… aber auch dem Verfasser dieser Zeilen. Nach einem mehr als üppigen Abendessen bei den Nachbarn (Nudeln mit Ricotta, Spießbraten mit Kartoffelsalat und Fenchelsalat und Rote-Beete-Salat) am gestrigen Sonnabend, verzichtete ich heute freiwillig auf Nahrungsaufnahme und unternahm lieber einen mehrstündigen Spaziergang.
Mein ehrgeiziges Ziel dieses Jahr ist ja kräftig abzuspecken, aber ich kann so viel essen, wie ich will, es klappt einfach nicht.
…über jeden Schwan, jede Ente, jedes $VIEH, was die Grippe dahinrafft, während das umliegende Ausland sich diskret zu dem Thema ausschweigt?
Und wieso schweigt man mehr oder weniger über den unsäglichen Streik im öffentlichen Dienst in weiten Teilen Deutschlands?
Klar, es ist ja völlig egal, wenn der streikende Winterdienst dutzende Unfälle zu verantworten hat, die auf ungeräumten Wegen passieren.
Und noch egaler ist es, wenn man in Zeiten der Seuche den Müll wochenlang in den Innenstädten rumgammeln läßt.
Hallo! Wir wunderten uns immer, wieso die Deppen im Mittelalter nicht aufräumten und an der Pest krepierten. Durch die eigene Borniertheit schafft man aber selber günstigsten Voraussetzungen für die Ausbreitung einer Seuche, die wir ja offensichtlich an der Backe haben.
Der Staat, der sich um das Wohl der Bürger (und neuerdings dank Grundgesetz- und BGB-Änderung der grün-roten Regierung ja auch Viecher) zu sorgen hat, müßte mindestens andersweitig den Dreck entsorgen lassen und an das Hygienebewußtsein verschärft appellieren. Besser noch wäre, er würde die Gelegenheit beim Schopf packen und den verbrecherischen Gewerkschaften per Notstandsverordnung das Rückgrat brechen. Die können sich ja, wenn sie WIRKLICH mal wieder nötig sind, gerne neu konstituieren, dafür sind wir eine Demokratie.
Irgendwie war die letzten Tage überall der Wurm drin. So ging nicht nur mein Rechner nicht, auch mein Auto mußte in die Werkstatt, um seine 4. Frontscheibe eingebaut zu bekommen. (Bei der Gelegenheit ließ ich gleich die Gummis der Achsmanschetten erneuern = 220 Euronen *örks*.) Ferner war ich gestern binnen einer halben Stunde nicht in der Lage, beim Kunden eine 30-Euro-USB-Tastatur der Fa. Logitech an einem W2K-Rechner am, ansonsten mit Scanner und Maus klaglos funktionierendem, USB-Port in Betrieb zu nehmen.
Doch ich ließ mich nicht entmutigen und installierte meinen neuen, nicht gehenden Rechner ein zweites Mal von Grund auf neu.
Diese Zeilen entstehen auf der neuen Maschine. Mal sehen, ob sie jetzt stabil ist. Beim ersten Mal hat sich das System offensichtlich an der unsortierten Vielzahl der Laufwerke (immerhin 16 Stück) verhaspelt.
Wie unter anderem die FAZ mitteilte, gibt es aufsehenerregende Neuigkeiten im Falle der Nixe, die kürzlich Thema im HodBlog war. Das HodBlog und der BlogRuZ bleiben weiterhin am Ball.
Nach der Vogelgrippe berichte ich mal zur Abwechslung von einer anderen Krankheit. Mein neuer Rechner leidet daran. Ich fuhr ihn am Sonnabend odnungsgemäß herunter. Vorhin kehrte ich zurück und schaltete ihn wieder an.
Was macht die Dreckskiste? Sie liefert mir einen blauen Bildschirm!
Aber wieso? Alle Hardwarekomponenten funktionieren klaglos und er tickerte doch noch wenige Tage vorher ohne Probleme. Und ich nahm keine großartigen Änderungen vor.
Die BSOD-Meldung führt mich bei der Suche in der M$-Knowledgebase zu Treiberproblemen bei WLAN. Nur hat der Rechner kein WLAN.
Naja, ich bastel mal weiter, mal sehen, woran es liegt.
Letzter Stand: die Systemwiederherstellung läßt das System wieder erstehen, allerdings sind alle wesentlichen Einstellungen und viele Daten futsch. Jetzt haue ich erst mal alle verdächtigen Treiber raus.

…ahnte ich noch nicht, daß wenige Tage später an der gleichen Küste (Rügen ist knapp 200 km östlich) die Vogelgrippe und die begleitende Medienhysterie ausbricht.
Dank einer Klage verzögert sich der Bau der A44 mal wieder um einige Monate und wird ein paar Millionen Euro teurer. Grund sind diesmal keine Frösche oder Vögel, nein, diesmal ist es eine (eine einzige) seltene Schmetterlingsart. Eine Schmetterlingsart! Das muß man sich mal vorstellen.
