Juli 242012
 

Sonnabend, 07.07.2012,

Mutters Auto wird vollgetankt und ab geht die Reise bei bestem Wetter in Richtung Fischland/Darß. Leider war das Wetter vor Ort eher neblig-trüb, aber das tat unserer Freude keinen Abbruch. Zuerst besuchten wir in Ribnitz-Damgarten das sehr empfehlenswerte Bernsteinmuseum, dann gab es in Zingst feines Mittagessen beim Sealord. Ein Kaffeeaufenthalt in Wustrow beendete diesen wunderschönen Ausflugstag.

Der Autor nebst Besuch im Sealord

Sonntag, 08.07.2012

Die Sonne scheint, die Sonne lacht? Also nichts wie ab an den Strand, der ja nur gut 100 Meter von Mutters Wohnung weg ist. Wie belegen 2 Strandkörbe und lassen es uns gut gehen. Das Wasser ist mit 18 Grad herrlich (wenn man erst einmal drin ist).
Alle aalen sich in der Sonne, nur ich verkrieche mich im schattigen Strandkorb. Folgerichtig bin ich auch der Einzige mit einem anständigen Sonnenbrand, dessen Überreste noch heute an mir haften.
Ich hatte beinahe schon vergessen, wie schön so ein Strandtag sein kann. Urlaub ist doch was Feines.

 Posted by at 7:08 a.m.
Juli 232012
 

Freitag, 06.07.2012

Nach dem Frühstück fahren wir zu viert mit 2 Autos nach Gägelow bei Wismar. Dort gebe ich den Mietwagen zurück. Dann kaufen wir erst einmal fürs Essen ein, z. B. eine riesige Lammkeule.
Anschließend geht es nach Wismar. Wir essen am alten Hafen ein Fischbrötchen und schauen uns dann die Altstadt an. Zumindest wir Männer, die Frauen verlieren wir in irgendwelchen Klamottenläden. Auf dem Markt findet der erste Nachkriegsstoffmarkt statt. Auch das interessiert die Frauen. Mich eher nicht, obwohl ich zugeben muß, daß ich noch nie soviele verschiedene und interessante Stoffe gesehen habe. Etwas erinnerte mich das Ganze an den Markt auf Farpoint Station.
Wenigstens gab es dann im Alten Schweden einen Kaffee nebst Unterhaltung durch einen nordischen Leierkastenmann.
Dann fuhren wir zum Abendbrot nach Hause. Anschließend bezog ich dann für eine Woche Quartier bei Onkel und Tante in „Joachims Zimmer“.

 Posted by at 6:49 a.m.
Juli 222012
 

…es geschafft, alle E-Mails(>100), Blogeinträge (>1.000), Tweets(>100), Usenetbeiträge(>1.000) usw. aufzuarbeiten. Fazit: der Eindruck wird übermächtig, daß der Informationskollaps kurz bevor steht.

Ungeachtet dessen werde ich ab heute in loser Folge meinen Urlaub aufarbeiten.

Fangen wir an mit dem Hinreisetag:

Donnerstag, 05.07.2012

Am frühen Nachmittag trete ich die Reise an die Ostsee an. 650 Kilometer liegen vor mir. Knapp zwei Stunden später passiert es: ich schwimme auf der BAB 7 kurz vor Kassel mit 120 km/h im Ferienreiseverkehr mit, als… das Getriebe wieder anfängt, Zicken zu machen. Die Drehzahl steigt ohne mein Zutun, dann haut die Automatik sinnlos falsche Gänge rein. Die Geräusche dazu sind nichts für feine Ohren und auch riecht es nach Öl.

Nun, das Getriebe wurde erst vor wenigen Wochen für teuer Geld repariert, also das ganze auf Garantie noch einmal von vorne. Der ADAC schleppt das Auto nach Baunatal, wo netterweise schon ein Ersatzauto für mich bereit steht. Also lade ich das Urlaubsgepäck um und fahre weiter. 450 Kilometer mit einem untermotorisierten Kleinwagen sind zwar keine Freude, aber allemal besser als ohne Auto in der Pampa stehen.

