Damals prangten Ortsnamen wie Mölln, Solingen, Bautzen und Lichtenhagen (Stadtteil von Rostock) wochenlang auf den Titeln deutschen Gazetten.
Höhepunkte der Gegenbewegung waren die Lichterketten. Wo bleiben die denn, am besten entlang der ehemaligen Mauer, um zu zeigen, daß die Ossis wieder hinter dieselbe gehören, damit sie nicht nonstop alle verprügeln und ermorden, die einen dunkleren Teint haben.
Den Höhepunkt der Betroffenheitsreaktion bildeten aber damals einige Geschäfte in Marburg.
Dort waren Schilder am Eingang zu sehen, auf denen stand:
„Hier finden AusländerInnen Schutz vor fremdenfeindlichen Übergriffen.“
Ich finde, man sollte, nachdem den Nichtweißen, die sich denn im finsteren Osten aufhalten müssen, nicht nur Mobiltelefone geben, sondern auch flächendeckend Schutzräume errichten, an denen diese Schilder angebracht werden.
Vielleicht würde ein sinnvollerer Schritt aber auch sein, wenn die Polizei mal mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zeigen würde und nicht nur hinter Blitzern Dienstreisenden und Paketboten auflauert und tausenden Jugendlichen die Computer wegnimmt, weil darauf Musik gespeichert ist.
Und wenn sich ein Polizist nicht in ein Gebiet mit marodierenden Banden traut, dann wird dieses Gebiet mit einer Hundertschaft und/oder der Armee wieder in den Bereich der freiheitlich demokratischen Grundordnung zurückerobert.
Ist das denn so schwer? Schaut mal mehr 80er-Jahre Polizeifilme mit Stallone, Russel, Schwarzenegger, Seagal, Murphy, Belushi, Eastwood, Weller in den Hauptrollen an und lernt da mal von den Amis.

Ja, seit gestern ist Europa um ein Land reicher. Es ist Montenegro. Die Hauptstadt heißt Podgorica und das Land hat satte 621.000 Einwohner, also so viele, wie täglich im Rhein-Main-Gebiet zur Arbeit pendeln.
Man beachte auch auf der obigen Karte, wie sich diese Handvoll Leute noch in viele ethnische und Volksgruppen aufteilen.
Und selbstverständlich liegen die meisten davon mit den anderen im Clinch. Irgendwie nicht gerade befruchtend für den europäischen Einheitsgedanken.
Man stelle sich nun einmal vor, in dem Land gäbe es auch noch irgendwelche nichtexjugoslawischen Ausländer…
Oder man stelle sich eine Deutschlandkarte vor, die nach Ethnien eingeteilt wäre…
Dann könnte man im Gebiet der sowjetischen Besatzungszone auch gleich überall die „No-Go-Areas“ einzeichnen.
Dieser letztgenannte Begriff ist ein Alphakanditat für das Unwort des Jahres oder auch den Sprachpanscher des Jahres.
… kann kaum besser ausgedrückt werden, als in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung.
…würde ich einfach mal die Fresse halten und mich nicht auch noch in die Reihe derjenigen einreihen, die es schon immer gewußt hatten, daß die Ossis alles glatzköpfige Ausländertotprügler sind.
So entblödete er sich nicht, wie SpOn meldete, die im mindesten Fall unglücklichen Äußerungen des Herrn Heye mit sinnfreier Polemik zu verteidigen.
Ein Radikalinski reinsten Wassers, ein Verächter der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, ein Terroristenfreund, ein kleiner Versager, der sich seinen Pimmel von fünfjährigen Kindern hart streicheln ließ und darüber auch noch stolz berichtete, so einer maßt sich also an, als Gralshüter von Anstand und Ordnung aufzutreten?
Ich bin fassungslos, daß so jemand überhaupt noch Öffentlichkeit bekommt. Im besten Falle gehört so einer mit strikter Nichtachtung gestraft.
Wenn ich schon beim Thema bin…
Ich sehe in der derzeitigen Debatte um ausländerfeindliche Brandenburger und deswegen ergehende Reisewarnungen für Ausländer nur einen einzigen, wichtigen Aspekt; den Aspekt des Versagens des Staates und des Kapitulierens vor seiner ureigenen Aufgabe der Gewährleistung der inneren Sicherheit.
Hallo, wir sind doch nicht in irgendeiner Bananenrepublik?
Wenn ich solche gewagten Thesen in den Raum stelle, daß es Bereiche im Land gibt, in die sich nicht mal die Polizei traut, dann gestehe ich als Staat in erster Linie mein Versagen ein.
Wenn man also nicht in der Lage ist, eine Handvoll radikaler Glatzköppe und bunthaariger Antifas zu resozialisieren, dann möchte ich auch keine drakonischen Strafen für Leute, die ein bißchen zu schnell fahren oder sich ihre CD kopieren.
Irgendwie laufen die Maßstäbe aus dem Ruder.
Wo bleibt das Machtwort der Regierung? Was sagt der Bundespräsident dazu?
Wir sind in wenigen Tagen im Fokus der Weltöffentlichkeit, da beuge ich doch solchen zerstörenden Rufschäden vor und suhle mich nicht noch nestbeschmutzend im Dreckspfuhl.
Ich könnte schreien vor Wut!
…laut einer internen Studie 3,5 Mrd. EUR. Am besten ist es, diese Zahl einmal auszuschreiben:
3.500.000.000 Euro. An Arbeitslosengeld II wurden 2005 37.300.000.000 Euro ausgezahlt.
Mit anderen Worten: von 100 EUR, die der Staat für einen Empfänger vom ALG II bereitstellt, bleiben 8,58 EUR im Verwaltungsnetz hängen. Oder Pi x Daumen ist es der Zehnt.
