Juli 022013
 

Heute erzähle ich einmal, wie man sein Geld anständig vermehrt.

Ich habe beschlossen, auf einem speziellen Konto meine fälligen Umsatzsteuerbeträge zu parken, um meiner Steuerschuld stets anständig nachkommen zu können.

So 500 EUR/Monat veranschlage ich für dieses Konto. Doch einfach so ein paar hundert Euro auf einem Konto rumgammeln zu lassen, ohne jedwede Guthabenverzinsung, das ist natürlich zu wenig.

Also ließ ich mich beraten.

In etwas Hochspekulatives wie Fonds oder Aktien zu investieren verbietet sich von selbst, denn erstens sind dazu die Beträge zu gering und zweitens darf ich das Kapital nicht riskieren, es muß ja stets für das Finanzamt parat stehen.

Festgelder oder Sparbücher mit ihren Zinserträgen unterhalb der Inflationsrate gehen auch nicht, zumal diese Anlageart das Geld auch zu sehr zeitlich bindet; das Finanzamt wartet nicht gerne.

Doch da kam die Rettung in einem „einfachen“ Finanzprodukt, daß meinen Bedürfnissen (hohe Verfügbarkeit, leichte Verwaltbarkeit) am nächsten kommt.

Um es vorwegzunehmen, wie das genau funktioniert habe ich, trotz guter Excelkenntnisse nicht nachvollziehen können. Irgendwas mit DAX-Werten, an deren Steigerung ich prozentual partizipiere, aber nicht von Verlusten betroffen bin. Das ganze nennt sich Tagesgeld-DAX und man erahne an folgender Beispielrechnung, wie es funktioniert.

Alles klar? Mir ist definitiv nur klar, daß damit jeder Beteiligte Geld verdient…außer mir. Hier die erste Abschlußrechnung, man beachte vor allem den Kapitalertragsteueranteil:

 Posted by at 2:41 p.m.
Apr. 162013
 

Die nächsten Tage wird gefeiert. Nämlich in den Mai hinein. Bisher geschafft sind:

am Samstag: Geburtstag Nachbarin
gestern: Geburtstag andere Nachbarin

Ab jetzt warten auf mich:

Am Samstag: ein Fest der Lebenswende (was: Jugendweihe, was: Konfirmation)
Am Montag: Geburtstag eines Onkels
Am Donnerstag: Mutter wird 70, dazu kommen >40 Leute
Dann noch ein 70er und eine Silberhochzeit und eine weitere Feier und dann muß ich mich wohl den Rest des Mais erholen.

Damit ist jetzt schon das Schweigen der nächsten Tage erklärt.

 Posted by at 7:10 p.m.
Apr. 042013
 

Vor ein paar Wochen ließ ich hier im Ort an der Tankstelle meine Kreditkarte liegen. (Weil die neuerdings nicht mehr die Karte ins Lesegerät schieben und wieder entfernen sondern man das selber machen soll) Das bemerkte ich auf der folgenden Autobahnfahrt und rief beim Unternehmen an und sagte, ich würde sie in der Folgewoche abholen.
Tatsächlich holte ich sie aber erst gestern ab, denn mir war erst letzte Woche wieder aufgefallen, daß sie mir fehlt.
Also tankte ich in letzter Zeit zu selten oder besitze zuviele Kreditkarten oder das Gedächtnis läßt nach, das Gedächtnis läßt nach…

 Posted by at 1:36 p.m.
Feb. 272013
 

Wenn man einige Stunden mit dem Sortieren und Taggen verplempbringt, schießen einem ja viele Gedanken durch den Kopf.

