… in Mainz. Zwischen den Aufnahmen verging keine Minute und die Aufnahmeorte sind keine 200 Meter voneinander entfernt.
Jetzt das große, große Rätsel: welches der beiden Bilder mag ich lieber?
Nach dem einfachen Fall nun einmal ein Komplizierter:
Vor ein paar Wochen kaufte ich ein Multifunktionsgerät (Drucken-Scannen-Faxen-Kopieren) von Triumph-Adler (TA). Ja, die mit den Schreibmaschinen, die stellen jetzt keine Büromaschinen her, sondern überleben mit Serviceleistungen im IT- und Dokumentenmanagement.
Das TA-Gerät ist baugleich mit einem UTAX- und einem Kyoceragerät. Da ich mich mit Kyocerageräten ganz gut auskenne, hatte ich schnell das Kundennetzwerk am Drucken. So weit so gut. Jetzt nur noch schnell das Fax einrichten und den Scanner.
Fax:
Ich steckte das Faxkabel des (funktionierenden) Altgeräts in den TA und wählte es an. Sofort kam ein Kontakt zu Stande. Faxempfang ist also schon einmal kein Problem.
Doch beim Faxsenden scheiterte immer der Verbindungsaufbau. Gewitzt durch jahrelange Erfahrung, änderte ich erst einmal die Kabelbelegung, tauschte das TAE-Kabel aus und schloß das Gerät direkt an den DA-Wandler der Telefonanlage an. Das Fax empfing immer und sendete nie. Hmm.
Erschwerend kam dazu, daß die TK-Anlageninstallation schon etwas älter war und der Kabelverlauf unübersichtlich. Beim Nachverfolgen diverser Kabel stieß ich auf weitere Probleme (die seien an anderer Stelle beschrieben). Doch auch ein Direktkabel (neu) an die Anlage ging ja auch nicht. Wohl aber das alte Faxgerät. Also mußte es an den Sendeeinstellungen des Gerätes liegen, Ton- Pulswahl, Amtsnull, irgend so ein Kram.
Im Menü des Gerätedisplay konnte ich zwar 13 Hauptmenüs mit gefühlten tausend Untermenüs aufrufen, aber die mich interessierenden Sachen fehlten alle samt und sonders. Ähnlich üppig stellte sich das Webinterface dar, man kann mit dem Gerät zeitversetzte, verschlüsselte Faxe aus dem Ausland in eine E-Mail-Box abrufen, Arbeitsgruppenleiter können Kostenstellen definieren und der Papierabrieb läßt sich mikrogrammgenau einstellen, doch zum Faxversand fand ich nichts.
Das 145-seitige (immerhin rein deutschsprachige) Handbuch erwähnte aber diese Einstellungen ausdrücklich. Anrufe beim Händler bestätigten mir, daß das Gerät 100% funktioniere und die Menüs da sein müssen. Das 497-ig Seiten starke Handbuch erwähnt, daß beim Fehlen diverser Einstellungsmöglichkeiten der Servicetechniker informiert werden müsse. Der Händler meinte, daß sei nicht so.
Mittlerweile hatte ich also diverse Seiten fachchinesischer Handbücher gelesen und mit dem Händler diverse Telefonate geführt und E-Mails geschickt.
Auf eine Reaktion von TA warte ich momentan noch. Seit zwei Wochen kommen beim Kunden zwar Faxe an, aber wegschicken geht nicht, keine Chance.
Scanner:
Hier ist die Lage auch verfahren. Auf Grund irgendwelcher §/“& Einschränkungen, kann ich bei diesem Gerät keine Nutzernamen und Kennwörter für das Netzwerk dauerhaft speichern. Also müssen alle Nutzernamen per Tastatur bei jedem Scanvorgang eingegeben werden, eine eher impraktikable Lösung.
Einen Ausweg bietet die TWAIN-Schnittstelle. Die geht aber nicht über das Netzwerk, sondern, warum auch immer, nur über USB-Kabel. Also schloß ich ein USB-Kabel an den Rechner an, der am häufigsten scannen muß (und der glücklicherweise in der Nähe der Maschine steht) und wollte den Treiber installieren. Triumph-Adler bietet schon einmal gar keinen Treiber an, Kyocera hat für sein baugleiches Gerät einen TWAIN-Treiber, der aber nur bis XP unterstützt wird. Immerhin fand ich bei UTAX einen Vista-Treiber, der auch tatsächlich und problemlos funktionierte.