Naja, irgendwie müssen die 95.000 Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit ja bezahlt werden.
Angesichts dessen ist aber die Farce mit der neuen Software, die schlecht funktionierend 180.000.000 Euro kostete, eine echte Peanut.
…durchaus, daß ich kaum Ahnung habe von der aktuellen Mannschaft in der Bundesregierung. Deswegen mopse ich mal die aktuelle Ministerriege von der Wikipedia und notiere dahinter, wen ich vom Namen her kenne und wem ich auch das Ressort richtig zuordnen kann.
Besser kann man aber die Politikverdrossenheit an sich selber nicht messen.
* Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel CDU (+) (+)
* Minister für Arbeit und Soziales und
Stellvertreter der Bundeskanzlerin Franz Müntefering SPD (+) (-)
* Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier SPD (-) (-)
* Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble CDU (+) (-)
* Justizministerin Brigitte Zypries SPD (+) (+)
* Finanzminister Peer Steinbrück SPD (+) (-)
* Wirtschaftsminister Michael Glos CSU (-) (-)
* Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer CSU (+) (-)
* Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung CDU (-) (-)
* Familienministerin Dr. Ursula von der Leyen CDU (+) (+)
* Gesundheitsministerin Ursula Schmidt SPD (+) (-)
* Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee SPD (-) (-)
* Umweltminister Sigmar Gabriel SPD (-) (-)
* Bildungsministerin Annette Schavan CDU (-) (-)
* Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul SPD (+) (-)
* Bundesminister für besondere Aufgaben und
Chef des Bundeskanzleramtes Dr. Thomas de Maizière CDU (-) (-)
Der Stern schlägt Herrn Friedman als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Paul Spiegel vor.
Der politischste und klügste Kopf, der überzeugendste Redner und gewiss der mutigste Jude Deutschlands aber ist Michel Friedman. Der Jahre zurückliegende Eklat hat den Frankfurter reifen lassen. Er legte alle Ämter nieder, hat geheiratet, wurde Vater. Nachdenklichkeit und Offenheit kennzeichnen heute den einst gelegentlich Überheblichen. Auf Dauer ist Friedman der natürliche Repräsentant der deutschen Juden.
Da hat der Schreiber vom Stern aber voll in die Sch* gegriffen und zwar, und das ist das Interessante, egal, aus welcher Richtung man es betrachtet.
Mein Tip: dieses Thema tunlichst meiden.

Dieser unangenehme Zeitgenosse ist ein gewisser Gulbuddin Hekmatjar. Vor dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan war er Ministerpräsident von Afghanistan.
Heute entblödet sich SpOn
nicht, ihn verniedlichend Rebell zu nennen oder noch peinlicher als Warlord zu titulieren.
Hallo, jemand zu Hause bei den Redakteuren? Schaut euch nur das Bild an, dann wißt ihr, daß das niemand anderes ist als ein Terrorist reinsten Wassers.
Sagt er ja auch, denn er möchte momentan gerne gemeinsame Sache mit al-Qaida machen.
Irgendwie häufen sich die unangenehmen Nachrichten aus Afghanistan.
Mädchen dürfen nicht mehr zur Schule, Drogenbarone ballern um sich, das Land fällt zurück in die unseligen Taliban-Zeiten.
Wozu sind eigentlich junge deutsche Männer im Waffenrock da unten? Beschützen sie mittlerweile nur noch die Opiumfelder?
Ich weiß, das ist sehr unfair den Soldaten gegenüber, zumal ich einige Aktivisten kenne, die dort wertvolle und aufopferungsvolle Arbeit leisteten.
Dennoch passt es mir überhaupt nicht, daß wir täglich abertausende Euronen für einen doch mindestens fragwürdigen Einsatz der Armee ausgeben, wenn in den Medien nur noch Mißerfolge wie oben vermeldet werden.
… von „traditionellen Randalen“ reden, dann wird mir einfach nur speiübel.
Achje, nun hat die Bundesregierung auf einmal das Thema „Kinder“ entdeckt.
Dazu einmal ein paar eigene Worte.
Ich hege schon seit vielen Jahren den Wunsch nach zwei oder drei Kindern.
Dummerweise habe ich aber nie eine Partnerin gefunden, die diesen Wunsch mit mir teilte. Die meisten Frauen in meinem Leben wollten nie Kinder haben und bevorzugten eindeutig eine Karriere. Das war dann auch meistens der ursächliche Grund für das Auseinandergehen.
Bei sehr vielen Leuten im Freundes- und Bekanntenkreis verhält es sich ähnlich.
Dort möchte immer nur ein Partner Kinder haben bzw. beide Partner warten und warten und warten, bis es zu spät ist.
Und noch etwas in dem Zusammenhang: Ich habe auch viele Verwandte, Freunde und Bekannte, die selbstverständlich Kinder in die Welt setzen und die einfach nur stolz und glücklich sind und alle Herausforderungen selbstverständlich meistern. Ich habe höchsten Respekt und höchste Anerkennung für diese Eltern und beneide sie im positiven Sinn.
Meiner Meinung nach ist das einzig Schlimme, daß das Kinderbekommen überhaupt so thematisiert und diskutiert wird und daß man mittlerweile ganz selbstverständlich so über die Kinder redet wie über ein Automobil und daß Katzen und Hunden mehr emotionale Tiefe gewidmet wird.
Ist ja wahr, selbst die Regierung denkt beim Thema Kind nur an das Finanzielle.
So wird das nix, meine Damen und Herren. Schauen wir doch einfach mal zu den Nachbarn, bei denen es mit dem Artenselbsterhalt noch klappt oder einfach in die nähere Vergangenheit, um aus unseren Fehlern zu lernen.