Da wäre als Erstes das Problem der Vergänglichkeit und der Geldverschwendung.

meine mehr als 1.000 CDs habe ich von 1993 bis heute zusammengekauft. Manche waren speibillg (bspw. V-Kidz – Woodpacker from Space – Maxi, die kostete 15 Cent und wurde nur deswegen im Karstadt gekauft, damit ich mir mein Parkticket abstempeln lassen konnte), die meisten kosteten CD-Standardpreise zwischen 10 EUR und 20 EUR, als teuerstes Exemplar ermittelte ich das weiße Album der Beatles…

Ziemlich komplette bzw. üppige Sammlungen besitze ich von:

– Kraftwerk
– Depeche Mode (in drei Wochen nicht vergessen, das neue Album zu kaufen)
– Jean Michel Jarre
– Tangerine Dream (naja, 20 Alben, die haben aber weit über 100 veröffentlicht)
– Sigur Ros
– Die Ärzte (Bela B. Farin Urlaub)
– Marillion
– Pet Shop Boys
– Culture Beat
– ABC
– Simpsons
– Southpark
– Dire Straits (Mark Knopfler)

Ich bin also durchaus „elektrolastig“.

Das exotischste Album stammt wohl vom Label „Erdenklang“, was mich mit Synthesizermusik aus dem sozialistischen Bulgarien bereicherte.

Die exotischsten Kauforte waren das Skifan in Reykjavik, wo ich (selbstverständlich) Björk und Sigur Ros erwarb. Altnorwegisch angehauchte Gothicmusik erhielt ich in Tromso und orthodoxe Männerchöre gab’s in Kostroma.

Doch der Hauptgedanke war natürlich die Geldverschwendung bzw. Geldvernichtung (Wertvernichtung). Denn die CDs werden logischerweise nach der Digitalisierung nicht mehr gehört werden. Verkaufen lohnt nicht oder ist mir sehr hohem Aufwand verbunden, der in keinem Verhältnis zum Erlös steht. Verschenken kann man die Sammlung nicht, wer will so etwas schon noch heutzutage?

Also bleibt einem die Erkenntnis, daß früher alles besser man sich zum Konsumdeppen gemacht hatte, der mehr als 10.000 EUR für Datenträger ausgegeben hat, die nun in rein digitaler Form auf einen Datenträger für 50 EUR locker Platz finden.

Und man hat auch sonst ein mieses Gefühl, denn bei der nun stets und einfach verfügbaren schieren Masse oder Menge an MP3 (alleine 2.000 Stücke passen auf einen gängigen USB-Stick und damit ins Auto, abgesehen von den Möglichkeiten des Streamens…) verkommt das Hören. Besser gesagt verlottert es. Man genießt kein Gesamtwerk, erschließt sich nicht Albenstrukturen oder beschäftigt sich nicht mehr so intensiv mit Text und Werk wie zu Zeiten knapper Ressourcen.

Wollte ich alle bei mir vorhandenen MP3s hören, würde ein halbes Jahr (ohne Schlaf) nicht reichen. Also pickt man sich hier etwas raus, spult da weiter, überspringt jenen Titel… kein gutes Verhalten.

Abgesehen davon läuft man natürlich in die Gefahr, Qualität und Quantität zu vermischen.

Ein weiterer (negativer) Effekt bei mir zu beobachten. Ähnlich wie beim Fernsehen, wo ich immer weniger schaute, je mehr Sender ich zur Verfügung hatte, höre ich weniger in die Breite, sondern beschränke mich auf immer die selben wenigen Titel. Denn das Wissen, die Auswahl zu haben, scheint zu reichen, das tatsächliche Ausnutzen bleibt oft auf der Strecke.

Aber nach dem Durchsehen der Sammlung kann ich die nächste Zeit problemlos auf das „normale“ Radioprogramm aller gängigen Sender verzichten. Was dort so läuft, das könnte ich mit eigenen Mitteln problemlos und im Zweifel sogar besser bestreiten.

 Posted by at 10:27 a.m.
Sep. 062012
 

Dank der schnellen „Innovationen“ bei Kameraherstellern habe ich durchaus einen sinnfreien Aufwand beim Speicherkartenauslesen.