Gegen 23:00 Uhr bin ich endlich am Ziel angekommen und werde freudig von meiner Mutter und deren Besuch, einem befreundeten Ehepaar aus dem Saarland, begrüßt. Es gibt ein wohlverdientes Willkommensbier und dann geht es ab ins riesige aufblasbare Reisebett, wo ich schnell einschlafe.

 Posted by at 12:28 p.m.
Juli 192012
 

Fast zwei ganze Wochen weilte ich an der Ostsee. Ich werde zeitnah an dieser Stelle darüber berichten. Heute erfolgt nur die Meldung, daß ich wieder da bin.

 Posted by at 9:50 p.m.
Juli 052012
 

Heute Mittag trete ich meinen ersten Urlaub seit Februar 2009 an. Es geht zu Muttern an die Ostsee. Eine sehr gute Woche werde ich mich dem Baden, Radeln, der Lektüre und dem leiblichen Wohl widmen. Jetzt muß nur noch das Wetter mitspielen. Sooo schlecht sieht es im Moment aber nicht aus.

 Posted by at 7:52 a.m.
Juli 042012
 

Wie dem Leser bekannt ist, nehme ich ja regelmäßig an diversen Umfragen teil. Hier nun ein paar Schnappschüsse aus diversen Befragungen, an denen man erkennen kann, daß Qualität selten geworden ist und Denken Luxus. Viel Spaß.

Ale erstes eine megaüberraschende Umfrage, die vor der Fußball-EM in Deutschland gestellt wurde.

Jetzt ein Vertreter doofer Antwortvorgaben.

Hier wurden gleich mehrere Fehler eingebaut. Sowohl die Frage als auch die Antworten sind wirr.

Ein klassischer Rechtschreibfehler darf nicht fehlen.

Hier mein heutiger Liebling, ein Schieberegler, mit dem man seine Altersangabe von 1 bis 6 regeln kann, einfach göttlich!

Auch ganz witzig, die Frage nach dem ungefähren Unternehmensumsatz.

 Posted by at 6:22 a.m.
Juli 022012
 

Heute morgen schrieb ich Rechnungen. Einige Rechnungen müssen verschickt werden. Doch sind mir die Umschläge mit Sichtfenster ausgegangen. Außerdem habe ich nur noch eine Briefmarke zu 0,55 EUR.
Also ist Einkaufen angesagt. Die Post im Ort liegt mittlerweile noch ungünstiger als vor ihrem Umzug. Außerdem stehen dort immer lange Schlangen. Abgesehen davon regnet es in Strömen. Bis in den Nachbarort möchte ich nicht fahren. Doch dann fällt mir ein, daß es seit kurzer Zeit Briefmarken auch im Supermarkt gibt. Briefumschläge werden die auch haben. Ich benötige sowieso noch Lebensmittel und hatte auch vor, mir einen Kasten Bier zu kaufen.

Und zwar einen Kasten Bier der Sorte Veltins. Denn Veltins ist noch in Familienbesitz und schmeckt noch nach Pils. Alle anderen großen Marken haben nicht nur den Preis kräftig erhöht sondern auch den Geschmack verschlimmbessert, meh.

Also fahre ich in den Getränkemarkt und… es gibt kein Veltins. Schon das dritte Mal in den letzten Wochen, daß dem Getränkemarkt Standardsorten ausgehen. Ist bald wieder DDR oder kann dioe Marktleitung nix. Ich hoffe Letzteres, habe mich aber schon einmal vorsorglich beschwert.

Wo war ich? Ach ja, Briefmarken. Nach der Meckerei im Getränkemarkt gehe ich also an den Infobereich, um mir dort 10 0,55er Briefmarken zu kaufen.Die Frau wühlt in diversen Schubladen, geht dann ins Büro, durchwühlt den Tresor und … bedauert, keine Briefmarken zu haben. Also doch DDR! Obwohl, Briefmarken waren selbst in der DDR nie knapp.

Doch immerhin gibt es im Supermarkt Briefumschläge! Was mache ich nun mit Briefmarken, doch noch auf die Post? Das Wetter ist immer noch scheußlich. Außerdem ist es nach 13:00 Uhr und da hält die Post im Ort sowieso Mittagsruhe.

