Harry Belafonte – die jüngeren Leser kennen ihn, wenn überhaupt, von seinem lustigen Auftritt in der Muppet Show, in der er mit seinen Banana Boat Song (Day-Oh!) verewigte – ist Jahrgang 1927. Damit hat er die recht seltene Gelegenheit, wie man auf untenstehendem Foto sehen kann, auf quasi allen gängigen Tonmedien der letzten 100 Jahre vertreten zu sein – phänomenal.
… eines Buches, das 2011 den Deutsche Buchpreis gewann. Es heißt „In Zeiten des abnehmenden Lichtes“ und wurde von Eugen Ruge geschrieben.
Ein hervorragendes Buch, das den Preis sicher verdient hat. Ein Buch, das das Erbe der DDR in grandioser Weise aufarbeitet; freilich anders als Uwe Tellkamp in seinem Turm, etwas einsteigerfreundlicher aber nicht weniger lesenswert.
Ruge zeigt über 80 Jahre und vier Generationen hinweg das Schicksal einer Familie, die eng mit der Geschichte des Kommunismus bzw. Sozialismus verbunden ist.
Jede Generation hat ihre eigenen Ideale und in jeder Generation gibt es unerwartete Wendungen, die den Leser zu dem (mir durchaus bewußten) Schluß kommen lassen, daß diese Art -ismen und die Menschheit einfach nicht zueinander passen, nicht funktionieren können.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, wünsche mir aber sehnlichst, mit Freunden und Bekannten intensiv über das Buch zu reflektieren.
… in Saargmünd im Cora einkaufen. Das Cora war der erste „richtige“ Supermarkt, den ich in meinem Leben je gesehen habe. Das war im Jahr 1990. So eine verblüffende Auswahl an Geflügel, Fisch, Weinen usw. sucht man auch heute noch in Deutschland vergebens. Gestern kaufte ich allerdings nur belgisches Kirschbier und Muskatwein.
…immer das Falsche auf?
Beispiel:
Ich brauche die Zugangsdaten. Jedesmal trägt man zu mir brav aus irgendwelchen Ecken Folgendes: antike T-Online-CDs, Handbücher zu DATEX-J, Dokumentation zu MODEM-AT-Befehlen, Installationsschablonen für Splitter und Lieferscheine zu NTBA usw. Ferner Werbeschreiben und nichtsaussagende Auftragsbestätigungen, gerne auch aus dem letzten Jahrtausend.
Eine Rechnung oder gar der Zettel mit den Zugangsdaten hingegen… Ich weilte vor ein paar Wochen einen Kunden, wo wir die Daten nach mehrstündiger Suche aus einem knapp mannshohen Stapel diverser Dokumente und Zeitschriften extrahierten.
nächstes Beispiel:
Ich brauche ein Netzwerkkabel RJ45. Kunde hat sieben Kisten mit Kabeln, Netzteilen und Altgeräten als da wären: postzugelassenes 14,4er MODEM, SCSI-Scanner, ZIP-Laufwerk usw.
Und bei den Kabeln finde ich ALLES; jedes noch so exotische Kabel, jeden noch so seltsamen Adapter in rauhen Mengen. Nur eben kein einziges Netzwerkkabel oder gar einen Stromstecker.
Das beschränkt sich interessanterweise aber nicht auf Obengenanntes. Wenn ich mal einen Schraubendreher brauche, sucht mir der Kunde 7 verschiedene Schraubendreher aus, die alle nicht in der Lage sind, die Schraube zu drehen. Oder wenn ich Schrauben/Nägel/Dübel brauche. In den gebrachten Bergen von Schrauben, Nägeln und Dübeln finde ich nahezu jede Sorte von Schrauben, Nägeln und Dübeln, die die Menschheit je ersonnen hat…, bis auf diejenige, die ich dringend benötige.
Gut, letzteres passiert mir privat auch ständig.
Es gibt einfach zuviel und wir können Wichtiges nicht mehr von Unwichtigen trennen. Also werde ich künftig agprogressiv vorgehen und vor Ort eine Zu-Entsorgenkiste befüllen und wichtige Daten beim Kunden auf dessen Rechner speichern und eine kleine Hallo-Wichtig-Kiste überantworten.
