Juli 272008
 

Heute kam ich wieder zurück von meiner kleiner 1300-Kilometerreise durchs schöne Deutschland. Am Freitag fuhr ich 400 Kilometer zu meiner Mutter. Dank eines Unfalls inmitten einer Endlosbaustelle auf der A5 stand ich knapp 2 Stunden im Stau.
Stau
Naja, irgendwann ging es weiter und nach knapp sechsstündiger Fahrt hatte ich mein Ziel erreicht.
Am Samstagmorgen kam um 7:00 Uhr mein Freund Jens, um sich seine Geburtstagsgeschenke abzuholen. Dazu im nächsten Blogeintrag mehr.
Am Sonntag fuhr ich wieder nach Hause. Dank später Abfahrt (21:00 Uhr) und Autofahrerglücks benötigte ich für die Rückfahrt nur etwas mehr als drei Stunden. Und ich schwöre, daß ich mich immer brav an die Geschwindigkeitsregeln gehalten habe. Schließlich bin ich oft genug von irgendwelchen Geräten fotografiert worden. Dennoch räche ich mich und fotografiere zurück!
Blitzer

 Posted by at 11:22 p.m.
Juli 212008
 

… passen einfach nicht zueinander. Zumindest bin ich dieser Meinung. Ich mag Bionade, ich mag das Produkt. Anfangs nervte die schlechte Verfügbarkeit und der exorbitant hohe Preis, heute bekommt man sie überall. Allerdings auch ähnlich gearteten Abklatsch. Anstatt nun Bionade preiswerter zu machen, stopft man nun ohne Ende Geld in Werbung. Die Plakatwerbung, die beinahe einzige Werbeform, die ich mitbekomme, ist in meiner Gegend nun flächendeckend ausgebreitet.
Aber, bei allem Respekt vor Kreativität, ich verstehe die Werbung nicht oder ich finde sie bestenfalls langweilig, meistens aber abstoßend und unsymphatisch. Also mich hat der Hersteller durch diese unglückliche Werbung als Kunden verloren.
Bisher fielen mir zwei Sorten Werbung auf. Auf einem Plakat steht in etwa:
„Eine Cola würde ihren Kindern Bionade kaufen.“, auf dem anderen lautet der Tenor:
„Hätte es vor 30 Jahren schon Bionade gegeben, hätten die 68er sie kaufen können.“
Naja, ich weiß auch nicht …

 Posted by at 9:35 p.m.
Juli 182008
 

Klar, zu hoch sind sie seit Wochen. Nun fahre ich schon seit mehr als einer Woche treu und brav mit einer Tankfüllung durch die Gegend. Spritsparendes Fahren dank vieler 60er BAB-Baustellen ermöglichte mir eine Reichweite von mehr als 850 Kilometern seit letztem Montag.
Nun war aber der Sprit endgültig zur Neige. 20 Kilometer, so schätzte der Bordrechner, würde er nur noch langen.
Nun kostete der Sprit von letzter Woche Montag an konstant an allen Tankstellen, die ich frequentierte, 1,50 EUR. 1,50 EUR bei Aral, bei Shell, bei Total, selbst bei Jet, die meist einen Cent weniger verlangen: 1,50 EUR.
Gestern nun, als ich tanken mußte, kam er bei der örtlichen Shell auf 1,55 EUR. Egal, ich mußte ja tanken und dank ADAC-Aktion bekomme ich ja 2 Cent/Liter Rabatt! Also beherzt so 20 Liter zu 1,55 getankt und zu 1,53 EUR berechnet bekommen. Ich fahre zum Kunden, an einer Total-Tankstelle vorbei – und dort kostet der Sprit 1,53 EUR. Na prima, so funktioniert also der tolle Shell-Rabatt, da hätte ich mir den Umweg in den Ort sparen können.
Und heute nun kostete der Diesel auf einmal 1,46 EUR an der selben Total. Das verstehe einer 😐

 Posted by at 7:33 p.m.
Juli 172008
 

Beweis: ich hatte gestern alle Fenster auf. Die doofen Fliegen, Wespen, Bienen usw. fliegen in die Wohnung herein und versuchen, aus dem geöffneten Schrägfenster zu entkommen. Das versuchen sie, bis Foetsie in Aktion tritt oder sie der Tod durch Verhungern, Verausgabung ereilt.
Das Rotkehlchen hingegen flatterte nur einmal sacht gegen das (wegen einsetzenden Regens geschlossene) Dachfenster und verließ die Wohnung wieder durch das Fenster, durch das es auch eingeflogen war.

