
Oje, das Symbol rechts in meinem schicken WetterSteckEin
bedeutet: „den ganzen Tag Schweinehitze >30 Grad Celsius und kaum Wind“.
Mal sehen, wie das Wetter an diesem Mittwoch in München sein wird.
…immer noch rummosert oder Nazis marschieren sieht oder wer alle pauschal als Schafe und Idioten bezeichnet, der hat kein schlagendes Herz in seiner Brust, der fühlt nicht, der ist arm.
Oliver Kahn unterstützt Jens Lehmann, dem selbstverständlich sofort mindestens das Bundesverdienstkreuz mit Spange und Eichenlaub verliehen gehört, wie auch schon TheKaiser schrieb. Und selbst Frau Dr. Merkel vergaß für Sekunden ihr Kanzlerinnensein und fiel dem momentan wirklich das Land regierenden Kaiser Franz ganz unstaatsfraulich um den Hals. Das sind Momente, die das Leben lebenswert machen.
An welchen Stätten der Fußballweltmeisterschaft ich bisher vorbeikam.
Zwei Tage vor Anpfiff, am 07.06.2006 weilte ich in München. Dann war ich am 08. und 09.06. in Frankfurt/Main und bewunderte hunderte englische Fans. Am 12.06. sah ich auf der Fahrt nach Düsseldorf eine endlose Kolonne Busse mit Japanern, die nach Kaiserlautern zum Spiel gegen Australien kutschiert wurden. Das allerdings die auf dem Weg liegende Stadt Bonn das WM-Quartier der japanischen Mannschaft war, versäumte ich. Am Abend kam ich an Hannover vorbei. Dort spielte Italien gegen Ghana. Die meisten Fahrzeuge auf der Autobahn hatten allerdings schwedische Kennzeichen.
Den Dienstag bloggte ich ja schon mit dem Spiel Brasilien-Kroatien auf der Leinwand in Hamburg.
Hamburg hatten sich die USA als Quartier erwählt. An den WM-Quartieren Celle (Angola) und Göttingen, in dem die Mexikaner residierten, fuhr ich am Mittwoch morgen vorbei.
Das nächste Mal schnupperte ich gestern, am 25.06. WM-Luft. Ich fuhr an diesem Tag durch Leipzig, welches tags zuvor Gastgeber für das bisher stimmungsreichste WM-Spiel war, das Spiel Argentinien-Mexiko war.
Heute nun, am 26.06. passierte ich Bad Kissingen (Quartier Ecuador), Würzburg (Ghana) und Schweinfurt (Tunesien).
Und nun ratet mal, welche Kennzeichen auf der vormittäglichen Fahrt auf der A3 von Würzburg Richtung Köln vorherrschten. Richtig, eine endlose Karawane von Autos und Wohnwagen mit mürrisch und bedrückt und fertig aussehenden Freunden der niederländischen Nationalmannschaft zog gen Nordwesten. Und das alles in einem erstaunlichem Tempo und ohne Staus.
Mal sehen, wo es mich noch hinverschlägt, ich werde es auf jeden Fall hier berichten…
Und schon wieder bin ich unterwegs, diesmal geht es zu einer Familienfeier. Also herrscht wohl das Wochenende Ruhe hier.
Vor der Narkosezeit mußten Chirurgen schnell sein, damit ihre Patienten nicht vor Schmerz starben.
Sir Robert Liston (1798-1847) amputierte aus Gewohnheit trotz zum ersten Mal eingesetzter Narkose am 21. Dezember 1846 ein Bein in 28 Sekunden.
Hoffentlich liest das keiner der Gesundheitsreformsesselpupser.
…was mir am Freitag abend unter Zeugen passierte.
Es ist nach 19:00 Uhr, die Niederlande spielen gegen die Elfenbeinküste, da klingelt es.
Ich wähne den Nachbarn in Fußballaune und öffne die Tür…doch da ist niemand.