Wie man bei der Wikipedia nachlesen kann, gibt es auf dem Mond derzeit nur ein Kunstwerk. Bei der Gelegenheit empfehle ich allen Nutzern der Software Google Earth, sich einmal auf dem Mond umzuschauen. Die Stichworte Apollo und Luna sollten reichen um ab und zu „Aha“ und „Ohh“ zu rufen.
Ja, langsam bekomme ich meine Mediendaten, sprich Filme, Serien, Musiksammlung, Hörbücher u. v. a. m. in den Griff. Dank eines guten Freundes besitze ich jetzt ein NAS (netzwerkgestützter Speicher) im Haus, welches derzeit 4 x 1 TB Festplattenspeicher im RAID5 bietet. Alle Medien darauf lassen sich bequem am Fernseher via des Medi8ers abrufen. Mit den Tasten -links -rechts -hoch -runter -Enter und -Escape hat man alles kinderleicht im Griff. Im Bild kann man sehen, daß ich nunmehr auf 6,5 TB Plattenspeicher zugreifen kann. Von so etwas träumte ich vor Jahren. Jetzt ist der Traum in Erfüllung gegangen. Meinen Dank an den edlen Spender!
Komme gerade aus dem Kino. Dort schauten wir uns „Iron Sky“ an. Der Film hat das Potential zum Kultfilm und ich werde mir ihn sicher auf Schnickschnackscheibe holen. Immer wieder wohltuend, einen Nicht-Hollywoodfilm zu sehen.
Das Kino in Mainz wird aber immer mieser. Sitze, sanitäre Anlagen usw. bedürfen einer dringenden Überholung. Dafür 7,50 EUR zu blechen, ist gelinde gesagt, eine Frechheit.
…sollte man kennen. Sie ist u.a. Autorin von zwei Romanen, die als Verfilmungen unter Alfred Hitchcock berühmt wurden, nämlich Rebecca und Die Vögel.
Weniger bekannt ist ihr Spätwerk „Rule Britannia“, welches ich gestern auslas.
Ein tolles Buch! Hier ein kurzer Inhaltsabriß: Die USA und Großbritannien vereinigen sich zur USUK. Doch das trifft in Cornwall nicht nur auf Gegenliebe sondern auf aktiven Widerstand.
Weniger science als fiction doch sehr lesenswert. Der Autorin gelingen sehr gute Charakterisierungen. Es schadete mir auch nicht, daß ich schon einmal ein paar Tage in Cornwall weilte und Land und Leute kennen und lieben lernte.
Also, wer einmal etwas anderes lesen möchte, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Ich werde mir jedenfalls noch mehr von der Autorin zu Gemüte führen.
…, in dessen Nähe ich seit über 12 Jahren wohne, prägt schon ein bißchen mein Leben. Ich gebe zu, daß ich gerne am Rhein bin.
Wie man sieht, war ich die letzten Tage oft in seiner Nähe.
Das erste Mal sah ich den Rhein im Jahre 1990, als ich ihn im Auto bei Mannheim/Ludwigshafen überquerte. 1991 war ich mit einem Schulfreund am Bodensee und in Schaffhausen am Rheinfall. Dann sah ich den Fluß erst im Dezember 1992 wieder, als ich nach Bonn fuhr. Seit 1999 wohne ich nun in seiner Umgebung, badete schon mehrfach in ihm und und und…
Aus diesem Anlaß einmal an dieser Stelle ein paar wilde Bilder vom Rhein, die im Laufe der Jahre entstanden…
… ich jedenfalls reiste nicht durchs Deutschland, sondern ruhte mich aus. Hier meine Ostererlebnisse (in Klammern meine Rangfolge):
Karfreitag:
Star Trek I (3)
Ostersamstag:
Star Trek II (4)
Star Trek III (6)
Star Trek IV (2)
Ostersonntag:
Star Trek V (9)
Star Trek VI.1
Ostermontag:
Star Trek VI.2 (7)
Star Trek VII (5)
Star Trek VIII.1
Dienstag:
Star Trek VIII.2 (1)
Star Trek IX.1
Mittwoch:
Star Trek IX.2 (10)
Star Trek X (5)














