Feb. 182012
 

Gestern hatte ich wieder einmal einen interessanten Fall. Ich hatte letzte Woche bei einem Kunden in Mainz die Telefonanlage getauscht. Konkreter habe ich die vorhandene, leicht defekte Anlage gesichert und anschließend diese Sicherung auf eine, bei ePay erstandene identische Anlage, die ich vorher auf aktuelle Firmware brachte und auf Werkseinstellungen zurücksetzte, zurückgespielt. Dann alle Stecker 1:1 umgesteckt und – es ging alles auf Anhieb. Natürlich war auch der Fehler der Altanlage behoben. Fertig!

Denkste! Seit einer Woche kann der Kunde zwar Faxe wegschicken, empfängt aber keine mehr. Also weilte ich gestern wieder vor Ort, kontrollierte alle Stecker, Anschlüsse und die Programmierung ohne jedweden Fehler zu entdecken.
Wählte ich raus, ging alles, wählte ich von außen die Faxnummer bekam ich ein Besetztzeichen. Hmmm, was nun?
Der Lösungsansatz zeigte sich beim vielleicht 10. Probeanruf. Da meldete sich nämlich statt des Besetztzeichens der Anrufbeantworter einer Frauenarztpraxis aus Darmstadt!?! Die Dame in der Anmeldung der Praxis bestätigte, daß sie seit ca. einer Woche ständig Faxanrufe bekämen. Der Telefontechniker, der letzte Woche in Darmstadt die Anlage gewartet hatte, hatte dann eine Lösung parat. Offensichtlich hat der BilligProvider des Mainzer Kunden bei der Portierung einen Zahlendreher (die Vorwahl Mainz ist 06131, die Darmstadts 06151) gehabt oder durch irgendetwas anderes wurde das Routing gestört. Nun ruht der Fall beim Provider, mal sehen, was dabei herauskommt. Ich werde an dieser Stelle berichten.

 Posted by at 8:18 a.m.
Feb. 162012
 

Liebe Leser,

ja mich gibt es noch! Ich schwieg die letzte Zeit nur deswegen beharrlich, weil sich meine bisherige Blogsoftware b2evolution nach dem Umzug und dem damit verbundenen Upgrade für mich unbenutzbar geworden war. Dank elzoidos Hilfe fand ein reibungsloser Umzug zu WordPress statt. Damit komme ich auf Anhieb zurecht. Vielen Dank, lieber elzoido, hat ein Bier bei mir gut!
Und ab morgen wird wieder gebloggt…

 Posted by at 3:07 p.m.
Jan. 172012
 

Hmm, ich habe momentan wenig Zeit und Muse um zu bloggen, dabei habe ich Themen ohne Ende. Sei es das Auto, welches heute vor mir fuhr, und an dessen Heckscheibe prangte: „Cedric Joel an Bord“, seien es diverse Gedanken zur Tagespolitik oder ein Bericht, wie ein 0,59-EUR-Teil mein Auto lahmlegte…
Doch heute sei nur wieder einmal auf die Seite der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft hingewiesen. Diese Körperschaft des Öffentlichen Rechts ist so durch und durch verbehördet, daß sie auch im Internet Feierabend macht.
Wer so etwas nicht glaubt, der rufe am Abend einmal den Login auf www.vbg.de auf, um mir dann zu glauben.

 Posted by at 9:20 p.m.
Jan. 122012
 

Wenn man diesen Beitrag lesen kann, ist der Umzug des Blogs auf den neuen Server abgeschlossen. Und Umlaute, wie ÄÖÜ, äöü und das ß sollten auch wieder gehen.

 Posted by at 9:45 p.m.
Jan. 012012
 

…wuensche ich allen Bloglesern an dieser Stelle. Mal sehen, ob ich es schaffe, das Blog auf einen neuen Server umzuziehen, dann gibt es nicht nur wieder Umlaute sondern auch, ich verspreche es, mehr Beitraege.

 Posted by at 9:00 a.m.
Dez. 192011
 

…mag der heutige Tagesablauf erklaeren:
– 7:40 Uhr – Katatstrophenanruf: Router abgebrannt, Fa. ist lahmgelegt, also Fahrt nach Alzey und mit einem, gluecklicherweise auf Lager liegenden, Ersatz-VDSL-Router alles wieder ans Laufen gebracht.
– 10:15 Uhr – mit 15 Minuten Verspaetung zum Installationstermin im Messegelaende in Frankfurt eingetroffen, nach einer knappen Stunde funktionieren Medienabspieler und CD-Abspielerim Heimkino
– 11:40 Uhr – mal wieder ein Ricohgeraet konfiguriert, hoffentlich geht es nun endlich einmal
– 13:00 Uhr – reparierten Rechner ausgeliefert, dafuer im Restaurant ein Mittag erhalten
– 14:15 Uhr – einen THX-Receiver transplantiert und nebst Mediencenter und Spielkonsole angeschlossen und eingemessen, ferner am neuen Kunden-Notebook tausend Programme installiert und eingestellt. Daneben Telefonate gefuehrt und und und…
19:50 Uhr – Lokaltermin in Gonsenheim
22:20 Uhr – Eintreffen zu Hause, zig Mehls, viele Anrufe, viel Post, Blogeintrag schreiben
23:13 Uhr – Abschicken des Blogeintrags

