…, schreibe ich diesen Beitrag.
Es geht um die leidige Geschichte, in der in Potsdam ein Mann überfallen wurde.
Die Diskussion in allen Medien, auf allen mir zugänglichen Kanälen war und ist unerträglich.
Soviel Blasiertheit, Überheblichkeit und Rassismus, jawohl, Rassismus mit Diskriminierung auf einem Haufen, das hat es das letzte Mal vor Jahren im tiefsten Südosten der wiedervereinigten Bundesrepublik gegeben.
Nun ist mal wieder alles klar, die ungeliebten und ungewollten und keinen Solibeitrag zahlenden und am besten wieder hinter eine Mauer gesperrt gehörenden Ossis üben sich im Volkssport des Ausländerfeindlichseins.
Hier, im rosigen Westen gibt und gab es sowas selbstverständlich nie! Hier gibt es nur freundliche Pizza- Gyros- und Kebabbereiter, nur tanzende, fröhliche Menschen von den anderen Kontinenten, die unsere dröge, miefige, postfaschistische Kultur bereichern.
Und weil hier alles so toll ist und bekanntlich auch alle Menschen gleich sind, mögen wir hier besonders alle Menschen aus der ganzen Welt.
Halt, offiziell dürfen wir die Nachbargemeinde nicht ganz so mögen *kicher* und natürlich auch ein bißchen auf die gegnerische Fußballmannschaft meckern.
Und unseren größeren Frust lassen wir bei Polen und Holländern ab, denn das haben Oliver Kalkofe und Harald Schmidt ja erlaubt.
Und wohin stapeln wir die übriggebliebenen Vorurteile?
Genau, da sind ja noch die Ossis mit ihrem schauderhaften Sächsisch und ihren stinkenden Trabbis^w^wkomischen japan^koreanischen Kleinwagen, deren einziger Daseinszweck es ist, den Kanzler zu stellen, Ausländer zu vermöbeln und/oder halb bzw. ganz tot zu schlagen und/oder anzuzünden und natürlich den Solibeitrag zu verprassen!
Prima, Feind gefunden! Nun aber rasch Gesetze gegen Rechtsradikale gemacht und Rollstuhlfahrer Schäuble übelst beschimpft und weiter geht es im Leben.
Das alles widert mich dermaßen an, das kann ich gar nicht ausdrücken.
Ich begreife es nämlich nicht.
Das fängt schon mit Kleinigkeiten an. Beispielsweise die verwischende Sprache und die bemühten Bezeichnungen.
Was ist ein Rechter? Was ist ein Rechtsradikaler? Was ist ein Deutsch-Äthiopier? Was ist der Rechtsstaat?
Die Bundesrepublik Deutschland hat als eines der reichsten und entwickelsten Länder der Welt Behörden, Organe und Gesetze und Geld ohne Ende.
Wieso wendet sie dann das alles nicht im Namen des deutschen Volkes, welches sie und damit auch ihre Organe demokratisch und in freier Selbstbestimmung gewählt hat, an?
Wenn meine Bürger „rechtsradikal“ werden, dann ist doch von Anfang an etwas völlig schief gelaufen.
Wenn diese Bürger einen anderen, hmm, jetzt wird es schon schwierig, ist er Bürger, Mitbürger, ausländischer Mitbürger oder wie in diesem Fall neu kreiert ein Deutsch-Äthiopier, was immer das auch zu bedeuten hat, wenn also diese bösen Bürger einem braven Bürger Leid antun, dann muß der Staat handeln und zwar schnell, unbürokratisch und beispielgebend.
Das ist nämlich einer der ureigensten Zwecke, wozu man sich einmal als Bürger einen Staat leistete, ich rede von der inneren Sicherheit.
Aber was passiert stattdessen? Man bricht mal wieder eine Diskussion vom Zaun, die wieder geradewegs zu Hitler und Auschwitz führt oder bei der diesmal nicht die Juden sondern die Ossis Schuld sind und bei der wieder exakt nichts an den Wurzeln repariert wird, dafür aber kostbares Porzellan in den oberen Etagen zerstört wird, und das kiloweise.
Falls jemand noch nicht nachvollziehen konnte, was ich sagen will: Mich stört die Verlogenheit und Bigotterie.
