Feb. 282013
 

Hier wurden in einem Monat von einem Privatkundenanschluß mehr Daten ins Netz hochgeladen als vor wenigen Jahren ein gängiger PC speichern konnte.

Und das über die selben zwei Klingeldrähte, die vor deutlich über 100 Jahren eigentlich dazu gedacht waren, Ferngespräche zu übermitteln.

 Posted by at 11:41 p.m.
Feb. 282013
 

Welch Zufall. Gerade sehe ich im Gesichtsbuch einen Beitrag, der sich mit Buchstaben tippen auf dem (umgedrehten) Taschenrechner befaßt. Just gestern stöberte ich in der Wikipedia nach DDR-Taschenrechnern (dazu ist im Usenet in d.a.f.ddr gerade ein Faden) und kam dadurch auf den verlinkten Artikel zu Beghilos. Natürlich habe ich in der Schule mit dem Taschenrechner auch ESEL, ESELEI, LIEBE, BIOLOGIE usw. eingetippt, aber vom Fachbegriff Beghilos hatte ich bis dato nie gehört.

Bei der Gelegenheit habe ich meinen Taschenrechner mal wieder rausgekramt. Den MR610 leistete ich mir zu Armeezeiten. Er kostete 1987, wenn ich mich recht erinnere 690 Mark. Kann aber auch mehr gewesen sein.

Interessanterweise geht der Taschenrechner immer noch. An einen Batteriewechsel kann ich mich nicht mehr erinnern. Hier ein Foto:

Als kleine Metaebene habe ich das Foto des Taschenrechners mit dem Smartphone gemacht und davon ein Foto geschossen. So erkennt man auch einmal den Größenunterschied und kann darüber sinnieren, welche Fortschritte die Technik in den letzten Dekaden gemacht hat.

 Posted by at 7:01 a.m.
Feb. 272013
 

Wenn man einige Stunden mit dem Sortieren und Taggen verplempbringt, schießen einem ja viele Gedanken durch den Kopf.

Da wäre als Erstes das Problem der Vergänglichkeit und der Geldverschwendung.

meine mehr als 1.000 CDs habe ich von 1993 bis heute zusammengekauft. Manche waren speibillg (bspw. V-Kidz – Woodpacker from Space – Maxi, die kostete 15 Cent und wurde nur deswegen im Karstadt gekauft, damit ich mir mein Parkticket abstempeln lassen konnte), die meisten kosteten CD-Standardpreise zwischen 10 EUR und 20 EUR, als teuerstes Exemplar ermittelte ich das weiße Album der Beatles…

Ziemlich komplette bzw. üppige Sammlungen besitze ich von:

– Kraftwerk
– Depeche Mode (in drei Wochen nicht vergessen, das neue Album zu kaufen)
– Jean Michel Jarre
– Tangerine Dream (naja, 20 Alben, die haben aber weit über 100 veröffentlicht)
– Sigur Ros
– Die Ärzte (Bela B. Farin Urlaub)
– Marillion
– Pet Shop Boys
– Culture Beat
– ABC
– Simpsons
– Southpark
– Dire Straits (Mark Knopfler)

Ich bin also durchaus „elektrolastig“.

Das exotischste Album stammt wohl vom Label „Erdenklang“, was mich mit Synthesizermusik aus dem sozialistischen Bulgarien bereicherte.

Die exotischsten Kauforte waren das Skifan in Reykjavik, wo ich (selbstverständlich) Björk und Sigur Ros erwarb. Altnorwegisch angehauchte Gothicmusik erhielt ich in Tromso und orthodoxe Männerchöre gab’s in Kostroma.

Doch der Hauptgedanke war natürlich die Geldverschwendung bzw. Geldvernichtung (Wertvernichtung). Denn die CDs werden logischerweise nach der Digitalisierung nicht mehr gehört werden. Verkaufen lohnt nicht oder ist mir sehr hohem Aufwand verbunden, der in keinem Verhältnis zum Erlös steht. Verschenken kann man die Sammlung nicht, wer will so etwas schon noch heutzutage?

Also bleibt einem die Erkenntnis, daß früher alles besser man sich zum Konsumdeppen gemacht hatte, der mehr als 10.000 EUR für Datenträger ausgegeben hat, die nun in rein digitaler Form auf einen Datenträger für 50 EUR locker Platz finden.

Und man hat auch sonst ein mieses Gefühl, denn bei der nun stets und einfach verfügbaren schieren Masse oder Menge an MP3 (alleine 2.000 Stücke passen auf einen gängigen USB-Stick und damit ins Auto, abgesehen von den Möglichkeiten des Streamens…) verkommt das Hören. Besser gesagt verlottert es. Man genießt kein Gesamtwerk, erschließt sich nicht Albenstrukturen oder beschäftigt sich nicht mehr so intensiv mit Text und Werk wie zu Zeiten knapper Ressourcen.

