Juni 202007
 

brennende Fahnen
Hier eine ultimativ gute Geschäftsidee: in einem islamischen Land einen Fahnenladen mit allen Fahnen der Welt eröffnen. Irgendein Land ist immer Ziel des Gotteszornes und so muß stellvertretend für den Ungläubigen die Flagge verbrannt werden.
Irgendwie sieht man doch immer irgendwelche Rauschebärte begeistert um eine brennende Fahne stehen, meist noch mit einer AK47
Aber offensichtlich gibt es schon solche Geschäfte. Wie anders ist zu erklären, daß immer nur wenige Stunden nach irgendeiner Missetat, die entsprechenden Landesfahnen stilgerecht und medienwirksam verbrannt werden können.
Also mir sind nichtverbrannte Fahnen deutlich lieber:
Fahne

 Posted by at 10:36 a.m.
Juni 122007
 

Heute habe ich wirklich einiges gelernt. Das fing schon am Morgen an. Bei einem Kunden funktionierte das von mir letzte Woche verlegte Netzwerk überhaupt nicht mehr. Nun ist das ein, dem ollen Industriegebäude mit superdicken Stahlbetonwänden geschuldetes, ziemlich exotisches Netzwerk mit Funk (WLAN) und Strom (PLAN). Aber bis heute morgen funktionierten 20 Rechner daran klaglos.
Nach dem fernmündlichen Standardtest (Neustart, Lämpchenblinkern, An- und Ausschalten) ließ ich den Kollegen auf der anderen Seite der Leitung einen Dauerping auf den Router durchführen, nachdem ich seinem Rechner händisch eine IP zuweisen ließ (ich hatte ja Gott sei Dank die Adressen noch im Kopf). Nachdem nur ca. jeder zwanzigste Ping eine Antwort bekam, diagnostizierte ich eine Störquelle im Stromnetz und ließ den Kollegen nach Elektrogeräten fahnden, die gestern noch nicht da waren. Und siehe da: ein Kursteilnehmer hatte seine Profifotoausrüstung dabei und machte Fotoserien mit einem monströsen Superblitzgerät. Nachdem dieses Gerät vom Netz gezogen wurde, erreichten augenblicklich wieder 100% der Pakete ihr Ziel.
AM Nachmittag erlebte ich einen Vortrag von Prof. Merkel, der über den Karstadt-Konzern, dessen Krise und deren Bewältigung sprach. Hochinteressant waren auch seine Ausführungen über Konzepte der Warenbeschaffung.
Es war schön für mich, fundierte und qualifizierte Worte von einem Wirtschaftsmann zu hören, der sich offensichtlich schon über die herrschende inländischen Politikerkaste erhoben hat und demnächst von China aus sein globales Imperium weiterweben wird.
Und schlußendlich bekam auch ich Nichtfernseher endlich einmal die wunderschöne Geschichte von Bionade erzählt.
Eine schöne Erfolgsgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen und mit Unternehmern, die zuerst an die Menschen in ihrer Region denken. So etwas möge Schule machen.
Trinken werde ich das Zeugs dennoch nicht. Trifft irgendwie nicht meinen Nerv.

 Posted by at 8:28 p.m.
Juni 092007
 

Meine Nachbarn und ich waren heute auf dem Straßenfest.
Dabei mußte ich peinlich berührt feststellen, daß mein Wohnort Nieder-Olm seit Ende letzten Jahres eine Stadt ist und ich nichts davon gewußt hatte. Ich sollte vielleicht doch ab und zu einen Blick in die lokalen Käseblätter werfen. Oder die Google-Alarme auch lesen.
Naja, nachträglich herzlichen Glückwunsch zur Erlangung des Stadtrechts. Ich hätte es aber besser gefunden, wenn wir Gemeinde geblieben wären. Das sieht der Bürgermeister aber sicher anders.

 Posted by at 11:09 p.m.
Juni 092007
 

Wie man lesen kann, möchte Herr Schäuble jetzt alle Nicht-EU-Ausländer per Fingerabdruck erfassen.
Aber wieso nur Neger, Schlitzaugen und Typen, die in Bettlaken gehüllt sind und lustige Hüte tragen? Ok, Amis und Russen werden ja dann auch erfaßt.
Aber wieso nicht klaulustige Polen, Zigeuner aus Rumänien und der Slowakei und froschfressende Nachbarn?
Ach was, am besten ALLE per Fingerabdruck erfassen. Und per Implant-Chip registrieren. Und eine Kamera ins Auge bauen. Und Mikros ins Ohr Und *irrelach*

