Dez. 202007
 

Halt, nicht neidisch werden! Ich meine doch nur die Toskana des Ostens, in die ich die nächsten 6 Tage reise. Da das Hotel offensichtlich seinen Gästen kein Internet zur Verfügung stellt, werde ich also die nächste Woche im Schwimmbad plantschen und bei langen Spaziergängen geruhsam das Weihnachtsfest begehen und das HodBlog diese Zeit ruhen lassen.
Allen treuen Leserinnen und Lesern an dieser Stelle vielen Dank für die Treue und ein wunderschönes und gesegnetes Weihnachtsfest mit knuspriger Ente bzw. Gans und feinem Wein und schönen Geschenken und einigen Augenblicken Besinnung aufs Wesentliche.

 Posted by at 8:29 p.m.
Dez. 192007
 

Ich bin ja bekennender Totalverweigerer, wenn es um Weihnachtsgeschenke geht. Durch überfüllte Geschäfte stürzen, um irgendwelches überteuertes Gelumpe für Freunde, Verwandte und Bekannte zu besorgen, das fällt mir im Traum nicht ein.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Diese kommen aber ohne Nachdenken und Pflichtgefühl aus dem Bauch heraus.
So bekam eine junge Dame bspw. einen Kulturzuschuß und eine andere junge Dame darf sich über eine exklusive DVD freuen, die hoffentlich rechtzeitig zum Fest bei ihr eintrudeln wird.
Aber das beste Geschenk bekommt ein Bundeswehroffizier, der derzeit in der Nähe der chinesischen Grenze in Afghanistan stationiert ist. Per Feldpost (Ungediente hier klicken) bekommt mein langjähriger Freund nun Weihnachtsgrüße…aus der Heimat. Enthalten sind im Paket Zeitungen, Fotos, eine Weihnachtskarte mit nackigte Weibers in Weihnachtsfummel, Rüdesheimer Weinbrandbohnen und eine 0,5 TB-Festplatte mit vielen, vielen Sendungen aus dem Fernsehen, wie bspw. Stromberg, Tatort und diverse Dokus. Ich hoffe, ich bereite meinem Freund und seinen Kameraden damit die eine oder andere heimelige Stunde und lasse sie das Elend, den psychischen Druck in dem seltsamen Land etwas vergessen.
Mir jedenfalls hat es zu meiner Armeezeit immer sehr geholfen, wenn ich Post oder Pakete erhielt.

 Posted by at 8:40 a.m.
Dez. 052007
 

Gestern gab es (nach der Klausur) zwei Glühweine in Mainz (je 2 EUR, erster taugte nix, Zweiter war ok) und heute trank ich einen Glühwein mit Schuß (2 EUR, verdammt wohlschmeckend) auf dem Marburger Weihnachtsmarkt. Natürlich habe ich aus Marburg, wie immer, eine Tasse mitgebracht.
Morgen bin ich in Frankfurt auf dem Markt, mal schauen, wie er dort schmeckt. Und am Freitag weiß ich noch nicht, in welcher Stadt ich einen Glühwein trinken werde…

 Posted by at 9:27 p.m.
Nov. 292007
 

…hätten wir nun nicht folgende neue Regelung, das Fernsehen betreffend (von heise online):

Künftig sind Produktplatzierungen in Serien, Spielfilmen, Sportsendungen und Unterhaltungsprogrammen erlaubt, in anderen Formaten, besonders Kinder- und Nachrichtenprogrammen dagegen verboten. Die Sender müssen deutlich darauf hinweisen, welche Firmen für die Platzierung von Produkten bezahlt haben.

Hier scheint etwas Vernunft gewaltet zu haben. Aber

Die künftige „Richtlinie für Audiovisuelle Mediendienste“ sieht vor, dass pro Stunde maximal 12 Minuten Werbung gesendet werden dürfen, bisher durfte sie nicht mehr als 15 Prozent des täglichen Programms ausmachen. Spielfilme, Nachrichtensendungen und Kindersendungen dürfen demnächst alle 30 Minuten unterbrochen werden. Bislang mussten zwischen Werbeblöcken 45 Programmminuten liegen.