 Posted by at 10:13 p.m.
Dez. 132011
 

Ein Kunde konnte auf seine, vor ein paar Wochen gekaufte 2-Terabyte-USB-3.0-Festplatte der Fa. Toshiba (damals 60 EUR, heute wahrscheinlich das Dreifache), nicht mehr zugreifen. Auf alle bis dahin aufgespielten Daten, immerhin ein gutes Terabyte, gelang der Zugriff nicht, denn die Platte drehte nicht einmal an.
Ich baute die 2-TB-Festplatte (eine Seagate) aus dem Gehäuse aus und steckte sie via USB-STA-Adapter an meinen Rechner an. Die Platte lief an und tauchte im Dateiverwaltungsplugin von Windows als unformatierter, neuer Datentraeger auf. Hmmm.
Ich schloss an meinen Rechner per USB-SATA-Adapter eine 500-GB-Festplatte an, die 400 GB (mittlerweile irrlevante) Daten enthielt. Die Daten waren lesbar. Dann baute ich diese Festplatte in das USB-3.0-Gehaeuse ein und schloss dieses dann an meinen Rechner an.
Es meldete sich ein CD-Laufwerk, die Platte fuhr aber nicht an. Als ich sie wieder ueber den USB-SATA-Adapter andockte, war sie leer und die Windows-Datentraegerverwaltung bot an, den neuen Datentrager einzubinden.
Also hat die Elektronik des USB-3.0-Gehaeuses einen Schlag weg und versaut, wie und warum auch immer die ihr anvertrauten Festplatten. Und was diese bloede proprietaere CD-ROM-Emulation soll, will ich gar nicht wissen.
Immerhin hat der Kunde nun eine leere 2 TB-Festplatte, die er dringend andersweitig benoetigte. Fuer 60 EUR ist dann auch das defekte Gehaeuse zu verschmerzen, insofern verzichtet er auf Garantieansprueche usw. Die Daten bringt ihm das sowieso nicht zurueck…

 Posted by at 8:44 p.m.
Dez. 072011
 

Vorhin wollte ich einen wichtigen Brief (es geht um 4.000 EUR) frankieren, damit er heute noch seine postalische Reise beginnt. Der Brief war deutlich schwerer als 20 Gramm, also reichten meine letzten beiden Marken zu 55 und 10 Cent nicht zum Freimachen. Also fuhr ich zur Post, um mal wieder feststellen zu muessen, dass in meinem Dreckskaff r Stadt die Post geruht, Mittwoch Nachmittag geschlossen zu haben. In allen Nachbarorten, die dafuer aber echte Kaeffer sind, haben selbstverstaendlich auch die Postlaeden zu. Gluecklicherweise fiel mir ein, dass ich an der Kasse des Wasgau ein gelbes Schild gesehen hatte, auf dem von Postwertzeichen die Rede war. Und so war es auch. Also orderte ich bei der Kassiererin 10 selbstklebende Briefmarken zu 55 Cent, Gui, da hatte ich aber was angestellt. Die Frau an der Kasse musste erst einmal die Kassiernachbarin fragen. Die wusste, dass Herr Mueller Bescheid wisse. Dummerweise war Herr Mueller nicht da, aber eine weitere Befragte des Hauses, wusste, dass Herr Meier den Herr Mueller vertrete. Also wurde Herr Meier ausgerufen. Die Leute hinter mir blickten mich seltsamerweise nicht freundlich und verstaendnisvoll an.
Nach etwa einer Minute liess sich der Herr blicken und ich wiederholte meinen Briefmarkenkaufwunsch. Herr Meier verschwand hinter einer Tuer, wo er aus dem Tresor eine Plastikkarte mit Barcode hervorzauberte, die ueber den Kassenscanner gezogen wurde.
Nun konnte ich wenigstens bezahlen. Doch wo waren die Marken? Nun, die erhielt ich, nachdem ich beim Baecker noch ein Brot gekauft hatte von Herrn Meier in die Hand gedrueckt. Er hatte sie aus einem (anderen) Tresor geholt.
Offensichtlich war ich der Erste oder wenigstens einer der Ersten, die es sich gewagt hatten, vom Briefmarkenkauf Gebrauch zu machen, denn alle Beteiligten auf Verkaeuferseite waren sichtlich damit ueberfordert.
Sei’s drum! Jedenfalls lag mein ausreichend frankierter Brief gerade noch vor der 18:00-Uhr-Leerung im Briefkasten.

 Posted by at 6:15 p.m.
Dez. 072011
 

Eigentlich bin ich ja eher das Landei und scheue vor Essen zurueck, das mir unbekannt ist. Doch heute machte ich schon das zweite Mal in einer Woche eine Ausnahme.
Ausnahme 1: ein Kunde bot mir eine exotische Frucht an, die ich tapfer verzehrte. Leider habe ich mir den Namen der gelborangen, apfelaehnlichen Frucht nicht gemerkt, aber der Geschamck war auch nicht so berauschend.
Ausnahme 2:
Davon hatte ich wenigstens schon einmal etwas gelesen. Ueber den Geschmack berichte ich, wenn ich gekostet habe.
Jackfrucht

 Posted by at 5:56 p.m.