Zur Zeit habe ich zwei Kompaktkameras, eine wasserdichte Olympus[9] und Mutters leicht defekte Sony[1]. Die Sony ist aus dem Jahr 2007, die Olympus kaufte ich Ende 2008.

Meine Olympus speichert die Fotos auf eine aus der Mode geratenen XD-Karte[8]. Die sind somit schlecht erhältlich, teuer und haben auch keine relevante Speichermenge. Das hatte auch Olympus erkannte und legte dem Apparat gleich einen Adapter[7] bei, mit dem die weit verbreiteten Mikro-SD-Karten[6] funktionieren.

Um die Mikro-SD-Karten am Rechner auslesen zu können braucht man entweder einen Slot am PC bzw. Notebook oder einen USB-Kartenleser[4].
Kartenslots am (Mobil-)rechner sind meist als Multislots ausgeführt. Nur paßt dort zwar eine XD-Karte rein, niemals jedoch der Adapter, da dieser eine Plastiknase an der Unterseite hat. Also muß man die SD-Karte in einen aus-Mikro-SD-mach-normalgroße-SD-Karte-Adapater[5] stecken. Dieser Adapter paßt dann in alle SD-Kartenslots. Das bedeutet aber nicht, daß die Mikro-SD-Karte auch gelesen werden kann, denn viele SD-Kartenslots auf älteren Notebooks, Rechnern und Monitoren beherrschen noch nicht das neuere SDHC-Verfahren.

Mein neuer Rechner und mein USB-Kartenleser können das allerdings.

Nun zu Sony.

Sony hat ein eigenes Format eingeführt, den propräiteren Memorystick. Der war lahm, teuer und unverhältnismäßig groß. Das erkannte man auch bei Sony recht schnell und brachte den Memorystick Pro[2] in einem kompakteren Format heraus. Um die Kompatibilität zum Vorgänger zu halten, liefert man stets einen Adapter[3] zum „richtigen“ Memorystick mit.

Um also ein Bild aus der Sony auf den Rechner zu ziehen, muß ich die MS-pro-Karte[2] in den Adpater[3] stecken und diesen Adpater dann in den Slot 4 des Kartenlesers schieben.

Das ist aber immer noch einfacher, als bei Olympus. Dort muß ich die Mikro-SD-Karte[6] aus dem XD-Adapter[7] piepeln und in den SD-Adapter[5] reinfummeln.

Immerhin kann ich jetzt den SD-Adapter gleich so in den Rechner-Slot schieben und muß nicht, wie am Vorgängerrechner noch das Lesegerät bemühen.

Fazit:

Die nächste Kamera wird definitiv SD-Karten und/oder WLAN haben.

 Posted by at 8:25 a.m.
Aug. 102012
 

…hat es gedauert. Nun wurde heute Vormittag ENDLICH die dreispurige A 60 zwischen Kreuz Mainz-Süd und Weisenauer Brücke komplett freigegeben. Keine 160 Millionen Euro hat der Umbau gekostet. Richtig günstig. Das sind gerade einmal 165.000 EUR/pro Monat pro Kilometer, also echt günstig, wenn man an diverse Bahnhöfe oder Flughäfen denkt. Oder aber auch 1,7 Meter Autobahnbau pro Tag.

11 Jahre auf 7 Kilometer Länge eine Dauerbaustelle mit Tempo 60. Das kostete zehntausende Pendler zahlreiche Nerven und einen Nachbarn vier Wochen den Lappen.

Ich fuhr heute den Abschnitt von Frankfurt kommend. Vom Tempo her hatte sich nichts geändert. Obwohl 100 km/h erlaubt waren, fuhren alle die seit Jahren gewohnten 60; auch im auf 80 km/h begrenzten Tunnelchen. Freilich war direkt hinter dem Tunnel Rückstau, denn am Kreuz Mainz-Süd staute es sich wie üblich zu Stoßzeiten, da die Rechtsabbiegerspur viel zu scharf geführt ist und der von der A 63 kommende Verkehr zusätzlich stört.