Wollte ich alle bei mir vorhandenen MP3s hören, würde ein halbes Jahr (ohne Schlaf) nicht reichen. Also pickt man sich hier etwas raus, spult da weiter, überspringt jenen Titel… kein gutes Verhalten.

Abgesehen davon läuft man natürlich in die Gefahr, Qualität und Quantität zu vermischen.

Ein weiterer (negativer) Effekt bei mir zu beobachten. Ähnlich wie beim Fernsehen, wo ich immer weniger schaute, je mehr Sender ich zur Verfügung hatte, höre ich weniger in die Breite, sondern beschränke mich auf immer die selben wenigen Titel. Denn das Wissen, die Auswahl zu haben, scheint zu reichen, das tatsächliche Ausnutzen bleibt oft auf der Strecke.

Aber nach dem Durchsehen der Sammlung kann ich die nächste Zeit problemlos auf das „normale“ Radioprogramm aller gängigen Sender verzichten. Was dort so läuft, das könnte ich mit eigenen Mitteln problemlos und im Zweifel sogar besser bestreiten.

 Posted by at 10:27 a.m.
Feb. 272013
 

Eines meiner Lebenselexiere ist Musik. Mit Malern und Bildhauerei usw. kann ich wenig anfangen, da schwingt keine Saite in mir. Bei Musik geht mir das Herz auf. Ich liebe schon immer Musik. Eigentlich alle Arten von Musik. Gut, sie muß schon harmonisch sein, also mit Freejazz, Zwölftonmusik kann ich nichts anfangen. Aber zu harmonisch taugt auch nichts, denn mit der synthetischen Dudelfunkmusik oder Schlagern bzw. sogenannter Volksmusik kann man mich jagen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Langer Rede, kurzer Sinn.

Meine über die letzten Jahre, ach was, Jahrzehnte entstandene Musiksammlung hat nun ihren Weg auf die heimische Festplatte bzw. in die (private) Datenwolke gefunden. Naja, nicht nur meine Sammlung, vor allem ein Freund hat locker die andere Hälfte dazu beigetragen, indem er sein umfangreiches CD-Archiv in MP3-Form brachte und mir zur Verfügung stellte.
Also habe ich, dem schlechten Wetter der letzten Tage sei Dank, damit angefangen, alles zu ordnen und in Form zu bringen. Das ist der Zwischenstand:

Also über 4.000 CDs, alle nach besten Wissen und Gewissen, durchgetaggt, mit Bildchen versehen und mit (ziemlich) einheitlicher Dateistruktur abgelegt.

Da steckt schon die eine oder andere Stunde Arbeit drin. Auf die reinen Alben folgen nun noch die anderen Titel, die Einzellieder, die Charts, DDR-Nostalgie, diverse Mischalben, Musicals, Techno, Klassik, aber auch noch Hörbücher, Kabarett u.a.

Insgesamt verfüge ich derzeit über einen Pool von

Die erste Hälfte (und die bei weitem Wichtigste) ist also fast geschafft.

 Posted by at 9:46 a.m.
Feb. 252013
 

Gleich drei Stück gibt es davon heute morgen in meiner Ecke.

1. A6: dort ist ein Gefahrguttransporter umgekippt. Wieso der bei Glatteis unterwegs war, erschließt sich mir nicht.

2. A60: LKW-Unfall im Baustellenbereich, diesmal hat der Laster nicht wie oben Benzol, sondern nur Diesel geladen. Dafür ist hier der Tank leck geschlagen.

3. A643: ein *tadaa* LKW-Unfall, diesmal wenigstens nichts giftiges Flüssiges, dafür aber der längste Stau, der ganze Mainzer Südring ist dicht.

Es ist also im Moment wenig ratsam, sich mit dem PKW irgendwohin zu bewegen.

