Jan. 102011
 

Es gibt viel zu tun und da Händler, Paketdienste und Dienstleister noch nicht aus der Feiertagsstarre erwacht sind oder bei der Prozeßoptimierung den Kunden als störendes Element erkannten und eliminierten, kann ich diese viele Arbeit nicht einmal erledigen. Morgen geht es wieder auf Reisen, erst nach Marburg, dann ins Ossiland (Leipzig, Berlin) und dann an die Ostsee und via Hamburg wieder zurück nach Mainz. Von daher bleibt es im Blog etwas ruhiger.

 Posted by at 8:36 p.m.
Jan. 052011
 

Er starb diese Woche nach langer Krankheit im Alter von 63 Jahren. Ein guter Nachruf ist in FAZ zu finden.
Ich möchte noch zwei Geschichten über Rafferty erzählen, der zu Unrecht auf „Baker Street“ reduziert wird. Dummerweise haben aber beide Geschichten etwas mit genau diesem Lied zu tun.
Zum ersten möchte ich nur den Fakt aus einer schottischen Zeitung nennen. Der Spieler des genialen und berühmten Altsaxophonsolos bekam dafür einen Scheck über 27 GBP, der zu allem Überfluß auch noch platzte.
Zum zweiten erinnere ich mich immer, wenn ich „Baker Street“ höre an einen schönen Abend so in den frühen 1990er Jahren oder gar noch zu finstersten DDR-Zeiten. Mein Vater hatte, wie immer, Dienst im Krankenhaus und meine Mutter und ich hockten in der Küche und einer der neuen Privatsender oder eben der Konsumfunk stellte in einem Telefonspiel u. a. diesen Titel zur Abstimmung. Nunja, offensichtlich hatte der Sender damals noch nicht allzu viele Hörer oder es mangelte noch an Telefonanschlüssen oder Anrufwilligen, jedenfalls lieferten sich Gerry Rafferty und „Without You“ (das Original von Nelson von 1990, nicht die unerträgliche Coverjaulversion der Carey von 1994, die es damals ja noch gar nicht gab) ein spannendes Kopf-an-Kopfrennen.
Nelson führte irgendwie mit 11:7 und einen Anruf von uns später stand es dann tatsächlich 11:8. Nun war der Kampfgeist geweckt und abwechselnd riefen wir, albernd kichernd, mit diversen verstellten Stimmen wieder und wieder beim Sender an und manipulierten so die „Baker Street“ auf 14 Stimmen und… dann wurde er auch in voller Länge und Schönheit gespielt und von uns begeistert laut mitgehört.
Schöne Erinnerungen an ein schönes Lied, Gerry Rafferty – Ruhe in Frieden, Deine Lieder haben Dich nicht nur bekannt, sondern auch unsterblich gemacht.

 Posted by at 9:24 p.m.
Jan. 052011
 

…daß ich viel im Internet für Kunden einkaufe. Dazu benutze ich am häufigsten Kreditkartenzahlung und Paypal.
Nun hatte ich in dieser Woche diverse Waren im Wert von ca. 5.000 EUR zu bestellen. Doch irgendwie ließ sich die Bezahlerei schwierig an. Als erstes funktionierte meine nagelneue VISA-Karte nicht. Naja, sie ist ganz neu, vielleicht muß sie noch aktiviert werden, was soll’s ich habe ja noch eine andere Kreditkarte. Doch was sehe ich heute morgen mit Schrecken? Fast alle der neun Kreditkartenzahlungen waren storniert worden. Auch Paypal meckerte, klar, die buchen ja auch auf Kreditkarte ab.
Ich rief bei der ersten Bank an und bat um Klärung. Tatsächlich war die Lösung dank des kompetenten und freundlichen Sachbearbeiters schnell gefunden. Beim Internetversender mit den vier Buchstaben, der mit D anfängt und mit zwei l aufhört, waren im Eingabeformular, warum auch immer, Monat und Jahr des Verfalls der Kreditkarte undeutsch, also amerikanisch sortiert gewesen und so hatte ich statt des korrekten November 2012 nun Dezember 2011 eingegeben. Das reichte zur Sperre der Karte, weil wohl „momentan viel Mißbrauch vorliege und man lieber zu streng als zu lasch sperrt“.
Jedenfalls konnte ich nun mit der wieder freigeschalteten Karte die drei danach erfolgten (und ungültigen) Buchungen wiederholen und alles war an dieser Front wieder geklärt.
Ermutigt durch diesen Erfolg rief ich nun bei dem VISA-Kartendienstleister an. Und auch hier hatte man „vorsorglich, wegen des hohen Mißbrauchs der letzten Tage“ alle vier Buchungen, die ich auf diese Karte tätigte storniert. *seufz*
Ich bestätigte die Korrektheit aller Zahlungswünsche und kontaktierte nun alle Händler, damit diese nun die Buchungen wiederholen konnten.
Insgesamt also viele, viele Mehls, Telefonate usw., bis alles wieder in Ordnung gebracht war.
Aber das Vertrauen in die Zahlungsart hat doch gelitten, abgesehen davon, daß viele Kunden nun ungeduldig werden, läßt doch wegen solcher Sperenzchen die gewünschte Ware auf sich warten.