Aber in einem anderen Supermarkt, der auf dem Heimweg liegt (und kein Veltins führt, aber das tut eigentlich nichts zur Sache), gibt es auch Briefmarken. Das bloggte ich sogar schon.

Ich fahre also dahin. An der Kasse verlange ich 10 Briefmarken und werde sacht ermahnt, mir ein Scancodeplastikkärtchen zu ziehen. Das mache ich, bezahle 5,50 EUR und… muß warten, bis ein Dritter im Büro aus dem Tresor…

Jedenfalls habe ich nun Marken und Umschläge, habe die Rechnungen eingetütet, frankiert und in den Briefkasten geworfen, der natürlich erst morgen um 9:00 Uhr geleert wird.

 Posted by at 1:54 p.m.
Juni 282012
 

Ich werde entweder immer empfindlicher gegen Lärm oder er nimmt zu. So zum Beispiel heute. Daß ab 4:00 Uhr die kleinen verd§“% Meisen pausenlos schreien, daran habe ich mich fast gewöhnt.
7:30 Uhr: Im Nachbargrundstück rücken zwei bebrillte und ohrgeschützte Männer mit großdimensionierten Rasentrimmern aus. Der Lärm, den diese Dinger machen ist noch übler als man befürchtet. Ich muß die Fenster auf dieser Seite schließen, um arbeiten zu können.
8:10 Uhr: wie schon seit Tagen beginnt eine Rüttelplatte/ein Bagger/Preßlufthammer/wasauchimmer seine ermüdungsarme und sehr laute tieffrequent, dumpf tuckernde Arbeit.
8:30 Uhr: Der Nachbar läßt an einer Balkonseite einen Windschutz installieren. Dazu werden zahlreiche Riesendübel ins Außenmauerwerk gesenkt. Es klingt wie DDR-Zahnarzt x 1.000 und man hat darüber hinaus den Eindruck, daß gleich daß gebäude in sich zusammenstürzt.
8:40 Uhr: ich verlasse in Panik meine Wohnung und komme erst zu Zeiten wieder, wo Schwergerät ruht.

 Posted by at 4:57 p.m.
Juni 282012
 

Gestern führte ich ein längeres Service-Telefonat, bei einem Kunden zicken die VoIP-Telefonie und das WLAN. Nach diversen Anlaufschwierigkeiten rappelt sich das erste Telefon und auch ist klar, daß´nach einem Hardware-Reset des AP (Access Point) das WLAN nicht mehr gehen kann.
Jetzt kommt’s! Bei mir klingeln die Handwerker und ich muß in den Keller. Also sage ich dem Kunden, daß ich zurückrufe. Der Handwerker ist nach 20 Minuten fertig mit dem Auswechseln eines Stromzählers.
Ich rufe den Kunden an – Störung. ich rufe ihn noch mehrmals an – Störung. Was hat der da wieder verbastelt, frage ich mich, zucke die Schultern und rufe beim nächsten Kunden an – Störung?!?
Tatsächlich war in meinem Ort eine großflächige Störung, die bis 17:00 Uhr andauerte. So ein Zufall.

 Posted by at 4:50 p.m.
Juni 262012
 

„Wumm!“ hat es gemacht bei flottem Tempo auf der BAB. Aus Erfahrung wußte ich, daß ein Stein in eine Scheibe eingeschlagen war. An der Frontscheibe entdeckte ich auf Anhieb nichts, doch dann sah ich das Desaster.

Sofort rief ich die Versicherung an und meldete den Schaden. Einen Tag später, wieder zu Hause angekommen, untersuchte ich den üblen Riß noch einmal in Ruhe. Was stellte ich fest? Es war gar kein Riß sondern nur ein interessant zermatschtes Insekt. Aber sieht doch auf den ersten Blick wie ein glaubwürdiger Riß aus, oder?

Den ersten Steinschlag entdeckte ich übrigens in der Frontscheibe auf Außenspiegelhöhe. Da es aber nur ein stecknadelkopfgroßes Löchlein ist, sehe ich mich zu keinem weiteren Handeln gezwungen-

 Posted by at 7:20 a.m.