Juni 152010
 

Seit Jahren habe ich einen Streit mit meiner Mutter und deren Bekanntenkreis. Ich erzählte irgendwann einmal, daß es in meiner Gegend eine Pferdeampel gebe, also eine Lichtsignalanlage, die von einem Reiter bedient werden kann.
Was wurde ich ausgelacht, geschmäht, verhöhnt…
Seit 2007 geht das so. Seitdem möchte ich ein Beweisfoto machen, denn ich sah diese Ampel ja schon häufig in reger Benutzung. Doch wie das so ist. Obwohl ich aufpaßte wie ein Schießhund, klappte es nie. Mal war viel Verkehr und ich konnte nicht anhalten, mal taugte das Wetter nicht (bzw. der Fotoapparat versagte), mal vergaß ich den Apparat…
Doch heute klappte alles; es war wenig Verkehr, es war fototaugliches Wetter, ich hatte Zeit und es waren Reiterinnen in Richtung Ampel unterwegs. Endlich schlägt die Stunde der Wahrheit!
In eure Gesichter, ihr bösen Bekannten von Muttern 😉
Ampel
Ampel

 Posted by at 5:52 p.m.
Juni 132010
 

Beim Aufräumen meines Downloadverzeichnisses, welches momentan vor allem noch einzuarbeitende Schnappschüsse, Artikel und Quellen für meine Diplomarbeit enthält, fand ich auch folgende Perlen, die irgendwann einmal Eingang ins Blog finden sollten. Hier also nun, ohne Rücksicht auf Thema und Logik, ein paar dieser Funde.
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Aus einer Umfrage. Plasmatelefon? Der Trend ging an mir vorbei.
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Ein Umfragezettel, der in einer Blu-Ray lag. Man achte auf Frage 9. Die Antwortmöglichkeiten zu GFrage 10 haben aber auch etwas.
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Überhaupt nicht gestelltes Bild vom Bundesparteitag der Piratenpartei am Binger Mäuseturm.
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Wie löst man WLAN-Probleme? Genau, mit, um mal zwei Markennamen in den Raum zu werfen, Duct tape und Edding. Und ja, das ist ein Access Point und kein Hub.
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Ich hab halt keine Ahnung vom Fotoeinkaufen. Original ist hier.
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Danke an den Netzsheriff für diese Perle.“>hier.
Und immer wieder lachen kann ich über diesen Link.

 Posted by at 8:45 a.m.
Juni 102010
 

…, naja, beinahe, passend… Also, in einem Betriebsrestaurant, welches ich ab und zu besuche, faszinieren mich schon seit Jahren die rechtschreiberischen Leistungen, die die Speisekarten verunzieren, denen man nicht entgehen kann, sind sie doch in den Fahrstühlen ausgehängt.
Und wer jetzt schon wieder aufstöhnt und denkt „der BlogRuZ und die blöde Rechtschreibung, ist doch egal“, der versetzte sich in die Lage, im lahmen Aufzug rumzustehen, denn dann liest man so etwas zwangsläufig. Mir wird jedenfalls übel, wenn ich im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln ständig etwas von Sandwichse oder Quarkspeie lesen muß.
Den Vogel haben sie aber diese Woche abgeschossen. Gestern gab es
Essen
Ich habe spontan keine Ahnung, was sich dahinter verbergen mag. Aber Koriander-Eis schmeckt sicher sehr gewöhnungsbedürftig.

 Posted by at 9:20 a.m.
Juni 082010
 

Heute eröffne ich eine neue Kategorie, die sich dem PISA-Kinde und seinem Umfeld widmen wird. Auftakt ist folgender Schnappschuß aus einer Speisekarte:
Wein Karte
Aufgefallen ist mir dieser Schatz deutscher Sprachkunst heute Mittag im ansonsten sehr rustikalen und schönen Restaurant nebst Biergarten Wilhelmshöhe. Der ist nicht etwa in Kassel sondern im fränkischen Fürth. Dort waren heute aus traurigem Anlaß TheKaiser, elzoido und der Autor, denn die Mutter unseres gemeinsamen Freundes Frodolf wurde heute beigesetzt.
Die Hin- und Rückfahrt waren eine Katastrophe. Am Vormittag war die A3 Richtung Würzburg voll gesperrt, so daß wir über die A6 ausweichen mußten. Auf der Fahrt hörten wir von einer weiteren Vollsperrung der A3 in Höhe Würzburg-Kist. Die Gegenspur war eine einzige stehende Mauer von LKW aus aller Herren Länder.
Doch auch in unserer Fahrtrichtung lief es zäh und schleppend, so daß wir erst in buchstäblich letzten Minute an der Kapelle eintrafen.
Die Rückfahrt fing ganz gut an, doch keine 5 Kilometer vor dem Zwischenziel gerieten wir in einen Monsterstau, der uns 2 Stunden kostete.
So waren wir mehr als 8 Stunden im Auto, ein chaotischer Verkehrstag.

