Nov. 062007
 

Ja, ich meine lat. meinen ersten Daunlohd eines kompletten Albums. In diesem Fall die neue Doppelscheibe von den Eagles. Ja richtig, knapp drei Jahrzehnte nach „Hotel California“ haben sich die alten Kämpen um Glenn Frey, Don Henley usw. zusammengesetzt und ein Doppelalbum mit 20 Titeln auf den Markt gebracht. Und da dieses Album im Amiland ausschließlich über den Wal-Mart und eben das Internet verkauft wird und dazu wirklich bezahlbar ist (20 Lieder als 256 kbs MP3 kosten 10,88 USD == 7,48 EUR), schlug ich zu. Ich höre es im Moment und bin sehr angetan davon. Aber zur Regel wird das sicher nicht werden. Damit meine ich lat., daß große Bands nach Vierteljahrhunderten gute Alben rausbringen. Wenn gute Musik, die in D noch nicht erhältlich ist, in vertretbarer Qualität so einfach zu bekommen ist, dann entwickelt sich so etwas vielleicht ja doch zu einer Alternative?
Der ganze überteuerte Kommerzmüll mit kastrierten Seltsamformaten wie iTunes kann mir aber weiterhin gestohlen bleiben.

 Posted by at 9:41 p.m.
Okt. 312007
 

Ich erwarb letzte Woche antiquarisch ein Taschenbuch aus dem Jahre 1960. Es ist ein kurzer Roman names „Gläserne Bienen“. Geschrieben wurde die mit einem Hauch wissenschaftlicher Utopie versehene Geschichte vom großen Ernst Jünger.
Doch darüber will ich nicht berichten, sondern über das Bild auf Seite 6. Ich war sehr angetan davon:
Rauch
Der zweite Scan hat mit dem ersten gar nichts zu tun. Mal sehen, wer den Fehler entdeckt:
Russland
Gefunden wurde das Ganze im aktuellen Business Spotlight.

 Posted by at 10:48 p.m.
Okt. 262007
 

Lange genug hat es gedauert – heute also der abschließende Bericht von meiner großen Feier zum 40. Geburtstag. Und das Beste habe ich zum Schluß aufgehoben, nämlich das Geschenk meiner Usenet-Freunde. Sicher haben sie lang und breit diskutiert und hin- und herüberlegt, was sie anstellen können.
Das Ergebnis könnte sich sehen lassen. Insgesamt gab es ein Geschenk, welches immer mit den Simpsons verknüpft war, welches lustig war, einfallsreich und vor allem einzigartig.
Das Geschenk bestand aus vier Teilen. Ich werde alles lang und breit erklären, damit auch Nichteingeweihte den Sinn und Zweck verstehen oder wenigstens erahnen können.
Als erstes gab es eine Tafel Schokolade. Aber nicht irgendeine, nein, es war eine Tafel Schokolade, die direkt aus dem Simpsonsuniversum stammte.
Schokolade vorn
Schokolade hinten
Auf der Vorderseite ist Uter zu sehen. Uter ist ein schweizerischer Austauschschüler, der für sein Leben gern Schokolade futtert, wie man an der Figur unschwer sehen kann.
Die Internetseite ULOC verdankt ihrer Namen dem kleinen Uter.
Homer deutet auf die neue Rezeptur hin. Homer sieht anders aus als gewöhnlich. Er trägt eine weichgespülte Mütze und eine Muumuu. Die Kleidung (und die Figur) stammt aus der Simpsonsfolge „King-Size Homer“ aus der siebten Staffel. Ich hoffe doch einmal stark, daß das keine Anspielung auf meine derzeitige Figur ist!
Die auf der Rückseite aufgeführten Zutaten sind auch typisch für ein Produkt aus dem Simpsons-Universum. Der Spruch mit den Waisenkindern ist ein running gag. Sämtliche Produkte von Krusty, dem Clown sind mehr oder weniger gefährlich, schädlich oder bedrohlich.
Sie sind stets geziert von solchen saloppen und geschmacklosen Sprüchen wie „9 von 10 Waisenkindern können den Unterschied nicht schmecken“.
Nochmals vielen Dank für dieses tolle Geschenk. Die Schokolade war übrigens Spitzenklasse nicht 80% Zucker, stammte sie doch aus der Schweiz, in der in der Woche vor meinem Geburtstag Sebastian weilte. Die Verpackung schuf sicherlich Florian im fernen England. Ihnen beiden gelte an dieser Stelle mein besonderer Dank.
Geschenk Nummer 2 folgte auf dem Fuß. Unter einem fadenscheinigen Vorwand wurde ich an den Tisch gebeten und Tim telefonierte hochwichtig. Dann wurde mir der Blick auf Sebastians Klapprechner gewährt:
AustralienGoogle Earth
In der Folge Rosebud aus der fünften Staffel hat der Millionär Charles Montgomery Burns Geburtstag. Sein Lakai Waylon Smithers (rechts) hat veranlaßt, daß sich alle Menschen Australiens mit Fackeln so aufstellen, daß man via Satellit den Namen sehen kann. Burns schaut aber nicht einmal hin.
Das tat ich aber sehr wohl und mußte auch herzhaft lachen. Denn auch für mich hatten die Menschen Australiens die Fackeln geholt und Google Earth zeigte live meinen Namen an.
Die Fehlschreibung des Nachnamens ist kein Fehler der Australier, sondern ebenfalls ein Insider aus alten Tagen, als das Usenet keine Umlaute im Header mochte.
Insofern an dieser Stelle vielen Dank an Tim, der den Startschuß gab, Sebastian, der die Onlineverbindung nach Australien herstellte und allen 20 Millionen beteiligten Australiern für dieses wunderbare Geschenk.
Aus ebendieser Folge stammte auch Geschenk Nummer drei, welches am meisten Aufsehen erregte und viel ungläubiges Staunen auf die Gesichter der anderen Gäste zauberte. Ich selber konnte mich beinahe nicht mehr einbekommen vor Lachen.
Hier das Skript im Original (in Klammern die deutsche Übersetzung)

