderlich“ und macht exatt nichts.
Variante 2: wenn ich die Schnittstelle auf COM2 stelle, passiert ca. 30 Sekunden nichts und dann druckt er
Das erste Mal hatte ich nach Druckertreiberinstallation und Testseite drucken den Müll herunter geschafft. Als ich wieder kam, lag eine ca. 20 Meter lange Papierschlange am Boden. Schnell ist er ja, der Drucker.
Nachdem ich also grandios gescheitert war, mein Ehrgeiz aber geweckt war, kaufte ich einen Adapter PCIe->seriell, ja so etwas gibt es wirklich. Dummerweise habe ich den Adapter bis heute noch nicht geliefert bekommen, so daß ich an dieser Stelle mit diesem Beitrag aufhöre.
Das liegt nicht daran, daß ich nichts zu berichten hätte, das Gegenteil ist der Fall. Ich habe derzeit viel Arbeit und bin viel unterwegs. Aber bald ist ja grauer November und dann ist wieder schön viel Blogzeit.
Heute war ich zum dritten (und letzten) Mal bei einem Großtest des neuen Lufthansaterminals A+ auf dem Frankfurter Flughafen.
Wir waren 600 Testpersonen, die diverse Abläufe und Prozesse simulierten.
Vor allem bedeutete das Laufen. Ich bin heute locker 10 Kilometer durch den Flughafen gelatscht. Von Terminal 1 B nach Terminal A+ ans äußere Ende. Und zurück. Usw.
Aber Bewegung tut ja bekanntlich gut. Jedenfalls war es wieder sehr spannend, die Abläufe des Fluggastbetriebes hautnah miterleben zu können. Als Bonbon wurden wir heute im Bus kreuz und quer über das Flughafengelände gefahren und dazu gab es die eine oder andere spannende Geschichte zu hören.. So erfuhren wir manches über den demnächst entstehenden Terminal 3, sahen die Wartungshalle, in die man problemlos den Eiffelturm hineinlegen könnte und und und…
Vor allem sahen wir aber die Riesen. Vier verschiedene A380 und zwei Boeing 787 konnten wir aus unmittelbarer Nähe bestaunen. Überhaupt machte das Busfahren zwischen den ganzen Flugzeugen einen Riesenspaß.
Fazit: Testpassagier sein ist eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Zum Schluß ein paar Bilder, für deren schlechte Qualität ich mich entschuldige. Die Kamera des Telefons taugt eben nichts bei diesem Licht und durch Busscheiben.