 Posted by at 8:04 p.m.
Juni 032010
 

Direkt nach meiner Kölnreise hatte ich in München einen Termin. Ich nutzte die Gelegenheit, um bei elzoido (Dankefür die Einladung) feist chinesisch zu Abend zu essen und gelangte gegen halb 11 im Hotel an, welches nicht wie das Kölner prohibitive 30 Cent/Minute fürs WLAN verlangte. Dort verzehrte ich noch die beiden restlichen Kölsch vom Vortag und ging ins Bett. Am nächsten Tag klappte die Arbeit prima, nur das Wetter war eine Katastrophe, es war kalt, es stürmte und es schüttete pausenlos wie aus Kannen. Erst hinter Ulm wurde der Regen weniger. Paradox, je weiter ich am Abend gen Westen kam, desto wärmer und heller wurde es. In Pforzheim mußte ich tanken. Dort gabelte ich einen Anhalter auf. Der junge Mann, der gerade seine Walz beendet hatte, wollte ins abgeschiedene Kirn. Da von Alzey aus kein Zug mehr in die Richtung fuhr, war ich so nett, und brachte ihn nach Bad Kreuznach, wo er den letzten Zug nach Hause bequem erreichen konnte. Hier nochmals ein Dank an den elzoido, der per Mobiltelefon für uns Zugauskunft spielte.
Bei lauer Luft und sternenklaren Himmel fuhr ich über die Dörfer nach Haus. Seltsam zweigeteiltes Wetterdeutschland.

 Posted by at 12:15 p.m.
Juni 032010
 

Am Montag war ich auf Einladung des RoadRunnRs in Köln zum Konzert von Jonsi.
Die Fahrt nach Köln war unspektakulär, der Einzug ins Hotel ebenso. Dann zogen wir in die Stadt, wo uns das miese Regenwetter und die Kälte leicht den Stadtbummel vergällten. Aber die schließlich doch noch gefundene urgemütliche Kneipe ließen die Stimmung wieder steigen. Und anschließend der Taxifahrer war der Beste. 67 Jahre jung, ein echter köllscher Jong, dessen Plapper keine Sekunde stillstand und der uns auf der kurzen Fahrt zur Konzerthalle von Mainzer Passagieren, Hella von Sinnen, exklusiven Friedhöfen und und und berichtete, köstlich.
Dank pünktlichen Eintreffens bekamen wir Plätze in der ersten Reihe. Glücklicherweise hatte mein Gastgeber an Ohropax gedacht, was sich gerade zum Ende des Konzerts als Segen erwies.
Die Vorband war…, nun decken wir den Mantel der Nächstenliebe über das androgyne Wesen mit Kapuzenmantel, welches am Apple-Notebook fummelte und die junge Frau, die spastisch zuckend seltsame Töne ins Mikro kickerte.
Doch dann kam Jonsi – und beeindruckte durch saubere Arrangements, gute Instrumentierung, prima Gesang und gute Performance. Ein echtes Erlebnis. Ein echtes Erlebnis auch die über 1.000 Fans im ausverkauften Raum. Nein, ich meine nicht die schwulen Pärchen, sondern, daß offensichtlich alle wußten, was sie erwartet. So konnte man bei den besonders beeindruckenden Gesangspassagen überall schwelgende Gesichter mit geschlossenen Augen sehen.
Nach einer Zugabe, die einem die Härchen an den Unterarmen wegzupusten drohte, war das Konzert gegen halb 11 schon vorbei. Nochmals Danke an den Kartenspender, ich war begeistert und beeindruckt.
Wir suchten nun zum Auswerten des Abends das Päffgen auf, was uns aber leider schon 0:00 Uhr wegen Feierabend herauskomplimentierte.
Glücklicherweise war in der Nähe die Klapsmühle, die wir bis gegen halb 3 unsicher machten. Doch als statt rheinischen Weisen nur noch Mainstreammucke lief, beschlossen wir, den Abend zu beenden. Am Kiosk gab es noch einen Sechserpack des unvermeidlichen Kölsch und dann ging es zum Hotel.
Nach einem späten aber sehr opulenten Frühstück ging es dann wieder ab nach Hause. Bis aufs Wetter und trotz des seltsamen Bieres eine sehr adäquate Gelegenheit.
VG
Die Vorband, die nix konnte.
IndiJonsi
2 x Jonsi, er machte uns den Indianer.
Deckel
Km
Wie praktisch, statt ständig die Reagenzgläser nachfüllen zu lassen, kann man auch Fäßchen selber zapfen.

