Wetter und Zeit passen prima, also wurde gestern der Schwibbogen in Betrieb genommen und heute die Wohnung behutsam weihnachtlich dekoriert. Und das Weihnachtszeug kaufte ich erst gestern bzw. vorgestern.
Und nun gibt es auch wieder passende Musik von J. S. Bach, den Caldarelli-Geschwistern, nicht George Michael und selbstverständlich auch Mr. Hankey’s Christmas Classics
Wie, ihr kennt die Caldarelli-Geschwister nicht?
Zur Abschreckung lese man vorher die Titelliste ihrer Weihnachts-CD:
– Winterobnd in Arzgebirg
– Derham in Stuebel
– Wenn’s in Winter schneie tut
– Schneeschuhfahrermarsch
– Kinner, guckt naus
– Schihasel-Marsch
– Bleibn mer noch a wen do
– Unser Erzgebirg is schie
– Advent in mem Stuebel
– Freit eich, ihr Leit
– Weihnachten is, stille Nacht
– O selige Weihnachtszeit
– Heilig-Obnd-Lied
– ’s is Weihnachtszeit
– Wiegenlied zur Weihnacht
Seid also froh oder seid mutig und klickt hier für eine Hörprobe. Und Hand auf’s Herz, wer hat tapfer das ganze Lied durchgehalten? Ich harre der Kommentare. Und hat jemand vielleicht gesteigertes Interesse an der ganzen CD? *d&r*

Hier der Beweis, es ist Weihnachtswetter.



… Verabschiedung der Absolventen der Fachhochschule Mainz im Rahmen einer akademischen Abschlußfeier in der Phönixhalle statt. Da ich entgegen meiner Pläne doch in der Gegend war, entschloß ich mich spontan, die Feier zu besuchen.
Ca. 800 Leute hatten sich herausgeputzt und waren erschienen. Die Obersten redeten Reden, dann wurden die Besten, Fleißigsten und Strebsamsten mit Geld- und Sachpreisen ausgezeichnet. Aus meiner Seminargruppe war keiner unter den Ausgezeichneten, „weil wir eben ’ne coole Truppe und kein Streberhaufen“ waren, wie jemand süffisant bemerkte.
Die ganze Prozedur der Feierstunde wäre öde gewesen, wenn nicht eine Professorenkapelle witzige und nette Einlagen gebracht hätte. So sang der hohe Lehrkörper Queens „We are the champions“ ebenso wie Pink Floyds „Another brick in the wall“ (mutig, mutig). Aber auch BAPs „Verdamp lang her“ und Cat Stevens „Father and Sun“ (der Beitrag zum Islamverständnis) erklangen, genauso wie rockige Anleihen von Elvis.
Schließlich wurden alle Absolventen namentlich aufgerufen und auf die Bühne gebeten, wo es ein nettes Gruppenfoto, ein Buch und ein Blümchen gab.
Nach der Feierstunde gab es Imbiß nebst Getränken in der Vorhalle und man hatte Gelegenheit, sich mit allen in den letzten fünf Jahren vertraut gewordenen Leuten der Verwaltung und den Kommilitonen und Professoren zu unterhalten.
Von meiner Seminargruppe waren leider nur knapp die Hälfte erschienen. Dieser harte Kern ließ den Abend gemütlich ausklingen, erst beim Edel-Italiener in der Innenstadt (Ausgehtip für Herr und Dame) und dann noch beim Absacker in der Casino-Bar.
Fazit: Ein würdiger Abschluß meiner Studienzeit, ein Glück, daß ich hinging.
Untenstehendes Bild wurde aus einem Archiv der FH-Fotografin entnommen. Der Autor ist der nette, vollschlanke Herr mit der weißen Krawatte.

