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schrieb ich, daß man sich auf der Webseite der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft am Sonntag nicht einloggen kann. Das funktioniert nun!

29.12.2012
Nach dem Frühstück kam ein netter, junger Mann in die Hotellobby und überreichte mir den Schlüssel für das Auto, welches uns die nächsten 4 Tage begleiten sollte. Mit Vollkasko, Freikilometern, Auslandsversicherung (Spanien ist nahe) und mobilem Navi kostete es 147 EUR.
Nun waren wir also mobil. Der Himmel zeigte sich heute das erste Mal für uns bedeckt, so stand der Tour ins 60 Kilometer entfernte Loulé nichts im Wege.
Los ging es durch wenig befahrene Lndstraßen und über die noch weniger befahrene neue Autobahn. Und das an einem Samstagmorgen, an so etwas bin ich nun gar nicht gewöhnt. Auf der Autobahn muß man mindestens 50 km/h und darf max. 120 km/h fahren. Viel mehr Regelungen gibt es nicht, das fiel uns positiv auf, nicht wie hirzulande, wo gefühlt jeden Kilometer sich die 80, 60, 120, 100, 130-Schilder in fröhlicher Folge abwechseln.
Seit letztem Jahr hat Portugal auch eine PKW-Maut, dazu später noch mehr.
Wir kamen gegen 11:00 Uhr in Loulé an. Hier war richtig Betrieb. Lange gingen wir durch die riesige Markthalle und bewunderten (auch mal mit leichtem Ekel) die Seelebewesen, die in Massen zum Verkauf angeboten wurden. Rund um diese Halle waren hunderte Buden, die vor allem Gemüse, aber auch sonst alles anboten, was man sich vorstellen kann, hochinteressant.
Wie spaziertenn noch durch den feinen Ort. Dann fing es an, leicht zu nieseln und wir fuhren weg vom größten Wochenmarkt der Algarve.
Das touristische Zentrum Albufeira ist keine 30 Kilometer von Loulé entfernt, also ging unsere Tagestour zu einem Abstecher dahin.
Hier sahdie Landschaft schon ganz anders aus. Rauhe Felsen, an die meterhohe Brandung klatschte und dennoch riesige Sandstrände, steile Felsen, zugebaut mit schneeweißen Häusern, ein Postkartenmotiv am anderen.
Wir aßen in Albufeira gegen 14:00 Uhr ein verspätetes Mittag (Piri Piri (Huhn) und Fischsuppe) und erkundeten dann die Pendants der Drosselgasse dieses südportugisischen Rüdesheims.
Ja, hier war alles zu 100% auf sehr zahlreiche Touriströme getrimmt. Obwohl sich die Wolken verzogen und die Sonne herauskam, war aber so gut wie nichts los in der Stadt. Wir schlenderten gemütlich durch den Ort, kauften sogar ein, zwei unvermeidliche Souvenirchen und waren froh, nicht hier das Hotel gebucht zu haben. Nicht nur, daß hier alles nach Massentourismus und Fete schrie, auch die steilen Wege mit ihren hunderten Treppenstufen wirkten auf uns abschreckend.
Da wir Zeit hatten und uns die Maut (immerhin 10 Cent auf den Kilometer) sparen wollten, fuhren wir in aller Ruhe über die Dörfer zurück, vorbei an vielen Obsthainen mit Zitronen, Orangen und Oliven und zahlreichen (dafür ist die Algarve mittlerweile berühmt) Golfplätzen. Bei dieser Tour blieb das Navi aus, denn auch mit dem Auto ist die Orientierung denkbar leicht. Es gibt eine „Bundesstraße“, die N125, und die Autobahn 22, beide verlaufen parallel zur Atlantikküste. Im Übrigen ist alles vorbildlich beschildert.
Es war schon dunkel, als wir wieder zu Hause waren.
28. Dezember 2012
Heute ist unser erster Aktionstag. Bisher haben wir nur die Strände Monto Gordos und so ziemlich den kompletten Ort erkundet, heute geht es auf eine richtige Wanderung.
Spätestens heute begreifen wir, was es mit den vielen jungen Leuten auf sich hat. Seit Tagen schon grübeln wir, was es mit den vielen freundlichen hübschen, gut gebauten und harmlos normal aussehenden Jugendlichen aus aller Herren Länder auf sich hat, die wir jeden Morgen zum Frühstück sehen.