Wobei…, problemlos ist etwas anderes, denn die Software, die die Scans abschließend annimmt, ist sehr wählerisch. Ich darf nur in einen Standardordner scannen und die Software nimmt ausschließlich JPG-Dateien an.
In den spezifischen Ordner per TWAIN zu scannen läßt sich mit dieser Schnittstelle nicht automatisieren, das hatte ich nach ewiger Probiererei zu akzeptieren.
Also legte ich einen eingeschränkten Nutzer „a“ an, der mit ähnlich kurzem Paßwort in dem freigegeben Ordner Schreibrechte hat. Endlich klappte das Scannen.
Doch, wie ich nun feststellen mußte, werden die Scandokumente standardmäßig als PDF gespeichert. JPG kann ich zwar temporär am Gerät einstellen, aber diese Einstellungen merkt sich das Gerät nicht.
Eine Möglichkeit, das dauerhaft zu ändern fand ich in keinem der beiden dicken Handbücher. Auch hier harre ich einer Antwort vom Kundendienst.
Und all diese Vorgänge sind komprimiert dargestellt. Wieso lassen sich solche Banalitäten nicht einfach einstellen? Klar, das Gerät ist nicht taufrisch, aber das da bei solchen Sachen so gepatzt wurde, damit konnte ich nicht rechnen. Wenn nächste Woche die Problematiken nicht gelöst sind, fliegt das Ding weg.
Wie soll die Welt nur weitergehen, wenn alles, aber auch alles immer komplizierter, unverständlicher, weniger begreifbar wird und dazu auch noch der Kundendienst usw. scheitert?
Zwei Fallbeispiele:
1. der einfache Fall – NAS
Ein Kunde braucht einen Netzwerkspeicher (NAS) mit Cloudfähigkeiten. Ich kaufe das Gerät, baue zwei identische Festplatten ein und… bekomme am Gerät den Deckel nicht mehr zu. Ratlos schiebe ich den Deckel hin und her, analysiere und sehe schließlich, daß die Festplattenschrauben dünne Köpfe habe müssen, damit es paßt. Also schraube ich dünnere Schrauben rein und hänge das Gerät ins Netzwerk. Nach der Inbetriebnahme warte ich auf das Festplatteninitialisieren. Nach 10 Stunden (Nachtruhe dazwischen) erkenne ich, daß es wohl sinnvoller gewesen wäre, die exotisch formatierten Festplatten aus Altbestand VORHER von diversen EXT3-Partitionen zu befreien und tatsächlich geht das NAS sofort und problemlos an den Start. Ich teste es, finde es gut und will es beim Kunden installieren. Pustekuchen! Denn ich schaffe es nicht, im Gerät die kundenspezifische IP-Adresse einzugeben, weil ich auf einmal nicht mehr an diese Stelle komme, da vorher immer das Webinterface mich auf die Startseite zurückleitet.
Ich nehme das Ding wieder mit nach Hause (Frust). Dort bekomme ich es auch nicht umprogrammiert. Neue, alte, originale Firmware, Werksreset, anderes Netz, Browserwechsel, Rechnerwechsel; nach stundenlanger, fruchtloser Probiererei gebe ich auf und schicke das eine Woche junge Gerät zum Händler zurück. Natürlich auf eigene Kosten und eine Umverpackung brauche ich auch noch (da hilft mir glücklicherweise der liebe Kunde).
Der Händler moniert, daß ich die Installations-CD vergessen hätte (*seufz*) und sagt, er hätte keinen Fehler feststellen können und sende mir das Gerät zurück. Heute nun kam das Gerät an und fühlte sich seltsam leicht an. Ich nahm das Gehäuse, baute die Festplatten wieder ein (Vorsicht, dünne Schrauben an Deckelseite) und … dann wußte ich auch, warum das Paket so leicht war, denn der Händler hatte das Netzkabel und das Netzteil vergessen.
Das schickt er mir nun nach. Und dann schaue ich, ob ich die IP ändern kann, habe aber jetzt schon wenig Hoffnung.
