…allein in Schleswig-Holstein werden pro Jahr noch rund 100.000 Stück Munition sichergestellt und der Vernichtung zugeführt.
Quelle: Wikipediaartikel Kampfmittelräumdienst
…allein in Schleswig-Holstein werden pro Jahr noch rund 100.000 Stück Munition sichergestellt und der Vernichtung zugeführt.
Quelle: Wikipediaartikel Kampfmittelräumdienst
Gerade beim Automobil gibt es ja Tips und Tricks für alle lebenslagen. Jedes Jahr kann man lesen, wie man TReifen richtig lagert, wie man das Auto zu putzen hat, was bei Werkstattbesuchen zu beachten ist usw. usf.
So steht auch heute im Spiegel Online ein Artikel zum Thema Selbsthilfe am Auto.
Ich zitiere mal den ADAC-Experten:
Ein Satz Ring-Maul-Schlüssel in den gängigsten Größen, um Muttern lösen und festziehen zu können, Schraubendreher, eine Kombizange, einen Meter Draht, eine Rolle Isolierband, eine Taschenlampe, einen Satz Glühlampen und einen Liter Öl.“
Weiterhin liest man, daß man auch immer mitführen sollte:
– Warnweste (Gesetz)
– Warndreieck (Gesetz)
– Bedienungsanleitung (180 Seiten)
– Abschleppseil
– dicke Starthilfekabel
Wenn ich all diese Dinge in einen Smart packe, dann war’s das aber für den Beifahrer. Das alles nimmt doch Platz weg und wiegt bestimmt 10 Kilo oder mehr, die dann permanent spazierengefahren werden. Und das in Deutschland, wo man auf einen Quadratkilometer 10 KFZ-Werkstätten hat und 99% Mitglieder im ADAC sind.
Man sieht einmal wieder, daß gutgemeinte Ratschläge gut gemeint sind, aber wie immer an der Praxis vorbeigehen. Ich denke da auch an die vierzehntägige Kontrolle des Reifendrucks (inkl. Ersatzrad). Zu Käfer- und Entezeiten mag das sinnvoll gewesen sein. Ich kontrolliere in den letzten Jahren meinen Reifendruck superselten und habe dann noch nie, nie nie Korrekturen vornehmen müssen. Abgesehen davon, merke ich es, wenn der Druck nicht stimmt, weil dann nämlich das Auto schlechter auf der Straße liegt usw.
Ich jedenfalls führe in meinem Auto nur das Nötigste bzw. Vorgeschriebene mit und habe so in den letzten 20 Jahren auch prima eine Million Kilometer oder so zurückgelegt.
Und sollte ich mal eine Panne haben, die ich nicht selber beheben kann, was heutzutage bei ca. 99% aller Pannen der Fall sein dürfte, dann rufe ich den ADAC, so einfach ist das.
Gestern hörte ich ungläubig im SWR diese Meldung:

Mir war ja vor Jahren klar, daß es mit den Lastern und ihren Lenkern schlimm ist, aber daß es so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht.
Also lieber Bundesverkehrsminister: kontinuierliche und strenge Kontrollen im Lasterverkehr, man muß auch an die Kinder denken!

…den gestern wir noch huppen sah’n.
Warum auch immer verspürte ich heute großen Appetit auf Hühnerfrikassè. Wie gut, daß ich noch ein Suppenhuhn im Tiefkühlfach hatte. Nun heißt es erst einmal warten…

Es geschehen ja doch noch Zeichen und Wunder. Gerade lese ich, daß die Mineralölkonzerne das ungeliebte E10 nicht mehr an die Tankstellen ausliefern. Der Bürger hat mit den Füßen abgestimmt. Sicher nicht nur der Bildungsbürger mit Gewissen hat erkannt, daß E10 energieärmer ist und für seine Gewinnung landwirtschaftliche Nutzflächen (in Ländern mit Hungersnöten) betrieben werden usw, nein auch der Normalbürger hat Angst um sein Auto, denn E10 ist wohl aggressiver zu Schmierstoffen, Gummiteilen und beschädigt gar Motoren.
Und letzteres ist auch der Hauptgrund, daß die Plörre sich verkauft wie Kondome im Vatikan, denn das Auto ist uns nicht nur lieb sondern auch teuer.
Nach Einführung von synthetischen Kraftstoffen und der immer höheren Beimischung von Biosprit in den Diesel hat der Bürger diese Kröte nun nicht einfach so geschluckt. Vielleicht war auch der derzeit völlig überhöhte Spritpreis daran Schuld. Und wie ich bereits im letzten Jahr schrieb, ist die Angebotsvielfalt durch irgendwelche Kunstnamen schon lächerlich verwirrend.
Es ging doch jahrzehntelang im Land mit Benzin, Superbenzin und Diesel prima. Und hätte man vor 10 Jahren das Normalbenzin abgeschafft und gleichzeitig das Superbenzin ein paar Pfennige billiger gemacht, so kämen wir heute prima mit 2 Sorten zurecht, nämlich (Super-)Benzin für Benzinmotoren und Diesel für Dieselmotoren.
Doch so etwas wäre viel zu einfach.

