Apr. 102012
 

Einer Kundin aus Wiesbaden passierte Folgendes:

Die Dame hat einen Telekom-Anschluß mit DSL und ISDN. Der Router, eine Fritzbox!, wurde von mir geliefert und eingerichtet. Nun kam es ständig zu Störungen. Als Ursache machte ich die Fritzbox aus, sie hatte einen Defekt. Nun gibt der Hersteller ja viele Jahre Garantie. Also installierte ich im Anfang Januar 2012 die getauschte Fritzbox und alles funktionierte wieder klaglos. Bis im Februar auf einmal nichts mehr ging. Und mit nichts meine ich weder Internet noch Telefon. Was war geschehen? Gegen den ausdrücklichen Willen der Kundin hatte man ihren DSL-16000-Anschluß auf VDSL-25 geschaltet und gleichzeitig ISDN auf VoIP umgestellt. Beides war von der Kundin definiert nicht gewollt.
Anstatt aber nun mich zu kontaktieren, probierte sie es erst mit dem Kundenservice. Aber ob sie drohte oder flehte, stets wurde die Schuld der Kundin oder mir zugewiesen. Nachdem sie nun die dritte Woche in Folge weder Internet noch Telefon hatte, wandte sich die Dame endlich an mich. Ich lichtete das Chaos und regelte die technischen Einzelheiten, nicht ohne freche und dumme Kommentare seitens der Hotline, aber es gab durchaus auch nette und bemühte Telefonmenschen. Jedenfalls dauerte es noch bis Mitte März, also fast 8 Wochen, bis alles wieder lief wie vorher.

Fazit: ohne Not 2 Monate Totalausfall

Es braucht also niemanden wundern, wenn die Kundin jetzt bei Kabel Deutschland nachfragt…

 Posted by at 1:22 p.m.
März 262012
 

…Windows-NT-4.0-Rechner abschaltete. Drei dieser Maschinen liefen seit ca. 2000 ohne Probleme und Unterlaß und wurden heute gegen (sparsamere) Thin-Clients getauscht. Nun gibt es in diesem Unternehmen keine NT-4.0-Maschinen mehr.
Ein Mitarbeiter interessierte sich für die übriggebliebene Hardware. Aber die unzeitgemäßen Leistungsdaten besiegelten dann recht schnell das Schicksal der Maschinen auf einer Deponie.

– Pentium II – 350 MHz
– 64 MB RAM
– 2 GB HDD
– 2 x USB 1.1 (unter NT ohne Funktion)
– Ati- Rage Pro Grafikkarte mit 8 MB RAM

Abgesehen davon habe ich auch Kunden, die noch konsequent Windows 3.11 oder Windows 2000 benutzen. Und das ist auch gut so.

 Posted by at 10:14 p.m.
März 012012
 

Im Januar fertigte ich ja meinen neuen Rechner an. Hier einmal die Leistungsdaten unter W7

IMHO ein ausgewogenes System, mit dem man sich vor anderen Windows-Losern nicht verstecken muß.

Für Interessierte ein paar Hardwareangaben…

– i5 2500 3,6 GHz
– 8 GB RAM
– 128 GB SSD
– Grafikkarte nVidia TX 550Ti

Im Alltag sparsam – unter Last tauglich – drückt zur Not auch neuere Telespiele, IMHO ein feiner Allrounder. Und flüsterleise, quasi lautlos. Allerdings auch nicht ganz billig, denn knapp 1.000 EUR wechselten da schon den Besitzer.

 Posted by at 11:03 p.m.
Feb. 242012
 

Heute bei mir in Pflege:

Notebook Acer Aspire 5253 mit

– AMD-Dualcore-Prozessor 1,00 GHz (Leistungsindex 2,5)
– 2 GB DDR3 RAM, davon 256 MB für die Grafikeinheit abgeknapst
– 500er Festplatte, Marke superlahm. Das Beste ist die Plattenhalterung. Sie besteht aus zwei Metallschienen, die durch etwas festere Plastikfolie auf Distanz gehalten werden.