Man tut entsetzt oder besorgt, obwohl seit Jahren die Gewalt im ganzen Land deutlich zunimmt.
Ob die immer detaillierteren und immer häufigeren Berichte über Kannibalen, Kinderschänder, mordende Mütter usw. diese Gewalt bekämpfen oder begünstigen, darüber kann man trefflich streiten.
Und immer diese verlogenen Eröffnungssätze: „Ich distanziere mich von…“, „Mein Freund ist ein Ausländer…“, „Ich bin kein Rechter, aber…“, „Ich entschuldige mich für…“, … einfach eklig.
Hat denn keiner mehr einen Hintern in der Hose?
Ein Unschuldiger wird in einer Landeshauptstadt am hellichten Tage lebensgefährlich verletzt. Dieser Fall gehört aufgeklärt und zwar schleunigts und bis zum bitteren Ende und nicht erst 2009 bitteschön! Im Falle der Vergewaltigungen von Schulmädchen im öffentlichen Verkehrsmittel in Hannover oder diverser Morde im Mafiamilieu in Frankfurt/Main wurden ja rasch die Mäntel der Nächstenliebe darübergedeckt.
Und im kürzlich an die Oberfläche gedrungenen Fall der Berliner Rütli-Schule tat man so, als sei dies ein Novum oder eine unrühmliche Ausnahme.
Ich meine, der Staat sollte sich einfach wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren, die da wären: innere und äußere Sicherheit, Bildung, Gesundheit und funktionierendes Gemeinwesen.
Und, damit mache ich mich seit Jahren gerne lächerlich, der Staat sollte auch wieder die Tugenden wie Anstand, Sitte und Moral vorleben.
Wenn darüber hinaus jeder Bürger einen Platz in der Gesellschaft findet, der ihn ausfüllt, dann werden solche Übergriffe, sofern sie überhaupt noch vorkommen, in schneller und anständiger Weise nach dem geltenden Recht geregelt.
Und was passiert stattdessen? Ablenkende Hexenjagden auf Raucher und Abzocken der Steuerzahler auf vielfältigste Weise.
Nun gut, ich gebe zu, das ist eine verklärte Utopie. Aber der wahre Kern bleibt. Der Staat soll für die Bürger da sein. Und anständige und aufgeklärte und gebildete Menschen verüben in ihrem Lande nicht solche Verbrechen.
Und da die Mehrheit der Bürger sich sicher fühlen möchte und dieses Sicherheitsgefühl auch mit allen Mitbürgern und Gästen teilen möchte, sehe ich hier Handlungsbedarf und zwar dringenden!
Da hatte das HodBlog noch vor kurzem auf Matthias Platzeck aufmerksam gemacht und nun muß er aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz jemand anderem überlassen.
Und da die SPD keinen anderen erfolgreichen Genossen mehr in ihren Reihen hat, muß nun der kommunalsiegreiche Kurt Beck vom Rhein an die Spree übersiedeln.
Das ist weder für die Bundes-SPD ein Gewinn noch wird sich die politische Lage in Rheinland-Pfalz dadurch verbessern.
Auf jeden Fall ist es aber für Deutschlands dienstälteste Volkspartei ein herber Schlag, nun gehen ihr die Ikonen, die fähigen Leute und diejenigen, die man im Fernsehen zeigen kann, ohne sich zu schämen zu müssen, langsam aber sicher aus.
Naja, immerhin sind sie da in guter Gesellschaft.
Vielleicht sollten wir die Gelegenheit mal beim Schopfe fassen und uns einmal WIRKLICH und AUFRICHTIG Gedanken um gangbare Alternativen zum derzeitigen Parteienstaat machen.
Vorschläge gerne in die Kommentarzeilen.
…begannen in Ruanda Neger vom Stamm X einen Massenmord an Negern vom Stamm Y. Binnen anderthalb Monaten wurden systematisch mindestens 10% der Volkes, man schätzt heute 800.000 Ermordete, bestialisch geschlachtet.