Aber immerhin durfte ich es noch erleben, daß die Baustelle komplett beseitigt wurde.

Und was kommt als nächstes? Die Schiersteiner Brücke!

 Posted by at 8:31 p.m.
Aug. 012012
 

Nach den beiden Getriebeschäden war schnell klar, daß mein Skoda weg muß. Ich kaufte den Wagen gebraucht im Januar 2010. er hat mich zweieinhalb Jahre begleitet und ich bin in dieser Zeit mit ihm über 100.000 Kilometer gefahren. Damit ist er, wie man sagt „in die Kilometer gekommen“. Das wäre an sich egal, denn der Motor ist gut für noch viel viel mehr Kilometer. Doch sprengebn die Unterhaltkosten mittlerweile das Budget, ich muß 1.000 EUR im Monat für das Auto ausgeben bzw. zurücklegen. Das ist es mir nicht mehr wert, zumal ich durchaus schon länger vorhabe, die viele Fahrerei einzuschränken.

Doch welches Auto sollte es nun sein? Das ich einen fahrbahren Untersatz benötigte, war klar. Ich schaute mich bei quasi allen Herstellern um, beobachtete auf den Straßen verschiedene Autotypen und machte mir erst einmal klar, daß ich einen radikalen Schnitt machen möchte.

Bisher hatte ich mich stetig verbessert, was Ausstattung, Fahrleistung usw. angeht. Das kann man im Altblogeintrag Klassen nachlesen, den ich an dieser Stelle einmal hereinkopiere:

* Kaufjahr – Typ – Kaufpreis – Baujahr – PS – Kilometer beim Kauf – Kilometer beim Verkauf – Klasse
* 1988 – Trabant 601 de luxe (sic!) – 12.100 Mark (der DDR) – 1981 – 26 – 69.000 – 46.000 (Motorwechsel) – aeh, keine?
* 1989 – Lada 1200 – symbolische 100 DM – 1982 – 65 – 110.000 – 135.000 – unterste Kompaktklasse
* 1991 – Lada 1300 – 500 DM – 1988 – 75 – 40.000 – 150.000 – untere Kompaktklasse
* 1993 – VV Golf II – 10.000 DM – 1983 – 71 (60) – 100.000 – 265.000 – Kompaktklasse
* 1998 – VW Golf III – 23.500 DM – 1996 – 90 – 45.000 – 195.000 – Kompaktklasse
* 2000 – VW Bora – 22.000 DM – 1999 – 115 – 19.500 – 99.850 – untere Mittelklasse
* 2002 – VW Passat – 29.600 EUR – 2002 – 130 – 0 – 231.000 – Mittelklasse
Und morgen wird die Reihe ergänzt um:
* 2010 – Skoda Superb – 14.650 EUR – 2006 – 163 – 58.000 – NN – obere Mittelklasse
Man darf gerne spekulieren, welcher Wagen 201x der Nachfolger werden möge …

Die Spekulationen sind hinfällig und ich ergänze die letzte Zeile:

* 2010 – Skoda Superb – 14.650 EUR – 2006 – 197 – 58.000 – 160.280 – obere Mittelklasse
* 2012 – Toyota Yaris – 17.000 EUR – 2012 – 100 – 4 – NN – Kleinwagen

Dieser Schnitt ist durchaus radikal. Ich und ein Kleinwagen? Nun, erstens spare ich damit locker die Hälfte an Unterhaltskosten und muß damit auch die viele Fahrerei, die mir niemand dankt, einschränken. Und warum ausgerechnet der Yaris? Auch das ist leicht erklärt. Zur Marke Skoda, die durchaus einen netten Fabia zu diesem Preis anbieten, habe ich kein Vertrauen mehr. Schon 1976 hat uns der S 100 in Stich gelassen! Spaß beiseite. Ein neues Wunschauto wäre momentan unvernünftig. Und vor gebrauchten Autos schrecke ich im Moment zurück. Der Toyotahändler ist im Ort und ich habe 3 bzw. 5 Jahre Garantie auf alle wichtigen Teile. Rente bekomme ich eh keine (mehr), insofern zieht auch der gute alte „Willst wohl Deine Rente in Japan abholen?“.