Es handelt sich offensichtlich um ein Trainingslager für Langstreckenläufer und Geher, denn ununterbrochen sehen wir von Trainern auf Fahrrädern begleitet, diese jungen Leute beim Rennen und Gehen.
Wir wandern ungestört zwischen den Leuten Richtung der Grenzstadt Vila Real de Santo Antonio. Zunächst geht es durch ein Naturschutzgebiet, bestehend aus Agaven und Pinienwald, denn verlieren sich die Renn- und Wanderwege in sandigen Dünen und dann ist nur noch Wildnis übrig. Ich möchte den letzten verbliebenen Trampelpfad zur Küste nehmen, doch meine Mutter weiß es besser… und eine Viertelstunde später endet unser Vorstoß in die Wildnis vor einem undurchdringlichen Dickicht und bei der Umkehr müssen wir feststellen, daß auch unser Herkunftspfad nicht mehr auffindbar ist. Freilich klingt das schlimmer als es ist, schließlich hören wir das Meer in wenigen hundert Metern Entfernung rauschen und Löwen, Bären und Giftschlangen halten sich durchaus in Grenzen. Doch ich möchte eben nicht durchs Gestüpp und Unterholz brechen und mir Kleidung und Haut verkratzen. Nach wenigen Minuten Suche finde ich den ursprünglichen Trampelpfad wieder, der uns zu den Dünen und damit auch wieder ans Meer führt. Prinzipiell kann man sich an der Algarve nicht verfransen, nach Süden ist immer ein Ozean, im Osten begrenzt ein großer Fluß das Land und im Westen endet gar der Kontinent.
Nach einer Pause wandern wir weiter und gelangen schließlich am Grenzfluß an, dem Guadiana
Übrigens ist es bereits nach 13:00 Uhr und wir sind schon seit 4 Stunden unterwegs und haben keinen Rucksack und keine Wasserflaschen dabei und leben immer noch, ja verspüren nicht einmal Durst! Wohl aber gelinden Hunger aber unser Ausflugsziel heute (Danke, Inge) heißt Os Arcos und soll ein gutes Restaurant sein, welches in der Region geschätzt ist ob seiner Cataplanas.
Und tatsächlich sitzen wir gegen 14:00 Uhr im „Os Arcos“ und tatsächlich essen wir gegen 14:30 Uhr eine sehr wohlschmeckende Cataplana. Dabei handelt es sich um eine Spezialität, die in einem UFO-ähnlichen Schnellkochtopf bereitet wird und in der sich neben Gemüsen, Zwiebeln, fettiger Wurst, Kartoffeln u.a. vor allem Fisch befindet. In unserem Fall wählten wir als Fischbeilage Seeteufel. Die Cataplana reicht locker für 4 Personen oder 2 ausgehungerte Wanderer und kostet nebst Getränken 22,00 EUR.
Nach dem feinen Essen wandern wir noch am Yachthafen entlang und bummeln durch das Zentrum der Stadt. IUm Zentrum ist richtig was los, Fahrgeschäfte, Hüpfburgen, Einkaufsbuden; überall hängen Lautsprecher, aus den gräßliche Weihnachtsmusik scheppert. Wir besuchen (ein weiterer Ingetip) das größtee Krippenspiel Portugals. Dabei handelt es sich um hunderte Miniaturen, die liebevoll in dutzende Szenen gesetzt wurden. Über 100 Figuren sind beweglich und backen Brot, fördern Wasser, grillen, hämmern, schustern…, Eine ganz tolle Arbeit: Eintritt 50 Cent.
Wir trinken noch einen Kaffee und treten die Heimfahrt an. Eine Fahrt mit einem Bus kostet 2,35 EUR pro Person, das Taxi mit Trinkgeld 6 EUR, da fällt die Auswahl nicht schwer und wenig später sind wir wieder in unserem Apartment und ein schöner Wandertag (mindestens 10 Kilometer) geht zu Ende.
1. Weihnachtstag
Nun sind wir also da. An der Algarve. Ich kannte dieses Gebiet nur vom Hörensagen. Nach dem Frühstück erkunden wir unseren Ferienort, der uns die nächsten 14 Tage Heim bieten wird. Der Strand ist riesig! Und die Wellen schön. Noch schöner ist das Wetter, es sind 16 Grad und die Sonne scheint von einem blauen Himmel. So soll es übrigens fast die ganzen 2 Wochen bleiben.
