Feb. 222014
 

… Kunde. Für 29 EUR/Jahr bekomme ich so schnellere Lieferungen. Ok, das brauche ich nicht so oft, aber ich kann Zeugs, das keine 20,00 EUR kostet wie Kabel, Steckernetzteile, Tintenpatronen, Akkus, Adapter u.ä. bestellen und versandkostenfrei an mich, meine Kundschaft oder vor allem meine Verwandtschaft im einsamen Mecklenburg schicken oder mir mal eine CD für 4,99 EUR zukommen lassen, ohne dafür nochmal 50% Versandaufschlag zahlen zu müssen. Ich nutze Amazone Prime recht oft und so lohnten sich die 29,00 EUR rasch.

Nun bietet Amazon ab nächster Woche ein neues Prime an.

Dann soll es statt 29,00 EUR 49,00 EUR kosten,also 20,00 EUR mehr. Dafür kann ich unbegrenzt diverse Serien und Filme „auf Spielekonsolen, Smart TVs, mobile Endgeräte und den Kindle Fire HD“ streamen. Klingt auf den ersten Blick super. Doch was nützt mir das?
Ich habe noch nie Interesse daran gehabt, eine von Fremden ausgewählte Anzahl irgendwelcher Serien oder Filme, am besten noch in mieser Synchro, auf einem Händi zu gucken. Zu Hause habe ich einen großen Fernseher, der aber nicht „smart“ ist und als Abspielgerät ausfällt. Ich habe keinen Kindle Fire HD und habe auch nie vorgehabt, mir so ein Gerät zu kaufen. Gleiches gilt für Spielkonsolen.
Also nützt mir das alles nichts. Abwählen kann ich es aber nicht. Man spricht bei so etwas von Zwangsbeglückung. Ob mir oben erwähnte Prime-Vorteile 20 EUR mehr im Jahr wert sind, wage ich zu bezweifeln. Aber in erster Linie geht es hier nicht ums Geld, sondern um die, zumindest für mich, blödsinnige Kopplung ungewollter Leistungen. Im Gegensatz zur GEZ kann ich hier zwar abwählen, verliere damit aber den Status Quo. Schlecht gemacht Amazon!

 Posted by at 10:32 a.m.
Feb. 222014
 

…weiß ja jeder, der mich kennt. Spiegel online schafft es aber prima, den Frust zu vergrößern. Es ist ja gut und schön, wenn man alles analysiert, vergleicht (Fußballstadien sind mittlerweile schon ein zertifiziertes Flächenmaß) und toll optisch aufbereitet. Aber spätestens seit mir im Fußball Laufminuten und graphische Wellenanalysen von Spielerbewegungen zugemutet werden, habe ich mich endgültig abgewendet.

Gestern nun entdeckte ich einen neuen Tiefpunkt von überzogener Statistik. So werden im Medaillenspiegel des SpOn auf Wunsch die Medaillen der Länder nach dem Bruttoinlandsprodukt gewichtet dargestellt.

spon

Darauf hat sicher jeder sehnsüchtigst gewartet! (<-Sarkasmus) Mal abgesehen davon, daß sowieso kaum jemand, mich eingeschlossen (und ich hab den Kram studiert), weiß, was das BIP überhaupt so genau ist, ist diese Auswertung rein finanziell gewichtet und kehrt die, fraglos hoch zu würdigenden, Einzelleistungenden der Athleten unter den Tisch. Ich wende mich jedenfalls mit unverhohlenem Ekel von solchem Mist ab.

 Posted by at 10:16 a.m.
Feb. 152014
 

…fehlt mir immer ein, für mich maßgeblicher, Aspekt.

Der Typ schaut sich unbekleidete Knaben an – seltsam, aber nicht mein Problem, will ich eigentlich auch nicht wissen.

ABER! Der macht das im Bundestag auf bundestagischen Servern mit bundestagseigenen E-Mail-Adressen! Darüber redet man nur, wenn es um Beweisvernichtung, Sicherung usw. geht. Doch der Hauptaspekt fehlt mir. HAT DER NIX WICHTIGERES AUF ARBEIT ZU TUN, ALS BILDER ANZUSCHAUEN? Der bekommt 10.000 EUR im Monat vom Volk, dafür soll er für das Volk arbeiten. Kann er mit der Kinderschau nicht warten, bis er zu Hause ist?

 Posted by at 3:12 p.m.
Feb. 152014
 

Habe immer noch kein Auto. Netterweise hat mir ein Kunde seinen Transporter geliehen. Tolle Kiste, geht richtig ab. Aber die Nebenkosten! Und damit meine ich nicht den Sprit.