 Posted by at 6:32 a.m.
Feb. 192013
 

Selbst ich mit meinem spärlichem Haarwuchs muß ab und zu zum Friseur. Nun habe ich keinen Stammfriseur, wenn man den im EInkaufszentrum in Mainz nicht mitzählt. Meist gehe ich, wenn ich dazu von Mitmenschen ermuntert werde und mich selber vor dem Spiegel unwohl fühle, so alle 6 – 8 Wochen dann zu irgendeinem Friseur, wo ich gerade bin und wenn es gerade paßt.
An dieser Stelle, so weit ich mich erinnern kann, meine letzten Friseurbesuche als Ministatistik:

Datum – Ort – Preis
18.02.2013 – Nieder-Olm (türkischer Friseur) – 21 EUR
03.12.2012 – Kiel – 18 EUR
Oktober 2012 – Leipzig – 20 EUR
August 2012 – Mainz – um die 20 EUR

Davor wird die Erinnerung schwach, aber ich war definitiv schon in folgenden Lokationen zum Friseurbesuch (in Klammern die Höhepunkte):

– Nieder-Olm (1x bei Asiatinnen)
– München (oft, diverse),
– Düsseldorf (2x bei Türken am Hbf)
– Klütz (1x)
– Damshagen (1x, der billigste Friseur, der Trockenschnitt zu 2,50 EUR (sic!)
– Freiburg i. Br. (der garantiert schwule und garantiert bisher beste Friseur, nach diesem Besuch ließ ich mir sofort Paßbilder anfertigen, ein Gott an der Schere!)
– Marburg (mehrfach)
– Altenburg (mehrfach)
– MS Astor (irgendwo auf dem Indischen Ozean – 25 EUR, mein am weitesten entfernter Friseur)

So, mehr habe ich nicht zum Schreiben, ist eben nicht viel Schreibwürdiges im Moment.

 Posted by at 8:21 p.m.
Feb. 092013
 

Nachdem ich es an dutzenden Stellen gelesen habe, scheint es doch kein Karnevalsspäßchen zu sein.

Der CSU-Mann Edmund Stoiber schlägt Stefan Raab als Moderator des Spitzenkandidatenfernsehduells um die Kanzlerschaft vor.

Nach Stunden der Fassungslosigkeit versuche ich an dieser Stelle, mal ein paar Gedanken zu ordnen.

Bekanntermaßen schaue ich ja seit einigen Jahren überhaupt nicht mehr fern. Wahrscheinlich bin ich gerade deswegen besonders schockiert, denn…

– als ich noch fern sah, schaltete ich die billig-peinlichen Sendungen mit Raab schon immer weg (Pulleralarm!)
– als ich noch Fernsehen schaute, gab es Fernsehduelle zwischen Spitzenkandidaten nur bei den Amis, von denen man wohl nicht nur Valentinstag, Halloween abkupfert, sondern nun auch so einen Quatsch. Lange dauert es nicht mehr, daß Puschelmädchen in Football-Arenen mit ihren Ärschlein wackeln und dazu mit Hand am Herz von Xavier Naidoo die Hymne gesungen wird.

Abgesehen davon? Wozu Fernsehduelle? Und wieso nur zwischen zwei Gestalten von 2 Großparteien? Ändert sich dadurch Parteipolitik?

Aber offensichtlich falle ich mittlerweile durchs Raster und interessiere als Wahlvieh nicht mehr. Ich jedenfalls ekel mich schon vor der Anbiederei der Politik an die BLÖD-Zeitung, die in den späten 1990ern jeden und alle erfaßte. Wenige Jahre vorher hätte ein „anständiger“ Politiker das Schmierenblatt nicht mit dem Allerwertesten angeschaut.

Irgendwie geht das ganze Land immer schneller vor die Hunde. WO soll das nur hinführen?

 Posted by at 6:52 p.m.
Feb. 062013
 

Die letzten Tage war ich im Norden unterwegs. Zwei Lokaltermine hatte ich, beide gingen gründlich schief, aber der Reihe nach.

In Kiel wollte ich ein LAN erweitern. Das Material dazu (dutzende Kabel und einige Switches) hatte ich am 28.01.2013 bei einem Online-Händler geordert und bezahlt. Am 29.01.2013 bekam ich eine Bestätigung über den Zahlungseingang und einen Hinweis auf die schnelle Bearbeitung der Bestellung.
Am 31.01.2013 war ich in Kiel, nur die Ware nicht. Den Händler konnte ich an diesem Tag nicht erreichen, weder per Telefon noch per E-Mail tat sich etwas.
Am 01.02.2013 kam das Paket immer noch nicht an. Und weder per Fax, noch per E-Mail oder gar Anruf bekam ich irgendeinen Kontakt zum Händler.
Leicht gefrustet fuhr ich das Wochenende zu meiner Mutter, die ja nicht allzuweit wegwohnt. Auch während der Fahrt und den restlichen Freitag erreichte ich den Händler nicht.

