Kategorie: Kultur

  • Kurt Vonnegut ist tot

    Unvergessen ist sein Werk, vor allem der Schlachthof Nr. 5, der meine Kindheit prägte.
    Am besten finde ich jedoch seine Einstellung zum Rauchen:

    Zu dieser Ächtung kommt es, weil sonst niemand mehr da ist, den man hassen kann. Für mich sind Zigaretten eine Art, mit Depressionen fertig zu werden. Mir hilft das. Ich rauche, wenn ich arbeite, ich rauche jetzt, wo wir reden. Das Problem ist nur: Die Zigaretten bringen dich um. Aber wer weiß, ob ich mich ohne das Rauchen nicht längst selbst umgebracht hätte.

  • mein erstes HDTV-Bild…

    …schoß ich am Wochenende mit der am Ostersamstag angeschafften Kamera meiner Mutter. Und hier ist es (auf das Bild klicken für Originalgröße):
    Für alle Nichtwissenden: es ist eine Ansicht des Mainzer Doms.
    Dom

  • kein Aprilscherz sind…

    …die heutigen Geburtstage, in denen sich viel Prominenz findet.
    Da wären:
    – Nikolai Gogol
    – Otto von Bismarck
    – Sergej. W. Rachmaninow
    – Edgar Wallace
    – O.W. Fischer
    – Ingrid Steeger
    – Peter O’Toole
    – Max Ernst
    Weiteres findet man im Hinternet, eine Seite, die ich gerne aufsuche.

  • Was ich gerade lese

    Die „Spiritualisten“ unter den Homöostaten werden wiederum verschiedene Zeiten des Schismas durchmachen, wobei das Schisma bedeutet, daß die Axiome, die der jeweils postulierten Transzendenz zugrunde liegen sich ändern. Das wesentliche ist jedenfalls, daß es möglich sein wird, durch bestimmte Modifikationen (aber niemals der geistigen, also der Freiheit der gedanklichen Operationen) unterschiedliche Metaphysiken entstehen zu lassen.

    Kein Wunder, daß bei mir die Frauen Schlange stehen…
    Dieses Zitat ist nachzulesen auf Seite 215.

  • Apropos Juristen…

    Da hat man EINMAL eine vernünftige Entscheidung einer Richterin und schon regt sich alles künstlich auf und ist empört und ruft nach dem Rechtsstaat.
    Dabei hat die Frau nur die Wahrheit gesagt. Und zum Dank gibt es eine üble Maulschelle. Armes Deutschland.

  • Soso, der UN-Inspektor kritisiert….

    …die deutschen Schulen. Herr Vernor Muñoz meckert, daß behinderte, arme und ausländische Kinder benachteiligt seien. Abgesehen davon, daß mich das nicht vor Überraschung vom Hocker wirft, möchte ich anmerken, daß ich mittlerweile den Eindruck habe, daß im deutschen Schulsystem alle Kinder benachteiligt sind. Wie sonst erkläre ich mir die faktisch nicht vorhandenen Kenntnisse, die die meisten Schulabgänger haben?
    Aber jetzt aus dem Ausland den Zeigefinger heben finde ich öde. Und selbst, wenn man sofort alles täte, um die Stellung von Timmy und Jimmy, Achmed und Aische usw. zu verbessern, so würde das Bildungssystem dennoch so mies sein, wie es sich heute präsentiert.
    Achja, wenn ich an der Macht komme, …

  • Müll kann man nicht trennen,…

    …denn er hat nur eine Silbe. So flachse ich immer, wenn es um den unsäglichen grünen Punkt und seine Auswirkungen auf das tägliche Leben geht.
    Dennoch sortiere ich brav die Zeitungen in die Papiertonne, die Umverpackungen in die gelbe Tonne (ja, wir haben hier gelbe Tonnen und keine doofen gelben Säcke) und den Rest in den Hausmüll.
    Nun lese ich mit Genuß einen Artikel in der Zeit, in der das ganze existierende System ad absurdum führt.
    Sehr empfehlenswerte Lektüre, die ich hiermit allen meinen Lesern ans Herz lege.
    Wenn ich mal an die Macht komme, wird dieser sinnfreie Ökofaschismus auf jeden Fall abgeschafft. Der Artikel wird dann eine meiner Argumentationshilfen sein.

  • Woran erkennt man, daß ein Tatort….

    …wirklich schon etwas in die Jahre gekommen ist?
    Wenn zum Beispiel der Kommissar einen Autoschrauber fragt, was das Wort „Tuning“ bedeutet. Und wenn er bei der anschließenden Verfolgungsjagd bei Tempo 160 aufgeben muß.
    So gesehen in diesem Tatort.

  • Ich las heute von 7:45 Uhr…

    …bis 15:30 mit Mittagspause das Buch Die Flucht der Ameisen.
    Ein Geologieprofessor, der in Romanform über eine „Geokalypse“ schreibt, das reizt schon zum Lesen.
    Doch nicht das Buch alleine fasziniert, vielmehr sind es die Gedanken, die man selber dazu hat, wenn man sich vorstellt, was wäre, wenn der Rhein hinter Koblenz nicht mehr abfließen kann.
    Leider werden in dem Buch nur wenige Aspekte beleuchtet. Insofern hätte der Roman auch gerne 1000 Seiten statt nur 350 haben können. Doch ist dieses Horrorszenario auch allzu gewaltig und übersteigt das Vorstellungsvermögen eines Menschen zu sehr.
    Durch eine lokale Naturkatastrophe wären fünf Bundesländer und vier Nachbarländer mehr oder weniger stark in ihrer Existenz bedroht. Millionen Menschen und ganze Industriezweige müßten umsiedeln.
    Der Autor deutet manches an und da sind kleine Nebensätze schon unvorstellbare Ungeheuerlichkeiten, die selbst schlimme Kriegsereignisse harmlos erscheinen lassen.
    Besonders schockierten und faszinierten mich meine Gedanken, was wäre, wenn der Frankfurter Flughafen (und nebenbei auch die ganze Frankfurt Innenstadt) dauerhaft absaufen würden. Dabei dachte ich nicht einmal an die ganzen Atomkraftwerke und die Chemiewerke wie Prof. Schreiber. Aber mit einem Wisch die ganze Bankenmetropole einzubüßen…
    Naja, wenigstens kämen bei einer solchen Katastrophe aber endlich der Aufschwung Ost. Und das ganze faule Pack würde aus der Region verschwinden. Und die Regierung hätte mal was Wichtiges zu tun…
    Fazit: gutes Buch mit viel Nachhall, wenn es als bezahlbare Variante auf den Markt kommt, kaufen! Ansonsten kann es gerne bei mir ausgeliehen werden. Und ich werde, sobald in der Eifel die Erde wackelt, sofort aus dem potentiellen Überschwemmungsgebiet wegziehen.

  • Wichtiger Bericht aus München

    Paulaner Hell gibt es jetzt in der Bügelflasche. Schmeckt aber wie immer.