Was haben Liechtenstein und Usbekistan gemeinsam?
Sie sind die beiden einzigen Binnenländer der Welt, die nur von Binnenländern umgeben sind.
…brauchte ich doch heute satte 11 Sekunden, bis ich merkte, daß der Anrufende eine Maschine war und auflegte. Normalerweise brauche ich keine 3 Sekunden. Nungut, ich lauschte gerade recht laut der Violine Itzhak Perlmans, aber so richtig entschuldbar ist das dennoch nicht.
Und Betreibern von automatisierten Telefondiensten gehören mindestens die Genitalien entfernt.
Einfach mal den Artikel lesen und schaudern.
…und der Depression und der Rezession kommt nun endlich der Aufschwung?!?
– Frau Dr. Merkel macht eine gute Figur beim EU-Gipfel
– Herr Dr. Schäuble rückt die Rolle der Bundeswehr ins rechte Licht
– die iranische Geisel ist frei
– Hessen sagt nein zu höheren Strompreisen
Das ist Balsam auf die Wunden des seit Jahren von Horrormeldungen und Gejammer geplagten Bürgers.
…berichtete gerade unser Beute-Kanadier.
Es ist der „red-nose-Service“.
Dieser geht abends von Haus zu Haus, in dem offenkundig eine Fete steigt und bringt nicht mehr ganz so fahrtüchtige Feierer mit deren PKW nach Hause.
Sowas vermisse ich hierzulande schon lange, muß ich doch bei jeder Fete in der Stadt entweder nüchtern bleiben oder auf das unbezahlbare Taxi zurückgreifen.
Daß das deutsche Steuerrecht ohne Beispiel auf der Welt ist, sollte jeder Bundesbürger wissen. Falls nicht, sei er an dieser Stelle daran erinnert, daß ca. 80% der Weltliteratur zum Thema Steuer in deutscher Sprache erscheinen und daß es momentan mehr als 70.000 (siebzigtausend) Verordnunge, Gesetze, Richtlinien usw. für das Steuern der Steuern gibt.
Wer das nicht sofort glauben möchte, dem nenne ich nur ein paar Beispiele für steuerrechtliche Aufzeichnungspflichten:
– die Getreide-Mitverantwortungsabgabe-Verordnung vom 25.8.1988 Bundesgesetzblatt (BGBl) I, S. 1700)
– Hennenhalter (Aufzeichnungen nach § 7 der Verordnung zum Schutz von Legehennen bei Käfigtierhaltung vom 10.12.1987 BGBl I, S. 2622)
– Hülsefrüchtebeihilfeverordnung 21.6.1988, BGBl I, S. 846)
– Schulmilchlieferanten (Aufzeichnungen nach $ 7 der Schulmilch-Beihilfen-Verordnung vom 8.11.1985)
Auch für Trödler, Tierversuchsdurchführer, Schornsteinfeger, Schrotthändler, Wildbrethändler, Auskunfteien und 100 andere Gewerbe und Gewerke existieren ähnliche Vorschriften, die in jeweils eigenen Verordnungen Platz fanden.
Mein Vorschlag: All diesen Unsinn ersatzlos streichen, das schont die Nerven und den Wald und die Leute kommen wieder dazu, ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen.
…aber nach langer, langer, ja wirklich langer Zeit denkt ein Politiker in Deutschland mal laut über eine Sache nach, bei der ich nicht sofort vernichtete Arbeitsplätze oder andere Sinnfreiheiten sehe. (kleiner Tusch)
Die Rede ist vom lauten Nachdenken der Bundesjustizministerin Frau Brigitte Zypries (SPD) über eine Änderung des Erbrechtes in seinem IMO skandalösesten Fehlpunkt nämlich der Pflichtteilsregelung.
Es wunderte mich schon immer, daß in unserer FDGO-Gesellschaft solch eine schreiende Ungerechtigkeit herrschte.