Mehr zur Hardware lohnt sich an der Stelle nicht sagen.

An Software war ein Windows 7 64bit Home Premium irgendwann am kargen RAM gescheitert und hatte den Bootsektor weggepfuscht. Deshalb fand das Gerät seinen Weg auf meinen Tisch.

Der erste Neuinstallationsversuch scheiterte am Kaputtswappen der Festplatte. Beim Windowsupdate wurden 2,2 GB RAM benötigt, das macht -0,5 GB. Nach fast vier Stunden starb das Update den Bluescreentod. In dieser Zeit hatte die Festplattenlampe Dauerlicht gezeigt.

Nun stecken 4 GB RAM drin (und auch eine etwas flottere HDD), damit sind auch die Mindestvoraussetzungen von W7 erfüllt und es läßt sich nun auch installieren. Selbst das Festplattenlämpchen geht nun ab und zu aus. Der Prozessor wäre dennoch in einem abgespeckten XP-Netbook sicher besser aufgehoben. Freude am Arbeiten macht diese Konstellation ganz sicher Niemanden.

Erschreckend, was im Preiskampf so alles zusammengepfuscht und auf den Markt geworfen wird.

 Posted by at 9:52 p.m.
Feb. 242012
 

Ja, irgendwie ähneln sich die Überschriften, aber wenn doch nun die Technik solche Tücken hat…

Also: heute hatte ich wieder so einen „lustigen“ Fall. Bei einem Kunden fällt seit ein paar Tagen reproduzierbar das DSL aus, wenn ein Anruf getätigt wird. Was insofern blöd ist, als das die beim Anruf erhaltene Information in ein Cloud-System eingepflegt wird, welches selbstverständlich immer 100% Datenverlust produziert. Also tauschte ich heute Mittag den Router und… der Fehler blieb bestehen. Leider hatte ich keinen Ersatz-DSL-Splitter dabei, um diese Fehlerquelle auszuschließen. Das hole ich morgen nach und werde hier vom Erfolg berichten. Oder vom Ergebnis.

 Posted by at 9:37 p.m.
Feb. 222012
 

Heute löste sich das Rätsel um die Fehlleitung der Faxe. Denn jetzt geht alles wieder. Aber warum, das weiß ich nicht. Ich habe in der Anlage keinerlei Rufumleitung entdeckt, aber das Häkchen bei „Rufumleitung im Amt“ statt „Rufumleitung in der Anlage“ löste das Problem. Wahrscheinlich eine Inkompatibilität der betagten Telekom-Anlage zu Versatel.

 Posted by at 10:27 p.m.
Feb. 182012
 

Gestern hatte ich wieder einmal einen interessanten Fall. Ich hatte letzte Woche bei einem Kunden in Mainz die Telefonanlage getauscht. Konkreter habe ich die vorhandene, leicht defekte Anlage gesichert und anschließend diese Sicherung auf eine, bei ePay erstandene identische Anlage, die ich vorher auf aktuelle Firmware brachte und auf Werkseinstellungen zurücksetzte, zurückgespielt. Dann alle Stecker 1:1 umgesteckt und – es ging alles auf Anhieb. Natürlich war auch der Fehler der Altanlage behoben. Fertig!

Denkste! Seit einer Woche kann der Kunde zwar Faxe wegschicken, empfängt aber keine mehr. Also weilte ich gestern wieder vor Ort, kontrollierte alle Stecker, Anschlüsse und die Programmierung ohne jedweden Fehler zu entdecken.
Wählte ich raus, ging alles, wählte ich von außen die Faxnummer bekam ich ein Besetztzeichen. Hmmm, was nun?
Der Lösungsansatz zeigte sich beim vielleicht 10. Probeanruf. Da meldete sich nämlich statt des Besetztzeichens der Anrufbeantworter einer Frauenarztpraxis aus Darmstadt!?! Die Dame in der Anmeldung der Praxis bestätigte, daß sie seit ca. einer Woche ständig Faxanrufe bekämen. Der Telefontechniker, der letzte Woche in Darmstadt die Anlage gewartet hatte, hatte dann eine Lösung parat. Offensichtlich hat der BilligProvider des Mainzer Kunden bei der Portierung einen Zahlendreher (die Vorwahl Mainz ist 06131, die Darmstadts 06151) gehabt oder durch irgendetwas anderes wurde das Routing gestört. Nun ruht der Fall beim Provider, mal sehen, was dabei herauskommt. Ich werde an dieser Stelle berichten.

