Sep. 292013
 

Immer öfter liest man über alternative Antriebe für PKW, Hybride, Elektroautos; auf der IAA gab es diverse Modelle zu sehen und es wird viel darüber diskutiert.

Deswegen äußere ich an dieser Stelle einmal meine Gedanken dazu.

Es wird viel geredet über:

– Beschleunigung
– CO2-Reduktion
– Umwelt.

Eigentlich nur über Umweltaspekte.
So kommt man aber nicht weiter. Alles, was heute auf dem Markt ist, ist insofern untauglich, als daß eben fast nur über die Umwelt geredet wird. Da müßten die Elektrofreunde ganz schnell die Klappe halten, denn die Gesamtbilanzen fallen katastrophal aus.

Was nützt es, wenn ein E-Fahrzeug 1, 10 oder von mir aus 100 Kilometer mit Strom fährt. Die Stromspeicher sind sehr schwer, aus seltenen Erden hergestellt, in der Herstellung kompliziert und auch die verwendeten Materialien sind schwer zu handhaben.

Das läßt mich zum ersten und wesentlichen Kritikpunkt kommen. Solange man keine taugenden Speicher hat, bringt das alles nichts. Schauen wir die herkömmliche Technik der Benziner/Diesel an:

Der Tank samt 50 Litern Sprit wiegt 60 Kilogramm. Damit kommt ein modernes Fahrzeug locker 600 Kilometer und somit von Fulda aus gesehen an fast jeden Punkt des heutigen Deutschland. Oder ein Berufspendler, der täglich 50 Kilometer einfache Strecke zurücklegt, muß einmal die Woche tanken.

Der Akku in meinem Hybridfahrzeug wiegt 30 Kilogramm. Rein elektrisch kann ich damit 2 Kilometer zurücklegen.
Das beste Leistungsverhältnis bei Akkus ist momentan bei 60 Kilogramm pro 100 Kilometer.

Somit ist das Gewicht/Leistungsverhältnis von fossilen Brennstoffen ggü. heutigen Akkumulatoren deutlich besser.

Deswegen ärgert es mich, daß wir hierzulande nicht seit vielen Jahren schon intensiv nach besseren, kompakteren, effektiveren Energiespeichern forschen. Unis und Menschen haben wir ja mehr als genug. Solange die Speicher nichts taugen, ist der Rest vergebliche Liebesmüh.

Mein zweiter Kritikpunkt wird auch nie besprochen: die Handhabung.

Wir haben uns 100 Jahre an Autos gewöhnt. Sie stehen vor der Tür, wenn man sie braucht, setzt man sich rein und fährt ans Ziel. Egal wohin, bei welchem Wetter. Diese hohe Verfügbarkeit und die Flexibilität und Freiheit machen im Prinzip den Charme des eigenen Autos aus und sorgten für dessen heutige Verbreitung.

Und genau das wird durch heutige Elektromobile zerstört. Denn ständig muß man rechnen, ob der Akku hält, ob man doch lieber die Heizung aus läßt, ob man noch ans Ziel kommt.

Und selbst wenn der Strom reichen würde, machen einem die allgegenwärtigen Staus oder Wetterunbilden schnell einen Strich durch die Rechnung. Man muß spießbürgerlicher denken, hat keine Freiheit mehr, einen spontanen Einkauf zu machen, überraschend bei Freunden einzukehren oder mal eben nach Paris zum Frühstück zu fahren. Nein, man muß jederzeit auf Grund der Einschränkungen den spitzen Stift zücken und rechnen und macht sich zum Sklaven.

Das Gleiche gilt leider mittlerweile auch fürs Heizen und den Hausstromverbrauch. Anstatt in einem der reichsten Industrieländer der Welt wohnend aus dem Vollen zu schöpfen, zerreden wir unsere Individualität und Freiheit und beschäftigen uns kleingeistig mit Geschwurbel wegen da ein Watt sparen, Energiesparlampen, intelligente Stromzähler usw. usf. Von Holzheizungen (im dritten Jahrtausend in einem Industrieland!) rede ich garnicht erst.

Dazu gebracht haben uns die Oberspießbürger der Parteien, allen voran die der Grünen Partei, die zulassen oder gar fördern, daß die Strom- und Heizkosten stets und ständig stark ansteigen und obengenannten Diskussionen erst Raum eröffnen.

Mir stinkt diese Einschränkung der Lebensqualität durch Zwangsbeglückung. Eine Lösung aus diesem Dilemma sehe ich nur durch Vernunft und/oder neue völlig andersgeartete Konzepte.