Nach dem Wochenende bemühte ich mich mit neuem Eifer um eine Kontaktaufnahme. Erst eine Drohung, daß ich die Polizei zum Nachschauen schicke, bekam ich keine Automatenantwort, sondern eine dumme und lapidare E-Mail, daß das Paket nunmehr auf Reise sei.
Auch gestern war natürlich kein Paket da und auch keine Sendungsnummer. Also verschob ich das Kiel-Projekt. Übrigens ist bis jetzt keine Ware eingetroffen. Wie ich mich nun verhalten soll, weiß ich nicht, auf jeden Fall bekommt der Händler eine megamiese Bewertung.

Der zweite Termin war gestern in Hamburg angesetzt. Doch auch hier ging die Lieferung schief, das Paket mit dem LTE-Router und den Zugangsdaten war falsch adressiert und konnte deswegen nicht zugestellt werden.

Die Neuzustellung dauert ca. eine Woche.

Also war ich ziemlich umsonst im Norden unterwegs.

Ok, ich besuchte in Kiel Freunde, ging mit Kollegen essen und am Wochenende traf ich die Familie und brunchte im Maritim in Lübeck, insofern…

 Posted by at 8:52 p.m.
Jan. 302013
 

Morgen geht es in den Norden. Via Osnabrück nach Kiel. Dort übernachte ich, das Wochenende dann in Boltenhagen und Dienstag geht es via Hamburg zurück. Achja, dann muß ich nach München….

 Posted by at 9:57 p.m.
Jan. 302013
 

05.01.2012

Nun brechen die letzten Tage in Portugal an. Wir verbringen den Vormittag mit einer ausführlichen Wanderung, diesmal in den Westen des Strandes und durch reizende Wäldchen. Am Nachmittag wollen wir zum Abschied noch einmal nach Ayamonte, um dort spanisch zu essen.

Ein Taxi bringt uns für 5 EUR zur 14:00-Fähre. An der Fähre stehen doch tatsächlich ein paar Leute um „Drei Heilige Könige“ herum und lassen sich mit diesen fotografieren.
Uns erstaunt, daß die Könige ebenfalls die Fähre besteigen, um mit uns nach Spanien zu schippern. Noch erstaunter sind wir aber bei der Ankunft! Mehrere 100 Menschen, Kamerateams und ein Empfangskomitee nebst geschmückten Festanhänger erwarten die Drei Heiligen Königen, die, wie wir später erfahren, eine mehr als 1000 Kilometer lange Anreise hatten und nun in Ayamonte begeistert empfangen werden.
Und wir mittendrin, wie müssen definitiv abends in den spanischen Nachrichten zu sehen gewesen sein.
Nach dieser Überraschung bummeln wir durchs gepflegte Stadtzentrum und kehren zum Schluß in einem Restaurant ein, wo wir vom iberischen Eichelschwein und schweren spanischen Rotwein begeistert sind.
In der Dämmerung verabschieden wir uns aus Spanien und kehren via Fähre und Taxi wieder ins Hotel zurück.

05.01.2012
Heute ist Sonntag und unser letzter Urlaubstag. Der wird mit einem Strandspaziergang begonnen, doch was ist das? Urplötzlich zieht ein so schlimmer Nebel auf, daß man kaum die Hand vor Augen sieht. Also verziehen wir uns wieder ins Hotel. Am Nachmittag bessert sich das Wetter und wir gehen wieder an den Strand, wo wir bei einem Abschiedsbier einen tollen Sonnenuntergang genießen dürfen. Abends gehen wir abschließend Fisch essen. Das Restaurant ist proppevoll, wir sind die einzigen Deutschen, dann folgen die 10 kellnernden Portugiesen, die restlichen Anwesenden sind alle aus den Niederlanden.
Tja, die kennen sich aus, denn der Fisch (Dorade) ist herrlich zubereitet und ganz frisch.
Am Abend basteln wir am Rechner schon ein paar Urlaubsbilder zur Diashow zurecht und dann ist Nachtruhe angesagt.

06.01.2012 – Heimflug

Nach dem Packen noch ein Abschiedsspaziergang am Strand, der mir sicher in Erinnerung bleiben wird. Punkt 13:00 Uhr holt uns ein Auto ab, das uns zum Flughafen bringt. Dort checken wir ein und ab geht es nach Mallorca, wo die Uhr um eine Stunde vorgestellt wird. Auch dort klappt das Umsteigen reibungslos und wir fliegen nach Hamburg, wo wir gegen 23:00 Uhr landen. Dann bringt uns ein Kleintransporter zum Parkhaus, in dem Mutters Auto wartet. Gegen halb 2 sind wir glücklich bei ihr zu Hause angekommen und ein schöner zweiwöchiger Urlaub ist zu Ende.

 Posted by at 9:07 a.m.