Smithers: Here are several fine young men who I’m sure are gonna go far.
Ladies and gentlemen, the Ramones!
(Hier sind einige nette Jungs, die es sicher, so denke ich, weit bringen werden, meine Damen und Herren, die Ramones)
Burns: Ah, these minstrels will soothe my jangled nerves.
(Ahh, diese Hofsänger werden meine klirrenden Nerven beruhigen.)
Ramone 1: I’d just like to say this gig sucks!
(Dieser Auftritt stinkt!)
Ramone 2: Hey, up yours, Springfield.
(Du kannst mich mal, Springfield.)
Ramone 1: One, two, three, four!
[ruppige Gitarrenmusik beginnt]
Happy Birthday to you! (Happy Birthday!)
Happy Birthday to you! (Happy Birthday!)
Happy Birthday, Burnsey,
Happy Birthday to you!
Ramone 3: Go to hell, you old bastard.
(Fahr zur Hölle, Du alter Bastard.)
[der Vorhang fällt]
Ramone 4: Hey, I think they liked us!
(Hey, ich denke, die mochten uns.)
Burns: [in Richtung der Ramones] Have the Rolling Stones killed.
(Lassen Sie die Rolling Stones ermorden.)
Smithers: Sir, those aren’t —
(Aber Sir, das sind nicht…)
Burns: Do as I say!
(Machen Sie, was ich sage)

Und hier kann man die Szene aus den Simpsons bewundern:
http://youtube.com/watch?v=gT9UOp5WaRU
Und genau diese Szene wollten Marc R., Marc W., Tim K. und Sebastian S. zu meinen Ehren nachspielen. Man brauchte also diverse Gitarren, Verstärker, Mikros, Kabellage, Schlagzeugstöcke, Kostüme und natürlich Perücken, um so wie die langhaarigen Bomenleger der Ramones auszusehen.
Und natürlich mußte alles noch vorher geprobt werden. Ich will gar nicht wissen, wieviel Zeit und Energie bei der Vorbereitung draufgegangen sind. Jedenfallös wurde es im Feierlokal gegen 21:30 unruhig. Alle schauten irritiert auf vier seltsam gekleidete Gestalten, die Unmengen an Technik in den Saal schleppten und alles in Windeseile aufbauten. Jens S. kündigte die vier Herren adäquat an und los ging’s.
Hier kann man das Ergebnis sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=BqsX4np22gc