Wie spazieren ewig am Strand auf und ab. Das machen wir übrigens fast jeden Tag und es wird uns nicht über. Nach Stunden am Strand schauen wir uns noch den kleinen Ort an, der uns ausnehmend gut gefällt. Am Abend essen wir in einem der zahlreichen (guten und durchgängig preiswerten) Restaurants zu Abend. Natürlich Fisch, also Fischsuppe und Krabbenomelett für Mutter und Schwertfisch für mich. Das waren auch schon alle Leistungen, die wir am ersten Tag vollbrachten.
2. Weihnachtstag
Heute ist der Himmel noch blauer und der Strand noch schöner, sofern das überhaupt noch geht. Wir wandern und wandern, ruhen uns aus, wandern weiter und beenden unsere mindestens vierstündige Strandtour mit einem gepflegten Bier in einem Strandlokal. Es gibt hier übrigens nur zwei Biersorten (Sagres und Superbock), die aber pro Glas immer 1 EUR kosten und beide gut schmecken.
Da die Geschäfte aufhaben, kaufen wir Kleinigkeiten ein und verköstigen uns am Abend im Apartement.
27.12.2012
Auch heute wird außer reiner Erholung beim Stadt- und Strandspaziergang (bei Kaiserwetter) nichts Wesentliches passieren. Erwähnenswert ist nur, daß wir uns am Vormittag mit Inge treffen. Inge lebt seit Jahren in der Gegend, ist Reisebetreuerin unserers Anbieters und kennt sich logischerweise super in der Gegend aus und hat wertvolle Tips für Ausflüge, Essen usw. parat. Alle Ingetips werden notiert, um sie in den folgenden Tagen brav abzuarbeiten.
Endlich finde ich Zeit und Muse, um hier über meinen zweiwöchigen Urlaub zu berichten.
Start – Heiligabend
Ja, am Heiligen Abend beginnt der Urlaub. Mit Flug I. Mein Nachbar fährt mich liebenswerterweise zum Flughafen. Dort benötige ich zum Einchecken und für die Sicherheitskontrolle keine 5 Minuten, bin also diesmal viel zu früh am Start. Egal, der Flug beginnt auf die Minute genau um 8:00 Uhr. Punkt 9:00 Uhr landet die Lufthansamaschine in Hamburg. Ich erhalte binnen Minuten meinen 19,8 Kilogramm wiegenden Koffer und chekce mich sofort zum Flug II ein, der 10:55 Uhr starten soll. Gegen 10:00 Uhr treffe ich meine Mutter, mit der ich diesen Jahreswechselurlaub gemeinsam verbringen werde. Meine Mutter, die 90 Kilometer Anreisestrecke hatte, kam mit dem Auto, welches nun für 50 EUR die nächsten 2 Wochen im Parkhaus auf uns wartet.
Bis jetzt läuft alles bilderbuchmäßig. Das ändert sich nach der Platznahme im A321 von Air Berlin. Denn der Pilot teilt uns mit, daß am Zielflughafen Palma ein Gewitter herrscht und wir deswegen erst 2 Stunden später landen dürften.
Glücklicherweise stimmt diese Hiobsbotschaft nicht und mit nur 20 Minuten Verspätung heben wir ab.
Mein dritter und letzter Flug des Tages soll nun zum Ziel Faro(Portugal) führen. Die Umsteigezeit auf Mallorca (mein erster „Besuch“ von Malle!) beträgt durch die Verspätung nur 35 Minuten. Doch die Eile ist nutzlos, denn die in Hamburg versprochenen 2 Stunden Wartezeit bekommen wir nun hier ab. So landen wir erst gegen 17:15 Uhr (bzw. 16:15 Uhr Ortszeit) auf dem Tourischleuderflugplatz in der Mitte der Algarve, unserem Reiseziel.
Ein Kleinbus bringt ein Ehepaar und uns zu unserem Reiseziel: Monte Gordo, einer Eingemeindung der Stadt Vila Real de Santo Antonio, die nur aus Hotels besteht.
Dort beziehen wir unser geräumiges Appartement, essen zu Abend und damit geht dieser Tag zu Ende und der Urlaub kann beginnen.