Und alle kuschen brav vor diesen drei Pseudonaturschützern, diesen Ewigstudenten und Tofufressern, die im Zweifel einen Birkenspanner von einem Pfauenauge nicht unterscheiden können. Abgesehen davon: ein Schmetterling, auch ein seltener, schafft es bestimmt über eine Autobahn zu fliegen, der kann das nämlich.
Ich krieg die Krise!
Beim Einrichten meiner Küche im letzten Jahr zerdepperte ich den Glaskrug meiner treuen Krups-Kaffeemaschine mit Aromakontrolle, die ich 1998 fuer 49 DM erwarb. Da der Ersatzkrug 19,99 EUR ohne Versandkosten kosten sollte und ich ihn auch hätte bestellen müssen, nahm ich das Nachfolgemodell mit Thermoskanne für 59 Euronen mit nach Hause.
Leider war die Maschine ein paar Zentimeter höher, so daß sie nicht mehr wie ihre Vorgängerin in die Ablage paßte. Naja, damit konnte ich leben. Doch fehlte ihr auch, und das war damals das ausschlaggebende Kaufargument gewesen, die automatische Abschaltung. So heizte die neue Maschine recht oft sinnlos die Küche, ohne daß ich es merkte, hatte doch der Hersteller auch das Überwachungslämpchen besonders schwach ausgelegt. Das größte Manko aber war die Thermoskanne. Sie war innen und aiußen ein Pflegefall. Vor allem innen setzten sich trotz aller Pflege immer hartnäckige Kaffeeflecken, ähnlich Zahnbelag, an. Bei jedem Füllen und Entleeren lösten sich immer braune Flöcken, keine schöne Sache.
So beschloß ich gestern nachmittag, gründlich Ordnung zu machen. Ich goß heißes Wasserin die Thermoskanne, tat einen Topfreiniger hinzu und bewegte ihn an den Schmutzrändern mit Hilfe des Holzkochlöffels hin und her.
PARDAUZ! Mit einem Knall, bei dem mein armes Herz 5 Sekunden aussetzte, implodierte die Thermowand in tausende kleine Restsplitterchen. Da hatte ich wohl etwas zu fest gedrückt.
Mit einem weinenden (teurer Spaß, heute kein Kaffee für meine Gäste und mich) und einem lachenden (endlich weg der doofe Fehlkauf) Auge fegte ich die Splitter zusammen. Eine Internetrecherche ergab, nebenbei bemerkt, daß eine Ersatzkanne schlappe 34,00 Euronen plus Versand kosten würde.
Heute suchte ich eine halbe Stunde in der Kaffemaschinenecke des hiesigen M*d**marktes nach einem neuen Maschinchen für mich.
Erstaunt nahm ich zur Kennnis, daß mittlerweile eine Espressomaschinenseuche ausgebrochen ist und dutzende Modelle von 200 bis 3200 Euro angeboten werden. Offensichtlich interessiert sich deshalb auch niemand mehr für schnöde Kaffeemaschineninteressenten wie mich, anders ist es nicht zu erklären, daß vier Damen und ein Herr, die offensichtlich zu dieser Abteilung gehören, angeregt miteinander schwätzten und mich geflissentlich ignorierten.
Meine Wahl fiel auf ein Modell der Firma Rowenta. Das schaut einigermaßen hübsch aus und ist recht kompakt gebaut. Außerdem bevorzuge ich ja einheimische Hersteller. Und die Rowenta hat wieder einen automatischen Ausschalter, diesmal sogar einen, der nach Brühende ausschaltet.
Denn auch diese Maschine hat eine Thermoskanne. Aber, und das ist der diesmalige Kaufgrund Nummer 1, eine Kanne aus reinem Edelstahl! Wenn ich die runterwerfe, dann sind höchstens die Fliesen kaputt, aber nicht die Kanne. Und Pflege ist bei dem Material auch kein Problem mehr.
Der erste Kaffee, den ich beim Tippen dieser Zeilen genieße, vermag auch zu überzeugen.
Satte 59 Euronen (gesenkt von 76) kostete mich der Spaß. Die neue Maschine muß nun aber bis 2015 halten!
Nein!
Letzte Beispiele sind die Äußerungen des bayerischern Ministerpräsidenten Stoiber zu dem türkischen Film „Tal der Wölfe„, den er verboten sehen möchte und das Gejammer über ein paar Rechtsradikale, die die Republik bedrohen.
Stoiber tritt wieder in ein unnötiges Fettnäpfchen, denn das Kind ist schon lange im Brunnen ertrunken.