Bspw. kann man den ganzen Individualverkehr an sich hinterfragen. Wieso müssen wir alle immer wie wild durch die Gegend fahren und und bayerisches Bier nach Hamburg und Jever nach München liefern lassen? Eine Entschleunigung, Förderung regionaler Konzepte zu Arbeit und Leben wären ein Anfang.

Ideen für ein neue Konzepte wären bezahlbarer, flexiblerer Nahverkehr; IT-gestützte autarke Individualmaschinen, Induktionsantriebe, bessere Koordination und Allokation u.v.a.m.

Mal sehen, ob ich noch die Umsetzung des einen oder anderen Konzepts erlebe. Wahrscheinlich nicht, denn die Leute leasen am liebsten fette SUV oder flotte A6 und kaufen Pelletheizungen und die Politiker kümmern sich lieber um Bankenrettung, Steuererhöhungen, Kindergeld, Homoehen und was weiß ich, anstatt ihrem ureigenem Zweck zu erfüllen, nämlich hoheitliche Aufgaben stellvertretend für das Wahlvolk wahrzunehmen wie innere und äußere Sicherheit, Bildung, Verkehrswege, Energie- und Datenflüsse.

 Posted by at 10:51 a.m.
Sep. 202013
 

Als ich mich vorgestern durchs Frankfurter Zentrum quälte begleitete mich eine ganze Weile ein Vorführwagen Porsche Cayenne Hybrid auf der Nachbarspur.
Bei diversen Ampelhalts juckte es mich (fahre ja auch einen Hybrid, der allerdings leicht mit dem Mehrwertsteueranteil des Genannten finanzierbar ist) durchaus, das Fenster herunterzulassen und lässig rüberzubrüllen.

„Grüß Dich, Kollege!“

 Posted by at 8:42 p.m.
Sep. 152013
 

Normalerweise soll man ja umso schlechter hören, desto älter man wird. Bei mir ist wohl das Gegenteil der Fall. Entweder höre ich immer besser oder werde immer lärmempfindlicher.
Allerdings kann es auch einfach nur sein, daß ringsum der Krach und Lärm zunimmt.

So habe ich mich durchaus daran gewöhnt, daß Flugzeuge tieffliegen, Nachbarhunde ständig laut und ausdauernd kläffen, am Wochenende die handtuchgroßen Gartenstücke mit diversen benzinbetriebenen Rasenschönmachgeräten Stunde für Stunde malträtiert werden usw. Abends ist es ja dafür immer ruhig.

Außer neuerdings, denn irgendjemand in der Nachbarschaft hat sich ein Auto zugelegt, daß beim Ein- bzw. Aussteigen irgendeine Melodienfolge abspielt. aufsteigend beim Wegfahren und absteigend beim Wiederankommen. WOZU baut man so einen Sch* in ein Auto ein? Und kann man das nicht abschalten? Logischerweise wird dieses Auto immer zu Unzeiten (nach 23:00 Uhr bzw. vor 5:00 Uhr) bewegt, so daß auch ja alle Anwohner dieses „Sound-Feature“ mitbekommen.

Den Vogel aber hat letzte Woche ein entfernter Anwohner (drei Häuser weiter) abgeschossen. Der hat am Samstag von Mittag bis es dunkelte NONSTOP mit einer Kettensäge Baumstämme zersägt. „Was regt der sich auf“, wird sich so mancher Leser denken, „Kamine haben heute viele und bei dem teuren Gas ist eine Holzheizung eine Alterative, das machen doch viele.“

„Jahaa“, sage ich, „das weiß ich auch und habe auch kein Problem damit.“

Doch wenn die Baumstämme so gewaltig sind, daß man sie nicht umfassen kann, dann muß natürlich auch eine entsprechend gewaltige Kettensäge ans Werk. Und diese Kettensäge war mächtig gewaltig! Das sah man ihr nicht nur an, das hörte man auch aus einer Entfernung von 100 Metern noch sehr, sehr gut, wie ich mit mehrstündiger Erfahrung bestätigen kann.

Die Säge war so laut, daß man während des Sägevorgangs das eigene Wort nicht verstand. Telefonieren? Fehlanzeige! Und was der nachrichtensprecher gerade im Radio sagte, war auch nicht hörbar.

Gegen 18:0 Uhr ging ich am „Holzplatz“ vorbei. Die meisten halben Bäume waren zerkleinert und die gewaltige, rote Monsterkettensäge wurde von einem Urtypen bedient, der Ohrschützer aufhatte, die seine Kopfbreite verdoppelten. Klar, der hörte den Lärm nicht, doch wer schützte denn mich vor dem Radau?