Zitat aus der der deutschsprachigen Wikipedia
Zwei Drittel der Opfer wurden mit Macheten oder Keulen erschlagen, zu Tode geprügelt oder ertränkt. Da diese Tötungsarten körperlich sehr anstrengend sind, musste in Schichten gearbeitet werden. Oft wurden die Opfer erst verstümmelt, bevor sie getötet wurden. So war es nicht selten, dass vor den Augen der Eltern den Kindern die Gliedmaßen abgehackt wurden. Anschließend schnitt man ihnen die Kehle durch und die Geschlechtsteile ab. Bei den Eltern wurde anschließend ähnlich verfahren. Vorhergehende Vergewaltigungen kamen offenbar in großer Zahl vor. Nach einer Schätzung von UNICEF wurden während des Völkermords in Ruanda insgesamt zwischen 250.000 und 500.000 Mädchen und Frauen vergewaltigt.
Angesichts der Greueltaten, die im zweiten Weltkrieg begangen wurden, müßte man eigentlich annehmen, daß durch diese Erfahrungen die Menschheit gelernt hätte.
Hat sie aber nicht. Entspannt hockten wir vor 12 Jahren, über Solibeitrag jammernd, vor der Glotze und bestaunten die Nachrichten wie früher Berichte von Bernhard Grzimek aus der Serengeti.
Und was änderte sich für uns in Konsequenz auf diese unglaublichen Vorfälle?
Richtig, der Victoriasee-Barsch wurde billiger und war auf einmal überall in Restaurants, Kantinen und Auslagen reichlich vorhanden.
Klar, die vermehrten sich explosionsartig. Barsche sind Raubfische und fanden in der Zeit mehr als reichlich Nahrung.

Endlich sind die Wahlen in vollem Gange. Ich habe bewußt nichts im Vorfeld darüber geschrieben, obwohl es eine Menge zu erzählen gab.
Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Wahlen immer liebloser und oberflächlicher werden.
Es stehen Wahlen an und ca. die selbe Zeitspanne vorher, die Weihnachtsmänner und Osterhasen die Supermarktgänge vor dem jeweiligen Festtermin verstopfen, werden alle Laternenpfähle und Straßenbäume zu fast 100% mit Plaketen zugehängt.
Dann verstopfen in immer kürzer werdenen Zyklen sogenannte Flyer der jeweiligen Parteien den Briefkasten.
Parteimitglieder rennen mit hektisch-geröteten Gesichtern und irrlichternden Blicken durch ihre Wahlgemeinden und Autos mit Parteiaufklebern sausen durch Städte und Gemeinden.
Nach der Wahl versinkt dann alles wieder aufatmend im Sessel, die Plakate verschwinden zeitnah und man wartet folgsam auf die nächste Wahl.
Die größten Frustverbreiter sind für mich aber diese Umfragefirmen und ihre Nachrichtenlobby. Mehrfach täglich wird man seit Wochen mit Prognosen, Trends, Verteilungen, Meinungen der Bürgerinnen und Bürger, wichtigen Wahlthemen, durchschnittlichen Penislängen der unter 27-jährigen Wähler und was weiss ich noch für Kopfgeburten angeödet.
Man kommt dadurch gar nicht mehr dazu, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Auch die Plakatgestaltung wird immer liebloser. Man bildet den Kopf einer Politikerin bzw. eines Politikers ab und schreibt einen mehr oder weniger markigen Spruch dazu. Dieses Jahr ließen sich die Parteienfolgendes einfallen:
Die Parteien sind alphabetisch sortiert und spiegeln in keinster Weise meine Prioritäten wieder.
* CDU
Die Union macht Reklame mit ihrem aalglatten Berufspolitiker, dem seit 12 Jahren erfolglos gegen SPD-Spitzenmann Beck antretenden, Dr. Christoph Böhr, der freundlich in der glückseligen Menge stehend abgebildet wird. Der potentielle Wähler wird mit dem Versprechen gelockt, 800 Lehrer und 600 Polizisten (Zahlen ohne Gewähr) zusätzlich im Land einzustellen. Ferner lächeln die verschiedenen Kommunalpolitiker in sehr schmeichelnden Photoshop-Bildern von den Laternenmasten.
* FDP
Unaufdringlich und bescheiden stehen ein paar liberale Plakate zwischen den Schilderwäldern der SPD und CDU. Meist lächelt einen ein Politiker nett an. Oder in dezenten Farben wird auf das Vorhandensein der Liberalen hingewiesen.