 Posted by at 8:44 p.m.
Jan. 032011
 

… im SpOn

Bobby Farrell wurde lächerlich gemacht

Äh, ich habe als Kind und Jugendlicher Boney M im Musikladen und bei Ilja Richter im Fernsehen auftreten sehen und… Er hat sich dort immer zum Kasper und immer lächerlich gemacht, aber eben auch unvergeßlich und unverwechselbar.
Und wir fanden das lustig, witzig, peinlich, gut, exotisch, enervierend, eklig, lächerlich, spaßig, kurz: unterhaltsam, also wo ist das Problem?

 Posted by at 11:11 p.m.
Jan. 032011
 

… fand eine Umfrage im Ort statt. Es ging um Ideen für einen Namen für das ehemalige Eckes-Gelände, auf dem jetzt zwei, drei Supermärkte siedeln.
Ich füllte sogar eine Karte mit dem Vorschlag „beim Eckes“ aus.
Nach langer, sorgfältiger Wahl fiel nun die Entscheidung. Das Gelände heißt nun…
Eckes-City-Center
m(

 Posted by at 8:07 p.m.
Dez. 312010
 

2010 ist bald vorbei, gleich geht es zur großen Feier ins Neue Jahr.
Was brachte 2010 so alles?
Zuerst das Negative.
Trotz deutlich erhöhtem Gewinn bleibt dank gestiegener Preise allerorten das Nettoeinkommen zurück.
Zu viele Reparaturen am (neuen) Auto.
Viel zu viele Ärgernisse mit Behörden, Verwaltungen usw.
Viel zu viele schwere Erkrankungen, teils mit Todesfolge, im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis.
Zunehmendes Unwohlsein, da die Politik immer mehr in die persönliche Freiheit eingreift.
Doch nun das Positive.
Ich war dieses Jahr auf drei sehr guten Konzerten (Jean Michel Jarre in Leipzig, Jonsi in Köln und Weird Al in London).
Mir geht es gut!
Der Umzug meiner Mutter an die Ostsee ist erfolgreich abgeschlossen.
Und zum Schluß das Allerallerwichtigste überhaupt, was mir das Jahr 2010 brachte.
Das 500-Punkte-Sternchen bei eBay!!!1
502
Scherz beiseite: Ich schloß im Juli 2010 erfolgreich ein berufsbegleitendes Hochschulstudium ab.
Allen Bloglesern wünsche ich einen guten Rutsch ins Jahr 2011 und viel Glück, Erfolg und Freude im neuen Jahr.