Der ganze Aufwand, der deutschlandweite Transport und Aufbau diverser Technik, das Proben bei jungen Mainzer Damen, das Umziehen usw., das alles für ein Lied, welches 18 Sekunden dauert.
Ich war ehrlich gerührt und aber auch so amüsiert, daß ich einen Fehler in meinem Text machte und statt „save“ statt „soothe“ sagte. Hat aber außer Florian später beim Videoschauen eh keiner mitbekommen.
Es war überhaupt ein Wunder, daß ich reagieren konnte, denn ich war völlig überwältigt von dem Geschenk.
Geschenk Nummer vier gab es dann draußen, nachdem aus den Ramones wieder meine Gäste geworden waren. Es war…
Schachtel Duff
Duff-Bier ist im Simpsons-Universum DAS Bier in Springfield. Es gibt eine Werbefigur, den Duff Man (seid ihr bereit, euch zu beduffen?), einen Duff-Freizeitpark mit den sieben Duff-Maskottchen, die endlos

Duff beer for me,
Duff beer for you,
I’ll have a Duff,
You have one too“

singen, eine Duff-Brauerei; selbst in Cuba muß man Duff trinken, sonst stirbt man.
Duffo
Es gab in Australien eine Brauerei, die Duff-Bier herstellte. Leider wurde ihr das von den Machern der Simpsons verboten und somit gibt es nur noch ganz wenig echtes Duff-Bier.
Matt Groening, der Empfinder der Simpsons, hat privat noch einige Dosen in seinem Keller.
Aber für meine Freunde war das kein Problem. Einfach den designerisch und grafisch begabten Florian in England ans Grafikprogramm setzen lassen und das Ergebnis 20fach ausdrucken und einen Kasten guten deutschen Bieres, welches sicher besser schmeckt umkleiden und fertig ist Geschenk Nummer 4.
Can’t get enough of that wonderful Duff – The solution of all life problems.
Selbst eine Flasche Düff ist dabei. Das ist ein Gag aus einer Simpsons-Folge aus der achten Staffel „The Springfield-Files“.
Dort möchte Homer Simpson vom Barkeeper Moe eine besondere Flasche Bier. Moe zeigt ihm eine normale Flasche Duff, bei der er schnell mit Filzstift zwei Pünktchen über das u setzte und dreht ihm das als König der dänischen Biere an.
Ich kann mir gut vorstellen, daß Marc, Tim, Sebastian und Marc viel Arbeit mit der Gestaltung des Kastens hatten. Aber er ist meisterhaft gelungen. Welchen Klebstoff haben sie da wohl verwendet? Noch habe ich 10 Flaschen übrig und hoffe auf fleißige Mittrinker.
So, der Bericht ist geschafft! Ich dankte ja schon allen Gästen für ihre Geschenke. Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle nochmals den vier Anwesenden Simpsons-Freunden und dem in England weilenden Florian für ihre aufwendigen, kreativen und einzigartigen Geschenke gesagt.
Sie sind das, was man unvergeßlich nennt und was man seinen Enkeln noch voll Schmunzeln und Stolz erzählen kann.

 Posted by at 10:14 p.m.
Okt. 202007
 

…J.K. Rowling. Die Autorin der mittlerweile weltberühmten Harry-Potter-Septologie konnte einfach nicht ihre Fresse halten und faselte was vom Schwulsein des Albus Dumbledore.
Was soll das? Mußte das sein? Zügellose Autoren haben doch eh schon die seltsamsten Phantasien ins Netz gestellt und Harry ist auf diversen Seiten sicher nicht nur mit Malfoy ins Bett gehüpft. Und auch ansonsten ist sicher jede Variante von Mensch-Tier-Zauberer-Hexe-Gegenstand thematisiert worden.
Wieso muß dann die Autorin den Nimbus eines der schillersten Charaktere der Serie NACH Ende des Ganzen beflecken?
Dumbledore hatte Charisma. Es ist mir verdammt nochmal absolut egal, ob er neben seiner Zauberei Kinder/Männer oder von mir aus Minerva vögelt.
Peinlich, Frau Rowling, was sollte das? Brauchten Sie Geld? Oder sind sie mittlerweile mediengeil? Ich jedenfalls werde Professor Dumbledore so in Erinnerung behalten, wie ich ihn bis vor Bekanntgabe dieses Mediengags hatte.