Kann ich mich dagegen wehren? Ich meine, solche schwere Technik hat im Wald sicher ihren Sinn, doch in einem Wohngebiet?

Als Gipfel des Genusses habe ich übrigens seit letzter Woche einen angehenden Schlagzeuger, der drei Häuser weiter stets am Sonntagnachmittag (im Moment auch) seine Schießbude stundenlang sehr ausgiebig malträtiert.

 Posted by at 3:45 p.m.
Sep. 062013
 

Heute mochte eine Fibu-Software nicht die Debitorenliste ausdrucken. Von 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr versuchte ein netter Hotline-Mensch des Serverbetreuers das Problem zu lösen – erfolglos.

Montag geht es weiter, wenn die Hotline des Softwareherstellers wieder erreichbar ist.

 Posted by at 8:02 p.m.
Sep. 062013
 

Gestern morgen versuchte ich per Fernwartung ein Softwareproblem zu lösen.

Nach weit über einer Stunde gab ich auf. Trotz Portfreigaben, deaktivierter Softwarefirewall, abgeschaltetem Virenscanner, Backuprücksicherung, Neuinstallation und Hotlineanrufen gelang es mir nicht, eine Banksoftware zur Kommunikation mit dem Bankserver zu bewegen. Letzte Woche ging sie nachweisöich noch klaglos.

Der Tip eines Freundes, dem ich mein Leid klagte, brachte heute die Lösung! Ich mußte per Windows-Update händisch neue Sicherheitszertifikate nachladen. Da waren wohl die Internet-Bankzertifikate zum 01. September abgelaufen.

Zugegebenermaßen ist das ein problem, wo man nicht sofort drauf kommen muß, zumal die Fehlermeldungen der Software sehr spartanisch ausfielen und auch in die falchse Richtung wiesen.

 Posted by at 7:59 p.m.
Aug. 302013
 

Gestern trudelten die Briefwahlunterlagen ein. Nun möchte ich gerne meine Kreuze machen, doch bei welcher Partei? Deshalb nutze ich mein Blog für laute Gedanken, die nicht immer der Weisheit letzter Schluß sein mögen, mir aber beim Denken und Entscheiden helfen können.

Gehen wir der Reihenfolge auf dem Wahlzettel nach:

1. CDU (Frau Groden-Kranich)

Gleich als erstes ein „politisches Strichmädchen“. Nun, ich wähle nicht nur Gesichter und Personen, sondern Parteien und deren Programme und Aussagen.

Früher war ich CDU-Stammwähler und sogar einige Jahre Mitglied. Bei der bayerischen Schwesternpartei zahle ich sogar noch außerbayerischer Gastbeiträge.
Pro: stabile Innen- und Außenpolitik, wenig Änderung, gutes Wirtschaftsklima, so weiterwurschteln wie bisher
Contra: Frau Dr. Merkel ist schon zu lange im Amt und damit abgehoben, machtgeil und abgehoben und hat den Bezug zur Realität eingebüßt. Ein Nachfolger wurde nicht herangezogen bzw. weggemobbt (zu Guttenberg). Die CDU stand früher für christliche Werte (mir als Nichtchrist eher suspekt) und national-konservative Politik. Jetzt bewegt sie sich in einer Wischiwaschiecke und tummelt sich links von der SPD eines Schmidt. Gute und kompetente Leute gibt es zuwenig, das, was nachrückt sind entweder Loser oder Technokraten, aber keine „normalen“ Leute.

Fazit: eigentlich unwählbar, aber was ist die Alternative

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde (Skala von 0 (niemals) bis 5 (sicher): 2

2. SPD (Herr Hartmann)

Nun, ich war noch nie ein Sozi und werde auch nie einer werden.

Pro: sind seit Jahren in meinem Bundesland (Rheinland-Pfalz) fest an der Macht, daher Kontinuität
Contra: was soll ich sagen, SPD! Verräter, keine Linie, kein Charakter, machtgeil, links wie sonstwas, aber gegen echte Linke, ideenarm

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde (Skala von 0 (niemals) bis 5 (sicher): 0

3. FDP (Herr Brüderle)

Irgendwann habe ich sogar mal FDP gewählt, mein Elternhaus war liberal, Gentscher war (vor Jahrzehnten) cool.