Außerdem helfe ich so den Opfern des Tsunamis 2011. Und als einziger Hersteller hat Toyota zu diesem Preis auch eine nette Ausstattung und ein witziges Extra, er hat nämlich einen Hybridantrieb. Keine Sorge, ich umarme nun nicht ab morgen Bäume oder so, es ist nur so, daß, wenn ich schon ein kleines Auto kaufe, es irgendeine Besonderheit haben sollte. Und alle andereren Kleinwagen sind da eher langweilig, zu billig oder zu teuer oder was auch immer.

Seit gestern abend steht nun ein kleiner, schwarzer Kleinwagen auf meinem Parkplatz, also, liebe Besucher, nicht wundern, das hat schon seine Richtigkeit.

 Posted by at 10:51 p.m.
Juli 042012
 

Wie dem Leser bekannt ist, nehme ich ja regelmäßig an diversen Umfragen teil. Hier nun ein paar Schnappschüsse aus diversen Befragungen, an denen man erkennen kann, daß Qualität selten geworden ist und Denken Luxus. Viel Spaß.

Ale erstes eine megaüberraschende Umfrage, die vor der Fußball-EM in Deutschland gestellt wurde.

Jetzt ein Vertreter doofer Antwortvorgaben.

Hier wurden gleich mehrere Fehler eingebaut. Sowohl die Frage als auch die Antworten sind wirr.

Ein klassischer Rechtschreibfehler darf nicht fehlen.

Hier mein heutiger Liebling, ein Schieberegler, mit dem man seine Altersangabe von 1 bis 6 regeln kann, einfach göttlich!

Auch ganz witzig, die Frage nach dem ungefähren Unternehmensumsatz.

 Posted by at 6:22 a.m.
Juli 022012
 

Heute morgen schrieb ich Rechnungen. Einige Rechnungen müssen verschickt werden. Doch sind mir die Umschläge mit Sichtfenster ausgegangen. Außerdem habe ich nur noch eine Briefmarke zu 0,55 EUR.
Also ist Einkaufen angesagt. Die Post im Ort liegt mittlerweile noch ungünstiger als vor ihrem Umzug. Außerdem stehen dort immer lange Schlangen. Abgesehen davon regnet es in Strömen. Bis in den Nachbarort möchte ich nicht fahren. Doch dann fällt mir ein, daß es seit kurzer Zeit Briefmarken auch im Supermarkt gibt. Briefumschläge werden die auch haben. Ich benötige sowieso noch Lebensmittel und hatte auch vor, mir einen Kasten Bier zu kaufen.

Und zwar einen Kasten Bier der Sorte Veltins. Denn Veltins ist noch in Familienbesitz und schmeckt noch nach Pils. Alle anderen großen Marken haben nicht nur den Preis kräftig erhöht sondern auch den Geschmack verschlimmbessert, meh.

Also fahre ich in den Getränkemarkt und… es gibt kein Veltins. Schon das dritte Mal in den letzten Wochen, daß dem Getränkemarkt Standardsorten ausgehen. Ist bald wieder DDR oder kann dioe Marktleitung nix. Ich hoffe Letzteres, habe mich aber schon einmal vorsorglich beschwert.

Wo war ich? Ach ja, Briefmarken. Nach der Meckerei im Getränkemarkt gehe ich also an den Infobereich, um mir dort 10 0,55er Briefmarken zu kaufen.Die Frau wühlt in diversen Schubladen, geht dann ins Büro, durchwühlt den Tresor und … bedauert, keine Briefmarken zu haben. Also doch DDR! Obwohl, Briefmarken waren selbst in der DDR nie knapp.