Bilanz gestern:

– am Flughafen geblitzt mit 70 in der 60er Zone: 10 EUR?
– in Mainz Stadt falshc geparkt (wo soll ich den Trumm auch sonst abstellen?): 10 EUR
– Nachbars Autotür beim Öffnen leicht beschädigt: Entschuldigung und Kiste Bier?

 Posted by at 3:06 p.m.
Feb. 132014
 

Blöde moderne Technik!

Ich frage mich zunehmend häufiger, wie es mit unserer modernen Welt enden wird. Denn alles wird gefühlt immer wackliger, unzuverlässiger…

Beispiele aus den letzten Tagen:

1. Mutters Auto: der sprang von jetzt auf gleich nicht mehr an. Die Werkstätten sind ratlos, haben Batterie getaucht, Elektronik resettet, doch das Auto blieb im Januar dreimal liegen. Nun ist er weg.

2. Kundin ruft heute morgen an, durch Stromschwankungen gab die USV den Geist auf und ließ sich nicht mehr zur Arbeit bewegen. Natürlich hatte die USV den dahinter hängenden Rechner in den Datentod mitgezogen. Nun funktioniert die DFÜ zur DATEV nicht mehr und mir gelang es in einer Stunde nicht, den gestrigen Betriebszustand wiederherzustellen. Morgen muß die Hotline ran.

3. Gestern update ich zwei ThinkPads. Einer bleibt nach dem (ordnungsgemäß durchgelaufenen BIOS-Update) schwarz. Akku ausgebaut – 25 Minuten gewartet – schwarz. Im Internet die Fehlerbeschreibungen lassen Schlimmes erahnen. Ich werde das Gerät doch nicht etwa gebrickt haben?
Nach Ziehen der gut getarnten CMOS-Batterie, berappelt sich das Gerät aber glücklicherweise wieder.

4. Kundin hat ein Heimnetzproblemchen. Ich sehe per Fernwartung, daß das Fritz!OS ein Update braucht und spiele es ein. Das habe ich die letzten Tage dutzende Male gemacht. Doch hier klappt irgendwas nicht, denn seit dem Update synchronisiert das DSL nicht mehr. Die Post meint, bei ihr ginge alles. Nun habe ich nach zwei Stunden Fehlersuche aufgegeben und fahre morgen dahin.

 Posted by at 6:56 p.m.
Feb. 132014
 

Für jemanden wie mich, der seit 1988 ständig einen PKW besaß, ist es nicht einfach, ohne eigenes KFZ zu existieren.

Hier meine Erlebnisse:

Tag 1:

ich nahm in Wismar einen Mietwagen entgegen. Gewünscht hatte ich mir einen kleiner Diesel-BMW. Stattdessen erhielt ich einen Benziner in Form eines nigelnagelneuen (Erstzulassung 31.01.2014) Ford Mondeo.
Das riesige Schlachtschiff hatte allen erdenklichen Schnickschnack eingebaut. Nur am Motor hatte man gespart. Der für das Auto zu kleine 1,6 ccm-Motor soff etwas über 10 Liter auf 100 Kilometer. So kostete mich die Tour nach Hause über 100 EUR an Sprit.
Und Spielereien an Bord gut und schön, was die Fordleute aber bei der Sprachsteuerung gemacht werden ist eine Frechheit. Noch nie erlebte ich etwas Unbenutzbareres und Nervigeres in einem Auto. Das versaute auch den ansonsten sehr guten Eindruck von diesem PKW.

Tag 2:
Der Ford mußte fort und ich stand gegen 17:00 Uhr auf der Alicenbrücke in Mainz. Dort sollte in 2 Minuten ein Bus Richtung Gonsenheim fahren. Ich löste ein Ticket (kostet mittlerwile 2,60 EUR) und… da fuhr mir der Bus vor der Nase davon. Na toll!

Egal, Laufen schadet bekanntlich nicht, soll sogar gesund sein. Ich war schon im Parkhaus einmal falsch gelaufen und stand an der Autokreuzung, die ich nicht benutzen konnte. Nun lief ich Richtung Arbeitsagentur auf der aus der Stadt führenden Seite. Einige hundert Meter später endete der Fußweg in einer Baustelle, dort hatte man kürzlich ein großes Haus abgerissen. Auf der Straße laufen ging im Feierabendverkehr nicht und einen Fußgängerüberweg gab es in der Nähe nicht. Und wild über sechs Auto- und zwei Straßenbahnspuren rennen… aus dem Alter bin ich raus.

Also suchte ich Alternativwege, die sich aber beide als unpassierbar erwiesen oder an Bauzäunen endeten. Reuig kehrte ich nach meinem „Abenteuer“ zur Bushaltestelle zurück und stieg in den Bus, der mich zum Zwischenziel brachte. Nun fahre ich mit einem geborgten Kleintransporter durch die Gegend. Der Wagen ist klasse, der geht besser ab auf der BAB als der Ford, aber ohne Rückspiegel in der Mitte ist das Manövrieren alleine schwierig; schon 2x wurde ich angehupt.