Ende November bekam ich einen DrückerAnruf von einem fröhlichen, jungen Mann, der mich fragte, warum ich statt meines „alten“ DSL-16.000-Anschlusses nicht für das gleiche Geld einen VDSL-25-Anschluß nähme? Diese Frage konnte ich nicht beantworten und so stimmte ich zu, wohl wissend, daß dadurch der Vertrag sich wieder um 24 Monate verlängert.
Mitte Januar fiel mir die Sache wieder ein. Ich hatte weder eine Auftragsbestätigung erhalten noch war irgend etwas anderes passiert. Ein erneuter Anruf brachte zu Tage, daß man mich vergessen hatte. Die nette junge Dame entschuldigte sich und versprach sofortige Umstellung meines Vertrages.
Mitte Februar fiel mir die Sache wieder ein. Ich hatte weder eine Auftragsbestätigung erhalten noch war irgendetwas anderes passiert. Ein erneuter Anruf brachte zu Tage, daß man mich erneut vergessen hatte bzw. daß das EDV-System nicht wollte. Eine andere nette junge Dame war zutiefst betroffen und versprach mir 60 EUR Schmerzensgeld und statt V-DSL-25 nun VDSL-50 zum gleichen Preis wie DSL-16.000; ein Angebot, welches es erst seit wenigen Tagen gebe.
Also hat Warten auch seine Vorteile. Ich meckerte auch nicht, denn tatsächlich läuft das alles unter Luxus.
Gestern nun kam eine Auftragsbestätigung für VDSL-25 und heute morgen zeigte mir mein Router auch folgendes Bild an.
Ein Anruf bei einem netten jungen Mann ergab, daß die Aufträge bis Montag im EDV-System nicht einsehbar seien, aber daß man sich um die Umstellung auf VDSL-50 kümmere.
Also werde ich wohl im März erneut anrufen und im April noch einmal 60 EUR erhalten und dann irgendwann auch mit der derzeit schnellsten Internetanbindung für den Normalbürger ins Netz gehen können.
Wenn es soweit ist, werde ich es hier selbstverständlich berichten.

Ich war heute mit dem Einsatz bei einem Kunden gerade fertig, als der Firmennachbar, auch ein Kunde, mich zufällig sah und mir einen Kaffee in seinem Büro anbot. Den nahm ich gerne an und so saßen wir im Büro und schwätzten über dies und das. Der Kunde schaltete seinen gestern normal heruntergefahrenen Rechner an – und stellte fest, daß er nicht hochfuhr. Glücklicherweise war ich ja da und konnte mich um den Ausfall kümmern. Ich mußte feststellen, daß an dem (relativ neuen) Rechner das 450W-Netzteil durchgebrannt war. Einfach so, man konnte es noch riechen.
Nun gibt es auf Garantie ein neues Netzteil.
Nach einer Besprechung, die gegen 21:00 Uhr endete, mußte einer der Teilnehmer per Bahn die Rückreise nach Karlsruhe antreten. Ich erbot mich, ihn zum Bahnhof zu fahren. Eine Recherche ergab folgende blöde Situation:

Der erste Zug war nicht zu schaffen, obwohl wir nur wenige Minuten vom Bahnhof weg starteten. Also lange auf den nächsten Zug warten. Ich schlug vor, noch bei einem Bierchen den Abend auszuwerten. Doch wo, in Wisbaden oder in Mainz. Ich schlug Mainz vor, denn dort kenne ich gegenüber des Bahnhofs eine anständige Kneipe. Doch auf der Fahrt überlegte ich es mir anders und so parkten wir 21:08 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof. Dort erwarb mein Gast mit seiner 50er Bahnkarte am Automaten nach ca. 30 Klicks eine einfache Fahrkarte zu 20 Euro oder so und wir machten uns auf die Suche nach einer kleinen Kneipe. Doch weit gefehlt! Im Hauptbahnhof der Landeshauptstadt von Hessen, immerhin eine Stadt mit mehr als 270.000 Einwohnern war nur rege Betriebssamkeit beim Schließen der Läden festzustellen. Auch das westlich des Bahnhofs gelegene Liliencarrè war schon dunkel und zugesperrt, kein Witz. Also sind wir wieder zur anderen Seite des Bahnhofs geschlendert, um festzustellen, daß sich auch dort exakt, wie auch gegenüber des Bahnhofes keinerlei Gaststätte, Kneipe, Schluckhalle, Cafe usw. befindet. WTF? Eine Überprüfung im schlauen Telefon meines Begleiters ergab, daß die nächste Lokalität 850 Meter entfernt sei. Hmm, anderthalb Kilometer laufen für ein schnelles Bier, das klang nach keinem Plan. Wären wir doch nach Mainz gefahren! Was tun?
Ganz einfach, mein verhinderter „Trinkkumpan“ nahm die S-Bahn um 21:38 Uhr und zuckelte damit gen Frankfurt und ich fuhr heim.