Und das war der einfache Fall, der kompliziertere kommt nachher…
Ich werde jedesmal wütend, wenn ich besonders schlampige oder oberflächliche Berichte zur Kenntnis nehmen muß. Zwei Beispiele dafür erlebte ich gestern:
Zuerst las ich die Meldung, daß auf der Raumstation ISS erstmals seit einem Jahr wieder ein Europäer an Bord ist. Klar, die vier Russen sind ja keine Europäer. Aber die Türkei in die EU haben wollen…*aufreg*
Zweite Meldung ereilte mich, als ich beim Kunden ein Fernsehgerät einrichtete. Auf irgendeinem Sender lief eine Tiersendung (MDR?). Dort fiel der Satz: „…hat soundsoviel Schlangen. Diese ergeben eine Gesamtlänge von 110 Metern.“
Hier dauerte es etwas, bis mir der Kamm schwoll, dann aber richtig. Ich schimpfte: „Und im Gehege nebenan stehen drei Elefanten, die zusammen 10 Tonnen wiegen. Eltern haben zwei Kinder, die zusammen 3 Meter groß sind.“ Im letzteren Fall war ich dann aber schon wieder belustigt ob meiner Reaktion (und der der Kunden).
Gestern noch war ich neidisch auf die Nordlichter. Denn gestern hatte da oben eine Tante Geburtstag und alle saßen im Garten und genossen Grillgut bei feinstem Wetter. Hier war das Wetter ja eher dröge, abgesehen davon, daß ich erst 19:00 Uhr von der Arbeit heim kam.
Das ich keine 24 Stunden später keinen Neid mehr nötig habe, das hätte ich nicht gedacht. Und das kam so:
Ich hatte heute zwei Kundentermine. Und bei beiden Terminen gab es nach abgeschlossener Arbeit feines Gegrilltes und kühles Bier für den Autor. Und beides war nicht geplant, genauso wenig wie das wunderbare laue Frühlingswetter.
Ich danke nochmals den Grilleinladern und werde das ganze Pfingsfest nichts essen…
Es ist nicht nur so, daß ich diese Woche statt wie geplant vier Mal die Bahn nicht ein einziges Mal nutzte, sondern es kommt noch schlimmer.
Für Ende Mai erhielt ich eine Einladung zu einer sehr honorigen und wichtigen Veranstaltung in Braunschweig, die ich gerne annahm.
Mit dem Auto nach Braunschweig zu fahren (war erst letztes WE in der Ecke) hatte ich keine Lust. Da abzusehen war, daß man am „Feierabend“ auch ein, zwei Glas leichten Weines *hust* trinkt, hatte ich auf eine Autorückfahrt noch weniger Lust. Was tun?
Das erste und einzige Mal hatte ich eine gute Idee und … Glück!
Ich bekam ein von der Bahn ein Ticket Mainz -> Braunschweig -> Mainz UND eine Übernachtung in Braunschweig für sagenhafte 160,00 EUR! Da konnte nicht einmal ich meckern und buchte dieses Angebot und zahlte die 160,00 EUR mit Vorkasse. Das war vor drei Wochen. Seitdem freue ich mich auf dieses Wochenende.
Gestern nun erhielt ich die schlimme Nachricht, daß die Hauptperson des Abends schwer erkrankt ist und deswegen die gesamte Veranstaltung ausfallen muß.
Als ich deswegen vorhin bei der Bahn (Subunternehmer Ameropa) um eine Stornierung ersuchte, mußte ich heftig schlucken, denn die Stornierungsgebühr beträgt, trotzt 14 Tagen Vorlauf, satte 50% und somit in meinem Falle 80,00 EUR.
Immerhin riet mir die freundliche Dame am Servicetelefon, einen Kulanzantrag zu stellen, beschied mir aber wenig Hoffnung auf Erfolg. Übrigens, so meinte sie, hätte in diesem Fall auch eine Reiserücktrittsversicherung nur wenig gebracht.
Tja, bin ich auch gestern und heute Auto gefahren. Gestern war ich noch mit Kollegen etwas essen gegangen. Zuerst waren wir in der Frankfurter Botschaft, schon am Mainärmel gelegen. Doch Essen gab es erst ab 18:00 Uhr. Abgesehen davon sahen die Preise der Speisen so aus, als ob man nicht satt wird.