Pro: auf dem Papier kümmert man sich um Wettbewerb, Unternehmertum, Steuerentlastung, kann der CDU beim Weiterregieren nützen
Contra: ist eine politische Hure, die mit jedem ins Bett geht, hat ihren Kredit bei der letzten Wahl 100% verspielt. Der jetzige Parteichef hat sich hemmungslos der Pharmaindustrie an den Hals geworfen und die Partei gespalten.

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde: 1

4. Grüne (Frau Rößner)

Der einzige echte Verdienst der Grünen war, daß sie in den späten 1970er Jahren den anderen Parteien das Umweltthema zwangsverordnete. Doch das ist ein paar Jahrzehnte her. Seitdem bevormunden und gängeln die ehemaligen Anarchos in sehr spießbürgerlicher Art den Normalbürger, also mich.

Pro: Hmmm, ich kenne einen Grünen, der nett ist. Und was Geldabpressen vom Bürger angeht, sind sie halbwegs ehrlich.
Contra: Vor allem die schleichende Entmündigung durch Sprachmanipulation und Vorschreibungen in jeglichen Lebensbereichen (las heute etwas darüber, daß in Freiburg kein Schuß mehr in den Glühwein darf).

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde: 0

5. Die Linke (Frau Senger-Schäfer)

Für mich als Ex-Ossi im Westen natürlich unwählbar. Auch nach diversen Umbenennungen für mich immer noch SED. Wird sich auch auf meinem Totenbett nicht ändern.

Pro: Denkt, daß früher alles besser war.
Contra: Denkt, daß früher alles besser war.

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde: 0

6. Piraten (Frau Werner)

Die frischste Partei im Lande. Wird von mir moralisch und finanziell unterstützt.

Pro: Basisdemokratisch, sorgt für Bewegung im Spektrum, unkonventionell, jung, dynamisch…
Contra: erfolglos, nach diversen Parteitagen in der Außenwahrnehmung neben Grünen, Linken und SPD eine weitere linke Partei, Themen wie Drogen sorgen für Unbehagen beim Bürger; bedingungsloses Grundeinkommen sorgt für starke Irritationen.

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde: 3

7. NPD (ohne Erststimme)

Warum man den Laden 1956 nicht zusammen mit der KPD verboten hat, ist mir schleierhaft. Und wieso es rot-grün in diesem Jahrtausend nicht schaffte noch schleierhafter.

Pro: Würde, wenn sie größere Erfolge erzielen würde (aber bitte unter 50%!) Deutschland wieder politisch zurechtrücken.
Contra: Muß ich da was schreiben?

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde: 0

8. REP (ohne Erststimme)

Waren sicher mal vor einem Vierteljahrhundert von gewisser Bedeutung, sind aber heute untergegangen und verhindern, daß es ein intellektuelles, rechtes Lager entsteht. So

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde: 0

Jetzt kommen noch die Parteien ÖDP (Faschoökospinner), MLPD (ewig Gestrige), pro Deutschland (nie gehört), Freie Wähler, Partei der Vernunft und BüSo (alle chancenlos). Mit der Wahscheinlichkeit 0 setze ich dort mein Kreuz.

Einzig die AfD (Platz 11, nur Zweitstimme) verdient noch ein paar Zeilen.
So, wie sie von den Medien verbal (und von diversen „Gutmenschen“ auch tatkräftig) angegangen wird, erregt sie beinahe Mitleid. Doch das reicht nicht, um sie zu wählen. Der oft als einziges Argument gebrauchte „Euroausstieg“ steht ja zentral und unübersehbar im Wahlprogramm bereitet mir Unbehagen.

Wahrscheinlichkeit, daß ich sie wählen werde: 1

Fazit: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß die derzeitige Ausprägung der Demokratie in Deutschland zwangsläufig zu Desinteresse, Neurosen, Radikalität oder Resignation (je nach gusto) führt. Ich bin jedenfalls noch nie so ratlos und lustlos gewesen und kann schon jetzt dem definiertem Gewinner der Wahl, dem Nichtwähler, kopfschüttelnd gratulieren.

Auch der Wahlomat unterstützt meinen Pessivismus; was er ermittelt hat, stimmt nämlich mit obigem Bild nicht sonderlich überein. Das bedeutet ja, daß Parteiprogramme und Wirklichkeit meilenweit auseinanderklaffen.

 Posted by at 4:45 p.m.
Aug. 152013
 

Die aktuelle c’t enthält (endlich) mal wieder ein paar überdurchschnittliche Artikel. Vor allem ragt der Beitrag über die Herstellung von Mikrochips heraus.