 Posted by at 8:18 a.m.
Dez. 192011
 

…mag der heutige Tagesablauf erklaeren:
– 7:40 Uhr – Katatstrophenanruf: Router abgebrannt, Fa. ist lahmgelegt, also Fahrt nach Alzey und mit einem, gluecklicherweise auf Lager liegenden, Ersatz-VDSL-Router alles wieder ans Laufen gebracht.
– 10:15 Uhr – mit 15 Minuten Verspaetung zum Installationstermin im Messegelaende in Frankfurt eingetroffen, nach einer knappen Stunde funktionieren Medienabspieler und CD-Abspielerim Heimkino
– 11:40 Uhr – mal wieder ein Ricohgeraet konfiguriert, hoffentlich geht es nun endlich einmal
– 13:00 Uhr – reparierten Rechner ausgeliefert, dafuer im Restaurant ein Mittag erhalten
– 14:15 Uhr – einen THX-Receiver transplantiert und nebst Mediencenter und Spielkonsole angeschlossen und eingemessen, ferner am neuen Kunden-Notebook tausend Programme installiert und eingestellt. Daneben Telefonate gefuehrt und und und…
19:50 Uhr – Lokaltermin in Gonsenheim
22:20 Uhr – Eintreffen zu Hause, zig Mehls, viele Anrufe, viel Post, Blogeintrag schreiben
23:13 Uhr – Abschicken des Blogeintrags

 Posted by at 10:13 p.m.
Dez. 132011
 

Ein Kunde konnte auf seine, vor ein paar Wochen gekaufte 2-Terabyte-USB-3.0-Festplatte der Fa. Toshiba (damals 60 EUR, heute wahrscheinlich das Dreifache), nicht mehr zugreifen. Auf alle bis dahin aufgespielten Daten, immerhin ein gutes Terabyte, gelang der Zugriff nicht, denn die Platte drehte nicht einmal an.
Ich baute die 2-TB-Festplatte (eine Seagate) aus dem Gehäuse aus und steckte sie via USB-STA-Adapter an meinen Rechner an. Die Platte lief an und tauchte im Dateiverwaltungsplugin von Windows als unformatierter, neuer Datentraeger auf. Hmmm.
Ich schloss an meinen Rechner per USB-SATA-Adapter eine 500-GB-Festplatte an, die 400 GB (mittlerweile irrlevante) Daten enthielt. Die Daten waren lesbar. Dann baute ich diese Festplatte in das USB-3.0-Gehaeuse ein und schloss dieses dann an meinen Rechner an.
Es meldete sich ein CD-Laufwerk, die Platte fuhr aber nicht an. Als ich sie wieder ueber den USB-SATA-Adapter andockte, war sie leer und die Windows-Datentraegerverwaltung bot an, den neuen Datentrager einzubinden.
Also hat die Elektronik des USB-3.0-Gehaeuses einen Schlag weg und versaut, wie und warum auch immer die ihr anvertrauten Festplatten. Und was diese bloede proprietaere CD-ROM-Emulation soll, will ich gar nicht wissen.
Immerhin hat der Kunde nun eine leere 2 TB-Festplatte, die er dringend andersweitig benoetigte. Fuer 60 EUR ist dann auch das defekte Gehaeuse zu verschmerzen, insofern verzichtet er auf Garantieansprueche usw. Die Daten bringt ihm das sowieso nicht zurueck…

 Posted by at 8:44 p.m.