 Posted by at 10:23 a.m.
Juli 142008
 

… sagte Herr Kalkofe, als er eine Sendung des DDR-Fernsehens, äh, des unwürdigen Nachfolgers Mitteldeutscher Rundfunk, verriß.
Granatenmäßig recherchiert hat auch SpOn. Sicher mag das eine oder andere stimmen, was da zur Geschichte und zum drohenden Untergang der Kultmotorradmarke des Ostens geschriebn wurde.
Aber daß die Westverwandtschaft den armen Verwandten im Osten zur Jugendweihe über Genex standardmäßig ein Motorrad zukommern ließ, ist nun doch reichlich aus der Luft gegriffen.
Zuerst einmal war der zu beschenkende Jugendweihling im Normalfall 14 Jahre jung. Den Motorradführerschein durfte man erst mit 16 machen und solche MZ-Motorräder wie auf dem Spiegel-Foto mit 250 Kubikzentimeter Hubraum durfte man erst ab 18 fahren.
Weiterhin kenne ich von damals[TM] zwar viele Genex-Beschenkte, aber keinen einzigen, der von Onkel Genex eine solche Maschine bekam. Allgemein war diese Spiegel-Erkenntnis dem DDRler fremd. Abgesehen davon hätte eine mit Westverwandtschaft gesegnete Ostfamilie lieber tausend andere Dinge für das schöne Westgeld gekauft, als das schnöde Motorrad, was man ja früher oder später doch auch so bekommen hätte.
Und letztendlich waren Motorräder zwar tatsächlich ein vielgenutztes Verkehrsmittel in der untermotorisierten Zone, aber die 250er Maschinen waren eher selten im Straßenbild vertreten. Simsons Schwalbe und S5x-Mokicks dominierten deutlich.
Wieder einmal sei die (wirklich nicht neue) Erkenntnis festgehalten: Man muß alle Artikel mehr als kritisch hinterfragen, denn Oberflächlichkeit wird durch mehr oder weniger geschickten Stil kaschiert. Es fällt besonders bei Themengebieten auf, bei denen man selber ein über dem Normalniveau liegendes Wissen hat.
Echte Simpsons-Fans werden wissen, was ich meine.