Nach mehr als zwei Wochen echten Urlaubs, der wunderschön und sehr erholsam war, bin ich wieder zurück im scheußlich-wetterigen Deutschland und werde im Blog nach und nach vom Urlaub berichten.
Zuvor aber erst einmal sei allen Lesern ein frohes Neues Jahr gewünscht.
…mal wieder ausgefallen ist, blogge ich einfach weiter.
Übermorgen geht es in den Urlaub! Vom 24.12.2012 – 07.01.2013 residiere ich im Aparthotel in Monte Gordo. Das ist in Portugal „rechts unten“ an der Algarve kurz vor der spanischen Grenze an der Atlantikküste.
Ich war noch nie auf der Iberischen Halbinsel und somit auch noch nie in Portugal und kenne mich somit überhaupt nicht aus. Das sind doch allerbeste Voraussetzungen für einen schönen Urlaub!
Zum Hotel komme ich per idiotischem Flug. Von Frankfurt geht es mit der Lufthansa nach Hambburg. Ab Hamburg geht es via Mallorca nach Faro(Portugal).
Bei den Reisevorbereitungen ging natürlich wieder das Eine und Andere schief. Erst blieb meine Uhr stehen, ich berichte im vorherigen Artikel. Gestern mußte ich feststellen, daß mein Reisekoffer so defekt ist, daß ich ihn nicht mehr verwenden kann. Meine anderen Koffer sind alle zu groß – und vor allen Dingen zu schwer. Ich kann ja nicht, wenn ich nur 20 Kilo Freigrenze beim Inlandsflug habe, einen Koffer nutzen, der leer 6 Kilo auf die Waage bringt. Also kaufte ich gestern einen leichten Großkoffer zu einem schweren Preis. Heute stelle ich beim Schuheputzen fest, daß meine guten Lloyd einen großen, irreparalen Riß im Leder bekommen haben. Positiv daran ist, daß ich auf diese schweren Schuhe im Gepäck verzichten kann, negativ ist, daß wieder ein paar Lederschuhe fällig sind. Mal sehen, ob ich da unten welche bekomme…
Nun packe ich also weiter und wünsche allen Lesern ein gesegnetes, besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Ab spätestens 10. Januar des neuen Jahres werden hier wieder Einträge stehen. Oder falls das WLAN im Hotel und das Notebook funktionieren und ich Lust habe schon eher…
…zweitens als man denkt.
Irgendwie lief der gestrige Tag ganz anders als geplant.
Geplant war:
– frugales Frühstück
– Wäsche waschen, bügeln
– zur Mittagszeit mit einer Freundin Kaffee trinken
– mein Notebook für den Urlaub vorbereiten
– abends mit Freunden in den 3D-Hobbit gehen
Das das so nicht klappen kann, kristallisierte sich bereits am Vortag heraus, denn die Kinovorstellungen des Hobbits waren alle ausverkauft bzw. hatten nur miese Restplätze.
Aber den Rest des Tages konnte ja wohl nichts erschüttern, oder?
Doch, konnte es und zwar relativ einfach. So hatte ich morgens schon recht viele Anrufe, die mich ständig vom Wäschewaschen abhielten. Dann meldete mein Kalender einen Kundentermin in Mainz, den ich dummerweise vergessen hatte. Ein Blick auf die Uhr, 9:10 Uhr, puh, da hatte ich ja noch Zeit, also noch X und Y erledigt, erste Waschmaschine befüllt und gestartet und ab zum Kundentermin. Kurz bevor ich eintreffe, klingelt das Telefon. „Wo bleiben Sie denn?“ meckert der Kunde. Ich schaue auf die Uhr: 9:10 Uhr!?!
Ist ausgerechnet an diesem Tag die Batterie erschöpft. In Wahrheit ist es schon eine Stunde später.
Das bekomme ich auch umgehend zu spüren, als nämlich mein mit Recht verschnupft wirkender Kaffeegast, vor meiner verschlossenen Haustür stehend, anruft und sich nach meinem Verbleib erkundet. Das ist mir aber peinlich, eine hübsche junge Dame zu versetzen, blöde Uhr!