Doch immerhin gibt es im Supermarkt Briefumschläge! Was mache ich nun mit Briefmarken, doch noch auf die Post? Das Wetter ist immer noch scheußlich. Außerdem ist es nach 13:00 Uhr und da hält die Post im Ort sowieso Mittagsruhe.

Aber in einem anderen Supermarkt, der auf dem Heimweg liegt (und kein Veltins führt, aber das tut eigentlich nichts zur Sache), gibt es auch Briefmarken. Das bloggte ich sogar schon.

Ich fahre also dahin. An der Kasse verlange ich 10 Briefmarken und werde sacht ermahnt, mir ein Scancodeplastikkärtchen zu ziehen. Das mache ich, bezahle 5,50 EUR und… muß warten, bis ein Dritter im Büro aus dem Tresor…

Jedenfalls habe ich nun Marken und Umschläge, habe die Rechnungen eingetütet, frankiert und in den Briefkasten geworfen, der natürlich erst morgen um 9:00 Uhr geleert wird.

 Posted by at 1:54 p.m.
Juni 182012
 

Montag, 11.06.2012

Vom Vortag war ich noch so gesättigt, daß ich zum zweiten Mal das opulente Hotelfrühstück ausfallen lassen mußte. Aber wenigstens suchte ich noch einmal in Ruhe den Hotelpool auf und fuhr dann nach 10:30 Uhr in aller Seelenruhe in Richtung Halle/Salle, wo ich 12:30 Uhr einen Kundentermin hatte.
Durch die neugebaute B6n war ich allerdings so schnell im Saalkreis, daß ich noch in aller Ruhe den Friedhof besuchen konnte, auf dem meine Großeltern und weitere Verwandte ruhen. Auf der Fahrt dahin mußte ich feststellen, daß diese Ecke Deutschlands eine verlassene Ecke ist. Die Landschaft war trist, vor mir knatterten zweigetaktete Trabis blauen Qualm in die Luft und die einzigen Geschäfte, die ich sah, waren Schrotthändler, Abrißunternehmen, Autofriedhöfe und Konkurswarenverkäufe.

Nach der Arbeit in Halle fuhr ich nach Schkeuditz bei Leipzig, wo ich meine nächsten Arbeiten zu erledigen hatte.

Gegen 20:00 Uhr war ich mit der Arbeit fertig und besuchte eine COusine von mir, die auf dem Weg zu meiner nächsten Reisestation lag. Wir schauten das späte Fußballspiel und der Tag war danach vorbei.

Dienstag, 12.06.2012

06:50 Uhr wurde ich vom Jüngsten der Cousine aus dem Bett geworfen. Nach einem frugalen Frühstück ging es ins 430 Kilometer entfernt gelegfene Ostseebad Boltenhagen, wo ich gegen 11:00 Uhr ankam.
Der Grund dieses Besuches war ein trauriger: ein Onkel war am vorletzten Sonntag nach schwerer Krankheit verstorben und 14: 00 Uhr fand in Wismar die Beisetzung im engen Familienkreis statt.
Anschließend saß dieser Kreis bis nach 22:00 Uhr zusammen und ließ Erinnerungen passieren.

Mittwoch, 13.06.2012

Diesen Tag bezeichne ich als meinen Sonntag. An diesem Tag besuchte ich Verwandte, reparierte Dies und Das in Mutters Wohnung usw. Am späten Nachmittag fuhren wir sogar 12 Kilometer Rad. Am Abend gab es das Deutschlandspiel.

Donnerstag, 14.06.2012

Ochsentour

Ich starte früh, verabschiede mich von Mutter, Onkel und Tanten. Nächstes Etappenziel ist Leipzig, wo ich bei einem Kunden diverse Arbeiten erledige. Das klappt alles sehr gut, so daß ich noch Zeit habe, nach Altenburg/Thür. zu fahren. Dort besuche ich das Grab meines Vaters. Dann raste ich eine Stunde bei Freunden und fahre anschließend nach Hause. 898 Kilometer stehen auf dem Tageskilometerzähler.

 Posted by at 9:39 p.m.