Okt. 042007
 

…dem auffällt, wenn sich jemand unpassend oder schlecht gekleidet hat. Zumal wenn es sich um einen Mann handelt. Kim Jong Il (rechts ;-)) aber schießt den Vogel ab. (Foto aus SpOn gemopst)
Kim
Er marschiert in diesem besseren Trainingsanzug sein Militär ab und empfängt so andere Staatschefs. Ok, das mag von absoluter Macht zeugen. Sicher ist das Teil bequem. Aber sicher wird man in Nordkorea sofort erschossen, wenn man sich solche Gedanken macht, wie ich im an dieser Stelle.
Dennoch sollte man in den Spiegel schauen, bevor man sich der Welt zeigt.
Abgesehen davon bin ich erfreut über die Meldungen aus Korea. Wer weiß, vielleicht wächst in einigen Monaten auch da unten wieder zusammen, was zusammengehört.
Viele Indizien deuten darauf hin. Ich hoffe sehr darauf.

 Posted by at 7:28 a.m.
Okt. 012007
 

War es letztens eine ASV-Jacke in der Serie „Torchwood“, so entdeckte ich diesmal einen netten Fehler in der Serie 4400, die ich seit Kurzem schaue.
Dort erkranken fast alle Rückkehrer, die mittlerweile in alle Welt verstreut sind, an einer lebensgefährlichen Infektion. Einer der „retournees“ ist ein Deutscher aus Frankfurt., Also wird ein Krankenwagen mit Frankfurter Kennzeichen gezeigt. So dachten sicher die Produzenten. Ist es aber nicht, wie folgendes Bild zeigt.
4400
Das Kennzeichen FM gibt es in Deutschland nicht. Ja, ich weiß, daß man fürs Kino normalerweise fiktive Kennzeichen nimmt, um Übereinstimmungen mit dem wahren Leben auszuschließen, aber laßt mir doch einfach mal die kleine Freude, auch mal ein Fehlerchen entdeckt zu haben 🙂

 Posted by at 8:52 p.m.
Sep. 262007
 

What You See Is What You Never Get
praktische Anwendung: Drucken von Herma-Ordneretiketten mittels Word 2003
wysiwyng

 Posted by at 7:40 p.m.
Sep. 242007
 

…Jahre mit dem Auto durch die Bundesrepublik fuhr, dabei an allen möglichen und unmöglichen Orten zu allen Tages- und Nachzeiten bestimmt eine Million Kilometer zurücklegte, ist es auch mir letztendlich passiert:
Ich wurde heute von der Polizei mit Blaulicht verfolgt und angehalten. Und zwar bei mir im Ort, keine 200 Meter weg von meiner Wohnung.
Die aufmerksamen Beamten hatten nämlich bemerkt, daß ich Bösewicht auf dem Weg von der Tankstelle zum Kunden (Fahrtstrecke 600 Meter) mich doch nicht angeschnallt hatte.
Nun bin ich um eine Erfahrung reicher und um 30 Euro ärmer.
Die Polizisten staunten sicher über mich, denn ich nahm das Ganze sehr entspannt auf. Irgendwie freute ich mich, daß nach so langer Zeit die Mitnahme von Führerschein und Fahrzeugpapieren sich doch einmal auszahlte und daß die Verkehrspolizisten, die übrigens sehr nett waren, ihrer ureigensten Pflicht nachgehen.

 Posted by at 12:28 p.m.
Sep. 162007
 

…ist ein nagelneues Notebook, wenn es sinn- und verstandfrei kompiliert wurde. So gesehen am Wochenende. Da hielt ich ein schickes Lenovo-Gerät in den Händen. Die wichtigsten Eckdaten:
– Mobile Celeron 1,73 GHz
– 512 MB RAM mit geteiltem Speicher für die Intel-Grafikkarte
– 80er SATA-Platte
– 15,4′ TFT
– DVD-RAM-Brenner
– Bluetooth, LAN, WLAN, Kartenleser, Fingerabdrucksscanner, Schnittstellen ohne Ende usw. usf.
Das ist ja alles gut und schon. Der geneigte Leser wird schon ahnen wie es weitergeht.
Richtig! Es war ein Vista Home Standard installiert. Nun macht sich Vista ja im RAM üppig breit. Mit schlappen 512 MB (womit man IIRC auch unter den Mindestanforderungen bleibt), ist da kein Blumentopf zu gewinnen.
Um dem ganzen die Krone aufzusetzen waren noch folgende Programme vorinstalliert:
– Corel Suite Evaluation
– Microsoft Office 2007 Evaluation
– Symantec Internetsuite Evaluation
– sämtliche IBM-, ich mein, Lenovo-Tools, die es passend zu dieser Maschine gibt.
– Adobe Reader 7
Das Resultat kann sich der Kenner schon denken. Dieses System ist so beim besten Willen nicht benutzbar. Vom Einschalten bis zum Begrüßungsbildschirm vergehen 2:09 Minuten. Die Anmeldung dauert nochmal 5:30 Minuten. Obwohl die RAM-Nutzung bei „nur“ 433 MB steht, kommt das System aus dem Swappen nicht raus. Vom Doppelklick des Winword-Icons bis zum Erscheinen des Wortes „Test“ auf dem weißen Blatt braucht der Rechner 0:55 Minuten.
Mit viel Geduld lassen sich nach vergangenen 10:00 Minuten die mitgelieferten Kinderspiele zocken. Aber die arme Festplatte steht nicht still.
Angesichts der Hardware empfiehlt sich also dringend ein Downgrade auf WiXP, zu dem es im Gegensatz zu HP sogar passende Treiber im Netz gibt. Und ein Trost ist es auch, daß noch ein RAM-Steckplatz frei ist.
Dennoch, wie kann ein Hersteller bzw. Händler so einen Unsinn ausliefern? Tja, der Preiskampf macht es möglich. Schließlich stehen diese Geräte schon ab 635 EUR oder so zum Kauf bereit. Logisch, daß man da an jedem Fitzelchen spart. Und der Dumme ist der ahnungslose Anwender…