 Posted by at 5:20 a.m.
Juli 112008
 

Ich bin ja schon bedient gewesen vom „Service“ der Werkstatt hier vor Ort. Die haben schon zweimal einen gucken lassen.
Der erste Vorfall war irgendwann letztes Jahr. Nach dem Bremsbelagwechsel hatte sich nach einigen Kilometern auf der Autobahn in Hessen eine Radschraube gelöst und der ganze Reifen war locker. Ich kaufte an der glücklicherweise nahe der Autobahn gelegenen Werkstatt für 3 Euro eine neue Radschraube und ließ sie und ihre Kolleginnen ordentlich festmachen. In meiner Werkstatt monierte ich, daß diesmal kein Schild am Innenspiegel vorgefunden hatte, der mich daran erinnert, daß man nach 50 Kilometern die Radschrauben kontrollieren soll. Tatsächlich lasse ich, nachdem die Räder ab waren, immer noch einmal nach kurzer Fahrt den Sitz der Radschrauben kontrollieren bzw. mache das selber. Nur diesmal dachte ich eben nicht dran, da eben das Hinweisschild fehlte.
Reaktion der Werkstatt? Keine. Nicht mal ein müdes Schulterzucken. Ich hätte eine Entschuldigung oder gar den Ersatz meiner Unkosten von 3 Euro erwartet.
Egal, vergessen wir den Vorfall. Dieses Jahr ließ ich meine Frontscheibe in ebendieser Werkstatt tauschen. Gewitzt, wie ich bin, hatte ich die Feinstaubplakette noch nicht an die Frontscheibe geklebt, sondern sie in Erwartung des Austauschs nur aufs Armaturenbrett auf der Beifahrerseite gelegt. Dafür habe ich sogar zwei Zeugen. Erstens habe ich den Beweis, daß ich die Plakette kaufte und zweitens legte elzoido die Plakette an diesen Platz, als wir nach Berlin fuhren.
Nachdem nun die neue Scheibe eingebaut war, fehlte die Plakette. Ich suchte überall, sie war verschwunden.
Ich berichtete dem Chef des Autohauses, daß meine vorher auf dem Armaturenbrett liegende Feinstaubplakette verschwunden sei und ich einen Ersatz benötige. Nebenbei bemerkt hatte ich bei der Reparatur üppig Geld bezahlt.
Die Reaktion des VW-Werkstattmenschen? Er stellte mir eine neue Plakette aus und verlangte 5 EUR dafür. Ich war so sprachlos, daß ich wortlos meiner Wege ging.
Als I-Tüpfelchen fanden wir letzte Woche beim Getriebewechsel unter der Starterbatterie diverse Reste der Gummis, die die Herren in der VW-Werkstatt faulerweise beim Scheibenwechsel dort liegenlassen hatten und die nun die Abflußlöcher verstopften, so daß sich mehrere Liter Wasser im Batterieaufnahmekasten befanden. Das wars also für immer mit dieser Werkstatt. Das andere VW-Werkstätten auch unsymphatisch sein können erfuhr ich heute in Ingelheim. Ich hatte auf dem Weg zum Kunden meine Heckscheibenwaschanlage betätigt und es kam kein Wasser. Gewitzt durch Erfahrung hörte ich sofort mit dem Waschprogramm auf, wußte ich doch, daß sich (mal wieder) eine Schlauchverbindung gelöst haben muß. Nachdem ich nun vom Kundenbesuch kam und mich in mein Auto setzte hatte ich ein tieffrequentes Störgeräusch auf allen 8 Lautsprechern. Na prima!
Ich öffnete hinten links die Heckklappe und … tatsächlich, es hatte sich ein Schlauchverbinder für die Heckscheibenwaschanlage (befindet sich in Spritznähe der HiFi-technik) gelöst (nebenbei bemerkt wäre früher für so eine Fehlkonstruktion der Ingenieur in Schande davongejagt worden) und das Waschwasser hatte sich gemütlich über den CD-Wechsler (650 EUR Aufpreis) und den Verstärker für das Digitale Soundpaket DSP (850 EUR Aufpreis) ergossen und nun irgendeinen Kurzschluß verursacht. Seltsamerweise gingen das Radio und der Wechsler prima, nur kam beim Abziehen des Zündschlüssels dieses laute Störgeräusch aus allen Lautsprechern. So konnte ich nicht weiterfahren also suchte ich die VW-Werkstatt auf, die keine 400 Meter vom Kunden in Ingelheim entfernt liegt.
Der KFZ-Meister ließ mich erst einmal geraume Zeit warten. Dann entfernte er umständlich die Stecker vom DSP und benutzte mein Druckluftspray um alles trockenzupusten. Das Störgeräusch blieb. Er bot mir an, das DSP zu tauschen (klar, ich schwimme ja im Geld und kann mal eben 1000 EUR dafür bezahlen, daß deren Pfuschleitung einfach so auseinanderfällt). Ferner tröstete er mich mit den Worten, daß für mein „völlig veraltetes Modell“ (wurde bis Ende 2005 gebaut), welches „seit Ewigkeiten“ nicht mehr gebaut werde, sich sowieso niemand um solche Kleinigkeiten kümmern würde.
Da fällt einem nichts mehr dazu ein.
Ich schaue morgen mal, ob das DSP nach Trocknen wieder geht (dazu besteht durchaus Hoffnung) und dann werde ich diese Art Werkstätten nie mehr aufsuchen. Oder habe ich zu hohe Ansprüche?