Bei dem Film zeigt sich sehr deutlich der Unterschied der Kulturen. Während unsereins über ähnliche Machwerke mit anderen Vorzeichen (bspw. Rambo III, „Was macht das blaue Licht? Es leuchtet blau.“) maximal leicht amüsiert, stürmen aufgestachelte junge Menschen, die an den Koran glauben, nach dem zweifelhaften Genuß des Filmes radialisiert durch deutsche Straßen und fühlen sich umso mehr als die Herren der Erde.
Und jeden Tag demonstrieren mehr Moslems (noch gewaltfrei) in Deutschland gegen die leidigen dänischen Karikaturen als es in ganz Deutschland böse Rechtsradikale gibt?
Was ist denn bitteschön in Dresden passiert nach dem Einzug der NPD?
Zwei oder drei Hanseln sind ausgetreten und die Fraktion ist bestenfalls scheintot, da sehe ich keine akuten Gefahren.
Die sehe ich schon eher von fanatisierenden Anhängern der Lehre Mohammeds, aber das sieht kaum jemand so besorgt wie ich.
Viele Jahre, mehr als fünf genauer gesagt, lang leistete mir mein guter, alter Dual-Pentium III-1000 mit 1GB RAM und 2×80 und 2×160 HDD treue Dienste. Er war praktisch immer an und pumpte und saugte diverse GB durch das Netz.
Dank statischem Nutzungsverhalten (meine Verwandten, Freunde und Bekannten hatten sich alle schon an den Desktop mit Lisa und den Simpsons-Icons gewöhnt) hatte ich auch, trotz Einsatzes von Windows2000 quasi nie Sorgen mit dem Rechner.
Einzig der DVD-Brenner zickte manchmal und legte den Bus lahm, so daß einer der seltenen Neustarts nötig war. Uptimes von 2 Monaten waren eher die Regel als die Ausnahme.
Eingedenk der langen Plattenlaufzeiten und des technischen Fortschritts, aber vor allem wegen chronischen Speicherplatzmangels beschloß ich nun, mir dieses Jahr ein aktuelles System zu leisten.
Gestern abend war der Neue bereit, mit dem Doppelherz (so hieß der treue Rechner kraft der zwei Herzen, die Arbeitsgruppe passend dazu Galama) den Platz zu tauschen.
Gesägt, tun getan.
Ich entfernte die optischen Laufwerke aus der betagten Maschine und nahm sie in Betrieb. Klaglos, wie immer startete das System. Der neue Rechner mochte die Brenner nicht so sehr, was sich aber als Controllerproblem entpuppte, welches ich heute zu lösen gedachte.
Heute morgen, ich lese gerade die Mehls und schnattere mit Frodolf über dessen letzten Abenteuer, als mich ein schreckliches Geräusch aufschrecken läßt, das Geräusch einer sterbenden Festplatte, die mit letzter Kraft versucht, den gecrashten Kopf in die Parkposition zu fahren. Dieses Geräusch ist mir wohlbekannt und bedeutet im Normalfall gutes Geld. Nun passierte es aber nicht einem Kunden sondern mir selbst.
Logischerweise war die defekte Platte im RAID-0 und sorgte somit für totalen Datenverlust von allen Mehl- und Newskonten, privaten und dienstlichen Daten, Logs, persönlichen Einstellungen, FTP-Nutzern, Logins, Spielständen, sämtlichen digitalen Fotos seit 2002 und allen gesammelten Bildern, Filmchen, Videos, PDFs von Freunden und Bekannten.
geschätze 100 GB an Daten auf einen Schlag verschwunden.
Für die meisten Anwender ein GAU.
Glücklicherweise lehre ich nicht nur Datensicherheit, sondern praktiziere sie auch.
Die allerwichtigsten Daten, nämlich die persönlichen Daten hatte ich, Gott sei Dank, kurz vor Mitternacht auf die neue Maschine geschoben.
Wenn ich nicht faul gewesen wäre und die restlichen Daten auch noch gestern verschoben hätte, dann wäre der Verlust nahe Null gewesen.
So muß ich nun von letztmals Ende Januar 2006 erstellten Sicherungensmedien die Daten zurückspielen. Einzig ein paar Kamerabilder könnte es erwischt haben, aber ich habe den Chip noch nicht formatiert, so sollten auch noch genug Bilder des Jahres drauf sein.
Einzig die Logdateien der letzten drei Wochen und die persönlichen Einstellungen vom IRC sind zum Teufel; das ist ärgerlich, aber zu verschmerzen. (Außerdem loggen andere auch mit und geben mir sicher die fehlenden Daten)
Fazit: Dank einigermaßen geschickter Datensicherung kaum Einbußen und kaum Offlinezeit.
Und der alte Rechner hat sich menschlich verhalten, indem er gnatzig den Dienst verweigerte, als ich ihm untreu wurde.
Ruhe in Frieden – Du warst ein treuer Begleiter. Möge Dein Nachfolger genauso stabil und treu sein.