Tag 3:

Vielleicht entscheidet sich heute meine automobile Zukunft, ich werde berichten…

 Posted by at 11:21 a.m.
Feb. 112014
 

So, da bin ich wieder. Nachdem ich in Altenburg (Friedhof), Leipzig (Kundentermin), in der Nähe von Leuna (Freunde), in der Nähe von Bitterfeld (Verwandschaft, Übernachtung) und in Berlin (Kundentermin) war, fuhr ich an die Ostsee. Aber nicht der Besuch der Mutter stand primär im Vordergrund sondern… die Fragen der Automobilität.

Mutters Audi war im Januar kaputtgegangen, keiner fand den eigentlichen Fehler und folgerichtig hatte sie ihn einfach so letzte Woche verkauft. Folgerichtig verkaufte ich ihr mein Auto, damit sie wieder mobil ist. Und folgerichtig habe ich jetzt kein Auto mehr. Und nun? Also momentan habe ich noch einen von Sixt geliehenen Ford Mondeo (Erstzulassung 30.01.2014), den ich aber morgen abgeben muß. Und dann? Keine echte Ahnung, aber ich werde hier berichten, wenn ich Näheres weiß.

 Posted by at 9:09 p.m.
Feb. 042014
 

Und zwar gar nichts! Von mir aus auch dessen Subunternehmer, ist mir egal.

Ich bekomme, mein Beruf bringt es so mit sich, recht oft Pakete. Ob Hermes, DHL, UPS, selbst transoflex, fast immer klappt alles. Doch mit GLS tritt eine neue Dimension ins Spiel.
Gestern kam per GLS ein Paket an. Von wem, kann ich nicht nachvollziehen, vermute aber die Fa. Reichelt, bei der ich letzte Woche neben einem Dimmer drei dringend benötigte Netzteile bestellte.
Ich fand eine Nachricht im Postkasten vor, daß ich nicht angetroffen wurde (korrekt) und ich mir am Folgetag die Sendung in Saulheim in der %$&%/str. (unleserlich) Nr. 1 abholen kann.

Tolle Wurst, alle anderen Unternehmen geben die Sendung beim Nachbarn ab (der immer da ist) oder haben einen Ablagevertrag oder haben ein Filiale, im Ort. Also fuhr ich heute Mittag ins knapp 7 Kilometer entfernte Saulheim. Dort fand ich folgendes Schild vor.

1518

Morgen bin ich bis Abends in Frankfurt und von Donnerstag bis Dienstag im Neufünfland. Also kann ich das Paket nicht entgegennehmen. Wie kann man nur so besch* Öffnungszeiten haben? Die Sendung kann mich nicht mehr erreichen.

Beschwerdebrief an GLS ist raus.

 Posted by at 8:26 p.m.
Feb. 032014
 

…weg war das häßliche AfE-Gebäude. Gestern schaute ich mir zusammen mit drei Freunden das Spektabel aus sicherer Entfernung vor Ort an. Wer sehen möchte, wie ein mehr als 100 Meter hohes Gebäude in wenigen Sekunden in sich zusammensackt, aber zu faul zum suchen ist, der klicke hier.

 Posted by at 9:10 p.m.
Feb. 032014
 

…warten auf:
– Pakete

Nur mal ein Auszug aus meinen Bestellungen der letzten Tage.

Bestelldatum: Was: Status:
12.12.2013 Drucker gestern zum zweitenmal geliefert (erster war kaputt) (Händler 1)
12.12.2013 Papierfach bis heute nicht da (Händler 1)
10.01.2014 Buch nicht da (Händler 2)
14.01.2014 Router nicht geliefert (Händler 3)
15.01.2014 Aktenvernichter nicht geliefert (Händler 3)
17.01.2014 4 Notebooks nicht da (Händler 4)

Leute, so kann ich nicht arbeiten! Die Kunden warten sehnsüchtig auf ihre Ware. Die Notebooks muß ich noch installieren, updaten und anpassen. Dafür hatte ich mir gestern den ganzen Tag Zeit genommen, den ich quasi mit Nichtstun verplemperte. Und die vollmundig per Website versprochene Lieferung heute morgen zwischen 8:00 Uhr und 10:30 Uhr sehe ich auch schon sich in Luft auflösen.

Was ist da nur los? Ich bestelle seit Jahren sehr viel online und war eigentlich mit dem Versand immer sehr zufrieden. Doch wieso es jetzt an allen Ecken und Enden hapert, kann ich nicht nachvollziehen.

 Posted by at 6:03 p.m.