* graue Panther
Von den Jungs sah man nur wenige winzige Plakate, deren Aussage ich im Vorbeifahren nicht behielt.
* Grüne
„Jetzt aber Tabea“ wirbt das Gesicht einer hübschen, jungen Dame, die offensichtlich Tabea heißt. „Jetzt aber Ihse“ antiwirbt das ungesunde Gesicht einer offenkundigen Veganerin für die Partei, bei denen der eigentliche Name Bündnis90/Die Grünen so komplett weggefallen ist wie ihre Vorzeigeleute Fischer und Trittin.
So schürt man nur noch Angst vor der SPD/CDU-Genmafia auf den Plakaten.
* NPD
Die lustigsten und am höchsten hängendsten Wahlplakate leisten sich die nationalen Prole^wDemokraten. Auf einem Plakat ist ein hemdsärmeliger Dynamiker abgebildet, „der sich was traut“. Nun heißt dieser arme Mensch ausgerechnet (Peter) Marx. Daß ein weiterer Spitzenmensch einen undeutschen ex-jugoslawischen Vor- und Nachnamen hat, rundet den Spaß noch ab. Logischerweise ist auch das Wahlkampfauto ein ausländisches Fabrikat. Bekanntlich ließen (lassen?) die „Nationalen“ ihre Zeitung auch in Polen drucken.
„Null Toleranz“ heißt es weiterer Spruch. „Null Toleranz“ gegenüber wem und was; darüber erfährt man nicht.
Mein absoluter Liebling ist jedoch das auf die Ängste der hiesigen Weinbauern angepaßte Plakat mit dem tollen Spruch: „Deutscher Wein statt Amifusel!“.
* Republikaner
Die Republikaner haben ein attraktives, blondes Mädel, das seine schöne Oberweite gut in Szene setzt, vorzuweisen. „Deutsch ist geil!“ steht darunter. Dadurch wird die leicht positive Aura sofort wieder ins Nichts aufgelöst.
Ein anderes Plakat verspricht „Islamisten raus!“. Deutlicher läßt sich „Ausländer raus!“ nicht umschreiben.
* SPD
Am meisten verdienten Drucker, Papierhersteller und Designer mit den Aufträgen aus den Reihen der SPD. Flächendeckend lachen einem ein rotnasiger Karnevalsclown und ein vollbärtiger Clown^wMinisterpräsident, der in der glücklichen Menge badet, entgegen.
Ja, Herr Beck kämpft mit allen Mitteln darum, seine zwölfjährige Amtszeit um weitere vier Jahre zu verlängern und ist sich keines noch so abgedroschenen Klischees zu schade.
Dabei hätte er sich wegen seines farblosen und in den eigenen Reihen nicht gut gelittenen CDU-Herausforderers Böhr garnicht solche Mühe machen müssen.
Die kommunalen SPD-Politikerinnen (Männer sah ich keine) bekamen auch noch viel Geld ab. Hunderte Male kann sich ein Autofahrer Gesichter von SPD-Damen anschauen, die heute gewählt werden wollen.
Eine davon (Doppel-Name leider entfallen) ist gar eine echte Augenweide, eine andere spielt mit ihrem Namen, sie heißt Marianne Grosse und hat sich große Plakate machen lassen, auf denen sie in voller Größe zu sehen ist, echt originell. Schockierend hingegen ist das Antlitz der Frau Ulla Brede-Hofmann. So ein harsches, maskulines Gesicht, da bekommt man echt Angst vor der SPD. Dabei sieht sie in natura garnicht so schlimm aus wie auf den Plakaten.
* ödp
Selten sieht man ein Kind in einen Apfel beißen. Dann hat man ein Plakat der ökologischen Partei vor sich.
* WASG
Noch seltener und erst seit der letzten Woche aktiv sind die Damen und Herren von Oscar Lafontaines Spalterverein WASG. Ich erinnere mich an zwei Plakate, in denen „Mindestlöhne statt 1-Euro-Jobs“ verlangt werden.
Naja, wie auch immer. Die einzig wichtige Zahl bei der heutigen Wahl wird für mich die Beteiligung sein, die das Desinteresse des Volkes an der abgehobenen Kaste der Politiker jedweder Couleur nur allzudeutlich wiederspiegelt.