Nun also 12 statt 9 Minuten Werbung pro Stunde. Und das im halbstündigen Takt. Also ich fand vor 5 Jahren oder so, als ich vom Fernsehzuschauer zum strikten Nichtseher konvertierte, die Werbung als massiv zuviel. Das war einer der Gründe, auf den Fernsehkonsum zu verzichten.
Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, daß wir, wenn diese EU-Richtlinien die nächsten drei Novellen hinter sich hat, ähnliche Verhältnisse wie in den USA haben werden.

 Posted by at 4:37 p.m.
Nov. 222007
 

Wenn 2 depperte Typen aus Köln im Internet ankündigen, in ihrer Schule mit Armbrust und Farbkleckspistole ein Massaker zu inszenieren, dann spricht man wenig später gehobener von

Viktimisierungsrate durch Cyberbullying

So tat es laut heise jedenfalls Prof. Thomas Bliesener von der Universität Kiel.
Damit haben wir doch einen Top-Favoriten für Euphemismus, Neusprech und Unwort des Jahres in einem. Glückwunsch!

 Posted by at 10:27 a.m.
Nov. 182007
 

…Steinbutt im Auberginen-Tomatenmantel, Rehrücken im Salzteig mit Latschenkiefer und Wacholder mit Orangenspitzkohl und Mohnschupfnudeln und zum Abschluß Quarksouffle mit Rosmarinbirnen.
Das alles kochten und verzehrten mit sichtlichem Appetit 9 nette Herren und ich unter der Aufsicht von Sternekoch Frank Buchholz.
Ein tolles Erlebnis. Die 6 Stunden vergingen wie im Flug und was ich in dieser Zeit lernte, wird mir und meinen Eßgästen in alle Zukunft nützen.
Ein paar Bilder machte ich auch. Man kann sie hier anschauen. Die Rezepte habe ich alle hier. Zum heimischen Nachkochen sind sie aber denkbar ungeeignet, sind sie doch sehr vorbereitungsintensiv. Wenn ich daran denke, wie lange ich alleine die Schalotten in gar winzige Teile schnippelte. Oder wie lange es dauert, Schupfnudeln zu machen. Oder welchen Aufwand es bedeutet, einen Butt zu filetieren. Oder die Kalbslende…

 Posted by at 3:31 p.m.
Nov. 172007
 

… V. Buch von Harry Potter. Der Preis von 8,90 EUR war ja nicht allzu abschreckend.
Keine Sorge, ich will keine Filmkritik vom Band lassen. Nur eine Feststellung sei mir wiederum gegönnt:
Alan Rickman ist ein genialer Schauspieler. Seine Charakterisierung des Severus Snape ist dem Buche 100% entsprechend, wenn nicht nicht besser. Aber auch Jason Isaacs als Lucius Malfoy ist nett anzuschauen. Der Rest (der Schauspieler) ist Schweigen. Und wenn nicht die nette Kampfszene zwischen dem, dessen Namen man nicht nennen darf und Dumdidum wäre, dann könnte man den Film unter „teuer, aber schade ums Geld“ einsortieren.

 Posted by at 11:10 p.m.
Nov. 132007
 

Wer die Simpsons gut kennt, der kennt auch den Spine Melter.
Das ist profan gesagt ein Rüttelsessel, verkaufsfördernder formuliert ein Wellness Chefsessel.
Da mir vorgestern mein Chefsessel, dank dessen mies verarbeiteten Unterbaus unterm ***.** zum dritten und nun auch letztem Male zusammenbrach, war ich auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz.
Und man glaubt es kaum – ich würde fündig. In der Metro in Mainz-Kastel wurde ich nicht nur unberechtigterweise von der fest installierten Blitzanlage zweimal ins Visier genommen, dazu sicher später ein Eintrag, sondern erwarb auch für unter 200 EUR den letzten auf Lager befindlichen, todschicken Chefsessel aus echtem Leder, der, ans Stromnetz angeschlossen, tatsächlich den Rücken angenehm massieren kann. Ich finde, sowas ist lebensnotwendig!!!1

 Posted by at 7:35 p.m.