 Posted by at 9:44 p.m.
Sep. 102007
 

Ja, heute handelte ich in weiser Voraussicht, denn ich betankte mein Auto am heutigen Vormittag für 1,109 EUR/Liter Diesel. Zwei Stunden später zeigten alle Mainzer Tankstellen an, daß sie nunmehr 1,189 EUR für den Liter Diesel haben wollen.
Ja, wie vorausschauend ich bin! Ich habe nämlich (sporadisch) seit Wochen die Spritpreise beobachtet und festgestellt, daß er am Montagvormittag immer am wenigsten teuer ist (von günstig rede ich nicht mehr, seit Diesel mehr als 2 DM/Liter kostet).
Aufgemuntert von so viel Voraussicht plante ich auch meinen Postbesuch wie ein Mann. Da immer, aber auch immer eine ewige Schlange in der Post ist und die (meist einzeln kämpfende) Sachbearbeiterin immer für einen Ghanaer ein Postsparbuch eröffnet oder einer anatolischen Familie 50 EUR anweist oder Handwerksmeister Müller die 31 Briefe unterschiedlichen Gewichts beim Abstempeln hilft, kurz, etwas tut, was die Schlange schnell auf die Straße wachsen läßt und ich das alles weiß, stellte ich also meinen PKW auf einem Bezahlparkplatz ab und bezahlte in weiser Voraussicht sogar ein Parkticke für eine halbe Stunde.
Denn auch in meinem Städtchen sind die blauen Säue unterwegs und schnell hat man sich, während man sich 20 Minuten die Beine in den Bauch steht, ein unangenehmes Knöllchen gefangen.
Ja, wie vorausschauend ich bin! Ich habe nämlich exakt 20 Sekunden gebraucht, um mein Paket abzugeben. Es war kein Kunde in der Post, dafür aber zwei auf Kundschaft lauernde Postangestellte…

 Posted by at 6:08 p.m.
Sep. 092007
 

Verwandte
Es gibt eine prima Idee, die web-2-nullig daherkommt und mich sofort überzeugte. Es geht um die Präsenz www.verwandt.de .
Vor wenigen Tagen angefangen, tummeln sich mittlerweile 4 Verwandte im virtuellen Stammbaum und es wurden bereits mehr als 250 Personen erfaßt. 150 Blutsverwandte von mir sind bisher aufgeführt. Am weitesten zurück reicht Ururopa Johann, der 1864 im ostpreußischen Sensburg geboren wurde. Viel weiter wird es auch nicht zurückreichen, sind doch durch die Vertreibung fast alle relevanten Dokumente verloren gegangen.
Nun werde ich, wenn sich die Gelegenheit ergibt, die Daten verifizieren, verbessern und erweitern. Bisher bin ich sehr zufrieden. Nicht mit der Software, die ist noch ziemlich beta, aber dadurch habe ich schon viele familiäre Unklarheiten beseitigt und vor allem am Telefon mit diversen Tanten, Cousinen etc. schon viel Spaß gehabt.
Am wichtigsten ist aber die Exportfunktion. So können alle Daten im Standardformat GED gesichert werden. Das war übrigens auch der Hauptgrund, die Datenbank überhaupt zu befüllen. Sicherlich werde ich an späterer Stelle noch ein paar Dinge mehr dazu berichten.