 Posted by at 8:08 p.m.
Okt. 192007
 

Die Geschenke
Das ist auch eine sehr angenehme Seite an einem so großen und ehrwürdigen Geburtstag – die Anzahl und Art der Geschenke. Im Vorab nochmals einen herzlichen Dank für die vielen und netten und einfallsreichen Geschenke.
Was habe ich also bekommen?
Als erstes bekam ich einen herrlichen Blumenstrauß. Nun bin ich ja nicht so der Blumenfanatiker, aber zu einem Geburtstag gehören sie doch auf jeden Fall dazu.
Als nächstes fand ich an meiner Wohnungstür einen schriftlichen Hinweis auf mein fortgeschrittenes Alter. Die Post brachte mir ein schönes Buch und einen Gutschein für den Media-Markt.
Das außer Konkurrenz großartigste Geschenk machte mir meine Mutter. Sie hatte in jahrelanger, mühevoller Kleinarbeit unter Einbeziehung zahlreicher Verwandter ein dickes, in edles Leder gebundenes Familienfotoalbum geschaffen, welches nach diversen Eintragungen und Ergänzungen einen Ehrenplatz in meiner Wohnung finden wird und mit dem ich alle künftigen Gäste nerven werde.
Meine Nachbarn von unten lieferten den nächsten Überraschungsschlag. Sie überreichten mir einen Gutschein, in dem steht, daß sie mit mir im nächsten Jahr nach Altenburg fahren, um die Inszenierung des Prinzenraubes anzusehen. Eine tolle Idee!
Zur Feier ging es dann Schlag auf Schlag. Meine anderen Nachbarn erfüllten mir einen echten Wunsch, ich bekam u. A. nämlich eine herrliche Krawatte geschenkt, die ich auch im Laufe des Abend anzog, da sie perfekt zu meinem Anzug paßte. Völlig zu Unrecht wird diese Art Geschenk geschmäht. Ich Trottel bekam bei dieser Gelegenheit das erste Mal in 40 Jahren bewußt mit, daß die Krawatte ihren Namen den Kroaten verdankt. Irgendwie wußten das alle, die ich darauf ansprach, nur ich eben nicht. Egal. Zur Krawatte spendierten die Nachbarn mir noch ein Glücksschwein und einen edeledlen Champagner.
Das ist das Stichwort für die nächsten Geschenke.
Ich kann mit den geschenkten Alkoholika problemlos mehrere Alkoholiker wochenlang glücklich machen. Es gab Spitzenweine aus Spanien, einheimische Spezialitätenweine -und sekte (/unter den Gästen waren mehrere Weinbauern bzw. nahe Angehörige derer), Champagner, Obstler, Liköre und, das erste Mal in meinem Leben, einen hochwertigen Cognac. Da brauche ich also demnächst trinkfeste Gäste.
So viel auch gar nicht so sehr ins Gewicht, daß ein eingeladenes Paar absagen mußte. Er ist nämlich Geschäftsinhaber und da wäre die Art des Geschenkes doch sehr einfach zu erraten gewesen.
Eine weitere Geschenkgruppe waren mit den Simpsons verbunden. Seit einer Woche bin ich also stolzer Besitzer eines schwarzen T-Shirts mit Bart Simpson darauf, einer knallgelben Küchenuhr, die perfekt in meine Küche paßt, eines hochwertigen Schachspieles (um das ich schon seit mehr als fünf Jahren rumschleiche) und einiger Bücher rund um die Simpsons. Das war aber noch nicht alles zu dem Thema, doch dazu später.
Jetzt kommen erst noch die anderen Bücher dran. Sehr freute ich mich über den Walter Moers, da ich schon seit Jahren neugierig auf diesen Schriftseler bin und bisher nur seine beiden besten Comics mein eigen nenne. Noch bin ich nicht über Seite 10 hinaus, denn ich geniesse gerade ein absolut geniales Buch, welches ich ebenfalls zum Geburtstag geschenkt bekam. Dazu werde ich sicher einen eigenen Blog-Eintrag machen, wenn ich es ausgelesen habe.
Was gab es noch für Bücher? Genau, Kochbücher!
Joachim Wissler hatte seines für mich sogar handsigniert. Tim Mälzer tat das zwar nicht, sein Buch macht sich aber gut in meiner Küche.
Den Büchern lag ein Schokoladenraspler bei. Aber nicht nur das. Damit ich die Bücher nicht nur in den Schrank lege, erhielt ich einen Gutschein für einen Kochkurs für Männer, den ich im November bei einem Sternekoch in Anspruch nehmen werde.
Wer denkt, daß das alles war, hat sich gewaltig getäuscht. Ich bekam noch Gummibärchen, einen Präsentkorb mit Leckereien, ein wunderbares Memoryspiel, welches sogar ohne Strom funktioniert, den einen oder anderen Umschlag mit Inhalt, einen preisintensiven Kugelschreiber und über den ganzen Abend verteilt, die lustigsten, einfallsreichsten, spaßigsten und aufwendigsten Geschenke aller Zeiten.
Meine Freunde, die ich über das Usenet kennenlernte hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. Dazu ausführlichere Infos im vierten und letzten Teil.Dennoch an dieser Stelle schonmal vielen Dank allen Gratulanten für die netten Wünsche und die tollen Geschenke.