Niemand erwartend, gehe ich an die Wechselsprechanlage:
leicht ältliche Frauenstimme (läF): „murmel blubbel, hatten schon mal gesprochen…“
Ich (I): „Wer ist da bitte?“
läF: „…hat uns erlöst…Erlösung ist nahe…Jesus…“
I: Aber jetzt ist doch Fußball!“
Ich lege ohne weiteren Kommentar auf und kehre ins Wohnzimmer zurück und… die Niederlande hatten in dieser kurzen Zeit ein Tor geschossen.
Blöde Zeugen Jehovas.
…, denn ich habe es nicht verhindern können. Morgen ist es endgültig so weit, ich muß das erste Mal in meinem Leben nach B*elef*ld.
Wenn also am Donnerstag von mir nichts mehr zu hören ist, dann benachrichtigt meine Erben, aber bitte nicht die Behörden, denn diese stecken mit IHNEN unter einer Decke.
…hat sich nach längerer Schonzeit mal wieder in Erinnerung gebracht. Nachdem alle meine Punkte in Flensburg seit September 2004 verjährt sind, eröffne ich nun wieder den Reigen und starte gleich mit satten 3 Punkten durch.
Zusätzlich muß ich noch 75 Euronen Strafe für meine böse Raserei zahlen und auch noch die üppigen Verwaltungskosten in Höhe von 25,60 EUR an die Behörde der unterzeichnenden Sachbearbeiterin Frau Bierwirth-Wieditz (müssen eigentlich ALLE Doppelnamen bescheuert klingen?) entrichten.
Vielen Dank an den Bußgeldrechner für diese Auskunft.
Ich akzeptiere diese Strafe ohne Murren, denn erstens trifft es nicht den Falschen und zweitens habe ich dermaßen getrieft, da geschieht mir das nur recht. Die netten Abkassierer hatten sich nämlich wirklich wie auf dem Präsentierteller dargeboten. Die Strafe ist also für unaufmerksames Fahren (ich naschte gerade an einer Wurst) durchaus gerechtfertigt.
Ein wirklich schlechtes Gewissen habe ich nämlich nicht, denn bei bester Sicht und optimalem Fahrwetter auf einer fast leeren, dreispurigen Autobahn mit 135 statt 100 rumzutrödeln, erscheint mir nicht schlimm.
Wenn allerdings das untenstehende Foto alles ist, was die Wegelagerer haben, dann hätte ich durchaus eine Chance, einen Rechtsstreit siegreich zu verlassen.
Aber egal, Strafe muß sein, hoffen wir nur, daß sich nicht wieder die doofen Punkte bei der Flensburger Autostasi so aufsummieren wie zwischen 1997 und 2002. Damals hatten sich schon 9 Stück angesammelt. Also statistisch alle 30.000 Kilometer ein Punkt. Tja, Vielfahrerschicksal…

Die Leser des BlodRuZ sind sicher sehr gespannt, wie die Geschichte mit der defekten Festplatte und dem totalen Datenverlust ausgehen wird.
Ja, es hat geklappt! Vorhin bezahlte ich die versprochenen 150 EUR. Alle meine Daten sind wieder da und werden, während ich diese Zeilen verfasse, gesichert. Ja, das gebrannte Kind scheut das Feuer bzw. aus Schaden wird man arm, aber auch klug.
Falls die Datenrettung nämlich nicht geklappt hätte, wären mir 54 Dokumente (Rechnungen, Adresslisten, Paßwortlisten), 150 Fotos, 2 Backup-Images und 51 Videos für immer entschwunden.
So zahle ich jedenfalls durchaus gerne dieses Lehrgeld, schärft es mir doch umso mehr das Bewußtsein in Bezug auf Datensicherheit, Datenschutz und Haltbarkeit von Daten.
Und schließlich ist das ein wichtiger Bestandteil meines Berufes.
Wie ich bereits schrieb, hatte ich ja den einen oder anderen Ausfall an meiner neuen Maschine.
Heute nun etwas Positives. Für das erst am Mittwoch reklamierte defekte 1-GB-RAM-Modul kam vorhin der Ersatz. Wenn das nicht einmal prompter Kundenservice ist. Ich habe sehr gestaunt.
Da schaut man auch gerne großzügig über die idiotische Verpackung hinweg.