Apropos Uhr, mir ist schon klar, daß es Weihnachtszeit ist und die entsprechenden Juweliere sicher zu tun haben werden. Da es aber erst Mittag ist, beschließe ich, ins Zentrum zu gehen. Und wie befürchtet stehen bei jedem Juwelier vor jedem Verkäufer kleine Schlangen, um den Konsum zu huldigen.
Bei einem Juwelier muß ich nicht lange anstehen und werde meine Uhr los mit dem Versprechen, sie binnen 2 Stunden betreut zu haben. Was bleibt mir übrig? Ich schlendere also über den Weihnachtsmarkt und durch diverse Geschäfte, die alle pickepackevoll sind. Schon am Tag davor war mir das beim Besuch im Whiskyladen aufgefallen, wo sich Kaufwillige die Klinke in die Hand gaben und Whisky in allen Preislagen kauften, als ob morgen die Welt untergeht… wait!
Wo war ich? Achja, im Mainzer Zentrum. Beim Müller kaufte ich zwei Blurays ohne tieferen Grund. Da immer noch Zeit war, ging ich auch noch Klamotten kaufen. Ich probierte mindestens 10 Hosen und diverse Sakkos an und kaufte auch für 200 EUR Sachen. Na das war ein teurer Batteriewechsel. Meine Wäsche war nun auch schon seit fast vier Stunden fertig und lag naß in der Maschine rum.
Ich ging zum Juwelier, der natürlich die Uhr noch nicht fertig hatte. Aber nach 10 Minuten Warten bekam ich das gute Stück tickend wieder.
Nun schnell heim, Trockner anwerfen, zweite Maschine ansetzen und mit dem hausputz beginnen. Von wegen. Mal wieder stand das Telefon nicht still und alle 10 Minuten kamen noch irgendwelche zu beantwortenden Mehls herein. Dann noch der Anruf, daß statt des Kinobesuchs mein Heim zum Kino erkoren wurde. Na prima, ich hatte exakt nichts gastekompatibles im Kühlschrank. Also Trockner leeren, Waschfüllung 2 in Trockner, Bett beziehen, Müll und Papier wegschaffen und schnell in den Supermarkt. Noch im Supermarkt Handygebimmel: „Wo bleibst Du denn?“ …
HETZT MICH NICHT, ES IST BALD WEIHNACHTEN! 😉
Ja, fleißig habe ich die letzten Tage geschafft, vor allem als Dozent. Zuerst hielt ich einen Vortrag vor einer Delegation aus China. 20 Damen und Herren aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik weilten auf einem Deutschlandbesuch und wurden von mir 2 Stunden lang über Umsatzsteuer, Gesundheitskarte, Tunnelbaumaschinen usw. aufgeklärt.
Vorletzte Woche hielt ich ein einwöchiges Excel-Seminar in Kiel, welches ich mit einer Klausur krönte.
Und gestern und heute referierte ich in einem Inhouse-Seminar in Mainz vor 6 Admins über den Windows Server 2008 R2. Letzteres war eine ziemliche Herausforderung, denn sooo tief stecke ich in der Materie nicht drin. So bereitete ich mich ausführlich mit einer 1760 Seiten dicken Kurzreferenz auf das komplexe Thema vor.
Dieses Jahr ist aber Schluß mit Vorträgen usw. Noch 2 Kundentermine und dann ist erst einmal Urlaub angesagt.
Heute bekam ich eine E-Mail von der Deutschen Lufthansa mit einer Flugbestätigung und angehängter Bordkarte. Da ich tatsächlich nächste Woche mit Lufthansa fliege, war ich schon kurz davor, den Anhang herunterzuladen.
Doch ein gewisser Argwohn ließ mich innehalten und nachdenken.
Schickt die Lufthansa überhaupt das Ticket zu oder bekommt man es nicht viel mehr am Abflugtag am Flughafen? Außerdem hatte ich doch bereits eine Buchungsbestätigung von $BILLIGANBIETER.
Nachdem das Gehirn wieder angeschaltet war, schaute ich auf den Anhang. Die Datei TICKET.ZIP enthielt BORDKARTE.PDF.EXE
Also nur ein Virus/Trojaner oder ähnliches Zeug.
Gerade noch einmal gut gegangen. (Ja, ich habe einen Virenscanner und ja, ich lade Anhänge grundsätzlich erst herunter, ehe ich sie weiterbehandel.)

