Für diejenigen, die nicht so mit der Materie vertraut sind erkläre ich mal in aller Kürze, um was es eigentlich geht.
Bisher ist es so, daß gesetzlich Erbberechtigte nicht, unter keinen Umständen enterbt werden können, sie haben immer einen gesetzlichen Anspruch auf die Hälfte dessen, was ihnen normalerweise ohne testamentarische Verfügung zugestanden hätte.
vereinfachtes Beispiel:
Eltern setzen sich gegenseitig zu Erben ein und haben zwei Kinder. Eine ist die brave, holde Tochter, die die Alten liebevoll pflegt und einen netten Mann und 2 süße Kinder hat. Der andere ist der mißratene Sohn, der sich seit Jahren nicht blicken ließ und immer nur auftaucht, weil er Spielschulden zahlen muß oder Geld für neue Drogen oder den Puffbesuch braucht, wenn er nicht gerade wieder im Bau sitzt. Die Eltern haben ein Haus mit dem Wert 300.000 EUR und 10.000 EUR auf dem Konto und sterben beide (Sterbegeld und anderes bleiben mal außen vor). Im Testament steht, daß die Tochter Alleinerbin sei (bzw. deren Mann und ihre süßen Kinder, falls sie nicht mehr lebt) und der mißratene Sohn auf jeden Fall leer ausgehen soll.
Nach heutigem Recht bekommt der Sohn seinen Pflichtteil. Das ist die Hälfte dessen, was er bekommen hätte, wenn es kein Testament gäbe. Somit hat der Sohn einen gesetzlichen Anspruch auf 25% von 310.000, also auf 77.500 EUR.
Die Schwester muß in recht kurzer Zeit dem Bruder dieses Geld auszahlen, also muß sie eine Hypothek aufnehmen. Hoffen wir mal, daß das Haus schuldenfrei ist, sonst muß verkauft werden. Und der Wille der Erblasser (ich liebe dieses grauenhafte Wort, genauso wie Erbrecht) ist irgendwie garnicht bedacht worden.
Schauen wir mal, ob es zu einer Gesetzesänderung an dieser Stelle kommt, es wäre wünschenswert.
Ich befürchte aber, daß mißratene Söhne das durchaus anders sehen 🙂
Musth nennt man bei einem Elefantenbullen die Zeit/ den Zustand, in der er besonders auf Elefantenkühe scharf ist und deswegen auch besonders aggressiv ist.
Gerade mit Schaudern bei einem großen Onlinehändler gesehen:
„Kunden, die Artikel gekauft haben, die sich auf Ihrem Wish List befinden, kauften außerdem:“
Zumindest im gleich geschilderten Fall trifft dieser Allgemeinplatz völlig zu. Früher befestigte man nämlich einen Gummischlauch an einem Flansch mit einer gewöhnlichen Schlauchschelle. Das war zwar nicht sonderlich einfallsreich, aber es funktionierte. Heutzutage benutzt die Volkswagen AG „gebogene Metallspangen mit kleinen Führungsnuten“ für diesen Zweck.
Bereits zum zweiten Mal im Autoleben meines VW Passat (Erstzulassung 05/2002) hat sich nun mit heftigem Knall der Ansaugschlauch des Turboladers gelöst.
„Sowas passiere Kunden durchaus auch schon auf der Erstfahrt von Wolfsburg in ihre Heimat“, meinte der Meister Berger, von dem ich meinen Wagen für teuer Geld am letzten Montag abend von der Inspektion abholte.
Wenn der Schlauch (der kostet übrigens satte 75 Euronen) abgefallen ist, hat das Auto noch die satte Leistung eines untermotorisierten Saugdiesels der 80er Jahre und bläst stinkende Abgaswolken in die Luft, die die Nachfahrenden zu freudigen Lichthupkonzerten veranlaßt.
Jedenfalls steht mein Auto im Moment an irgendeinem Supermarkt irgendwo in Mainz rum und ich darf nun zusehen, wie ich bis morgen wieder mobil werde.