 Posted by at 4:25 p.m.
Juli 082008
 

Getriebe
… aufgearbeitetes Sechsgangschaltgetriebe für einen VW Passat. Am letzten Freitag wurde das Getriebe erfolgreich ausgetauscht. Nun läuft der Wagen wieder.
Bei der VAG kostet dieses Teil 2.245 EUR netto (2.671,55 EUR brutto) plus ungefähr 5 Stunden Einbau (die Stunde kostet IIRC 85 EUR netto) plus Kleinteile plus Getriebeöl. Also ist man mindestens 3.300 Euro los.
In einer freien Werkstatt im Neufünfland kostete das Getriebe samt Einbau knapp 2.300 Euro.

 Posted by at 6:11 p.m.
Juli 012008
 

… bei diversen Umfrageinstituten bei Befragungen mit. Zur Motivation der Teilnehmer gibt es kleine Präsente, aber auch Amazon-Gutscheine und bares Geld locken.
Nun bekam ich schon einen billigen MP3-Player geschenkt, einen interessanten Kulturbeutel, sowas wie ein MagLite, ein Schreibnecessaire, eine Tasse mit Warmhaltefunktion und was weiß ich noch für Plunder.
Heute aber trudelte ein Paket ein mit einem echt würdigen und passenden Präsent.
Koffer zu
Koffer auf

 Posted by at 5:32 p.m.
Juni 302008
 

… muß ich auch noch heute. Es handelt sich um den schweren LKW-Unfall, der am Freitagmittag für bis zu 100 Kilometer Stau in alle Himmelsrichtungen sorgte.
Mich berührt das Thema insofern, als ich einer der zahlreichen Autofahrer hätte sein können, der auf der Strecke übernachten hätte müssen, fahre ich doch diese Strecke mehrfach im Jahr.
Zwei Gedanken dazu.
Erstens: Ein besoffener LKW-Fahrer ist schon schlimm genug. Aber ein Alkoholiker, der in einem Gefahrguttransporter sitzt und nachweislich schon lange vorher Schlangenlinien fuhr, ja wie bitte geht das denn?
Was ist denn da alles schief gelaufen? Wenn ich als Spedition schon Alkoholprobleme beim Personal habe, dann setze ich die schweren Säufer doch nicht auch noch auf den Bock von Gefahrguttransportern. Hier müssen bei der betreffenden Spedition Köpfe rollen.
Zweitens:
Gibt es im dritten Jahrtausend, im Jahre 2008 keine besseren Möglichkeiten, als die armen Nachfolgenden sinnlos Stunde um Stunde doof rumstehen zu lassen?
Mir schweben da so Sachen vor wie eine kompetente Einsatzleitung, die die Lage ungefähr überblickt und bei langwierigen Bergungen wie in unserem Fall Sachen veranlassen kann wie Ableitung und weiträumige Umleitung des Fernverkehrs. Sukzessives Leerräumen der gestauten Bahn entgegen der Fahrtrichtung. PKW können Dreipunktwendung machen und LKW und Gespanne werden vorsichtig rückwärts zu Wendepunkten wie Haltebuchten,
Rastplätzen u. ä. gelotst.. Koordiniert wird das Ganze aus der Luft (ADAC-Hubschrauber) und mit Hilfe von Kradpolizisten. Das kann doch alles nicht so schwer sein. Ist es aber wohl doch, denn jedesmal kommt es zu Katastrophen, wenn schwere (LKW-)Unfälle sind. Ich entsinne mich an einen LKW-Unfall im Saarland, bei dem in der sengenden Hitze mehrere Personen in dem sechsstündigen Stau Hitzschläge erlitten und damit mehr Opfer im Stau zu beklagen waren als beim Unfall.
Also: es gibt Funkgeräte, Mobiltelefone, GPS, Rechner, Satelliten, Flugzeuge, Hubschrauber usw. usf. Vernetzt das Ganze und schon klappt es auch beim Unfall.
Das man bei Bagatellunfällen die verunfallten Fahrzeuge einfach die Böschung runterschieben soll, damit der Verkehr wieder fließt, ist ein ganz anderes Thema.

 Posted by at 8:34 p.m.