 Posted by at 4:05 p.m.
Okt. 192007
 

…das war gestern die Devise. Eine Mainzer Bekannte hat derzeit Besuch und überlegte, was man so unternehmen könne. Ein Kunde benötigte Ware in Saarbrücken. Nun ist Saarbrücken ja nicht allzuweit vom Saarland entfernt. Folgerichtig reisten wir gestern zu dritt in die saarländische Hauptstadt. Beinahe wäre die Reise kurz hinter Mainz schon zu Ende gewesen. Eine junge Frau in einem W124-Mercedes fuhr uns nämlich beinahe in die Seite. Sie hatte uns nicht gesehen. Aber ich reagierte adäquat und so kamen die Dame und meine Passagiere mit dem Schrecken davon. Angekommen in Saarbrücken stellten einmütig fest, daß die Stadt potthäßlich ist und lieferten dann gemeinsam die Ware aus. Dann mußten meine Fahrgäste eine gute Stunde warten, bis ich die Software und das Netzwerk konfiguriert hatte.
Anschließend ging die Reise ins Cora in Saargmünd. Immer wieder erheiternd für mich sind die ungläubigen Gesichter beim „Grenzübertritt“ nach Frankreich, ist er doch so spektakulär wie der Gang an den heimischen Kühlschrank.
Im Cora kaufte ich im üppigen Weinlager meinem Nachbarn zum Geburtstag eine edlen Bordeaux.
Bei wunderbarem Wetter reisten wir weiter in die ca. 20 Kilometer Zitadelle Bitsch.
Dort genossen wir die traumhafte Aussicht und ließen uns vom sehr hochwertigen Videovortrag tief im Inneren des Berges faszinieren.
Auf dem Rückweg besuchten wir noch kurz Bekannte von mir. Diese empfahlen uns ein tolles griechisches Restaurant in Blieskastel und heidiwitzka ging es wieder nach Mainz, in dem wir gegen 20:30 eintrudelten.
Fazit: Dank angenehmer Reisegesellen und tollen Herbstwetters (Sonne auf buntem Laub) ein rundum gelungener Tag.
Ich Depp hätte nur in Frankreich noch tanken sollen, denn dort kostete der Liter Diesel 1,09 EUR, hierzulande 1,23 EUR.
Bitche