 Posted by at 3:58 p.m.
Dez. 232010
 

Anfang Oktober
Meine Mutter teilt der Telekom mit, daß sie im Dezember an die Ostsee ziehen möchte und dorthin ihren Entertainmenttarif mitnehmen möchte.
Seitens der Telekom wird der 1.12. als Termin schriftlich bestätigt und ihr die drei neuen Nummern 123456, 123457 und 123458 (Nummern sind Beispiele, aber eben fortlaufend) mitgeteilt.
Ende Oktober
Meine Mutter teilt der Telekom mit, daß der Umzug sich um 14 Tage nach hinten verschiebt.
Seitens der Telekom wird der 15.12. als Termin schriftlich bestätigt.
29.11.
Das Internet im alten Wohnort ist abgeschaltet. Trotz vieler Anrufe und vielen Kein-Problem-Sagern gelingt es der Telekom nicht, daß DSL wieder aufzuschalten. Blöd ohne Internet zu sein, wenn alle Handwerker im neuen Wohnort Mehls schreiben und draußen viel Schnee liegt und man wegen jeder Überweisung zur Bank laufen muß. Naja, immerhin geht aber das Telefon.
15.12.
Die Telekom hat im alten Wohnort bereits 8:00 Uhr das Telefon gekappt, im neuen Wohnort geht es noch nicht. Ans Internet wage ich gar nicht erst zu denken, aber am Umzugstag ist das alles noch zu verschmerzen.
16.12.
Immer noch keinerlei Signal auf der Leitung. Ein Anruf bei der 0800-3301000 bringt Verwirrendes ans Tageslicht. Nicht daß vorherige Anrufe das nicht auch schon getan hätten. Jedenfalls heißt es, daß Telefon kein Problem sei und Internet schwierig, aber evt. in 6 Wochen ginge…
Wir haben mit Ausräumen, Handwerkern usw. andere Sorgen und warten ab.
17.12.
Ca. 9:00 Uhr ist Saft auf dem NTBA. ich programmiere die Anlage und … das Telefon geht. Noch viel besser, das DSL und Internet gehen auch sofort problemlos. Vielen Dank, liebe Telekom, ihr könnt was, ihr seid die Größten!
Ich rufe bei der Verwandtschaft an, die anfragt, wieso im Display nicht 123456, sondern 456677 stehe?
Das frage ich mich auch und wenig später auch der Telekomiker in der Hotline. Irgendwie sind unsere drei versprochenen MSN obsolet und nun haben wir drei neue: 456677, 456687 und 456695, also keine fortlaufenden Nummern. Doch das ist uns herzlich egal, Telefon und Internet gehen prima.
18.12., 19.12., 20.12.
Internet und Telefon funktionieren klaglos. Am 20. kommt eine Auftragsbestätigung für einen reinen Telefonanschluß.
21.12.
Der Kontakt zum Internet ist am Abend weg, die Gegenstelle reagiert nicht. Der Servicemensch startet die Gegenstelle neu und alles geht wieder klaglos. Gut, so etwas kann ja mal passieren, kein Problem. Es kommt eine Rechnung über 60 EUR, die in allen Positionen komplett flasch ist. Ein Telefonat mit der Rechnungsstelle bringt 30 EUR Gutschrift.
22.12.
Internet ist nicht erreichbar, der Router meldet „faslche Zugangsdaten“. Der Telekomiker meint, mein Router wäre kaputt. Meine Zweifel (ging doch schon ein paar Tage, Gerät ist nagelneu) schlägt er in den Wind. Die Störstelle arbeitet ebenso fieberhaft wie erfolglos und schiebt die Schuld zu mir, ich werde schon nachdenklich.
Es kommt eine Auftragsbestätigung für einen Internetzugang.
Am Abend erfahren wir rein zufällig vom Nachmieter am alten Wohnort, den wir glücklicherweise gut kennen, daß dort Telekom-Post läge. 2 Briefe waren es, in einem davon waren – die neuen Zugangsdaten zu T-Online! Schnell die Zahlen durchtelefoniert und schon ging das Netz wieder im Haus. Doch was machen Mutters Zugangsdaten am alten Wohnort?!?
23.12.
Ein Telekom-Techniker ruft gegen 18:00 Uhr an und will einen gestörten Port abschalten. Dabei funktioniert aber die ganze Technik. Nach viel guten Zureden und ernstgemeinten Drohungen (und dank des miesen Wetters) läßt er von seinem Ansinnen ab.
In der Post sind 2 Telekom-Briefe, einer wegen Telefonbucheintrags und einer wegen… ach was weiß ich.
Umzug? Kein Problem! Also ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie das Land überhaupt noch funktioniert, wenn bei einem banalen Umzug alles, aber auch ALLES sowas von gründlich danebengeht. Und am nervigsten ist, daß alle Servicekräfte nur auf ihre Monitore starren und sich widersprechende, unlogische und seltsame Ausreden erfinden.
Und ich könnte wetten, daß spätestens am 29.12. wieder alles ruht, denn dieses Datum nannte man uns öfter als DSL-Anschalttermin. Aber wahrscheinlich gibt es dann wieder die ursprünglich versprochene 123456…
Wie dem auch sei, ich wünsche an dieser Stelle allen Blog-Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel zu viel fetten Essen und viel zu viel Verdauungsschnäpsen, mit Chevy Chase und Winnetou und mit Familiensinn.

 Posted by at 9:24 p.m.
Dez. 122010
 

Allen meinen treuen Bloglesern wünsche ich ein ereignisarmes und schönes Weihnachtsfest. Ich bin ab morgen bis nach Weihnachten in D bzgl. diverser Kundentermine unterwegs, helfe aber unter anderem auch meiner Mutter beim Umzug.
Im neuen Domizil hat die PostTelekom mal wieder perfekt aber auch alles versaubeutelt, so daß ungewiß ist, ob und wann dort das Internet funktioniert. Ich habe aber glücklicherweise so einen UMTS-Stecker, so daß ich wenigstens Mehls bearbeiten kann.

 Posted by at 10:59 p.m.
Dez. 112010
 

Das diesjährige Weihnachtsessen fand in Bad Kreuznach auf der Kauzenburg im Rittersaal statt. Ca. 100 Gäste hatten drei Stunden Spaß bei auf alt getrimmter Musik mit unanständigen Texten, aßen mit Holzlöffel und Jagdmesser wohlschmeckendes Essen, tranken gar seltsam Getränke mit dem Trinkspruch „All voll!“
Die Veranstalter nutzten das Ambiente des Rittersaales voll aus und zeigten auch passende Gaukeleien und spielten auf zeitgenössischen Instrumenten, sehr schön. Auch das Essen war sehr zu loben.
Wie wurden wir verabschiedet?

Wem es gefiel, der empfehle uns seinen Freunden, wem nicht, seinen Feinden.

Ritteressen
Ritteressen
Zu meiner rechten war eine Truppe sehr lustiger Saarländerinnen.
Ritteressen
Ausschnitt aus der Speisenfolge. Vor allem der Fisch und das Brot mundeten sehr.

 Posted by at 8:00 p.m.