Wenn wieder mehr als 3/4 des Volkes ihr echtes Wahlrecht ausüben und nicht am Wahltag ratlos Kreuze setzen und die Umfrageinstitute enttäsuchen, dann kann man langsam wieder von Demokratie von unten reden.
Abschließend noch ein Foto, welches zeigt, daß ich mich schlecht der Wahl verschließen konnte. Das im Bild sichtbare Dachgeschoß bewohne ich.

Wie ich gerade lese und hoffentlich richtig verstehe, ist die schwedische Außenministerin zurückgetreten, weil sie eine schwedische Internetseite, die die leidigen Mohammedkarikaturen zeigte, schließen ließ und diese Tat anschließend leugnete.
Trat sie nun wegen dieser (meiner Meinung nach kleinen) Lüge zurück? Dann sollte das mal Schule machen, wir hätten dann schlagartig viel Platz in Gremien und Parlamenten.
Oder trat sie zurück, weil sie vor den krakelenden Turbanträgern einknickte? Das wäre allerdings ein Trauerspiel.
So richtig schlau werde ich noch nicht aus den kargen Meldungen. Weiß jemand mehr?
…für SpOn eine seiner leichtesten Übungen. Mit wohligem Grausen erfährt der Leser von irgendwelchen Prügeleien mit garantierten Körperschäden aus dem Jahr der 2004, bösen Polizisten, die reihenweise arme, unschuldige Ausländer fahrlässig töten usw..
Und alles passiert Gott sei Dank in den ödesten Regionen der ehemaligen DDR, in denen man nicht mal tot über dem Zaun hängen möchte. Das alles wirkt noch weiter weg als die hungernden Negerkinder in Zentralafrika.
Wohliges Gruseln beim Lesen ist also garantiert.
Und knallharte Recherchen sind auch wieder inklusive:
„Einer führt die Zahl 18 für Adolf Hitler mit, ein zweiter, der auch als Zeuge aussagt, die 28 für „Blut und Ehre“.“
Die Macht der Zahlen und die Macht des Alphabets. Da sage ich mal 1749 für „Um Gottes Willen“.
Jeder Netizen liest ihn und schätzt ihn, den Spiegel Online (SpOn). Kein anderes Onlinemedium ist so lange etabliert und berichtet breit und tief aus allen Bereichen.
Wenn man seinen Adblocker geschickt eingerichtet hat, ist die Seite auch ganz gut benutzbar.
Die FAZ hingegen ist für mich online, wie so viele anderen kaputtdesignten Informationsseiten, unlesbar.
Nun arbeitet der Spiegel auch schon lange daran, unlesbar zu werden. Alle Flashfilmchen, Javagedönse usw. haben mich aber nicht abgeschreckt, denn sie lassen sich prima abschalten.
Nicht abschaltbar dagegen sind die grauenhaften Rechtschreibfehler, die Trennungsverhunzungen und überhaupt das schlechte Deutsch.
Nunja, daran kranken aber heutzutage beinahe alle Medien, da ja Lektoren Geld kosten und eingespart werden müssen. Und in dieser Beziehung ist SpOn noch der Einäugige unter den Blinden.
Nun bemüht sich SpOn aber auch in letzter Zeit verstärkt um fragwürdige Berichterstattung, oberflächliche Recherchen und dummes Gerede.
Noch rege ich mich darüber auf, wie gleich in diesem Text. Wenn das aber so weitergeht, dann werde ich wohl auf den SpOn bald ganz verzichten. Und das nicht ohne Bedauern.
Anlaß zu meinem aktuellen Gemosere ist die heutige Ausgabe.