 Posted by at 9:43 p.m.
Sep. 042007
 

Jawohl, sowas ärgert mich, zumal, wenn es völlig sinnfrei daherkommt. Ich meine damit nicht, daß Kinder und Jugendliche offiziell seit dem 1. September nicht mehr rauchen dürfen, nein, eher so Kleinigkeiten.
Begonnen hat es letzte Woche mit meinem Edeka. Ich lege, wie seit mehr als 5 Jahren gewohnt, mein in Plastikbeutel verpacktes Obst (überteuerte Weintrauben, wieso kosten die hier in dieser Gegend 3 EUR/Kilo?) und Gemüse (lose Zwiebeln) aufs Laufband.
Da fährt mich die Kassiererin an, wieso ich es nicht gewogen hätte? Nun ganz einfach, ich habe es in diesem Laden noch nie gewogen, denn das erledigten bisher die zwischen die Laufbänder integrierten und wohl funktionierenden Kassen seit Eröffnung dieses Ladens problemlos und ich hatte mich daran gewöhnt.
„Naja, dieses Mal wiege ich es noch mal aber das nächste Mal wiegen Sie bitte selber!“ werde ich gönnerhaft zurechtgewiesen. Doch ich gebe nicht sofort klein bei und frage, was das soll?
Die Kassiererin faselt etwas von „weil es so schneller geht..“ und die Schlange murrt schon ob meines Zwergenaufstands.
So richtig nachvollziehbar ist das für mich nicht. Ich finde die neue Situation schlechter. Nun geht das wieder mit dem rückständigen Selbstklebeetiketten und ewigen rumsuchen im Piktogrammmüll los und dann wird man noch kriminalisiert, wenn man aus Versehen rote Weintrauben auf den weißen Trauben ausweist.
Meine Vermutung ist ja, daß die Kassen nicht mehr unter einem gescheiten System laufen und sich Edeka in die Fänge von M$ begeben hat und das tolle Windows mit den integrierten Waagen nicht zurechtkommt.
Die nächste Änderung haben Chris und Marc letzte Woche in Darmstadt live miterlebt. Ich war nämlich in der Deutschen Bank und holte Kontoauszüge.
Ich dachte, ich spinne, denn als ich meine drei Auszüge aus dem Auszugsdrucker ziehen möchte, nehmen die gar kein Ende, sondern entpuppen sich als komplette drei A4-Seiten. Das Design ist immerhin ähnlich, aber wo sind meine geliebten Auszüge, von denen 3 Stück aneinander gelegt eine A4-Seite ergäben? Ich holte gestern in Mainz wiederum Auszüge und auch diese sind nun A4. Also wurde irgendwie im August klammheimlich auf dieses neue Format umgestellt.
Nun mag ja sein, daß sowas Papier spart und somit die arme Deutsche Bank der drohenden Pleite ausweicht oder daß die Tochter eines Vorständlers nach dem Bäumeumarmen dem Papi eine Studie vorlegte, in der steht, daß mit den neuen Auszugen Bäume gerettet werden; wie auch immer, was mich hier massiv stört ist der schwachsinnige Zeitpunkt. Wieso mitten im Jahr? Was soll das? Wie und wo hefte ich die nun ab? Wozu habe ich die Kontoauszugsheftchen? Hätte man mit der Umstellung nicht bis zum Jahreswechsel warten können?
Abgesehen davon paßten die alten Auszüge in meine Brieftasche, wo stecke ich aber A4-Seiten hin?
Dazu schrieb ich glatt einen Brief an die Deutsche Bank, der dem Leser nicht vorenthalten sei:

Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG
Kundenservice
Postfach 24
53244 Bonn
Nieder-Olm, 03.09.2007
Tadel wegen der neuen Kontoauszüge
Sehr geehrte Damen und Herren,
offensichtlich stellten die Deutsche Bank im August des Jahres das Format der Kontoauszüge auf das Format A4 um. Welche Gründe das Unternehmen zu diesem Schritt bewogen, soll nicht Gegenstand des Briefes sein.
Doch ist der Zeitpunkt denkbar ungünstig gewählt, kann man so etwas, wenn es denn sein muß, nicht zum Jahreswechsel machen?
Weiterhin bezweifle ich sehr, daß diese Umstellung bei der Mehrheit der Kunden einen positiven Widerhall findet. Viele DB-Kunden in meinem Bekanntenkreis und ich selbst natürlich auch finden das neue Format unpraktisch, paßt es doch nicht mehr in die Brieftasche oder eben ins Auszugsheftchen im schmalen, abschließbaren Schreibtisch- bzw. Sekretärsfach.
Ich moniere also eine Entscheidung über die Köpfe der Kunden hinweg und eine Verschlechterung eines status quo. Und ich erinnere mich, daß die Deutsche Bank immer Spitzenplätze im Vergleich mit anderen Kreditinstituten bzgl. der Klarheit, Lesbarkeit usw. der Kontoauszüge erzielte. Wozu also dieses Ärgernis? Es klappte doch viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte auch mit dem soliden und seriösen Auszugsformat.
Haben Sie dafür eine Erklärung für mich? Und zwar eine echte Erklärung und keine öden Textbausteine.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Möglich

Fazit: Klar, das sind nur Kleinigkeiten, aber ärgerlich und unnötig sind sie allemal. Sie sind nicht rational nachvollziehbar, vergrätzen die Mehrheit der Kunden und man hätte ohne sie auch prima, wenn nicht sogar besser, weitergelebt.

 Posted by at 8:09 p.m.