So verpaßten wir zwar Gregor Gysis Scheidung, aber nicht die letzte Reparationszahlung aus dem Ersten Weltkrieg. Und heute auf den Tag genau sind die NATO-Truppen genauso lange (und genauso erfolglos) in Afghanistan im Einsatz wie von 1979 – 1989 die sowjetischen Truppen, nämlich 9 Jahre und 50 Tage.
Ein sehr guter Beitrag, der die Hoffnungslosigkeit, den Frust, die Verbitterung, die Sinnlosigkeit und die Hilflosigkeit gut auffängt, ist in der Mediathek des 2DF abrufbar. Ich empfehle jedem eindringlich die aufmerksame Ansicht dieser Dokumentation.
ich mich versehen habe, aber tatsächlich, es war kein Fehler, im Supermarkt um die Ecke kann man einen Weihnachtskalender für Hunde kaufen. Zu sagenhaft günstigen 9,95 EUR bekommt man einen Weihnachtskalender, der mit 24 Leckerlis für Purzel, Fido oder Bello gefüllt ist.
Wer es nicht glaubt, es gibt ihn auch bei Amazon.

Diese sehr unfeine Bemerkung verunziert schon seit mindestens 9 Jahren ein wunderschön saniertes Eckhaus in der Ernst-Haeckel-Str. in der schönen und ansonsten recht graffitiarmen (außer lat. in den Ghettos im Südosten und Norden) Residenzstadt Altenburg
Sollte ich jemals wieder dorthin kommen und diesen Ausspruch immer noch an selber Stelle entdecken, dann fahre ich in den Baumarkt und hole etwas Wandfarbe und einen Pinsel und übertünche es, das verspreche ich!
Wahrscheinlich werden dann aber die im so unfein Angesprochenen erscheinen und mich wegen Wändebeschmierens oder was auch immer lebenslänglich einsperren.
Ghasele sind persische Liedform aus dem 8. Jahrhundert.
Ich stieß auf diesen, mir unbekannten, Begriff beim Lesen des Goethe-Blogs.
Etwas Kultur muß schließlich auch sein.
Es war die letzte Woche still im HodBlog?
Kein Wunder, denn ich war dienstlich
– an der Ostsee
– in Berlin
– in Leipzig
– in Frankfurt (Main)
Dann war ich auf der Firmenverabschiedung meiner Mutter, bei der Versicherungstante, groß einkaufen, Umzug vorbereiten und besuchte am Wochenende auch noch eine Familienfeier.
Heute Nachmittag kam ich wieder zu Hause an. Ach ja, am Freitag holte ich auch noch die Winterreifen, die heute ihre Feuer- (besser: Eis-)taufe hatten, denn auf der A4 war überfrierende Nässe und Schneefall mit Nässe von oben bei 0 Grad +- 2 Grad.
Alles in allem 2.000 Kilometer quer durch 11 Bundesländer. Insofern sei mein Nichtbloggen entschuldigt.
…hängt der Süden der Republik den Norden ab. Wirtschaftlich gesehen. Meint die Studie.
Uns geht es wirklich zu gut, wenn jemand für diese Banalität auch noch viel Geld ausgibt.
Weitere Höhepunkte der Offensichtlichkeit:
China führt eine Volkszählung durch. Jetzt kommt es. es ist die größte Volkszählung der Welt! Also darauf wäre ich nicht gekommen. Am Ende macht etwa viel Kuchenessen noch dick und viel Schnaps etwa besoffen?
Aber das muß ja nicht stimmen. Am besten, wir machen eine Studie.
Am Donnerstag war ich mal wieder bei Mandy’s Diner in Heidelberg. Es war mein Geburtstagsgeschenk an die Nachbarstochter, die mit ihrer Mitbewohnerin auf die Minute pünktlich eintraf. Als Verstärkung hatte sich TheKaiser dazugesellt.
Wir aßen wohlschmeckende fette Burger, kosteten mit Todesverachtung das gar schreckliche root beer und krönten das Mahl mit einem sicher dreitausendkalorienigen cheese cake. Anschließend bewunderten wir noch, wie schön man eine Studentenbude einrichten kann und wie unverschämt teuer diese vermietet werden (ja krustyDC, ich weiß).
Dann ging es im strömenden Regen wieder gen Mainz.
Mandy’s ist immer wieder einen Bescuh wert. Mal sehen, wann es das nächste Mal klappt…