 Posted by at 3:03 p.m.
Okt. 172007
 

Hier ist er, der Kurzbericht von meiner Geburtstagsfeier vom Wochenende. Eingeladen hatte ich ca. 40 Personen. Das Hickhack mit Zusagen, Absagen, Katastrophen und Überraschungsgästen schildere ich hier nicht. Es waren 37 Esser und 4 Späterkommer eingeplant und trotz diverser Änderungen wurde diese Anzahl nur um 2 verfehlt.
Als erster Gast traf mein Freund Jens ein. Er war schon da, als ich Sonnabend Mittag von der Schule nach Hause kam. Ich machte mich landfein und gegen 16:30 Uhr fuhr Jens meine bereits am Donnerstag angereiste Mutter und mich in die Lokalität, den ehrwürdigen (immerhin steht darin ein Tisch, an dem schon Marcus Aurelius speiste)Gasthof Crass in Nieder-Olm.
Auf meiner Einladung war als Beginn 17:00 Uhr vermerkt und die Buffet-Eröffnung war auf 18:30 Uhr festgesetzt.
Es war Kaiserwetter. Die Sonne strahlte von einem wolkenlosen, tiefblauen Himmel und die Temperaturen waren leicht über 20 Grad. Dazu wehte ein ganz leichtes, erfrischendes Lüftchen.
Nun wurde es um fünf – und es trafen keine Gäste ein. Nach bangen Minuten vor dem Gasthof trafen dann recht schnell die Gäste ein. Schnell füllte sich der Vorplatz, bei dem schönen Wetter wollte keiner in die Gaststube gehen. Die ersten Geschenke wurden überreicht und der Begrüßungstrunk, ein Spezialität des Hauses, die es nur in diesem Hause gibt, wurde allgemein hoch gelobt.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Mehr als 30 Leute wollten begrüßt sein und zahlreiche Geschenke wollten ausgepackt, bewundert und gewürdigt werden. So verflog die Zeit bis zur Büffet-Eröffnung im Nu.
Irgendwie gelang es mir, die Gäste einigermaßen pünktlich an die Tische zu bekommen. Meine Tischkarten erwiesen sich als praktisch. Ich hatte die einzelnen Tische nach den großen K sortiert. Kinder (der Nachbarn), Kumpel und Kommilitonen, Kunden und Kollegen fanden so problemlos ihre Plätze. Meine Mutter, die Nachbarn und die Ehrengäste nahmen selbstverständlich an meinen Tisch Platz.
Frau Messinger, die Chefin des Hauses, welches sie erst im April d. J. übernommen hatte und seitdem Stück für Stück wieder auf Vordermann bringt, begrüßte uns alle und stellte das Menü vor, welches wir zwei Wochen vorher geplant hatten.
Zur Eröffnung gab es eine Kartoffelsuppe mit Lachs (oder auf Wunsch ohne Fisch).
Am Büffet konnte man u. a. aus Gratin, Kartoffelbrei, Knödeln, Blumenkohl, Erbsen, Möhren, Sauerkraut, Krustenbraten, Sauerbraten und Spießbraten auswählen.
Also alles gute lokale und garantiert kalorienreiche Küche für den Nichtvegetarier.
Später gab es noch ein herrliches Dessert aus Früchten und einer mir unbekannten, aber toll schmeckenden Sauce und diverse Wurst- und Käsehäppchen auf Pumpernickel.
Mir mundete alles vorzüglich und bis auf leichte Kritik über laue Kaffeeerzeugnisse vernahm ich auch von allen Anwesenden nur großes Lob für die Küche, welches ich gerne der Küche und der Chefin weitergebe.
Der absolute Höhepunkt des Abends aber war so phantastisch, so wichtig und so bedeutend, daß er einen eigenen Blogeintrag verdient. Also denn, bis zur Nachlese III.

 Posted by at 10:13 p.m.
Okt. 102007
 

Ich habs gewußt! Keinen Tag dauerte es, bis die Miesepeter wieder die Oberhand gewannen. So lese ich im SpOn:

FORSCHUNGSSTANDORT D
Experten warnen Deutsche vor Nobelpreis- Übermut
Forschungsgroßmacht Deutschland? Kaum kriegen zwei heimische Forscher Nobelpreise, scheinen Pisa-Schock und Gejammer über schlechte Unis vergessen. Doch deutsche Erfinder sind nur noch in bestimmten Branchen führend – in anderen hinken sie hinterher.

 Posted by at 6:51 p.m.