Also wechselten wir 6 Hanseln flugs zu den Nachbarn und bekamen dort eine Pizza „groß wie ein Scheißhausdeckel“, die wirklich so riesig war, daß selbst ich sie kaum bewältigte. Bei der Zubereitung konnte man zuschauen und geschmeckt hat sie auch prima. Und vom Preis her konnte man nur staunen, denn 10,50 EUR für so ein Monster ist mehr als angemessen. Also da gehe ich gerne noch einmal hin.
Heute mußte ich das Auto nehmen, um Ware zu transportieren. Zur Strafe hatte ich auf der Rückfahrt eine halbe Stunde Stau. Glücklicherweise die meiste Zeit am Flughafen, da kann man wenigstens den Flugzeugen zuschauen.
Ich habe diese Woche täglich in Frankfurt zu tun. Wie komme ich am besten dahin? Ich habe alle Alternativen abgegrast. Gestern schied die Bahn aus, da ich bereits Mittags mit meinem Termin fertig war und noch in der Mainzer Innenstadt etwas zu erledigen hatte.
Also wählte ich zähneknirschend das Auto…und sollte mit meinen schlimmen Vorahnungen Recht behalten.
Denn ich ahnte, daß es Stau geben würde. Ich fuhr extra 6:50 Uhr los, um problemlos 8:30 Uhr in der Innenstadt zu sein.
Da es nieselte, war der erwartete Stau aber schlimmer als erwartet. Hinter Weisenau war eine Pillepallebaustelle, an der sich der Verkehr endlos staute und zu dessen Passage ich etwa eine Stunde brauchte! So traf ich erst 8:35 Uhr am Ziel ein. Wenig befriedigend.
Doch am Mittag erwies sich die Autowahl doch noch als Glücksgriff, denn auf Grund eines Hardwareschadens an einem Server, mußte ich ins Rechenzentrum, um dort den Schaden zu beheben. Und das RZ ist in Niederrad, was exakt auf meinem (Auto-)heimweg liegt.
Heute nun fuhr ich wieder Auto (hatte anschließend noch zwei Termine in Weisenau bzw. Hechtsheim). Wieder fuhr ich 6:50 Uhr los… und war 7:25 Uhr am Ziel. Da ich nun viel zu früh war, ging ich in den Bahnhof und gönnte mir dort einen Frühstückskaffee.
Morgen nun muß ich schon wieder das Auto nehmen, denn am frühen Nachmittag muß ich nach Geisenheim.
Am Donnerstag aber werde ich den Zug nehmen, denn dann arbeite ich ganztags in Frankfurt und am Abend wollen die Kollegen und ich noch ein Gläschen Appelwoi trinken.
Nachdem ich letzte Woche schon am Fensterheber scheiterte, stand ich gestern wieder dumm da.
Ich war im Rechenzentrum, um das inkonstistente RAID eines Kunden wieder auf Trab zu bringen. Als nach 2 Stunden die Arbeit getan war, war mein Begleiter nirgendwo zu finden. Etwas ratlos stand ich vor einer verschlossenen dicken Stahltür. Keine Kamera, keine Klingel, kein Schalter, kein Telefonapparat. Was nun? Ich hatte glücklicherweise noch die Rufnummer der Zentrale im Telefon und fragte dort nach, was zu tun sei. Die Lösung war recht einfach, aber ich wäre in dem Moment niemals darauf gekommen. Im Besucherausweis, den ich um den Hals baumeln hatte, war ein RFID-Chip, den ich nur an eine entsprechende weiße Fläche halten mußte.
So gelangte ich wieder in Freiheit.
wie schon öfter erwähnt, nehme ich ja regelmäßig an diversen Umfragen teil und finanziere dadurch meine DVD/Bluray-Sammlung.
Vorhin schaute ich mal wieder in diversen Umfragen vorbei. Gleich drei abstruse Sachen fielen mir auf, die ich alle erwähnt wissen möchte.
1. leider ohne Bild
Bitte geben Sie ihr Alter an, darunter eine Roll-Liste: 0-1-2-3-4-5-6-… (zum Ende rollerte ich erst gar nicht)
2. Aus der gleichen Umfrage…
Nun, welchen Punkt klicke ich denn als Freiberufler oder Selbständiger an?
3. Hier mußte ich eine Weile rätseln, was das Übersetzungsprogramm mit Siege 8 meinte. Aber Win == Sieg brachte mich auf die Spur.