Selten wurde so übersichtlich und anschaulich in Wort und Bild der Werdegang eines Prozessors vom Sandkasten über den Wafer bis zum Endprodukt beschrieben.

Im Gedächtnis geblieben sind mir die beiden Zitate:

1. es geht um die 99,9999999% Reinheit des Siliziums

Gemessen an der Erdbevölkerung haben fast doppelt so viele Menschen den Mond besucht, wie Fremdatome im Polysilizium verbleiben.

2. hier geht es um die „Größe“ der Transistoren

Auf die Oberfläche eines 3-mm-Stecknadelkopfes würden 223 Milliarden davon passen, auf den Punkt am Ende des Satzes noch eine Million.

Alles in allem ein toller Artikel.

Etwas in der Art gehört meiner Meinung nach verpflichtend in den Schulunterricht ab der neunten Klasse.

Also, unbedingt lesen, im Zweifel bei mir, ich hebe ihn auf.

Und zum Abschluß noch ein Zitat aus dieser c’t:

Mit bis zu 750 mFlops im Linpack-Benchmark hätten aktuelle Edel-Smartphones wie Samsung Galaxy S4 und HTC One vor 20 Jahren noch in die Top-500-Liste der Supercomputer einziehen können.

 Posted by at 7:55 a.m.
Aug. 072013
 

… ist im Moment angesagt für mich als „Mainzer“, höre ich doch in den lokalen Nachrichten seit Tagen, daß wegen „Krankheitsfällen“ und „Urlaubszeit“ der Mainzer Hauptbahnhof in der Nacht nicht bedient werden kann. Ja, liebe Leser, ihr habt richtig gelesen, die Deutsche Bahn hat zu wenig Leute im Stellwerk in einer landeshauptstadt in einem Verkehrsknotenpunkt, also werden Nachts die meisten Züge über Wiesbaden oder so umgeleitet.

Ich linke mal auf das lokale Käseblatt, da steht das tatsächlich drin.

Und anstatt die Bahn SOFORT handelt, wie ich jetzt laienhaft annahm (immerhin ist Zugverkehr ja kein Kindergeburtstag), wird es sogar noch schlimmer, denn man sieht bis Monatsende noch eine Häufung von Problemen.

Also die verantwortlichen Vorstände müssen dafür mindestens 100.000 EUR Prämie bekommen!

 Posted by at 9:10 p.m.
Aug. 072013
 

Der Hauptgrund, im Jahr 1999, mein Gott, das ist ja schon 14 Jahre her, die Wohnung zu kaufen, war der unverbaubare Blick Richtung Westen. Da dort die Sonne unterzugehen pflegt, habe ich also in den letzten Jahren mich durchaus an Sonnenuntergänge gewöhnt. Doch heute war durch die Gewitter sehr reine Luft und diverse dräuende Wolken bildeten die folgende phänomenale Kulisse.

Vier Bilder davon gibt es heute ausnahmsweise mal in HD (1920×1080):

 Posted by at 8:58 p.m.
Aug. 052013
 

…so liest man, möchte bei einem Wahlsieg in bundesdeutschen Kantinen einen vegetarischen Tag einführen.

Was vernünftig begründet klingt und dem berühmten und bei dieser Gelegenheit gerne zitierten Gutmenschen gefallen mag, ruft bei mir Protest hervor. Und zwar massiven Protest. Langsam werde ich unwirsch. Seit Jahren lasse ich mich immer mehr gängeln und mir Stck. für Stck. Lebenssqualität stehlen. Beim Heizen, Trinken, Essen, Autofahren, Müllwegschaffen, Einkaufen und und und wird einem immer mehr die Freiheit eingeschränkt. Ok, das betrifft nicht nur die Grünen, aber die sind bei sowas immer unter Generalverdacht.

Ich bemerke jedenfalls in der Öffentlichkeit ein immer stärkeres Murren und bei mir unverhohlenen Zorn, der sich durchaus in Haß erwandeln kann. Und wie das so immer ist, wird er beim Ausbruch a) fürchterlich sein und b) die Falschen treffen (wobei ich die Grünen ausdrücklich ausklammere).

Andererseits kämpfe ich in letzter Zeit immer aktiver gegen solche Bevormundungen und Lebensqualitätseinschränkungen und hoffe, damit gegen den Trend ein Zeichen zu setzen.

Jedenfalls werde ich beim Veggie-Tag in einer Kantine diese unter lautem Protest verlassen oder, noch besser, mir irgendwo ein blutiges, fettiges Fleischstück besorgen und dieses dann vor Ort schmatzend verzehren.

 Posted by at 5:27 p.m.