 Posted by at 12:04 p.m.
Mai 292010
 

… mir das Finale des Grand Prix Eurovision de la Chanson, der nun englisch heißt, anzuschauen. Das letzte Mal sah ich diese Sendung im Jahre 1982 und da gewann ein bißchen Nicole! Wenn ich kein gutes Omen bin.

 Posted by at 10:36 p.m.
Mai 282010
 

… nicht weit weg von meiner Wohnung ein Wasgau-Supermarkt. Heute nun schnupperte ich einmal in den neuen Konsumtempel herein – und war positiv überrascht. Tja Edeka, das war’s dann – Wasgau hat dich locker ausgestochen. Das fängt schon mit solchen Kleinigkeiten an, daß der Einkaufswagen 50er, 1 und 2-EUR-Stücke schluckt und einen Halter für Einkaufszettel hat. Angenehm fiel mir auf, daß das Überangebot übersichtlich präsentiert wurde und man in allen Preisbereichen reichhaltige Auswahl hat. Überall scheint ein kluger Kopf mitgedacht zu haben. Alle Waren sind interessant, logisch und durchdacht und vor allem verlockend placiert. Ein großes Lob dafür. Ich wollte eigentlich nur mal schauen und kaufte recht viel ein, so ein 5-Liter-Faß braufrisches Bitburger (haltbar bis Mitte Januar 2011) zu 6,66 EUR, eine Literflasche Ebersheimer Helles (zu dreisten 3 EUR), eine Flasche Andechser Doppelbock dunkel und Chio Chips und leckere Rostbratwürste und Ananas und…
Auch an der Kasse nur Positives. So war die Kassierin nicht nur freundlich, sondern auch jung und hübsch und dennoch sah ich auf dem großen IBM-Zweitdisplay für den Kunden eine Fehleingabe. Das Mädel hatte statt 2 x Artikel aus Versehen die Taste 0,15-EUR-Papiertüte gedrückt. Ein heller, überschaubarer Laden mit Wohlfühlambiente und Vollsortiment von Discount bis gehoben, keine 500 Meter Luftlinie weg, ein echter Gewinn an Lebenskomfort.

 Posted by at 9:33 p.m.
Mai 272010
 

Wer mich schon länger kennt, weiß, daß ich mich einmal für die Simpsons interessierte. Tatsächlich hatte ich von 1995 – 2000 eine Vorliebe für die Fernsehserie. Von 2000 bis 2004 war ich sogar ein Hardcorefan, was man daran ersehen kann, daß ich quasi alle wichtigen Simpsonsfans aus dieser Zeit Deutschlands persönlich kenne. In dieser Zeit sammelten sich natürlich auch viele Utensilien um die Simpsons an, was jeder bestätigen wird, der meine Wohnung kennt.
Doch die Serie übersprang schon vor langer Zeit den Hai. Zwar wurde sie nach der grottigen 11. Staffel wieder einen Hauch besser, aber keine der 250 neugedrehten Folgen kann den Klassikern der ersten 9 Jahre das Wasser reichen. Ich versuchte bis Anfang des Jahres, die neuen Folgen zu schauen, aber irgendwann versiegte auch das. Schon erstaunlich, was mit einer der besten Serien der Welt passieren konnte, aber darum geht es hier nicht.
Heute erhielt ich nämlich von einem Bekannten ein wunderschönes Geschenk, über welches ich mich natürlich um so mehr freue, als es nicht nur ein Simpsonsmotiv enthält, sondern auch ungemein praktisch ist. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal der edlen Spenderin.
OFF Merchandise
Damit habe ich jetzt nicht nur ein Hefeweizenglas mit Simpsons-Motiv, sondern auch 2 Biergläser nebst einem dritten Homer-Flaschenöffner. Den ersten schenkte mir krustyDC am 30.09.2003. Leider ging er recht schnell kaputt, so daß ich mir bereits 2005 Ersatz besorgen mußte. Doch auch der hielt nicht allzu lange. Mal schauen, wie lange der Neue hält.
Eins ist aber sicher, das mittlerweile überall erhältliche Duff-Bier wird es daraus nicht zu trinken geben, denn es schmeckt eklig. Abgesehen davon sind 4,99 EUR für 6 Flaschen à 0,33 auch prohibitiv.

 Posted by at 4:50 p.m.