So steht in diesem Artikel, der sich mit Tourismus in islamischen Ländern befaßt, folgendes:
„Unwissenheit ist das eine. Vieles sei aber auch eine Frage der Wahrnehmung, sagte Aiman A. Mayzek, Generalsekretär der Muslime in Deutschland: So sei etwa der jüngste Anschlag im Badeort Sharm-el- Sheikh am Roten Meer anders als in den deutschen Medien dargestellt keiner auf „westliche Touristen“ gewesen. „Dabei sind vor allem Ägypter gestorben“. Rolf Tophoven vom Institut für Terrorismusforschung in Essen bestätigt dies: „Sowohl der Anschlag in Luxor 1997 als auch der in Sharm-el-Sheikh richteten sich gegen die ägyptische Regierung.“
Auch von Seiten der Palästinenser habe es noch nie Anschläge auf europäische Touristen gegeben, sagte Majed Ishaq,…. Auch die Hamas wisse, welch wichtige Rolle der Tourismus wirtschaftlich für die Palästinenser spiele..“
Wie kann eine seriöse Zeitung so einen hirnrissigen Schwachsinn abdrucken?
Kommt liebe Westtouris, wir knallen nur unsere eigenen Leute im Badeort ab, habt keine Sorge. Und die Hams braucht eure Kohle und schont euch deshalb.
Meinen die das ernst? Oder ist das eine subtile Art der Hetze?
Eher nicht, denn seit ein paar Tagen wird echte Hetze gegen Halberstadt gemacht.
Keine Sau kannte Halberstadt, außer vielleicht ein paar Ossis wegen der dort hergestellten Würstchen. Nun konnte Drogenbarde Konstantin Wecker, der offensichtlich aus dem Knast raus ist, aus irgendwelchen Gründen dort kein Konzert geben. Und nun wird Halberstadt als Sammelbecken der NPD, die die Stadt fest in ihrem Griff hat, dargestellt.
Und selbstverständlich hat die NPD darauf gewartet, an dem armen Herrn Wecker ein Exempel zu statuieren.
Da brauche ich gar nicht weiter zu lesen, um zu sehen, was das für ein Schwachsinn ist.
Ich wette, daß ist nur ein böser Marketingtrick, um die gescheiterte Karriere von Herrn Wecker wieder anzuleiern.
SpOn macht daraus „strammdeutsche Behaglichkeit“ und diffamiert damit alle anständigen Halberstädter und die Stadt. Meine Anerkennung.
O Herr, wirf Hirn vom Himmel.
Wie man in diesem Urteil nachlesen kann, ist der eBay-Verkäufer nun noch schlechter gestellt, als er es ohnehin schon ist.
Vereinfacht gesagt, öffnet dieses Urteil Spaßbietern Tür und Tor, wenn sie sich nach Zuschlag darauf herausreden, daß sie das nicht gewollt hätten und selbst gar nicht gewesen seien.
Die Juristerei und das Internet passen eben nicht zusammen. Die sollen sich lieber um überhängende Zweige und kläffende Köter kümmern und eBayer in Ruhe lassen.
Zuerst ganz kurz zu Gary Glitters Verurteilung (Das HodBlog berichtete bereits.
Drei Jahre Haft bekommt er, so befand ein vietnamesisches Gericht, das es als erwiesen ansieht, daß Herr Glitter kleinen Mädchen nachstieg.
Gary hingegen behauptet, er habe den kleinen Vietnamesinnen nur Englisch beigebracht. Ich bin mir ziemlich sicher, daß es sich nicht um Englisch sondern um Französisch handelte, man denke nur an die Kolonialgeschichte von Vietnam.
Und der zweite Vorfall ist die Meldung, die sich mit dem Aufführungsstop zum Film über den Kannibalen von Rotenburg befaßt.
Da denke ich in meiner grenzenlosen Naivität, daß nun endlich mal jemand an die Kinder denkt, aber nein, die Persönlichkeitsrechte dieses Perversen werden da wohl verletzt und deshalb wird die Aufführung verzögert.
Wieso dreht man so einen Film? Offensichtlich hat er ein großes Marktpotential. Man denke nur an das Schweigen der Lämmer. Ich behaupte, daß sich ein Großteil des Volkes an den abartigen, ekligen und unmenschlichen Sachen ergötzt. Ein guter Ersatz für das außer Mode geratene Henken und Enthaupten halt. So verhält sich der Plebs ruhig. Einfach nur widerlich.
…die Totengräber der Gesellschaft. Auch SAP-Gründer Hopp weiß das und verkündet lapidar, daß er sein 10.000-Mann-Unternehmen aus Walldorf abziehen wird, falls die IG Metall einen Betriebsrat installiert.
Recht so!