 Posted by at 4:18 p.m.
Mai 272007
 

Dieser Tage jährt sich zum 175. Mal das Hambacher Fest. Für unser heutiges Vaterland ein immens wichtiger Tag, wurden doch dort die von den Burschenschaften bereits 1817 getragenen Farben schwarz-rot-gold, wenn auch noch umgekehrt, getragen und etablierten sich als Farben der Freiheit, der Hoffnung und später eben auch der Demokratie.
Ein in jedem gescheiten Schulbuch und beinahe jedem Lexikon stehendes Bild vom Hambacher Fest zeigt uns auch diese Fahne.
Hambacher Fest gross
Zum ehrwürdigen Jubiläum wurde sogar eine Sonderbriefmarke herausgegeben.
Doch schauen wir und die Marke einmal näher an und vergleichen sie mit einer zeitgenössischen Darstellung.
Hambacher Fest grossHambacher Fest gross
Nun schauen wir uns einmal genauer die Fahnen an, die auf einmal zusätzlich 2007 flattern. Sicher, es nahmen wohl auch Polen (weiß-rot) und Franzosen(blau-weiß-rot, allerdings von oben nach unten) anstatt links nach rechts) an der Kundgebung teil. Daß aber gleich auch griechische (blau-weiß-blau), österreichische (rot-weiß-rot(die hatten aber damals schwarz-gelb)), ungarische(rot-weiß-grün oder andersherum italienische) Fahnen gezeigt wurden und das bei einem der nationalsten Momente des Volkes, das vermag ich arg zu bezweifeln. Hier geht ja wohl dann doch der europäische Gedanke einen Schritt zu weit. Oder ist das jetzt das, was man unter politischer Korrektheit versteht? Und wo ist dann bitteschön der türkische Halbmond? Ach nein, daß wäre selbst uns geschichtslosen Menschen ein Dorn im Auge gewesen. Ich wette aber mal, daß mehr als 90% aller Deutschen, die diese Marke sehen, sowieso keine Ahnung von Nationen, Farben usw. haben. Insofern ist der Schaden gering, zeigt IMHO aber System.
Übrigens gab es schon zur 150-Jahr-Feier eine Sondermarke. Hier sind ausschließlich die deutschen Farben gezeigt, allerdings verkehrt herum, also richtig sozusagen, man kann mir hoffentlich noch folgen.
Hambacher Fest gross

 Posted by at 1:06 p.m.
Mai 192007
 

Taliban aus SpOn

Ich berichtete ja schon so manches Mal von Afghanistan.
Aus traurigem Anlaß sage ich mal wieder einige Worte dazu.
Unerträgliche Wut fühle ich in mir, wenn ich hören muß, wie junge, deutsche Männer (und einheimische Zivilisten) auf so niederträchtige Weise ermordet werden. Leider kann man die ausführenden Täter nicht mehr erreichen, da sie sich selbst umbringen.
Aber die geistigen Brandstifter sind ja durchaus bekannt. Sie bekennen sich stolz zu diesen kaum fassbaren Untaten und berichten noch mit Stolz und Freude darüber und finden (leider) damit nicht nur bei potentiellen Neuättentätern sondern auch im Westen starkes Gehör.
Mein Beileid gilt den Angehörigen der Ermordeten. Deren Verständnis für die Belange der Afghanen, für Friedenserhaltung in Afghanistan und die Sinnhaltigkeit eines (von SPD und Grünen befohlenen) Auslandskriegseinsatzes der Bundeswehr dürfte sich in etwa mit meinem vergleichen lassen.
Was fühlt eine Mutter, wenn sie am Grab ihres 25-jährigen Sohnes steht und weiß, daß er für die Verteidigung der Demokratie gegen den internationalen Terrorismus von einer Bombe am ADW zerfetzt wurde?
Ich dachte an solche Szenarien ständig seit dem 22.12.2001. Doch wenn ich das in meinem Umfeld kundtat, erntete ich meist nur Unverständnis.
Ich persönlich hasse diese ganzen verblendeten Terroristen und deren langbärtige Aufwiegler aus tiefster Seele. Und wir sollten entweder dort einmal ziemlich undemokratisch in den Reihen der Taliban usw. aufräumen oder uns ganz schnell unter irgendeinem Vorwand aus dem Land verkrümeln. Den Drogenhandel kriegt das Kroppzeug auch ohne unsere Bewachung auf die Reihe. Vielleicht sollten wir selber Opium anbauen oder die Kolumbianer protegieren, dann fehlt den Typen da irgendwann einmal ihre einzige Geldeinnahmequelle und alles richtet sich von alleine.
Und wir sollten immer an unser arrogantes und hämisches Auftreten den Russen gegenüber denken, die sich in den 1980er Jahren in diesem Drecksland blutige Schädel holten. Jetzt stecken wir auch in derselben Zwickmühle.
Also Atombombe oder Abzug, da fällt doch die Auswahl nicht schwer. Aber bitte nicht mehr dieses unsägliche Rumgewurschtel, bei dem wir permanent Menschenleben einbüßen und im Endeffekt nur verlieren können.

 Posted by at 5:40 p.m.
Mai 182007
 

…was anfangen? Nicht? Dann klingelt es aber bei dem Begriff Schiiten hoffentlich.
Denn die Rede ist von einem Problem, welches zur Zeit in Hamburg diskutiert wird, wie man in einem Hamburger Nachrichtenmagazin nachlesen kann.
Also sitzen in Deutschland irgendwelche Langbärtigen aus dem Iran, die eine christliche Minderheit wider die Menschenrechte behandeln und wir gewähren diesen Leuten, die so klingende Namen wie Ajatollah Ruhollah Chomeini nachtrauern Geld, Raum und Gehör. Es ist widerlich, wie in einer freiheitlichen Welt ganz offen das Mittelalter wieder Einzug halten darf.
Aber wehe, man spricht sich offen dagegen aus, dann ist man ein Ewiggestriger.

 Posted by at 5:36 p.m.